Oktober 2013

Ideen und Vorschläge für den Kiez gesucht!

Alle Bewohnerinnnen, Bewohner und Stadtteilakteure sind dazu eingeladen, ihre Ideen für den Stadtteil abzugeben. Gesucht werden besonders Vorschläge zu den Themen: Zugang zum Arbeitsmarkt, nachbarschaftliches Miteinander, zufrieden alt werden sowie gesund aufwachsen und fit bleiben. Vorschläge können bis zum 28.11.2013 kann ganz einfach per Mail an brunnenviertel-ackerstrasse@stern-berlin.de eingereicht werden. Wir freuen uns auf Ihre Ideen!

Ein Kiezmobil für das Brunnenviertel

Im Rahmen des Projekts „Kiezmobil für das Brunnenviertel – Lastenfahrrad gemeinsam bauen, leihen und nutzen“ werden die Kiezgärtner des „mauergarten“ e.V. zusammen mit Nachbarn und Kooperationspartnern aus dem Brunnenviertel ein Lastenfahrrad bauen, das anschließend von den Bewohnern und lokalen Akteuren als Transportmittel, für Veranstaltungen oder als mobile Werkstatt kiezweit ausgeliehen und genutzt werden kann.
Wer Interesse hat, sich an der Erstellung des Konzepts und am Bau des Lastenfahrrads zu beteiligen, kann sich gern an die Kiezgärtner unter info@mauergarten.net wenden oder bis 7. Dezember, jeweils am Sonnabend ab 14 Uhr, ins Familienzentrum, Wattstraße 16, kommen.
Gebraucht  werden noch Alt-Fahrräder, Ersatzteile bzw. Material für den Bau des Lastenfahrrads, weil so viele Teile wie möglich wiederverwertet werden sollen. Ebenso benötigt werden leihweise Metallwerkzeuge wie Schraubstock, (Tisch-)Bohrmaschine, Flex etc.
Die Teilnahme ist kostenlos. Vorkenntnisse sind nicht notwendig (aber auch nicht unpraktisch). Wer mit baut, muss nicht an allen Terminen dabei sein. Kinder/Jugendliche dürfen nur mitmachen wenn ein(e) Erziehungsberechtigte(r) dabei ist. Jeder und jede werkelt bei diesem Workshop auf eigene Gefahr: der mauergarten e.V. übernimmt keine Haftung für Schäden, Unfälle oder ähnliches während des Workshops.

Die nächsten Termine sind der  26. Oktober, 2. November,  9. November, 16. November, 23. November, 30. November, 7. Dezember.

ReF

Winterspaß mit Sport und Spiel

Jeden letzten Sonnabend im Monat gibt es ab 26. Oktober die Möglichkeit, in der Sporthalle der Vineta-Grundschule, Demminer Str. 27, bei Spiel, Sport und Spaß dem Winter zu trotzen, wenn es draußen zu kalt wird. Jung und Alt sind dazu eingeladen, Spiele auszuprobieren oder sich Spielgeräte auszuleihen für Basketball, Fußball, Volleyball, Crossboccia, Gummitwist, Tischtennis und vieles mehr. Natürlich kann auch der "Brunnenviertel Bewegt-Pass" abgeholt werden.
Die Termine sind: 26.10.13, 30.11.13, 25.01.14, 22.02.14 und 29.03.14, jeweils 15.30 bis 17.30 Uhr.
 

Flyer

Literarischer Kiezspaziergang durch das Brunnenviertel

Ein skeptischer Blick zum Himmel: Na, hält das Wetter? Es hielt und so stand dem literarischen Kiezspaziergang am 20. Oktober als Abschluss der „Woche der Sprache und des Lesens im Wedding 2013“ nichts im Wege. Quartiersratsmitglied Jan Dzieciol und Kiezredakteurin Regina Friedrich zeigten ihre Lieblingsplätze im Brunnenviertel.
Am Treffpunkt Gleimoase erzählte Dunja Berndt einführend etwas über die grüne Verkehrsinsel. Seit drei Jahren pflegt sie mit Holger Eckert das einst verwilderte Fleckchen, dass sich inzwischen zu einem Treffpunkt für die Nachbarschaft entwickelt hat. Dafür haben sie in diesem Jahr einen zweiten Platz belegt beim Umweltpreis Mitte.
Dann übernahm Jan Dzieciol die Führung und es ging gleich schräg gegenüber in die Tortenwerkstatt, wo nicht nur am Wochenende leckere Backwaren serviert werden. Diesmal gab es aber eher geistige Nahrung, im Gastraum las Ilka Haederle einen Text und brachte die Gruppe zum Schmunzeln.


