Februar 2014

Wedding FM - Neues im Radio

Wedding FMPremiere: Die Sendung Wedding FM war am 25.02. um 18.00 Uhr auf dem Radiosender Alex (in Berlin auf 88,4 MHz) erstmalig zu hören. Monatlich wollen Viola Schmidt und Christian-Zsolt Varga über Themen aus dem Wedding berichten. In der ersten Sendung ging es um die Internetseite www.weddingweiser.de, um das Quartiersmanagement Pankstraße und um Bierbrauer im Wedding. Echtes Radio aus dem Wedding und mit dem Wedding.

 

Der Radiosender Alex befindet sich in unserem Kiez in der Voltastraße 5. Jeder, der ein paar wenige Regeln beachetet, kann beim Radio- und Fernsehsender Alex auf Sendung gehen. Natürlich gibt es entsprechende technische Einführungen, aber grundsätzlich kommt es vor allem auf die Begeisterung an, wenn man seine eigene Themen selbst ins Radio (oder Fernsehen) bringen will. Und Freude am Radiomachen haben Viola Schmidt und Christian-Zsolt Varga.

Bislang gab es im Wedding das Kinderradio Radijojo, das seine Heimat im Haus der Jugend Mitte am Nauener Platz hat. Für Erwachsene folgt nun Wedding FM. Selber machen ist eben besser als abzuwarten, bis irgendwann und irgendjemand über den Wedding berichtet. Dieses Motto, ist auch das Motto von Joachim Faust, der im Internet die Informationsseiten Weddingweiser mitgründete. Einfach etwas machen, wenn etwas fehlt. In Ehrenamt und mit Freude. 

So wie die Bierbrauer Eschenbräu und Vagabund im Wedding ihr eigenes Bier brauen, weil der von ihnen gewünschte Geschmack im Supermarkt nicht zu finden war, so hört man vielleicht eines Tages im Radio auch Gesundbrunnen FM oder sieht im Fernsehen Brunnen TV? 

Andrei Schnell

25.02.14

Das Lastenfahrrad für den Kiez (fast) fertig

Das Lastenrad für das BrunnenviertelWer in Herbst und Winter fleißig war, ist im Frühling gut vorbereitet und kann loslegen. Der mauergarten e.V., der in der Nähe des Gleimtunnels einen interkulturellen Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten auf der Erweiterungsfläche des Mauerparkes anlegt, hatte die Idee zum Bau eines Lastenrades für unseren Kiez. Das Lastenrad ist nun beinahe fertig.

Es fehlt nur das Unwichtigste (oder das Wichtigste ?): der Farblack. Richtfest - wenn an so sagen darf - wird Anfang März gefeiert. Der genaue Termin ist noch nicht endgültig festgelegt.

In der offenen Fahrradwerkstatt der Machbar in der Puttbusser Straße und im Familienzentrum in der Wattstraße wurde von Oktober bis Januar aus beinahe Nichts das Lastenrad komplett aufgebaut. Die Idee, aus Dingen, die man vielleicht weggeworfen hätte, wieder etwas Schönes und auch noch selbst herzustellen, nennt man Upcycling; manche erneuern alte Dinge sogar täglich. Ein klein wenig steckt von diesem Trend auch in unserem Lastenrad. Auf den Seiten des Berliner Lastenrad-Netzwerkes ist schön zu sehen, wie das Transportrad Stück für Stück geschraubt und geschweißt wurde.

Aufbau des Lastenrades für das Brunnenviertel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach dem Rohbau des Rades steht das Design aus. Farbe, Logo, Muster - welchen Eindruck soll das Rad machen? Hier gibt es ein PDF, das man sich ausdrucken kann und ausmalen kann. Den eigenen Vorschlag für die Gestaltung kann man bei den Mauergärtnern oder beim Quartiersmanagement vorbeibringen (oder per Mail schicken). Ein hellgrüner Farbton ist vorgegeben, aber davon abgesehen ist noch nichts entschieden!

Das Lastenrad hat noch keinen festen Parkplatz, wird dann aber den Initiativen, Vereinen und Akteuren im Kiez für Veranstaltungen, Feste und Transporte zur Verfügung stehen. Wir sind gespannt, was das Rad alles erleben wird (bitte fotografieren!).

Passend zum Thema: Wer sich für besondere Räder und insbesondere Lastenräder interessiert, der kann auch die Messe Berliner Fahrradschau am 22. und 23. März in Berlin besuchen.

