November 2013

Winter, Spiel und Sport

Überall locken jetzt Pefferkuchen, Dominosteine, Schokoweihnachtsmänner und Glühwein - Verführung pur im Advent. Wer aber für die Weihnachtsgans noch Platz schaffen will oder einfach nur seine Fitness verbessern möchte, der kann auch weiterhin an der nach wie vor kostenlosen Aktion "Brunnenviertel bewegt" teilnehmen. Bisher gab es Angebote für Spiel und Sport an der frischen Luft, jetzt in der kalten Jahreszeit werden die Aktivitäten nach drinnen verlegt - in die Sporthalle der Vineta-Grundschule, Demminer Str. 27.

Die weiteren Termine immer am letzten Sonnabend im Monat, jeweils 15.30 bis 17.30 Uhr:

30.11.13, 25.01.14, 22.02.14, 29.03.14

Advent im Brunnenviertel

Der erste Advent steht vor der Tür, vereinzelt sind schon Schwibbögen in den Fenstern zu sehen und in den Geschäften stapeln sich Dominosteine, Schoko-Weihnachtsmänner und gefüllte Weihnachtskalender. Apropos Weihnachtskalender: Der Brunnenkiez wird selbst zu einem großen „Lebendigen Adventskalender“. Projekte und Einrichtungen öffnen für einen Tag ihre Türen und laden zu verschiedenen vorweihnachtlichen Veranstaltungen ein. Eine Liste dazu gibt es hier und demnächst sind auch Flyer im Stadtteilbüro an der Jasmunder Straße 16, im Familienzentrum und in anderen Einrichtungen erhältlich.

 

Eine kleine Auswahl

1. Dezember, 12 Uhr: Adventsempfang
Ort: Himmelfahrtskirche, Gustav-Meyer-Allee 2

3. Dezember, 14 Uhr: Besuch der Weihnachtskrippe und Kaffeetrinken
Ort: Himmelfahrtskirche, Gustav-Meyer-Allee 2

5. Dezember, 19.30 Uhr: Die anderen Weihnachtslieder und -geschichten
Ort: Himmelfahrtskirche, Gustav-Meyer-Allee 2

6. Dezember, 16 Uhr: Der Nikolaus kommt
Ort: Familienzentrum, Wattstraße 16

6. Dezember, 19 Uhr: Adventskonzert mit dem Luftwaffenmusikorps 4 der Bundeswehr, Einritt: 5 Euro
Ort: katholische Kirchengemeinde St. Sebastian, Gartenplatz

8. Dezember, 11 Uhr: Musikalischer Gottesdienst mit Adventssingen
Ort: Himmelfahrtskirche, Gustav-Meyer-Allee 2

11. Dezember, 17.30 Uhr: Weihnachtskonzert
Ort: Gustav-Falke-Schule, Strelitzer Str. 42

12. Dezember, 17.30 Uhr: Weihnachtskonzert
Ort: Gustav-Falke-Schule, Strelitzer Str. 4

15. Dezember, 17 Uhr: Weihnachtskonzert der Musikschule „Fanny Hensel“
Ort: Himmelfahrtskirche, Gustav-Meyer-Allee 2

24. Dezember, 15 Uhr: Krippenspiel für Klein und Groß
Ort: Himmelfahrtskirche, Gustav-Meyer-Allee 2

24. Dezember, 17 Uhr: Christvesper mit Posaunenchor
Ort: Himmelfahrtskirche, Gustav-Meyer-Allee 2
 

Weihnachtsmärkte gibt es im Wedding auch wieder. Am Leopoldplatz, auf dem Vorplatz der Alten Nazarethkirche/Schinkelkirche, erwarten am 1. und 8. Dezember, jeweils von  14 bis 20 Uhr, zahlreiche Stände mit Geschenkartikeln, Kunsthandwerk, Keramik und Schmuck sowie internatgionale Speisen und Getränke die Besucher. Außerdem stellen sich Projekte und Gruppen mit ihren Angeboten vor. Auf der Bühne gibt es keltische Weihnachtslieder, Rockmusik, amerikanische Gospels und mehr.