Nächste Station war das St. Afra Stift mit seiner Hausfront im preußischen Spitalstil. Nett, mag sich da mancher gedacht haben und war dann überrascht, als es in den Hof ging. Nicht nur, dass das Kirchengebäude, wie damals für katholische Kirchen vorgeschrieben, im Hinterhof stand, die rückseitige Fassade war auch irgendwann in den vergangenen Jahrzehnten modernisiert worden - ein ganz normales Wohngebäude. Das Stift wurde 1898 als „Heim für gefallene Mädchen“ errichtet und beherbergte bis 1996 noch Ordensschwestern. 2006 erwarb das Institut St. Philipp Neri Berlin die Kirche und später die Stiftsgebäude. Die Heilige Messe wird dort übrigens im klassischen römischen Ritus abgehalten.
Über den lauschigen Hof ging es weiter zum geschlossenen ehemaligen Diesterweg-Gymnasium. Jan Dzieciol erzählte, dass es für das derzeit im Dornröschenschlaf befindliche Gebäude Ideen gibt für eine neue Nutzung, zum Beispiel Wohnungen und Kleingewerbe. An der Brunnenstraße eine Enttäuschung, der  Supermarkt war geschlossen, also wurde eine Lesung gleich nebenan improvisiert. Robert Rescue von den Weddinger  „Brauseboys“ las „Geschichten aus der Müllerstraße“. Umwerfend komisch das Verkaufsgespräch im Kiosk: „Eine BZ, einmal Zigaretten und drei Handgranaten bitte“.


Irgendwie lief die Zeit davon und die Gruppe weiter zur Bernauer Straße, nun der Kiezreporterin Regina Friedrich hinterher. Hinter den Siebziger-Jahre-Bauten boten sich im Wohnhof an der Hussitenstraße unerwartet Fassaden in deutscher Renaissance, Romanik und märkischer Backsteingotik. Verblüffung allerseits: „Das hätte ich ja nun nicht erwartet!“. Ein Blick auf die Uhr – die Mauergedenkstätte, der Park am Nordbahnhof, die Liesenbrücke müssen leider heute entfallen. Vielleicht bei einer nächsten Tour?
Jetzt erstmal die Ackerstraße entlang. Da war der berüchtigte „Meyer's Hof“, dort die Schrippenkirche, hier die Ernst-Reuter-Siedlung, ganz hinten die Versöhnungskirche – Berliner Geschichte im Schnelldurchlauf. Weiter zum Gartenplatz. Die Gruselgeschichten von den Gehängten, die dort bis 1837 ihr Leben ließen, sorgten wie immer für Gänsehaut, gut zu wissen, dass der Platz nach der Neugestaltung ein Treffpunkt für Familien ist.


Schnellen Schrittes ging es weiter zur Wattstraße, vorbei am Familienzentrum zum Theater28. Dort warteten die Kinder schon auf die Gruppe. Nachdem alle Platz gefunden hatten, lasen sie weiter aus ihrem Theaterstück, das sie demnächst einstudieren wollen. Obwohl es um ein so ernstes Thema wie Mobbing ging, ernteten die jungen Mimen doch so manchen Lacher, denn einige zeigten schon erstaunliches schauspielerisches Talent. Dafür gab's freundlichen Applaus.
War doch interessant, sollte mal mal wieder machen, so die Meinung der Teilnehmer. Mal sehen, ob sie so lange warten müssen bis zur nächsten Lesewoche...

ReF

 

Impressionen von Michael Becker

 

Ausstellung: Was weiß ich von der Heimat meiner Eltern?

Am 21. Oktober 2013 wurde im Erdgeschoss Ost der Gustav-Falke-Schule, Strelitzer Str. 42, die  Ausstellung zum Thema „Was weiß ich von der Heimat meiner Eltern?“ eröffnet und ist bis zum 1. November dort zu besichtigen.
Gezeigt werden „Kartonwelten“, Plakate und Arbeitsergebnisse der Klassen 3a,3b und 3c. Die Schüler haben ihre Eltern interview, die ihnen auch  bei der Gestaltung der "Heimat-Kisten" mit Rat und Tat halfen. Besonders gut an kamen in der Ausstellung die verschiedenen Flaggen der jeweiligen Heimatländer, das war für die Kinder sehr interessant. Zur Ausstellungseröffnung gab es ein Lied in verschiedenen Sprachen wie Deutsch, Französisch, Griechisch, Spanisch, Englisch und Türkisch. Außerdem hattenen die Eltern auch ein internationales Büffet vorbereitet. ReF   

 

 

Familie in der Küche

Zusammen mit der Elternakademie der City VHS im Sprachförderzentrum Berlin Mitte bietet das Familienzentrum ab 18. Oktober 2013 einen Kurs an. An neun folgenden Freitagen, jeweils von 9 bis 12.45 Uhr, können sich interessierte Eltern informieren: Wie kann gesundes Essen mein Kind fit machen? In welchem Essen ist zu viel Zucker? Warum ist Bewegung und Entspannung so wichtig?
In der Ernährungsschule lernen sie alles über eine gesunde Ernährung, sprechen über ungesundes Essen, Übergewicht und Allergien, kochen mit gesunden Zutaten und lernen neue Methoden kennen. Sie bekommen Hilfe und Informationen zum Thema Gesundheit, Ernährung, Bewegung und Übergewicht.
Treffpunkt ist im Familienzentrum, Wattstraße 16. Interessierte können sichdort anmelden oder unter Tel.: 030-32 51 36 55.
 

Neues aus dem Familienzentrum: Elternkurs, Babyschwimmen und Bilderbuchkino

Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und ... der Zaun des Familienzentrums in der Wattstraße. Noch nicht ganz zwar, denn die Männer der Vätergruppe sind noch eifrig beim Pinseln, aber man gewinnt schon einen ersten Eindruck. Auch sonst passiert so einiges im Familienzentrum in diesem Monat.

 

Vom 9. bis 11. Oktober sind Familien eingeladen, in den letzten Ferientagen gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen. Mütter und Kinder von 2 bis 4 Jahren können jeden Donnerstag von 16.15 bis 17.30 Uhr bis 31. Oktober gemeinsam schwimmen, für zwei Euro pro Kurs, Treff ist 15.30 Uhr im Familienzentrum. Ab 10. Oktober gibt es wieder am Donnerstag von 10 bis 12 Uhr eine Mutter-Baby-Sprachlerngruppe geben. Im Kurs wird Deutsch Sprache gesprochen und geschrieben, es geht um Themen rund um das Baby  wie Gesundheit, Arztbesuche oder Ernährung. Es werden Lieder gesungen und Spiele gespielt. Das Angebot ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt im Familienzentrum. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird das Thema "Erziehung und Partizipation" im Projekt "Starke Eltern - Starke Kinder" betrachtet. Eine Informationsveranstaltung findetes dazu am 17. Oktober von 17 bis 18 Uhr statt.

In der „Woche der Sprache und des Lesens“ gibt es auch zwei Veranstaltungen im Familienzentrum. Am 15.Oktober kann man ein Märchen in fünf verschieden Sprachen hören - ein Sprachbad für Groß und Klein. Ein Bilderbuchkino wird am 17.Oktober gezeigt.

Ab Oktober soll es auch wieder Kreativangebote geben wie Malen, Töpfern oder Theater. Dafür sind Anregungen, Wünsche und Ideen der Besucher gefragt.

 

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Ausstellung und Tagung in der Evangelischen Kirchengemeinde am Humboldthain

Bis zum 20. Oktober ist in der Evangelischen Kirchengemeinde am Humboldthain eine größere Ausstellung zur 120-jährigen Gemeindejubiläum und zur Stadtteilgeschichte im Brunnenviertel am Wedding zu sehen mit Dokumenten zum Historismus im Kirchenbau und zur Moderne im Sakralbau. Dazu stehen auch Tafeln über August Orth aus dem Museum in Korbach/Hessen erstmalig in Berlin zur Verfügung.

Im Rahmen der Gesamtveranstaltung gibt es im Zusammenwirken mit Urbanophil e.V. am 7. und 8. Oktober eine Tagung mit Fachprogramm zu „Stadt_Kirche“, die in der Evangelischen Kirchengemeinde am Humboldthain (Himmelfahrtkirche) an der Gustav-Meyer-Allee 2 und in der Serbisch-Orthodoxe Kirche zum Heiligen Sava an der Ruppiner Straße 28 stattfindet.

Am 7. Oktober werden in einer Podiumsdiskussion von 18.30 bis 20 Uhr die Stadtforscherin Carolin Klingsporn, der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte Dr. Bertold Höcker und der Vorsitzende Diözesanrat des Erzbistums Berlin Wolfgang Klose zum Thema zum Thema „Urbanität und aggrornamento“ teilnehmen. Vor der Diskussion kann die Ausstellung besichtigt werden.

Weitere Infos:
Zur Tagung
Zur Kirchenarchitektur

 

Girls in motion - steps & beats zum 2. Weltmädchentag

Jugendliche heute verbringen ihre Freizeit gerne vor dem Fernseher, dem Computer oder in der Disko, wie Studien ergaben. Musik machen steht da erst ganz hinten. Bei den Besucherinnen des teeny Musik Treffs sieht das anders aus. Sie kommen ein oder zweimal in der Woche in die ev. Kirchengemeinde am Humboldthain, um ein Instrument zu lernen oder zu spielen oder zu singen. Im Angebot sind Schlagzeug, E-Bass, E-Gitarre, Keyboards oder Perkussion. Es gibt auch vier Bands, die zusammen proben und auch bei Veranstaltungen auftreten. Zwei davon suchen übrigens noch Verstärkung: Zwei Schlagzeugerinnen, eine Gitarristin und eine Sängerin bzw. einen Sänger ab 16 Jahren, denn auch Jungs können mitmachen.

 

In erster Linie ist es aber ein Angebot für Mädchen. Das gibt es seit 1987, Träger ist die ev. Kirchengemeinde am Humboldthain. Seit 1999 leitet Karin Perk das Projekt, ein Kooperationsprojekt des Bezirksamtes Mitte und der Musikschule „Fanny Hensel“, die eine Musikerin stellt, die die Mädchen unterrichtet. „Sie sollen sich hier wie zu Hause fühlen, es als ihren Raum begreifen“, erläutert Karin Perk das Konzept. „Zusammen in einer Gruppe lernen sie die Instrumente spielen. So haben sich unsere vier Bands zusammengefunden.“ Natürlich können interessierte Mädchen kommen und zuhören und - wenn sie wollen und in die Gruppen passen - auch mitspielen. „Das klappt ganz gut. Neulich hat ein Mädchen eine Freundin mitgebracht und die saß dann auch gleich am Schlagzeug“, erzählt Karin Perk.

 

Die Mädchen lernen und spielen nicht nur mit den Instrumenten, sie schreiben auch eigene Texte und Melodien. So wie die Band „Think loud“. Die 13-jährige Linda gehört seit dem Sommer dazu. „Eine Freundin aus meiner Klasse erzählte mir, dass sie eine Sängerin suchen. Ich hatte schon in meiner alten Schule gesungen und auch privat Gesangsunterricht.“ Lange haben sie „Rolling in the deep“ von Adele geübt, denn sie bisher haben sie Songs nachgespielt. Nun versuchen sie sich an einem eigenen Stück. „Die erste Strophe ist schon fertig“, sagt sie stolz. Die Gymnasiastin würde auch gerne auftreten, „aber ich denke, wir sind noch nicht so weit“, meint sie selbstkritisch, „da müssten wir schon mehr Lieder können.“ Ob sie später mal was mit Musik machen würde, weiß sie noch nicht, vorstellbar wäre es aber schon.

 

Gemeinsam proben und eigene Ideen umsetzen, anderen zuhören und aufeinander zugehen, das ist auch Teil des Konzepts. Obwohl es nicht immer ganz einfach ist, denn die Mädchen gehen zur Schule oder machen eine Ausbildung, so dass das Hobby manchmal etwas zu kurz kommt. Aber sie lernen, es funktioniert nur gut, wenn sie diszipliniert und regelmäßig üben. Und wenn es ihnen gefällt, bleiben sie auch manchmal jahrelang. Bis 21 Jahren können sie den teeny Musik treff besuchen, einige machen dann woanders weiter Musik. „Einige kommen auch, weil sie hier andere Jugendlichen treffen und sich austauschen können“, sagt Karin Perk. „Wir machen nicht nur zusammen Musik, wir kochen auch mal gemeinsam oder veranstalten eine Filmnacht.“

 

Die 16-jährige Kübra spielt Schlagzeug. Auch sie kam durch eine Freundin zum Musik treff. „Ich hatte vorher kein Instrument gespielt. Aber als ich herkam, guckte ich mir das Schlagzeug an und es guckte mich an und da war es passiert. Üben kann ich zu Hause nicht, das geht ja nur hier. Meine Freunde finden es cool, dass ich Schlagzeug spiele.“ Gerade haben sie mit einem neuen Song angefangen. Sie übt mit Karin Perk den Rhythmus. Tam, tata, tam, tata, tata … Hände, Füße, alles muss perfekt ineinandergreifen. Nach einer halben Stunde geht es schon ganz gut. Die gleichaltrige Christina versucht inzwischen am Keyboard. Sie spielt Gitarre, hat auch ein Keyboard zu Hause und bereits in einer Band gespielt. Aus dem Internet hat sie sich ein Video herausgesucht und versucht jetzt, eigene Ideen einzuarbeiten.

 

Seit einem Jahr spielt Katharina in der Band „Laughing out loud“ Gitarre und singt auch manchmal. Am liebsten wäre es der 17-Jährigen, wenn sie beides zusammen machen könnte. „Wir haben noch keine eigenen Sachen. Gerade covern wir „Under“ von Alex Hepburn. Aber ich würde schon mal probieren, was Eigenes zu schreiben.“
Dazu hätte sie in den Herbstferien Gelegenheit. Vom 8. bis 10. Oktober gibt es im teeny Musik treff einen Workshop "girls in motion - steps & beats zum 2. Weltmädchentag". Geprobt wird für einen Auftritt am 11. Oktober, dem Weltmädchentag, im Rathaus Mitte. Dafür werden noch Mädchen gesucht, die mitmachen. Nach den Herbstferien können sich dann auch Jungs als Hip Hop-Tänzer versuchen, jeden Dienstag von 16.30 bis 18 Uhr.

Zum kostenlosen Angebot des Treffs gehören auch Musiktheater und Workshops, die in die Technik einführen, um Musik am Computer zu machen, ein Projekt, das vom Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße gefördert wurde. Außerdem haben sie einige Musik-CDs und Videos veröffentlicht. Wer also Lust bekommen hat und zwischen 9 und 21 Jahr alt ist, kann gerne in der Gustav-Meyer-Allee 2 vorbeischauen.

Öffnungszeiten
Dienstag 15.30 - 19.30 Uhr
Donnerstag 15.30 - 21.00 Uhr
Freitag 15.00 - 19.00 Uhr

 

Der 2. Weltmädchentag im Rathaus Berlin Mitte

Der Weltmädchentag wurde 2011 von der Kinderhilfsorganisation PLAN ins Leben gerufen. Am 11. Oktober soll die Welt auf Menschenrechtsverletzungen an Mädchen aufmerksam gemacht werden und sich für menschenwürdige Lebensbedingungen einsetzen. 2012 thematisierten Mädchen aus Berlin Mitte die Genitalverstümmelung an Mädchen und die subtile Gewalt in Familien gegen Mädchen und erreichten damit 200 Besucherinnen und Besucher im Rathaus Berlin Mitte.
„Was bildet uns?“ ist die zentrale Frage, die Mädchen aus Berlin Mitte dieses Jahr am 2. Weltmädchentag mit der Politik diskutieren wollen. Gute Bildung für alle ist ihr Anliegen und ihr Ziel. Mädchen machen aufmerksam auf die Bedeutung der außerschulischen Bildung für Mädchen. Zugesagt haben Dr. Eva Högl, SPD, MdB, Florian Schwanhäußer, CDU, Vorsitzender des JHA Berlin Mitte, Ulrike Pohl, Piraten. Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke sind angefragt.

Das Kulturprogramm bietet live Musik von der Rapperin Sookee, die Performance „Girls in motion – steps & beats zum Weltmädchentag“, Tanzanimation „One Billion Rising“, die Ausstellungen: „Stufen der Mädchenbildung“, Malala Bilderbücher, „7 wichtige Frauen aus Berlin“, „Bewegte Vorbilder“ und Infostände.

Von 14 bis 16 Uhr sind alle interessierten Mädchen und Jungen, Frauen und Männer eingeladen, ab 16 Uhr Party für Mädchen.
Der 2. Weltmädchentag im Rathaus Berlin Mitte ist eine Veranstaltung der AG Mädchen und junge Frauen in Berlin Mitte.

ReF

Integriertes Handlungskonzept 2013/14 online

Das Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept 2013/14 (IHEK) ist online verfügbar. Das IHEK stellt die Kerndaten und die Entwicklung des QM-Gebietes vor. Auf Grundlage des Leitbildes Brunnenviertel werden Handlungsbedarfe identifiziert und konkrete Handlungsschwerpunkte abgeleitet.

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