Februar 2015

Neuer Newsletter erschienen

Frühling im Brunnenviertel - Newsletter 02/2015Am 20. März ist nicht nur Fühlingsanfang, sondern auch Mondfinsternis. Der Frühling wird sicher dennoch grün und nicht dunkel. Der Newsletter berichtet über die Wissensbörse, über die Anmeldungen zum Kiezflohmarkt, Abschlusspräsentation des Projektes Kiezgeschichten und über die Projektgruppe "Interaktive Karte".

Der Newsletter wird verschickt von den beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel:  Brunnenviertel-Ackerstraße und Brunnenviertel-Brunnenstraße.

Als PDF ist der Newsletter abrufbar durch Klick auf das Wort hier. Die Inhalte des Newsletter finden sich auch in diesem Film.

Vorhergehende Newsletter sind im Archiv gespeichert.

Um den Newsletter zu erhalten, schreiben Sie eine kurze E-Mail an: newsletter-brunnenviertel@berlin.de .
 

 

28.02.2015

Text: Andrei Schnell

Anmeldungen für die Kiezflohmärkte 2015 beginnen

Anmeldung zu den Flohmärkten im Brunnenviertel 2015Nachtrag 13.04.: für den Flohmarkt am 18.04. und für den 06.06. sind alle Marktstände und Flächen vergeben.
für den 09.05. sind noch 20 Marktstände noch zu besetzen.

Anmeldefristen:
09.05.2015 Anmeldefrist 01.05.2015
11.07.2015 Anmeldefrist 15.06.2015
12.09.2015 Anmeldefrist 01.08.2015

Trödelmarkt, Flohmarkt, Kiezmarkt - oder: einfach ungenutzte Dinge sinnvoll loswerden. Ab sofort kann man sich für die fünf Termine der Familien-Flohmärkte im Brunnenviertel anmelden. Erstmals am 18. April können aussortierte Gegenstände neue Besitzer finden oder gegen dringend benötigte Teile eingetauscht werden.Der erste Flohmarkt in diesem Jahr findet am 18. April im Familienzentrum Wattstraße statt und steht unter dem Motto "Kinderfest mit Flohmarkt".

Der zweite Flohmarkt am 9. Mai von 15:00 – 19:00 h in der Swinemünder Straße 80 vor der Hugo- Heimann-Bibliothek hat den Schwerpunkt Lesen. Das Programm, das sich in erster Linie an Kinder und ihre Familien richtet, dreht sich um Bücher und Lesen. Der kleine Bibliotheksbus des Bezirksamts Mitte wird vor Ort sein. Geplant sind zudem Lesungen und das Bilderbuchkino in einer Jurte (oder einem Zelt). Kleine musikalische Darbietungen runden das Programm ab. Mit der Wahl der Veranstaltungsort und der Vorleseaktion vor der Hugo-Heimann-Bibliothek soll zusätzlich auf die Schließung bzw. Verlust der Bibliothek im Brunnenviertel aufmerksam gemacht werden.

Insgesamt stehen für den Verkauf von Flohmarktartikeln und die Präsentation von Angeboten durch Einrichtungen und ehrenamtlich Engagierte aus dem Gebiet ca. 35 Stände zur Verfügung.

Der Kontakt zum Organisator Hussein Chahrour kann über die E-Mail-Adresse: flohmarkt-brunnenviertel(at)gmx.de oder über die Büros der Quartiersmanagements hergestellt werden. Oder man klickt auf die Worte Einladung bzw. Anmeldung, um bereits zu Hause alles notwendige auszufüllen.

Termine der Flohmärkte 2015 im Brunnenviertel:
1. am 18. April 2015 von 15.00 – 19.00 Uhr Flohmarkt im Familienzentrum Wattstrasse
2. am 9. Mai 2015 von 15.00 – 19.00 Uhr Flohmarkt vor der Hugo-Heimann- Bibliothek in der Swinemünder Straße 80
3. am 6. Juni 2015 von 15.00 – 19.00 Uhr Flohmarkt auf dem Platz vor Edeka
4. am 11. Juli 2015 von 15.00 – 19.00 Uhr Flohmarkt auf dem Vinetaplatz
5. am 12. September 2015 von 15.00 – 19.00 Uhr Flohmarkt mit Kiezfest auf der Strelitzer Straße

Die Familien-Flohmärkte im Brunnenviertel sind ein gemeinsames Projekt der beiden Quartiersmanagements Brunnenstraße und Ackerstraße. Organisiert werden die Märkte von Hussein Chahrour. Für die Umsetzung des Projektes, das bis Ende 2016 geht, hat der Organisator insgesamt 45.000 Euro aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“, Quartiersfonds 3 zur Verfügung. In den drei Jahren wird er damit insgesamt 13 Markttermine ausrichten, wobei in jedem Jahr ein Flohmarkt mit Kiezfestcharakter stattfinden wird.
 
