DDR-Fluchthelfer erinnert sich an Tunneljahre

Geschichtscafe FluchttunnelDie Geschichte der Fluchttunnel knapp und handlich, ein Gespräch mit einem Fluchthelfer und einen Blick auf nachgebaute Tunnel, das alles vereint Anno erzählt sechstes Geschichtscafé, das dieses Mal ermöglicht wird durch den Berliner Unterwelten e.V. Anmeldung unter 0157 37 644 065 erforderlich.

Hasso Herschel war einer der erfolgreichsten und berühmtesten Helfer für DDR-Flüchtlinge. Über 1.000 Menschen, die mit dem sozialistischen System unzufrieden waren, verhalf er auf vielen Wegen zusammen mit befreundeten Helfern in den Westen. Er wird von seinen drei Tunnelbauten unter der Bernauer Straße erzählen, von denen der Tunnel 29 der bekannteste ist. Durch ihn gelangten 29 Menschen in die Freiheit.

Bevor Hasso Herschel von seiner individuellen Tätigkeit berichtet, führt Dietmar Arnold in das Thema Flucht aus der DDR und geht dabei speziell auf Grenzdurchbrüche mittels Tunnel ein. Anschließend zeigt er in den historischen Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei im Originalmaßstab nachgebaute Tunnel. Er wird von gescheiterten und geglückten Tunnelvorhaben berichten. 

Die Veranstaltung am 24. Februar ist Teil der Reihe Geschichtscafés, die von Anno erzählt organisiert werden. Anno erzählt ist ein vom Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße gefördertes Projekt.

22.01.2019

Text und Grafik: PM