Das Lastenrad wird gebaut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt Kiezmobil für das Brunnenviertel -Lastenfahrrad gemeinsam bauen, leihen und nutzen wurde mit Mitteln aus dem Programm "Soziale Stadt", Quartiersfond 1 unterstützt.

20.02.2014

Andrei Schnell

Fotos mauergarten e.V.

Frühjahrsputz auf dem Gehweg

Quartiersmanagement packt anNicht länger warten wollte das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße am Dienstag, 18. Februar. Der Winterstreu vor den großen Fenstern des Quartierbüros störte, da doch der Frühling seine ersten Sonnenstrahlen schickte. Kurz entschlossen wurden die Westen der BSR übergezogen und vor der eigenen Bürotür gekehrt. Der Blick aus dem Fenster war in wenigen Minuten nicht mehr wegen der Streusteinchen wintergrau. Am Nachmittag kam das kleine orange Putzauto der BSR. Doppelt hält eben besser. Dennoch nicht umsonst war der vormittägliche Einsatz bei erster Frühlingssonne.

 

Denn die kurzentschlossene Aktion, am Baum vor der eigenen Haustür zu kehren, zeigte auch, dass Anpacken auch eine Lösung sein kann. Aus dem Projekt "Schönerer Kiez - mach mit" aus dem Jahr 2012 verfügt das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße über Greifer und Besen sowie Schutzwesten der BSR. Diese können von jedem gern ausgeliehen werden, der das Gefühl hat, der nächste Reinigungstermin ist mal wieder viel zu weit. Übrigens, das Straßenreinigungsverzeichnis der BSR nennt auf Seite 801 die Jasmunder Straße als Klasse 3. Die Usedomer Straße wird gelistet als Klasse 2b. Mit dieser Klasseneinteilung ist auch der Reinigungsturnus genau festgelegt.

20.02.2014

Andrei Schnell

Naturkundemuseum im Kiez

Station Schau genau! am Tag der offenen Tür im NaturkundemuseumAus Sicht des Museums für Naturkunde in der nahgelegenen Invalidenstraße war es nur erster Schritt. Die Projekte "Wilde Tiere in der Stadt" und "Forscherclub", die das Museum mit Kitas und Schulen aus dem Brunnenviertel im letzten halben Jahr durchgeführt hat, sollen erste Etappen einer Zusammenarbeit zwischen Naturkundemuseum und Weddinger Kitas und Schulen sein. Der Tag der offenen Tür am 17.02. mit Präsentation der Ergebnisse soll der erste vieler weiterer ähnlicher Termine sein.

 

Die beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel, der Kitaverbund Brunnenviertel, die Gustav-Falke-Schule und das Museum für Naturkunde haben seit März zwei erste Projekte auf den Weg gebracht, bei denen Kinder zum Beispiel aus der Kita Ackerstraße und Schüler der Gustav-Falke-Schule sich spielerisch mit Umweltfragen beschäftigt haben. Kinder wurden über Stufen von der Kita/von der Schule zum Museum geführt und am Ende mit einer Eintrittskarte für sich und ein zweites Kind (oder einen zweiten Erwachsenen) belohnt. Als Experten können sie mit dieser Freunden oder Eltern das Naturkundemuseum zeigen.

Öffnungszeiten Naturkundemuseum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Montags ist das Naturkundemuseum geschlossen, doch am Montag, 17.02., war das Haus exklusiv geöffnet. Die stolzen Kinder konnten hier ihren Freunden oder ihren Eltern zeigen, was an verschiedenen Terminen im letzten Jahr geleistet wurde.

Museomobil-Boxen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frau Astrid Faber, die Leiterin der Museumspädagogik am Museum für Naturkunde, will viel erreichen und träumt von Sommeruni und von Kinderfesten - aber noch ist nichts spruchreif. Zunächst ist sie auf der Suche nach weiteren Kitas und Schulen, mit denen sie ähnliche Projekte wie "Wilde Tiere in der Stadt" und "Forscherclub" durchführen kann. Dank des Förderers "Kultur macht Stark" sollen noch viele Kinder aus dem Wedding, der so nah am Museum liegt, spielerisch umweltgebildet werden.

