Dezember 2014

Besinnliche Festtage

Besinnliche FesttageErholsame Feiertage und einen guten Start ins Jahr 2015 wünscht das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße.

Ein friedvolles Jahresende und einen guten Jahreswechsel.

   

 

Familienkalender 2015 erschienen

Familienplaner 2015Der Familienplaner 2015 ist erschienen. Mit vier Spalten für verschiedene Personen ist er bestens geeignet, um Termine mehrerer Menschen abzustimmen. (Also auch für das Büro geeignet.) In den Büros der Quartiersmanagements kann der Kalender 2015 kostenfrei abgeholt werden.

Nebenbei informiert der Kalender über Möglichkeiten zum Mitmachen im Brunnenviertel. Jeder Monat hat dabei ein Motto. Der Januar startet zum Beispiel mit Selbermachen und weist auf die Fahrrad-Selbsthilfewerkstatt, den interkulturellen Gemeinschaftsgarten, den Berliner Ferienpass und die Vätergruppe im Familienzentrum hin.

Neben den vier Spalten, in denen zum Beispiel die Mitglieder einer kleinen Familie ihre Termine eintragen können (damit alle Bescheid wissen), gibt es eine fünfte Spalte, die auf wichtige Termine hinweist wie den Girlsday/Boysday, die Schulferien oder verschiedene religiöse Feiertage.

Während der einseitige Jahresplaner bereits an viele Haushalte im Kiez über den Briefkasten verteilt wurde, ist der Familienkalender bei vielen Institutionen im Kiez wie dem Familienzentrum oder der Machbar kostenfrei erhältlich - und natürlich auch bei den Büros der Quartiersmanagements in der Jasmunder Str. 16 und in der Swinemünder Str. 62.

 

22.12.14

Text und Foto: Andrei Schnell

Der Kalender für die Weihnachtsferien ist da!

WeihnachtsferienkalenderGanz am Ende kommen für viele die schönsten Tage des Jahres. Nikolaus, Weihnachtsmarkt, Wünsche und Heimlichkeiten, Adventskalender, Weihnachtsfest und Silvesterfeuerwerk … es gibt viel Gründe, sich über die letzten Tage des Jahres zu freuen. Die Schulkinder haben einen weiteren Grund: die Weihnachtsferien. Vom 20. Dezember bis 5. Januar sind die Berliner Schulen geschlossen – Zeit für Weihnachten, Silvester und viele Aktionen im Kiez und darüber hinaus. Der Weihnachtsferienkalender ist gerade erschienen und gibt Ferienkindern Tipps und Anregungen.

Die meisten Kinder wünschen sich für die Ferien zwei Dinge: viele Weihnachtsgeschenke und möglichst viel Schnee für Rodelspaß im Humboldthain oder Mauerpark oder für eine Schneeballschlacht. Doch auch wenn kein Schnee liegen sollte, gibt es im Brunnenviertel und in der näheren Umgebung einiges zu erleben in den Ferien. Von Weihnachtsmarkt über  die Öffnungszeiten der Eisbahnen bis hin zu Tipps für einen Museumsbesuch oder die Erkundung der Sterne im Planetarium ist viel Kurzweil in Programm enthalten.
 
Der Weihnachtsferienkalender ist in den Vorortbüros der Quartiersmanagements in der Swinemünder Straße 64 und in der Jasmunder Straße 16 zu haben. Außerdem liegt er bei vielen Initiativen im Brunnenviertel aus. Darüber hinaus gibt es ihn als Online-Variante: Weihnachtsferienkalender (PDF).

 

18.12.14

Text: Dominique Hensel

Flüchtlinge finden Unterstützer im Wedding

Wedding hilftIn der Weddinger Pankstraße beziehungsweise Gotenburger Straße gibt es seit September 2014 je ein Heim für Flüchtlinge - vor allem aus Kriegsgebieten wie Syrien oder Afghanistan. Im November hat sich ein Unterstützerkreis gebildet, um die Ankunft der Menschen zu erleichtern.

Worüber wird eigentlich gesprochen, wenn von Flüchtlingen die Rede ist? Dazu sollte man das Buch "Über das Meer" der Reporter Wolfgang Bauer und Stanislav Krupar schildert ganz konkret, dass eine Flucht aus Syrien nicht mit einer etwas abenteuerlichen Reise zu verwechseln ist. Wenn in dem Bericht das Vorgehen der kriminellen Schleuser, Kidnapping, Raub, Aussetzen auf Inseln geschildert wird, dann versteht man sehr schnell, warum von den 2 Millionen Flüchtlingen des mit Giftgas geführten Bürgerkrieges in Syrien nur wenige Tausend in Deutschland ankommen.

Im Wedding hat sich am 19. November in der Nachbarschaftsetage die Initiative Wedding hilft gegründet. Es wurden Bedarfslisten erstellt, die auf der Webseite der Initiative zu finden sind. Denn die kurzfristig bereitgestellten Räumlichkeiten in der Pankstraße und der Gotenburger Straße sind für Unterbringungen noch nicht komplett bereit. Die Initiative unterstützt die Flüchtlinge auch bei Behördengängen oder beim Spracherwerb. Auch Feste sollen organisiert werden, um die Flüchtlinge einzubeziehen.

Informationen zur Initiative gibt es auf der Webseite und auf Facebook.

Eine weitere Initiative im Wedding ist zum Beispiel: Flüchtlinge Willkommen.

Auch der Träger Stiftung Pfefferwerk mit vielen Einrichtungen im Wedding unterstützt Flüchtlinge mit einer LESEaktion bis 31. Januar 2015.

 

18.12.2014

Text: Andrei Schnell

Spiritchild und Jugendliche machten HipHop

Spiritchild im teeny musik treffWährend eines Workshops am Freitag, 28. November, trafen acht Jugendliche im teeny Musik treff in der Gustav-Meyer-Allee  2 auf den New Yorker Künstler Spiritchild. Ab 16.30 Uhr gab der Musiker den jungen Menschen Tipps für ihren ersten eigenen HipHop-Song.

Der Nachmittag und der Abend teilte sich in vier Teile. Zuerst gab es eine Einführung, in der es um die Entstehungsschichte des Hip Hop in der Bronx ging. Spiritchild wuchs selbst in diesem berühmten Stadtteil von New York auf. Die Jugendlichen hörten etwas über die 40jährige Weiterentwicklung des HipHop, das heißt sie lernten etwas über Breakdance, Graffiti, Rap etc. Die Interessen und Fragen der Jugendlichen während dieser Einführung gingen später in den Workshop ein.

Im zweiten Teil ging es um Rhythmus und Bewegung, Spontaneität und Improvisation. Dazu wurden Spiele im Kreis genutzt.

Beim dritten Teil wurde ins Texten eingetaucht. Nach einem Input zum Thema „Reimen“ und Songstrukturen im Hip Hop konnte die Jugendlichen zu einem geloopten Beat einen 8-taktigen Text schreiben und natürlich auch vortragen.

Zuletzt wurde gemeinsam Musik gemacht, das heißt gerappt und auf Schlagzeug, Bass Gitarren, Keyboards und Trommeln improvisiert.

Spiritchild möchte den teeny Musik treff in ein ein internationales Hip Hop Projekt einbinden. Hier geht es um eine Kooperation von Jugendprojekten aus Belgien, Deutschland, Holland und New York. Es geht darum gemeinsam Songs zu bestimmten Themen wie z.B. Bildung zu schreiben,  und auf einer CD zu veröffentlichen. Deshalb wird es im Mai 2015 wieder Workshops geben.

Das Projekt wurde mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Spiritchild im teeny musik treff Spiritchild im teeny musik treff

 

 

 

 

 

 

 

 

18.12.14

Fotos: Karin Perk

Text: bearbeitet / PM von Karin Perk

Einladung zur Präsentation

Präsentation Mittelalterprojekt Gustav-Falke-SchuleAm Mittwoch, 10. Dezember, präsentieren Schüler der Gustav-Falke-Schule ihr Mittelalterprojekt im Jugendzentrum Hussitenstraße. Von 15 bis 16 Uhr gibt es eine Tanzgruppe und eine Geschichte von einem Kater, der seine Stiefel wiederhaben möchte. Nicht nur die Eltern der mitwirkenden Kinder, sondern ausdrücklich alle Interessierte sind herzlich eingeladen.