Der Goldnetz-Sozial-Weihnachtsmarkt auf dem Nettelbeckplatz in Spandau ist kein Weihnachtsmarkt wie jeder andere. Menschen mit geringem Einkommen können dort am 7. Dezember von 14-20 Uhr einkaufen, Konzerten lauschen und etwas gewinnen. Wer zur angesprochenen Gruppe gehört, sollte einen Verdienstnachweis (unter 900 Euro), einen Berlinpass oder ähnliche Bescheinigungen samt Personalausweis mitbringen.

Besuch aus Korea

Das Vor-Ort-Büro des QM's Brunneviertel-Ackerstraße hatte am 18. November Besuch von dem koreanischen Journalisten Sung Haeng Kyung von der "Seoul Economic Daily", der sich über die Arbeit des Quartiersmanagements informierte. 2014 sollen im Rahmen der Stadterneuerungspolitik ähnliche Einrichtungen auch in Korea geschaffen werden, um der sinkenden Bevölkerungszahl, der Alterung, dem regionalen wirtschaftlichen Abschwung und den sich damit verschlechternden Lebensbedingungen in den Städten gegenzusteuern. Deshalb interessierte ihn besonders, wie die Situation im Quartier vor der Einrichtung des Quartiersmanagements gewesen war und was sich seitdem verändert hat.

Quartiersmanagerin Safak Yildiz mußte viele Fragen beantworten: Wie entstand die Idee des Programms "Soziale Stadt" und der Quartiersverfahren? Wie setzt sich die Bevölkerung zusammen, wie funktioniert die Infrastruktur? Was sind die Schwerpunkte der Quartiersarbeit? Wie wird das QM finanziert und was macht eigentlich der Quartiersrat? Darauf konnte Rima El Said, langjähriges Quartiersratsmitglied, ganz konkret antworten.
Bei einem kleinen Rundgang durch den Kiez schaute der Gast  im Familienzentrum vorbei und sprach mit Kiezmüttern. Zum Abschluß des Besuches gings noch zum Gartenplatz, ein weiteres Beispiel aus dem Quartier, wie Ideen und Projekte der Bewohner umgesetzt wurden.

 

Kleine Forscher auf großer Entdeckungsreise

Was fressen Fledermäuse? Käfer? Trinken die nicht auch Blut? Ihh, da schüttelt es Eda und Iman, aber was richtige kleine Forscher sind, die lassen sich davon nicht beeindrucken. Die beiden Mädchen aus der Gustav-Falke-Schule sind mit vier anderen im Forscherclub im Naturkundemuseum und schreiben gerade alles auf, was sie über Fledermäuse wissen.

 

Der Forscherclub ist Bestandteil des neuen Projektes „Die Forscherbox – Kinder gestalten IHR Museum für Naturkunde“. Damit sollen Vor- und Grundschulkinder aus dem Brunnenviertel gefördert und aktiv in Arbeit und Forschung am Museum einbezogen werden. Zum Projekt gehört auch ein Programm für Kitakinder und Erstklässler, in dem sie sich mit „Wilden Tieren in der Stadt“ beschäftigen. Zusammen mit Lehrern und Erziehern wurden die Inhalte und deren Vermittlung mit den Museumsmitarbeitern altersgerecht entwickelt und vorbereitet. Besonders wurde Wert darauf gelegt, die Kinder aktiv miteinzubeziehen. So haben sich Eda, Iman und die anderen Mädchen zuerst im Museum umgeschaut und dann mit den Kursleitern erarbeitet, was sie gerne erforschen wollen. Und wie sich das für richtige Forscher gehört, haben sie natürlich auch einen Forscherausweis bekommen. Ganz stolz haben sie ihn vorgeziegt: Jetzt gehören wir dazu! Mit Ausweis können sie auch mit Eltern oder Freunden kostenlos ins Museum gehen, was drei von ihnen schon gemacht haben. So wie Eda: „Ich war mit meiner Mutti im Museum in der ganzen Ausstellung. Am besten haben mir die Diamanten gefallen.“

 

Die Erwachsenen waren ganz überrascht, mit welcher Begeisterung die Mädchen im Forscherclub mitmachen. Und was sagen sie selbst dazu? Eda: „Es macht echt Spaß, wir lernen immer Neues. Ein paar von uns wußten nichts über Fledermäuse, jetzt wissen wir, dass sie vegetarisch und trierisch fressen.“ Iman fand alles spannend: „Aber ich hatte auch Angst vor den Tieren, die echten Käfer waren so groß. Und ich hatte zum ersten Mal Tiere in Gläsern gesehen, die Fische zum Beispiel.“ Margharita gefiel besonders ein Spiel, in dem die Mädchen sich nach Tönen orientieren mußten, genau wie die Fledermäuse. „Ich hatte die Augen verbunden, jeder hat ein Geräusch gemacht und ich mußte die Motte finden.“ Es hat sie auch Überwindung gekostet, die Käfer in die Hand zu nehmen, „da hatte ich Angst.“