Erstmals haben die Brunnenviertel-Quartiersmanagements 2013 Familienflohmärkte gefördert. Die Märkte waren im vergangenen Jahr sehr beliebt und fanden unter anderem auf dem Vinetaplatz und im Familienzentrum Wattstraße statt.

Anmeldung zu den Flohmärkten im Brunnenviertel 2015

18.02.2014

Text: Dominique Hensel + Andrei Schnell

Foto: Andrei Schnell

Es wird grün: Frühling im Brunnenviertel

Frühling im Brunnenviertel HMKW ProjektAuf der Nordhalbkugel beginnt für Astronomen am Freitag, den 20. März um 23.45 Uhr der Frühling. An diesem Datum ist der Tag genauso lang wie die Nacht. In diesem Jahr wird der Frühling mit einer totalen Sonnenfinsternis eingeläutet. Am 20. März um 9.39 Uhr beginnt der Mond, sich vor die Sonne zu schieben. Das Spektakel dauert bis 10.47 Uhr. Danach erwärmt die Sonne wieder Luft und Erde: es wird grün im Viertel. Die Projekte und Kiezinitiativen mit dem grünen Daumen stehen schon längst bereit.

Die Webseite des benachbarten Quartiersmanament Brunnenviertel-Brunnenstraße berichtet über die Krokuswiese im Humboldthain, die Gleim-Oase, dem Rosengarten im Humboldthain, den Kübelgärten am Vinetaplatz, den interkulturellen Gärtnern im Mauerpark, dem solidarischen Imkern und den Baumpatenschaften. Gibt es noch mehr Gartenarbeiten im Kiez? Ja!

In der Gustav-Falke-Grundschule pflegt Erzieherin Frau Berndt mit den Klassen 1 bis 6 in drei Arbeitsgemeinschaften einen Schulgarten. Im Frühling geht es ans Ausbessern, Reparieren und Vorbereiten erzählt sie dem Kiezreporter am Telefon. Für dieses Jahr geplant ist der Bau eines Hochgartens.

In der Ernst-Reuter-Oberschule kümmert sich Herr Heidelbach um den Schulgarten. Auch hier wird auf die ersten frostfreien Nächte gewartet, bis es wieder draußen losgeht.

Eifrige Bepflanzer der Baumscheiben, zum Beispiel in der Usedomer Straße Ecke Strelitzer Straße, zeigen die ersten Blüher: die Schneeglöckchen.

Diese zeigen sich auch im Humboldthain auf der Krokuswiese. Ein Zeichen, dass die Wiese bald wieder ihre kurzzeitige Pracht präsentieren wird.

Menschen im Kiez, die auf engstem Raum gärtnern möchten, gibt es die Flaschenbeete (zum Beispiel in der Max-Urich-Straße Ecke Hussitenstraße). Über die Seite http://urbanepflanzer.weebly.com, betrieben vom Projekt "UP! Urband Pflanzer (im Brunnenviertel)", können Kleingärtner sehen, wo bereits andere Flaschengärtner den Kiez begrünen.

Auch ohne Kenntnisse über Blumen und Beete kann man das Quartier begrünen, indem man sich der Kampagne Stadtbaum anschließt und 500 Euro für einen eigenen Baum (der Senat stockt die 500 Euro auf 1200 Euro auf) oder einen geringeren Betrag für einen Team-Baum spendet.

