November 2014

Jobtalks in der Ernst-Reuter-Schule

Jobtaks in der Ernst Reuter Oberschule Azubis stellen Berufe vorAm Dienstag, 25. November, konnten Schüler der Ernst-Reuter-Schule (und Schüler anderer Schulen) sich mit Auszubildenden von knapp 30 Unternehmen unterhalten, um Einblicke in das Berufsleben zu bekommen. In den Gesprächen wurde deutlich, dass die Chancen auf gutbezahlte Arbeit für Ungelernte schwierig sind, während Facharbeiter (nicht Fachkräfte wie Ingenieure) zunehmend gesucht werden.

In der Präsentation einer Baufirma sprach der Auszubildende über seinen Verdienst im ersten bis dritten Lehrjahr und brachte die Augen der 10-Klässler zum Leuchten. Und wahrscheinlich glaubten die Jugendlichen dem jungen Mann eher, wenn er darüber sprach, ob die Arbeit als Gleisbauer nun körperlich schwer, die Arbeitszeit lang und das Unternehmen fair ist. Es ist oft nur ein kleiner Zungenschlag, der die gleiche Sprache ausmacht und deshalb die Schüler und Schülerinnen erreicht.

Nachgefragt wurde von den Schülern und Schülerinnen in allen Gesprächsrunden die Höhe des Gehaltes. Junge Menschen sind noch ehrlich und können mit Floskeln wie "sich mit der Firma identifizieren" nicht viel anfangen. Die Welt mit den Augen von 16jährigen zu sehen, ist an diesem Tag den Auszubildenden tatsächlich leichter als den Firmenvertretern gefallen, die lieber über Karrieremöglichkeiten sprechen wollten. 

Verteilt über den Tag konnten die Schüler und Schülerinnen sich über Berufe und vor allem Ausbildungen zum Facharbeiter informieren, die sie interessieren. Gleichzeitig konnten die Unternehmen, die den Beruf ausbilden, sich vorstellen. Bindeglied zwischen den baldigen Schulabgängern und den Firmen waren die Auszubildenden der jeweiligen Unternehmen.

Unter den Unternehmen sind auch Firmen aus dem Brunnenviertel wie Laserline oder vom Technologie-Park Humboldhain.

Gleichzeitig läuft noch in dieser Woche und in der nächsten Woche in der Ernst-Reuter-Oberschule bis zum Freitag, 28. November bzw. bis 5. Dezember, das Programm Schooltalks. Hier erzählen Erwachsene mit Migrationshintergrund über ihren Weg durchs Leben. Vorbildwirkung dieser normalen Menschen, die nicht prominent sind, ist dabei erwünscht.

Beide Projekte werden mit Mitteln des Sozialen Stadt gefördert.

Jobtaks in der Ernst Reuter Oberschule Azubis stellen Berufe vor Jobtaks in der Ernst Reuter Oberschule Azubis stellen Berufe vor
Jobtaks in der Ernst Reuter Oberschule Azubis stellen Berufe vor Jobtaks in der Ernst Reuter Oberschule Azubis stellen Berufe vor
   

 

Jobtaks in der Ernst Reuter Oberschule Azubis stellen Berufe vor

 

Jobtalks

 

27.11.2014

Text und Foto: Andrei Schnell 

Plötzlich ist Kiez da - Infografiken auf der Straße

PopUp im KiezEs leben viele Leute im Brunnenviertel, die ihren Kiez wie Ihre Westentasche kennen. Aber auch diese Menschen waren bei der ersten PopUp-Aktion (überraschendes Erscheinen) der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft erstaunt, Neues über ihren Kiez zu erfahren. Die Straße wird zum Infotisch - am Donnerstag, 27. November startet die zweite Kurzzeit-Gestaltung.

Fotos von der ersten Info-PopUp-Aktion finden sich auf einem älteren Beitrag.

Familienzentrum Wattstraße erhält Integrationspreis Mitte

Familienzentrum erhält IntegrationspreisDas Familienzentrum Wattstraße ist mit dem Integrationspreis Mitte 2014 ausgezeichnet worden. Bei der Sitzung der Bezirksverordneten am Donnerstag (20.11.) nahm Leiterin Selda Karacay die Urkunde entgegen. Der Preis wird seit 2003 jährlich an erfolgreiche Projekte und Initiativen zur Integration von Zuwanderern vergeben. Das Familienzentrum teilt sich das Preisgeld in Höhe von 2000 Euro mit dem JugendtheaterBüro Berlin aus Moabit, das ebenfalls geehrt wurde.

„Es ist für uns eine Ehre, diesen Preis entgegen nehmen zu können“, sagte Selda Karcay. Das Zentrum wurde erst vor vier Jahren mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Sozial Stadt“ gebaut und wird seitdem von der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH betrieben. Es unterstützt vor allem Familien mit Migrationshintergrund im Brunnenviertel mit Beratungs- und Bildungsangeboten, Begegnungs- und Betreuungsmöglichkeiten. Tilo Siewer, der Vorsitzende des Integrationsausschusses, lobte besonders die gute Vernetzung des Projektes in der Nachbarschaft. Diese wurde auch bei der Preisverleihung sichtbar: Selda Karacay wurde zur Preisverleihung von einigen Kiezmüttern, dem Quartiersmanagement und einer Reihe engagierter Nachbarn aus dem Brunnenviertel begleitet.

Damit diese Arbeit für die Familien kontinuierlich fortgesetzt und entwickelt werden kann, richtete Selda Karacay bei der Preisverleihung einen Wunsch an die Bezirksverordneten: „Für die Zukunft wünschen wir uns eine solide Finanzierung, um unsere Integrationsarbeit weiter voran treiben zu können“.

Familienzentrum erhält Integrationspreis Familienzentrum erhält Integrationspreis

 

Familienzentrum erhält Integrationspreis

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23.11.2014

Text und Foto: Dominique Hensel

Chinesische Delegation zu Gast im Brunnenviertel

Chinesische Delegation im QuartiersmanagementEine 23-köpfige Delegation aus verschiedenen südchinesischen Provinzen besuchte vergangenen Mittwoch, 12. November, das Brunnenviertel. Quartiersmanagerin Safak Yildiz begrüßte die Gäste im Stadtteilbüro des Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße. Die Chinesische Delegation befindet sich zurzeit auf einer Informationsreise durch Deutschland zum Thema Stadtentwicklung.

Im Zuge dessen informierte Frau Safak Yildiz die Besucher, die in Ihrer Heimat Bürgermeistern/innen oder Beamten/innen sind, über die Aufgaben und Schwerpunkte des Quartiersmanagements in Berlin. Anschließend stand ein Besuch des Familienzentrums Wattstraße auf dem Programm. Die Leiterin des Familienzentrums, Selda Karacay, gab den Gästen einen Einblick in die Beratungs-und Begegnungsangebote des Familienzentrums.

Die Gäste aus China waren sehr interessiert und stellten Fragen zur Arbeitsweise der  einzelnen Einrichtungen innerhalb des Quartiers und zum QM-Verfahren, sowie nach dem Städtebauförderungsprogramm “Soziale Stadt“. Für alle Beteiligten war dies ein gelungener und mit vielen Eindrücken gespickter Mittwochvormittag.

Chinesische Delegation im Quartiersmanagement Chinesische Delegation im Quartiersmanagement

 

 

 

 

 

 

 

 

19.11.2014

Text und Foto: Dilan Senftleben

Altenpflegemesse in den Lazarusschulen

Lazarus SchulenAm Mittwoch, 26. November, organisieren die Lazarus Schulen in der Bernauer Straße (neben der Mauergedenkstätte) eine Altenpflegemesse. Bekannte Altenpflegeeinrichtungen stellen sich vor. Außerdem stellen die Lazarus Schulen ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor.

Über die Geschichte der Lazarus Schulen wurde bereits berichtet. Das Besondere dieser Schulen ist, dass es sich um Berufsfachschulen handelt. Je nach erreichtem Schulabschluss können hier Schulabgänger verschiedene Berufseinstiege im Bereich Sozialwesen anstreben. Berufsfachschulen sind wie die Allgemeinschulen in Klassen organisiert. So kann man zum Beispiel die Voraussetzung zur Aufnahme einer Ausbildung erreichen. Wer bereits an der Allgemeinschule einen Mittleren Schulabschluss (MSA) erreicht hat, kann an den Lazarus Schulen eine Ausbildung beginnen oder die Fachoberschule besuchen.

Bei der Altenpflegemesse am 26 November ab 14 Uhr in der Bernauer Straße 115-118 kann man die Lazarus-Schulen, Arbeitgeber im Altenpflegebereich und die Ausbildungsmöglichkeiten kennenlernen.

Lazarus Schulen

 

 

 

 

 

 

 

 

15.11.14

Text: Andrei Schnell

Foto: Agentur

Zeit zum Lesen und Vorlesen

Vorlesetag 2014Am Freitag, 21. November, wird wieder vorgelesen. An diesem Tag startet der bundesweite Vorlesetag. Im Brunnenviertel gibt es mit Stand 14. November 5 Vorleseaktionen; diese sind allerdings innerhalb von Schul- oder Kindergartenprogramm. Öffentliche Vor-Lesungen werden also noch gesucht. Wer eine solche Veranstaltung durchführen will, kann diese noch anmelden.

Wer nicht gleich eine komplette Veranstaltung organisieren will und dennoch den Vorlesetag mit seiner Stimme unterstützen will, kann sich als Vorleser registrieren lassen und zu einer bestehenden Veranstaltung hinzukommen.

Den Vorlesetag gibt es übrigens bereits seit 11 Jahren. Ziel dieses Tages ist es, auf die Bedeutung des Vorlesens für Kleinkinder (aber auch für Erwachsene) hinzuweisen. Viel Prominenz wird für diesen Tag werben - aber leben wird der Tag natürlich von den vielen kleinen Aktionen. Mit 100.000 Vorlesern wird gerechnet.

In Moabit wird der bundesweite Vorlesetag kombiniert mit der 7. Langen Nacht des Buches in Moabit. Diese Nacht ist in Wahrheit eine Folge von Nächten, man könnte von einer Buchwoche sprechen. Das komplette Programm kann durch Klick auf das Wort hier nachgelesen werden. Moabit ist vom Brunnenviertel aus leicht mit der U-Bahn-Linie 8 und 9 (Umsteigen Osloer Straße) erreicht werden.

Allen Lesern und Zuhörern wünschen viel Freude!

 

14.11.2014

Text: Andrei Schnell

Logo: Agentur

An die Zukunft denken

Boysday 2015Der 23. April 2015 liegt noch weit in der Zukunft? Ganz so weit entfernt ist dieses Datum nicht mehr, bereits jetzt wurde die Anmeldung für Unternehmen und Einrichtungen freigeschaltet, die ihre Angebote für den Zukunftstag Boysday bzw. Girlsday einstellen möchten. Außerdem: Beim Bewerbertag an der Ernst-Reuter-Schule am 27. November können Schüler ganz konkret an ihre eigene Zukunft denken. Zukunft bietet auch der Job Point Berlin Mitte.

Der "Girlsday Mädchen Zukunftstag" besteht seit 2001. An diesem bundesweiten Orientierungstag können Mädchen MINT-Berufe kennenlernen. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Das sind Unterrichtsfächer von denen das Vorurteil will, dass sie nichts für Mädchen sind. Dabei gibt es keinen Grund, warum nicht auch Mädchen sich für einen sogenannten Männerberuf interessieren sollen. Auch viele Arbeitgeber haben erkannt, dass Frauen in technischen Berufen Spitzenleistung erbringen und Fachkräftemangel entgegenwirken können. Unternehmen, die Angebote für diesen Tag anmelden möchten, können nun das freigeschaltete Anmeldeformular nutzen.  

Für die Gleichberechtigung gibt es seit 2011 auch den Boysday. Mit diesem Aktionstag zur Lebensplanung sollen Jungs für Berufe im sozialen, erzieherischen und pflegerischen Bereich interessiert werden. Denn nicht alle Jungs wollen Mechaniker werden. Auch hier gibt es frisch freigeschaltetes Anmeldeformular für Arbeitgeber.

Während Girls- und Boysday für Schüler zur allgemeinen Orientierung dienen, soll der Bewerbertag an der Ernst-Reuter-Schule ganz konkret werden. Neben Beratungsangebote geht es für die Schüler um zwei Bewerbungsgespräche und einen Einstellungstest. Mindestens. Mehrere Firmen sind an diesem Tag vertreten und suchen Nachwuchs.

56 Ausbildungsplätze listet aktuell der Job-Point-Berlin auf. Im Bezirk Mitte befindet sich der Job-Point in der in Alt-Moabit 84 / Krefelder Str. 22, 10555 Berlin. Geöffnet in der Woche ganztägig und am Sonnabendvormittag. Das aktuelle Programm mit Beratung, Arbeitgebervorstellung und thematischen Infotagen findet sich durch Klick auf das Wort hier.

Die Zukunft fängt an.

Bewerbertag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.11.2014

Text: Andrei Schnell

Fotos: Agentur

 

Rückblick auf die Kiezwerkstatt

Kiezwerkstatt 8. November 2014 im BrunnenviertelAm Sonnabend, 8. November, trafen sich Menschen, die mit dem Brunnenviertel verbunden sind, um über Themen wie Nachbarschaft, Verkehr, Jugend, Ausbildung oder Sport zu diskutieren. Organisiert wurde die Kiezwerkstatt von den beiden Quartiersmanagements Brunnenviertel und Ackerstrasse. Die Ergebnisse werden nun in die Arbeit der nächsten Quartiersratssitzungen einfließen.

Ein paar Fotoeindrücke von der Arbeit in der Kiezwerkstatt:

Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel
Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel
Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel
Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel
Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel
Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel
Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel Kiezwerkstatt 8. November 2014 im Brunnenviertel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.11.2014

Fotos: Andrei Schnell

Eindrücke von der Lichtgrenze

Am 9. November verhaspelte sich Günter Schabowski (seit drei Tagen im Amt des Sekretärs für Informationswesen), so dass aus der geplanten preußisch-geordneten Öffnung der Grenze der berühmte Mauerfall wurde. Schön so, denn es gibt seit diesem Datum einen echten Feiertag für die Deutschen. 25 Jahre liegt das denkwürdige Ereignis zurück. Das diesjährige "silberne Jubiläum" wird mit einer Lichtinstallation gefeiert. Der Titel: Lichtgrenze.

Ein paar Fotos bei einem Spaziergang des Kiezreporters an diesem Wochenende 8. und 9. November 2014:

Lichtgrenze Lichtgrenze
Lichtgrenze Lichtgrenze

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.11.14

Fotos: Andrei Schnell

Wie viele Tropfen passen auf eine Münze?

Lernwerkstatt im Übergang Kita – SchuleNoch bis zum Ende des Jahres nehmen die Naturpädagoginnen Cordula Herwig und Regina Höfele Kinder aus dem Kiez mit zu besonderen Erkundungen in der Stadtteilnatur. Besonders sind sie vor allem deshalb, weil einige der naturwissenschaftlichen Experimente und Erkundungen die Kitakinder mit Schulkindern zusammenbringen. Das naturwissenschaftliche Projekt „Lernwerkstatt im Übergang Kita – Schule“ führt einige Kinder der Kita Ramlerstraße vor kurzem zu den Bienen im Mauerpark und zu Imker Karsten Harazim.