Tag der offenen Tür am 17.02. Die Dozenten
Am Schminktisch

Andrei Schnell

17.02.14

Neuer Gesundheitsatlas im Internet

Stadtplan GesundheitsförderungUnter der Adresse www.berlin.de/stadtplan-gesundheitsfoerderung macht das Land Berlin seit wenigen Tagen ein neues Informationsangebot mit dem Titel Stadtplan Gesundheitsförderung zugänglich. Man kann hier straßengenau mit einer Umkreissuche Angebote zum gesunden Leben suchen. Öffentliche und private Angebote werden gleichermaßen vorgestellt.

Auf der Startseite ist ein großes Suchfeld platziert, mit dem sich die aktuell über 6.000 Angbote nach 12 Kategorien wie beispielsweise Stressbewältigung, Rehasport, Kurse oder Suchtbewältigung einschränken lassen. Man kann sich auch inspirieren lassen und einfach mal im Bezirk suchen, was im Rahmen Gesundheitsförderung im Bezirk angeboten wird; für Mitte immerhin 462 Angebote. Klickt man auf Angebote und Anbieter kann man sogar die eigene Straße eintragen und sehen, was vor der eigenen Haustür im Umkreis von 1km, 2 km, 5km usw. zur Verfügung steht. Suche im Gesundheitsatlas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Es sind Angebote aufgeführt für alle Altersgruppen, vom Schüler bis zum Senior und für alle Themen der Vorbeugung, vom Wunsch, mit dem Rauchen aufzuhören, bis zum Wunsch Schwimmen zu lernen oder bis zur Suche nach einer Physiotherapie im Rahmen einer Rehabilitation.

Das bislang vom Land Berlin betriebene Portal www.praeventionsatlas.de wird nicht mehr aktualisiert. Hier waren ausschließlich öffentliche Angebote zu finden.  

Kiezwahl 2014 - Infostunden für Interessierte

In beiden Quartieren im Brunnenviertel werden in diesem Jahr die Quartiersräte und Vergabejurys neu gewählt. Interessierte Kandidat_innen aus dem Viertel können sich im Vorfeld über die Bürgergremien und ihre Aufgaben informieren. Die beiden Quartiersmanagements laden die Bewohner_innen zu Infostunden ein.

Das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße lädt am Dienstag, den 18. März und am Dienstag, den 25. März jeweils von 16-19 Uhr in den Stadtteilladen in der Swinemünder Straße 64 ein. Die Infostunden des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße finden am Mittwoch, den 19. März und am Mittwoch, den 26. März jeweils von 16 bis 18 Uhr im Stadtteilbüro Jasmunder Straße 16 statt. Darüber hinaus können bereits engagierte Bewohnerinnen und Bewohner beim Anwohnerfrühstück im Freizeiteck an jeden Mittwoch zwischen 10 und 12 Uhr kennen gelernt werden.
 

 

 

 

 

 

 

Die ehrenamtlichen Bürgerräte werden am 24. Mai gewählt. Bis zum 11. April können sich Kandidaten für die Wahl anmelden. Die ehrenamtlichen Mitglieder der Bürgerräte entscheiden über die Verteilung von Fördermitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ im Brunnenviertel mit. In den Quartiersräten diskutieren Bewohner und Akteure aus Kitas, Schulen, Vereinen und Wohnungsbaugesellschaften Strategien zur Entwicklung der Gebiete und beraten über die Förderung von mittel- und langfristigen Projekten. Die Vergabejurys setzen sich aus Bewohnern zusammen. Sie entscheiden über die Förderung kleinteiliger Projekte aus dem Aktionsfonds.

Dominique Hensel

GirlsDay am 27. März

Girlsday Berufe für MädchenSeit 2001 gibt es in Deutschland den GrilsDay. An diesem Tag öffnen Unternehmen, Institutionen und Anbieter Ihre Türen, um Mädchen ab der Klassenstufe 5 für Berufe zu begeistern, die eventuell immer noch für typische Jungsberufe gehalten werden. Übrigens findet am 27.3. auch der Zukunftstag BoysDay statt, mit dem vergleichbaren Ziel, Jungs für angeblich typische Mädchenberufe zu interessieren. Für den GirlsDay, der in Niedersachsen sogar Teil der Schulpflicht ist, gibt es auch im Brunnenviertel Angebote.

 

Viele tolle Angebote sind vielleicht schon belegt, aber andere interessante Möglichkeiten für Mädchen der Klassen  5 bis 10 gibt es nach wie vor. Zum Beispiel gibt es noch einen Platz bei den Forschern des Fraunhofer IZM - Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration die der Frage nachgehen wie man ein Handy sturz- und frostsicher macht?