Frühling im Brunnenviertel Schulgarten Gustav-Falke-Grundschule Frühling im Brunnenviertel Ernst Reuter Oberschule Schulgarten
Frühling im Brunnenviertel Stadtbaum Kampagne Frühling im Brunnenviertel Baumscheibe Usedomer Straße

 

Frühling im Brunnenviertel Schneeglöckchen Humboldthain

 

21.02.2015

Text und Foto: Andrei Schnell

 

Gesprächsbereite Senioren gesucht

Jonas Kertsch Soziologe Interview BrunnenvietelJonas Kertscher schreibt eine Forschungsarbeit zum Thema Brunnenviertel. Ihn interessiert, wie die Menschen im Kiez ihr Quartier einschätzen und wie diese Innensicht mit offiziellen Statistiken und Berichten zusammenpasst. Für dieses spannende Projekt sucht er noch ältere Menschen im Brunnenviertel, mit denen er ein Interview führen kann.

 

Senioren sucht Jonas Kertscher deshalb, weil er über Facebook bereits viele junge Menschen für sein Projekt gefunden hat. Die Sicht der Älteren fehlt ihm noch.

Gefragt wird in dem Interview nach Sicherheitsgefühl, Wohnumfeld und Wünschen zur Kiezentwicklung.

Kontakt kann gern über 0151 216 22 9 44 oder über jonas.kertscher (ätt) gmail.com aufgenommen werden.

 

20.02.2015

Text und Foto: Andrei Schnell

 

Wo befindet sich eigentlich das Brunnenviertel ?

Fabian Nagel Wo beginnt und endet das Brunnenviertel aus Sicht der BewohnerBis 1920 gehörte war das heutige Gebiet des Brunnenviertels aufgeteilt auf die Stadtteile Oranienburger Vorstadt und Rosenthaler Vorstadt. Aber das ist schon lange her. Mittlerweile ist auch der Tag der Namensgebung für das Brunnenviertel lange her: Das 1999 vom Wohnungsunternehmen degewo gegründete Stadtbüro ließ die Bewohner abstimmen: Gegen den Namen Nordkreuz setzte sich damals Brunnenviertel durch.

2012 fertigte Fabian Nagel eine Diplomarbeit an (die im online abrufbar ist), und befragte dazu die Menschen im Brunnenviertel, wo sie die Grenzen des Gebietes sehen. Immerhin kennen 4 von 5 Bewohnern diesen Namen für den Kiez. Fabian Nagel hat in seiner Diplomarbeit den Kiez noch einmal entlang der Grenzen der beiden Quartiersmangements im Brunnenviertel geteilt. Lustigerweise zählen die Menschen im Brunnenviertel-Ackerstraße tatsächlich nur das Gebiet bis zur Brunnenstraße zu ihrem Kiez, während die Menschen im Brunnenviertel-Brunnenstraße die Gebiete zu beiden Seiten der Brunnenstraße als Brunnenviertel sehen. Kein Wunder, der Humboldthain zählt eben für alle Menschen im Kiez dazu. Offiziell, das heißt in auf der Ebene der Landesverwaltung, heißt das Quartier tatsächlich Humboldthain.

Die Bernauer Straße ist interessanterweise gar nicht so eine starke Grenze wie viele vielleicht glauben. Obwohl die Strukturdaten einen großen Unterschied zwischen dem Leben am Vinetaplatz und am Arkonaplatz zeigen und viele Menschen auch von dieser Grenze sprechen, zeigt die Studie von Fabian Nagel, dass die Kiezgrenze in der Wahrhehmung der Menschen dort genauso unscharf verläuft wie an den anderen Quartiersgrenzen.

Brunnenviertel Fabian Nagel Diplomarbeit

20.02.2015

Text: Andrei Schnell

Grafiken: Fabian Nagel

 

 

Das Brunnenviertel groß in der Zeitung

Brunnenviertel in der Berliner ZeitungGroßer Artikel auf Seite 2 in der Berliner Zeitung vom 20. Februar über das Brunnenviertel. Aussage des Artikels ist, dass das Brunnenviertel noch zu den ärmsten Vierteln in Berlin gehört, aber der Wandel absehbar ist. Damit ist die alte Frage angesprochen: Ist Verbesserung immer gleich Gentrifizierung? Auch über das Quartiersmanagement wird berichtet.

Das aktuelle Thema auf Seite 2 der Berliner Zeitung ist der Armutsbericht des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Lokalredakteurin Thorkit Treichel nimmt den Bericht zum Anlass und berichtet exemplarisch über das Brunnenviertel. Die beiden Quartiersmanagerinnen des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße Katja Seyfarth und Sabine Hellweg kommen in dem Artikel zu Wort.

Natürlich verweisen wir auf diesen Artikel in unserem Pressespiegel, der Berichte über den Kiez sammelt.