Die Kinder aus der Kita Ramlerstraße schauen Cordula Herwig ratlos an. Biene – sie kennen das Wort nicht. Die meisten Kinder der Kita kommen aus Familien mit einer anderen Familiensprache als deutsch, Bienen sind in ihrem Leben bisher selten vorgekommen, ein deutsches Wort dafür haben sie nicht. Also nimmt sie die Naturpädagogin an einem schönen Herbsttag mit in den Mauerpark, zu Imker Karsten Harazim. Er betreut dort die Bienen des Gemeinschaftsgartens.

An diesem Tag lernen die Kinder, was eine Biene ist. Sie beobachten ihren Flug, die untersuchen Bienenwaben, schauen durch die Becherlupe und erkennen den Unterschied zwischen Bienen und Wespen. Sie bemalen viele Bögen Papier, sie kosten den Honig der Mauergartenbienen, sie ziehen die Schutzkleidung an, sehen aus wie kleinen Astronauten und gehen ganz dicht an den Bienenstock heran. Am Ende fallen ihnen die türkische und die arabische Bezeichnung für die nützlichen Tiere ein und nehmen sie ein neues deutsches Wort mit nach Hause: Biene.

„Naturerfahrungen sind für die Kinder spannend und sehr sprachanregend“, sagt Cordula Herwig. „Gerade Kinder, die sonst nicht so zum Zuge kommen, können hier gut mitmachen. Es ist ein recht freies Forschen – jedes Kind nach seiner Facon.“ Cordula Herwig und Regina Höfele von der Werkstatt für junge Naturforscher ermöglichen es den Kiezkindern seit 2013 im Rahmen des Projektes „Lernwerkstatt im Übergang Kita – Schule“, die Stadtteilnatur zu entdecken.

„Die Idee ist, dass Kitakinder gemeinsam mit Schulkindern alltagsnahe Phänomene aus Chemie, Physik und Biologie mithilfe von Experimenten erforschen. So soll den Vorschulkindern auch der Übergang in die Schule erleichtert werden“, erklärt Cordula Herwig. In der Gustav-Falke-Grundschule wurde deshalb eine Lernwerkstatt eingerichtet, in der die Kinder gemeinsam verschiedenen Fragen nachgehen. Was sinkt, was schwimmt? Wie viele Tropfen passen auf eine Münze? Wie schützen sich die Tiere im Winter gegen die Kälte? Die beiden Pädagoginnen verstehen sich in diesem Forschungsprozess als Lernbegleiterinnen.
 
Gleichzeitig nimmt Cordula Herwig unter anderem Kinder aus der Kita Ramlerstraße mit auf Expeditionen in den Kiez. Die Termine im Humboldthain und im Bucher Forst waren voll von Natur- und Spracherfahrungen und wurden von den Erzieherinnen sehr gern in Anspruch genommen. Sie wissen: oft haben ihre Schützlinge zuhause nicht Gelegenheit, ihrem Drang nach Naturerforschung nachzugehen.

Das Quartiersmanagement Brunnenstraße stellt für die zweijährige Projektarbeit 40.000 Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“ (Quartiersfonds 3) zur Verfügung. Im Dezember ist der Projektzeitraum beendet. „Wir würden die Arbeit sehr gern fortsetzen und wir freuen uns, dass das Projekt zumindest teilweise weitergehen wird“, sagt Cordula Herwig. Die Arbeit in der Lernwerkstatt an der naturwissenschaftlich orientierten Gustav-Falke-Grundschule soll auch im kommenden Jahr mit Mitteln aus dem so genannten Bonus-Programm für Schulen mit hoher sozialer Belastung möglich sein.

Lernwerkstatt im Übergang Kita – Schule Lernwerkstatt im Übergang Kita – Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

06.11.14

Text und Fotos: Dominique Hensel

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