Ganz ohne Angst näherten sich die Vier- und Fünfjährigen der Kita Ackerstraße den wilden Tieren, sie waren ja nur auf Fotos zu sehen, die Suse und Jessica aus dem Museum mitgebracht haben. Auf die Frage, welche wilen Tiere sie denn kennen, kamen sofort die Antworten: Vögel, Schlangen, Schnecken, Specht. Ein Mädchen hatte „schon mal einen Fuchs gesehen“, ein anderes „mit der Mama Wildscheine gesehen.“ Und Hund und Katze wurden auch noch genannt. Sind das aber richtige wilde Tiere? Promt kam die Begründung: Meine Oma hat eine Wildkatze! Die nächste Aufgabe war, aus Fotos die heimischen wilden Tiere herauszufinden. Auf einem war ein Eichhörnchen. Ist das ein wildes Tier? Ja, richtig. Und wieder konnten die Kinder eigene Geschichten beisteuern. Ich habe schon mal ein Eichhörnchen gesehen, das ist von Baum zu Baum gesprungen. Das nächste Foto zeigt einen Elefanten. Ja, er ist zwar ein Wildtier, aber lebt er bei uns zum Beispiel im Park? Nein, amüsieren sich die Kinder, natürlich nicht, sondern in Afrika und im Zoo.

Im Laufe des Projektes sammeln die Kinder Materialien, Naturobjekte, die sie besonders interessant finden, Bilder, die sie gemalt haben, aber auch Fotos und Texte. Die Mädchen vom Forscherclub führen auch ein Forschertagebuch und einen Forscherblog. Die erste Klasse der Gustav-Falke-Schule brachte zum Beispiel von einem Ausflug in den Wildpark Herbstblätter mit. Damit können sie ihre Forscherbox nach eigenen Vorstellungen gestalten, als eine Art kleines Museum, um zu zeigen, wie sie sich ein Museum zukünftig vorstellen. Die Forscherboxen sind Bestandteil des Projektes, das im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung“ gefördert und von den beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel organisatorisch unterstützt wird. Bisher nehmen daran die Gustav-Falke-Schule und die Kitas Ackerstraße und „PhorMinis“ teil.

ReF

Ashure-Fest im Familienzentrum

Besonders die Kinder freuten sich auf den Nachmittag im Familienzentrum am 13. November. Das hatte zusammen mit dem Interkulturellen Beratungs- und Begegnungs-Centrum IBBC e.V. im Rahmen des Projektes „Interkultureller Dialog“ zum Ashure-Fest geladen. Inzwischen zu einer guten Tradition geworden, gab es natürlich auch wieder die von den Kiezmüttern und Mitarbeiterinnen des Familienzentrum zubereitete leckere Ashure-Süßspeise aus Bohnen, Kichererbsen, Weizen, Reis, Wasser, Rosinen und Puderzucker.
Kadir Sahin von der Alevitischen Gemeinde in der Waldamerstraße erläuterte die Hintergründe des Festes, das in der ganzen islamischen Welt gefeiert wird. Zwar mit unterschiedlichen Riten und an verschiedenen Tagen, aber immer als besonderes Fest.

 

Der Monat Muharrem, in dem der 10. Tag als „Aschura-Tag“ bezeichnet wird, hat im Islam eine bedeutende Stellung. Er ist einer der vier heiligen Monate, in denen unter anderem jegliche Form der Auseinandersetzung untersagt ist und jeder zum Frieden aufgerufen ist. Zudem ist überliefert, dass viele prophezeite und wichtige Ereignisse am 10. Muharrem eintraten: der Prophet Moses soll beim Auszug aus Ägypten das Rote Meer an diesem Tag durchquert haben, die Wunden des Propheten Hiob sollen am Aschura-Tag von Gott geheilt worden und der Prophet Noah nach der Sintflut an diesem Tag mit seiner Arche auf dem Berg Cudi gestrandet sein. Deshalb sollte ein Festessen gekocht werden, aber es gab nur noch wenige Nahrungsmittel – eben jene, aus denen die Ashure-Suppe besteht. ReF

 

Der „Operndolmuş“ im Brunnenviertel

Das gibt es auch nicht alle Tage: Oper im Stadtteilbüro. Am 13. November konnte das aber exklusiv genossen werden. Dort machte im Vor-Ort-Büro des QM Brunnenviertel-Ackertsraße der „Operndolmuş“ Station. Musiker und Sänger trugen Ausschnitte u.a. aus den Opern „Carmen“ und „Rosina“ vor. Höhepunkt war ein auf Türkisch gesungenes Opernlied. Dafür gab es von den Zuhören - Bewohner und Aktive aus dem Quartier, Vertretern der degewo sowie Wilma Glücklich von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt - herzlichen Applaus.

 

Die Komische Oper Berlin fährt seit diesem Jahr regelmäßig mit dem „Operndolmuş“ in die Stadtteile. »Dolmuş« (voll, gefüllt) ist in der Türkei die Bezeichnung für einen Kleinbus. Der mit zwei Opernsängern, drei Orchestermusikern und einem Dramaturgen voll besetzte Bus steuert Begegnungsstätten, Initiativen, Migrantenorganisationen oder auch Bildungseinrichtungen in Stadtteilen mit einem besonders hohen Anteil an Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen an. Ziel des Vorhabens ist es, vor Ort Brücken zur Welt der Oper aufzubauen und den Dialog mit Berlinerinnen und Berlinern zu suchen, denen das Genre Oper zunächst einmal fremd zu sein scheint.


In gut dreißig Minuten zeigen die Künstler ein unterhaltsames und mitreißendes Programm. Dargeboten wird eine kleine Auswahl an Arien und Duetten aus mehr als dreihundert Jahren Opern- und Operettengeschichte, verbunden durch erklärende Worte des Dramaturgen. Die Sänger und Musiker sind alle professionelle Künstler, die normalerweise bei uns auf der Bühne oder im Orchestergraben singen und musizieren. Somit lässt sich in vertrauter Atmosphäre Musiktheater hautnah erleben. Nach jeder Aufführung kommen die Zuschauer und beteiligen Künstler ins Gespräch, denn das zentrale Element des Projekts »Selam Opera!« ist der Dialog. ReF

 

Impressionen

 

Ein Beutel geht auf Reisen

Sie wurden schon in Moabit, Prenzlberg und Neukölln gesichtet – die leuchtend blauen Beutel aus dem Brunnenviertel. Einer hat aber eine besonders weite Reise hinter sich. Die Studentin Sun Lutong aus China hat einen Beutel während eines Studienaufenthaltes in Berlin geschenkt bekommen und nach Hause mitgenommen. Nun steht sie mit ihm vor der Tsinghua-Universität in Peking, wo sie Journalistik studiert.

 

Jetzt wollen wir wissen: Wo waren unsere Beutel schon überall? Dienen sie nur als Einkaufshilfe oder wird damit auch mehr transportiert als Brot und Milch? Schreiben Sie uns, vielleicht gibt es eine kleine Geschichte dazu? Oder schicken Sie uns ein Foto mit dem Beutel an: kiezredaktion@gmx.de

Forum: Wie leben Sie als Familie im Wedding?

Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Bildung, Weiterentwicklung familienfreundlicher Infrastruktur, familienfreundliche Stadtquartiere und Familienarmut waren die Schwerpunkte des Berliner Familienberichts 2011, herausgegeben vom Berliner Beirat für Familienfragen. Für 2015 soll wieder ein Bericht erstellt werden und dafür werden die Meinungen und Erfahrungen von Familien gesucht.

Zu einen Forum „Wie leben Sie als Familie im Wedding?“ sind insbesondere Familien mit kleinen Kindern herzlich eingeladen am 30. November, 14.30 bis 17.30 Uhr, ins Familienzentrum, Wattstraße 16, 13355 Berlin.

Für Kinderbetreuung und Verpflegung ist gesorgt. Interessenten melden sich bitte bis 27.11.13 - auch für die Kinderbetreuung – an bei Frau Karacay, Tel.: 32 51 36 55, oder per E-Mail: fz-wattstrasse@pfefferwerk.de.

Wie glücklich sind die Berliner?

