Noch lange nicht Schluss: neue Projekte gefördert

AktionsfondsDas Gebiet Ackerstraße befindet sich in der Phase des Übergangs; das Quartiersmanagement wird es nur noch rund anderthalb Jahre geben - siehe Beitrag "Aktionsplan zur Verstetigung". Doch auch wenn deshalb keine neuen Projekte des Projektfonds mehr gestartet werden, so bleibt der Aktionsfonds sehr lebendig. Bei der letzten Sitzung der Aktionsfondsjury konnten nicht alle Projekte berücksichtigt werden.

Am 4. September traf sich die Jury aus Bürgerinnen und Bürger zum letzten Mal, um über Projekte für den Aktionsfonds abzustimmen. Fünf Anträge aus dem Brunnenviertel lagen vor, nur vier konnten bewilligt werden. Die Summe für 2019 ist nunmehr aufgebraucht, im nächsten Jahr können wieder Anträge gestellt werden.

Für diese kleineren Projekte hat sich die Bürgerjury des Aktionsfonds für das letzte Quartal entschieden:

  • „Die Welt vor meiner Tür“. Fotoausstellung und Fotobroschüren des Fotoseminars des Grafik-Design-Studiengangs der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW). Inhaltlicher Fokus soll die Vielfalt der kulturellen und sozialen Milieus im Viertel sein.
  • „Plastikfolien-Malerei“ Kunstworkshops mit Schülerinnen und Schülern der Gustav-Falke-Grundschule im Olof-Palme-Zentrum. Idee des Projekts ist das Upcycling von nicht mehr gebrauchten Plastiktüten, aus denen Kunstwerke geschaffen werden. Siehe Artikel "Kinder verwandeln Müll in Kunst".
  • „Fotoausstellung Gemeinschaftsgarten Niemandsland – Urbanes Gärtnern in Berlin-Mitte“. Ort: Gemeinschaftsgarten der Kapelle der Versöhnung. Dort auch zusätzlich Malworkshops mit Kitakindern, die dann ebenfalls ihre Werke dort ausstellen werden.
  • „Interkultureller Filmabend“. Studentinnen und Studenten der WAVE-Akademie zeigen eigene Kurzfilme. Die Band des teeny Musik treffs wird auftreten und das Familienzentrum Wattstraße kooperiert.

Allgemeine Hintergrundinformationen zum Aktionsfonds finden sich auf dieser Webseite unter "Geld für Deine Idee im Stadtteil".

Aktionsfondsjury

25.09.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell