Anregungen zum Straßenumbau gefragt

Swinemünder StraßeBürgerbeteiligung am 19. März. Das Straßen- und Grünflächenamt (SGA) stellt seine Pläne für die Sanierung der Swinemünder Straße zwischen Rügener Straße und der Millionenbrücke vor. Einlass ist um 17.30 Uhr im Saal der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Rathaus Mitte in der Karl-Marx-Straße 31. "Das SGA stellt Ihnen die Planung vor, nimmt Ihre Anregungen entgegen und steht Ihnen zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung", heißt es in der Einladung.

In der Investionsplanung des Bezirks Mitte sind 1,3 Millionen Euro für den Umbau der Swinemünder Straße vorgesehen. Begründet wird die Sanierung mit dem schlechten Zustand des Kopfsteinpflasters. Die Pläne berücksichtigen auch Radfahrer: "Auf die Fahrbahn soll jedoch aus radverkehrspolitischen Gründen ein Radfahrstreifen errichtet werden, welcher zurzeit noch auf dem Gehweg vorhanden ist." Da der Geldfluß ab dem Jahr 2020 eingeplant ist, dürften die Bauarbeiten 2020 beginnen.

Beim Infoabend im Rathaus Mitte wird zu erfahren sein, ob eine Ampel für die von vielen als unsicher empfundene Kreuzung Ramler Straße und Swinemünder Straße vorgesehen ist. An dieser Kreuzung befinden sich drei Kindergärten und eine Schule. Es ist davon auszugehen, dass mit der Fertigstellung der so genannten Grothbauten sich das Verkehrsaufkommen noch weiter erhöhen wird.Die Kreuzung könnte noch unsicherer werden. Das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße wünscht sich deshalb eine Ampel. Nachzulesen im aktuellen IHEK (dem Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept) auf Seite 34: "Bau einer Lichtsignalanlage bzw. eines Zebrastreifens, Verkehrsinsel an der Kreuzung Swinemünder Straße/Ramlerstraße vor der Heinrich-Seidel-Grundschule."

Die Verkehrsituation auf der Swinemünder Straße wird seit langem diskutiert. Bereits 2014 wurde in der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen, für Fußgänger und Radfahrer mehr Platz zu schaffen. "Um für Fußgänger und Radfahrer einen angemessenen Verkehrsraum zu schaffen und im Umfeld der Grundschule für alle Verkehrsteilnehmer die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sind nicht nur Einzelmaßnahmen, sondern ein ganzes Maßnahmen-Bündel nach einem abgestimmten Konzept erforderlich", heißt es in Drucksache 1078/IV.

Rathaus Mitte Karl Marx Straße

12.03.2018

Text und Fotos: Andrei Schnell