Wochenend und Sonnenschein – mehr brauchten einst die Comedian Harmonists nicht zum Glücklichsein. Die meisten Deutschen aber schon, wie der jetzt zum dritten Mal von der Deutschen Post herausgebrachte „Glücksatlas“ für Deutschland zeigte. Demnach erhöhte sich die Lebenszufriedenheit der deutschen Bevölkerung mit Wohnen, Arbeit, Freizeit, Familie und Haushaltseinkommen in den vergangenen Jahren, nur bei der Gesundheit sank sie leicht. Die glücklichsten Deutsche leben demnach in Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen, die unglücklichsten in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Berlin kommt in dem Ranking auf Platz 14, rückte gegenüber 2012 um einen Platz nach oben.

In diesem Jahr wurden auch Deutsche mit Migrationshintegrund befragt. Zugewanderte Menschen sind etwas weniger zufrieden mit ihrem Leben als Einheimische, der Abstand beträgt nur 0,15 Punkte. Ihre Kinder weisen aber bereits eine um 0,1 Punkte höhere Lebenszufriedenheit auf als die einheimische Bevölkerung. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Sprachkompetenz. Ist sie hoch, geben sie einen Zufriedenheitswert von 7,2 an, ohne Deutschkenntnisse liegt sie bei  6,3. Und die Zuwandererkinder weisen eine hohe Aufstiegsorientierung auf. 48 Prozent der Gesamtbevölkerung sind der Meinung, dass sich ihre eigene soziale Stellung deutlich gegenüber jener der Eltern verbessert habe, bei  Menschen mit Migrationshintergrund sind das aber 61 Prozent. 41 Prozent von ihnen meinen, dass es ihnen heute finanziell besser geht als vor fünf Jahren, in der Gesamtbevölkerung sind es nur 26 Prozent.
Auch zwischen Ost und West gibt es noch Unterschiede. Zwar ist insgesamt die Lebenszufriedenheit auf einem hohen Niveau von 7,0 Punkten auf einer Skala von 0 bis 10 stabil, aber der Abstand zwischen ost- und westdeutschen Regionen hat sich leicht vergrößert. Aktuell sind es 0,3 Punkte, 2012 waren es nur 0,2 Punkte.

Der „Glücksatlas 2013“ ist im Buchhandel erhältlich, eine Zusammenfassung der Studie sowie Fakten zu den Regionen gibt es im Internet unter www.gluecksatlas.de.
 

Die nachfolgenden Grafiken zeigen die Zufriedenheit aller Deutschen sowie die Ergebnisse der Befragung von Menschen mit Migrationshintergrund zur Bindung an Deutschland und zu Integrationsstrategien.

 

Starke Eltern - Starke Kinder

Seit Anfang November gibt es nach längerer Pause den neuen Elternkurs des Deutschen Kinderschutzbundes "Starke Eltern - Starke Kinder" im Familienzentrum, Wattstraße 16. Wie gewohnt richtet sich dieses Angebot an alle Mütter und Väter, die mehr Freude, Leichtigkeit und zugleich mehr Sicherheit in der Erziehung erreichen möchten.

 

Die Ziele des Kurses sind:

· Stärken des Selbstbewusstseins von Müttern, Vätern und Kindern.

· Hilfe dabei, den Familienalltag zu entlasten und das Miteinander zu verbessern.

· Wege zeigen, um Konflikte zu bewältigen und zu lösen.

· Raum bieten zum Nachdenken und zum Austausch mit anderen Müttern und Vätern.

· Chancen eröffnen, Freiräume für sich selbst zu schaffen und frische Kraft zu tanken.

· Informieren über allgemeine Erziehungsthemen und über Kinderrechte.

 

Um möglichst viele interessierte Eltern erreichen zu können, findet der Kurs dieses Mal sowohl morgens als auch abends (dann mit Kinderbetreuung) statt. Beide Kurse werden von der erfahrenen Sozialpädagogin Idil Lacin durchgeführt, und morgens durch das Projekt "Eltern für Bildung im Brunnenviertel" und abends durch "Ganzheitliche Familienbildung" koordiniert.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten, Tel.: 32 51 36 55, ein Einstieg ist noch bis zum 26. November möglich.

ab 12. November, immer dienstags
morgens 9.30 – 12.00 Uhr
abends 17.00 – 20.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)

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