Das Jugendzentrum Hussitenstraße ist erreichbar über einen Weg rechts vom Spielplatz mit dem türkisfarbenen Klettergerüst und befindet sich im ersten Obergeschoss. Hausnummer in der Hussitenstraße ist die 62.

Die Mittealter AG, die mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert wurde, wurde von Viola Neumann und Lutz Mauk geleitet.

Wir wünschen viel Vergnügen.

Mittelalterprojekt Mittelalterprojekt

 

08.12.14

 

Naturwissenschaft zwischen Schule und Kindergarten

NAWI am Übergang zwischen Schule und KindergartenBeim Elternforschernachmittag am 27. November ließen sich die Schüler der 1. Klasse und die Kinder aus verschiedenen Kindergärten des Brunnenviertels über die Schulter schauen. Experimentiert wurde mit Apfelkernen, Marmeladengläsern oder Sand. Im Mittelpunkt stand immer das Staunen.

Regina Höfele experimentiert schon seit vielen Jahren zusammen mit kleinen Kindern. Ihr erfolgreicher Ansatz ist, den Kindern eine interessante Umgebung anzubieten. Eine Schüssel Sand, ein paar Töpfe, Wasser, Gläser. Die Fragen, was damit anzufangen sei, kommen von ganz allein, weiß die Umweltpädagogin. Und dann wird einfach begonnen, mit dem Material etwas aufzubauen. Zum Beispiel ein Wasserreiniger aus Sand. Dafür werden Blumentöpfe benötigt, die mit Kieselsteinen, Kies oder Erde befüllt werden. Und die Kinder können beobachten, was passiert, wenn das Wasser durch die drei Blumentöpfe fließt.

Das Projekt Naturwissenschaft am Übergang zwischen Schule und Kindergarten wird mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert und brachte Kinder aus den Kindergärten Rosa Marzipan, Kita Wattstraße, Kita Kinderparadies, Kita Zwergenschule, Evangelische Kita am Humboldthain, Katholische Kita St. Sebastian und Kita Rheinsberger Straße mit Schülern und Schülerinnen der 1. Klasse der Gustav-Falke-Schule zusammen. Für die Kleineren entsteht ein aufregendes Erlebnis in der großen Schule und für die Größeren die Bestätigung, schon viel zu können.

Die Fotos unten und auf unserer Facebook-Seite (auch für Nichtmitglieder öffentlich) vermitteln einen Eindruck vom offenen Tag: Zuschauen der Eltern erwünscht.

NAWI am Übergang zwischen Schule und Kindergarten NAWI am Übergang zwischen Schule und Kindergarten
NAWI am Übergang zwischen Schule und Kindergarten NAWI am Übergang zwischen Schule und Kindergarten

 

 

08.12.2014

Text und Foto: Andrei Schnell

 

PopUp heißt - plötzlich ist es da

PopUp-Projekt im BrunnenviertelAuf einmal ist der Frosch Bruno da. Hinterlässt Spuren und Sprüche im Brunnenviertel. Warum? Die Menschen im Kiez sollen kurz innehalten und über ihren Wohnort neu nachdenken. Oder plötzlich ist eine Flasche mit Blumen am Zaun. Mini-Gärtner. Mitmachen ausdrücklich erwünscht.

Bei diesem Projekt, das mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert wurde, geht es darum, den eigenen Kiez neu wahrzunehmen. Studierende der HMKW (Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft) haben drei Ideen umgesetzt.

Bei der ersten Idee steht der Frosch Bruno mit seinen Sprüchen im Mittelpunkt. Wer mit offenen Augen durch den Kiez geht, sieht die grünen Spuren, die zur Nachricht von Bruno führen. "Hipsterfreie Zone" heißt es da zum Beispiel. Über die Seite http://brunobrunnenviertel.weebly.com oder ichbinbruno.tk kann man Bruno auch den Auftrag geben, einen eigenen Spruch im Brunnenviertel bekannt zu geben.

Wer keinen eigenen Garten hat, kann auch einfach eine Flasche nehmen. Wie es geht, zeigen die im Kiez verteilten Beispielflaschen und die Seite http://urbanepflanzer.weebly.com. Auf dieser Seite können vorhandene Standorte anderer Pflanzer gesucht werden; ins Gespräch kommen ist dabei erwünscht, denn Gärtnern ist Geselligkeit.

Ein Experiment, das definitiv zum Nachdenken anregt, ist der Bück-Zähler. Ein 5 Cent - Stück wird auf dem Gehweg fest installiert. Bei Berührung, das heißt also, wenn jemand das Geldstück aufheben möchte, wird der digitale Zähler um eins erhöht. So wird sichtbar, wieviele Menschen im Brunnenviertel das Geldstück aufgehoben hätten. Mehr Infos gibt es auf der Seite http://meinefuenfcent.de.  

PopUp Brunnenviertel PopUp Brunnenviertel
PopUp Brunnenviertel PopUp Brunnenviertel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.11.2014

Text und Foto: Andrei Schnell

 

School-Talks - Schulgespräch mit Menschen von draußen

Schooltalks 2015 an der Ernst-Reuter-OberschuleJede Schule in Deutschland steht vor der Herausforderung, junge Menschen auf das Leben vorbereiten zu wollen und dabei ein Ort außerhalb des (als echt bezeichneten) Lebens zu sein. An der Ernst-Reuter-Oberschule kamen mit dem Projekt School-Talks Menschen zu den Schülern und Schülerinnen, die viel von ihren Erfahrungen nach ihrem Schulbesuch zu erzählen hatten. Motto: Das wahre Leben besucht die Schulbank.

Das Projekt School-Talks wurde mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert und brachte zwei Wochen lang an mehreren Terminen Erwachsene und Schulkinder zusammen. Wie bei aus dem Fernsehen bekannten Talkrunden wurde ein Gast ausführlich 20 Minuten befragt. Dabei ging es vor allem darum, Menschen mit verschlungenen Lebenswegen vorzustellen. Nicht immer geht es alles glatt mit Arbeit und Karriere - aber worauf kommt es an? Menschen zu kennen, die an einen glauben? Fehler als Chance zu betrachten? Freude an dem zu haben, was man macht?

Nicht berühmt, aber doch sehr erfolgreich ist zum Beispiel der Hotel-Leiter Olaf P. Beck, der den Schülern und Schülerinnen gleich seine Facebook-Seite verriet. Kontakte sind das Wichtigste. "Vielleicht kann ich jemanden von Euch helfen, der im Hotelbereich unterkommen will. Ich kenne in Berlin viele wichtige Leute." Der lockere, große Mann, der auf Anhieb den richtigen Ton mit 10-Klässlern fand, hätte nach der Schule selbst nicht gewettet, einmal so erfolgreich zu werden. Wie es dennoch so kam, verriet er mit viel Charme und Humor.

Für die jungen Menschen in der Ernst-Reuter-Oberschule ist das Wichtigste die Frage nach dem Geld. Erwachsene mögen dann Schmunzeln, weil sie wissen, dass viel oder wenig Geld eine relative Frage ist. Aber Olaf P. Beck nahm die Frage ernst und gab mit Körpersprache und Mimik auch ohne Worte zu verstehen, wie er die Frage für sich beantwortet und hat damit vielleicht viele der Zuhörenden überzeugt, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen.

Schooltalks 2015 an der Ernst-Reuter-Oberschule Schooltalks 2015 an der Ernst-Reuter-Oberschule

Schooltalks 2015 an der Ernst-Reuter-Oberschule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

05.12.2014

Text und Foto: Andrei Schnell

Der neue Newsletter ist da

Newsletter 11 in 2014Am 27. November wurde der Newsletter 11/2014 verschickt mit den Themen Familienkalender für 2014, Integrationspreis für das Familienzentrum Wattstraße, Ausweichmöglichkeiten während der Schließzeit des alten Olof-Palme-Jugendzentrums, Kilimawandel im Kiez und einem Bericht über den Job-Talk.

Das Archiv aller Newsletter 2014 ist erreichbar unter http://brunnenviertel-ackerstrasse.de/newsletterarchiv. Der aktuelle Newsletter öffnet sich durch Klick auf das Wort hier.

 

01.12.14