Nich weit außerhalb unseres Kiezes Brunnenviertel bietet das Museum für Naturkunde zum Beispiel einen Schnellkurs im Kennenlernen von Arbeitsmöglichkeiten im Museum.

Wirklich viele Plätze findet man der BVG oder beim Mädchenschuppertag der Dachdeckerinnung.

Das vollständige Angebot bietet der Girlsday Radar. Auch wenn in diesem Jahr der Termin wegen Ostern auf den 27.3. vorverlegt wurde und die Zeit für eine Anmeldung damit eigentlich knapp ist, ist nach wie vor für jedes Mädchen etwas dabei.

GirlsDay

 

 

 

 

 

 

Copyright der Fotos/Logos von Kompetenzzentrum Technik - Diversity - Chancengleichheit e.V.

Andrei Schnell

13.02.14

 

Man hätte doch schon lange mal ... Ideenaufruf

Es gibt Sätze, die anfangen mit: Lass uns doch mal ... Oder mit: Man hätte doch schon lange mal ... Oder mit: Warum eigentlich gibt es nicht ... . Wenn Sie so einen Satz sagen wollen, dann denken Sie doch mal an das Quartiersbüro in der Jasmunder Straße. Bis Ende Februar suchen wir genau das: Ideen.

Ideen, für Projekte, die es schon immer mal hätte geben sollen.

 

Manch einen im Kiez stört der Müll. Was könnte man dagegen tun? Haben Sie eine Idee? Andere wünschen sich etwas mit Sport. Oder könnte man etwas mit Natur machen?

Gesucht werden kurzfristig zu planende und durchzuführende Projekte, die innerhalb weniger Monate auf die Beine zu stellen sind. Bewertet werden die Projekte auch danach, wie stark nachbarschaftliche Kontakte gestärkt werden, die Stadtteilkultur belebt wird oder wie leicht Bewohner_innen teilnehmen können.

Das Quartiersmanagement finanziert mit bis zu maximal 1.000 EUR Projekte, die in unserem Quartier zwischen Brunnen- und Gartenstraße stattfinden sollen. Aus allen Ideen werden durch eine bereits gewählte Bürgerjury die besten ausgewählt.  

Senden Sie uns Ihre Ideen an:

Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße

Jasmunder Str. 16

13355 Berlin

 

Spielend das Brunnenviertel entdecken

Das Kiezspiel Das Brunnenviertel spielend entdecken der HMKWManche waren einfach nur auf dem Weg zum Einkauf und staunten über den Stand, den die Studenten der privaten Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft haben am Freitag, 7.2., aufgebaut hatten. Andere waren der Einladung gezielt gefolgt und warteten ab 16.00 Uhr auf die Freiwurst.

Ein gutes Fotomotiv gaben natürlich die Hütchen mit dem Spruch "Alle unter einen Hut" ab, auch wenn am Nachmittag zunächst niemand eines dieser Hütchen mit dem mehrdeutigen Spruch aufsetzen wollte. Das sollte sich später, bei den weiteren Programmpunkten des Tages in den Kiezkneipen geändert haben.

Alle unter einen Hut

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei diesem Projekt, das vom Quartiersmanagement aus dem QF 1 gefördert wurde, ging es für die Studenten darum, Kommunikation praktisch zu üben und für die Bewohner darum, über ihren Kiez nachzudenken. Und zwar auf amüsante Weise. Das Quartettspiel, das auch als Supertrumpf (ähnlich des aus den 80er Jahren bekannten Autokartenspiel) spielbar ist, nimmt Plätze, Schulen, Einkaufsorte und vieles mehr auf. Ob man als Bewohner seinen Kiez gut kennt, kann man mit den vier leeren Quartettkarten beweisen. Ich habe nicht auf Anhieb vier Lieblingsplätze nennen können (nach einigem Nachdenken natürlich schon). Ich stelle das Spiel übrigens auf Youtube vor, einfach mal auf das folgende Bild klicken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übrigens: Berichtet wurde in der Berliner Woche, auf dem Blog der HMKW .

Andrei Schnell

12.02.14

Schüler spielen im Theater 28

Theater28 Ich habe nichts getanAm Samstag, 8.2., um 16.00 Uhr spielt im Theater28 in der Wattstraße 13 das Stück "Ich habe nichts getan" von Brigitte Wilhelmy.

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