 

20.02.2015

Text und Foto: Andrei Schnell

 

Menschen im Brunnenviertel - Dunja Berndt und Holger Eckert

Interview Holger Eckert und Dunja Berndt Gleim-Oase Brunnenviertel QuartiersmanagementDie Gleim-Oase – für die einen die größte Verkehrsinsel im Wedding, für die anderen der kleinste Park im Wedding. Zumeist ist auf dieser Webseite von Projekten und Ereignissen aus dem Brunnenviertel zu lesen. In loser Folge sollen auch einige der Menschen, die für den Kiez etwas erreichen, vorgestellt werden. 2010 waren Dunja Berndt und Holger Eckert Kiezläufer und haben die überwucherte Gleim-Oase unter Gesträuch entdeckt. Seitdem kümmern sich die beiden ehrenamtlich um das Inselchen.

1985, die Mauer sperrte noch unverrückbar das Brunnenviertel ein, kamen Dunja Berndt und Holger Eckert zum ersten Mal in den Kiez. Dunja kam während einer Klassenfahrt ihres Bremer Gymnasiums in die Wattstraße und hörte dort einen Vortrag über die sogenannte Entkernung. Holger, wohnte damals in Spandau, besuchte einen Kollegen in der Lortzingstraße. "War ja eine tote Gegend hier damals". Beide ahnten nicht, wie wichtig die damals frisch errichtete Verkehrsinsel in der Sackgasse Gleimstraße in ihrem Leben einmal werden würde.

Am 11.11.2010 um 10 Uhr haben siebeide  offiziell die Patenschaft für die Gleim-Oase vom Umwelt- und Naturschutzamt übertragen bekommen. Ein besonderer, bewegender Moment, an den sich beiden noch sehr gut erinnern. Seitdem haben die beiden viel Zeit, Kraft und Mühen in das Gedeihen der Oase investiert. Und die Anstrengungen haben sich gelohnt und lohnen sich nach wie vor, wie sie sagen. Zu Beginn sind die unmittelbaren Anwohner auf sie aufmerksam geworden, haben Blumen, Stiefmütterchensamen oder Maulbeerbäumchen gespendet. Nebeneffekt: Die Nachbarn kamen auch untereinander ins Gespräch. Mittlerweile ist die Gleim-Oase über den Kiez hinaus bekannt – auch durch die Zeitzeugensuche zur Geschichte der Insel und einem Informationsstand beim Umweltfestival am Brandenburger Tor im Juni 2014. Stolz berichten die beiden vom zweiten Platz des Umweltpreises Mitte, den die Gleim-Oase 2013 gewonnen hat und ihnen in ihrer Arbeit sehr geholfen hat.

Über eine lange Zeit hinweg bereitete den beiden große Sorge, ob ihr Patenkind Gleim-Oase durch die geplante Zufahrt für das Bauprojekt nördlich des Gleim-Tunnels hätte sterben müssen. Nun stehen die Zeichen wieder besser, in der aktuellen Auslegung der Baupläne ist verzeichnet, dass die Verkehrsinsel erhalten bleibt. Das ist im 30. Jubiläumsjahr der Insel eigentlich die schönste Wertschätzung für die jahrelange Ehrenarbeit der beiden .

Aktuell: Am 4. März um 11 Uhr startet die Ausstellung zur Gleim-Oase in der Berolina-Galerie im Rathaus Mitte in der Karl-Marx-Straße.

Die Gleim-Oase befindet sich in der Gleimstraße vor dem Gleimbrückentunnel. Dort oder im gegenüberliegenden Freizeiteck sind Dunja Berndt und Holger Eckert zu treffen.
Interview Holger Eckert und Dunja Berndt Gleim-Oase Brunnenviertel Quartiersmanagement

 

16.02.2015

Text und Foto: Andrei Schnell

Projektgruppe "Interaktive Karte" gegründet

Interaktive Karte Brunnenviertel QuartiersmanagementMeckern oder sich einbringen? Vor der Frage steht man eigentlich ständig. Und wie bringt man die Nachbarn dazu, sich fürs Einbringen zu entscheiden? Eine Variante, um Menschen im Kiez für ihr Quartier zu interessieren, könnte sein, eine interaktive Karte der unerledigten Arbeiten zu erstellen. Die Idee dazu entstand auf der Kiezwerkstatt im letzten Jahr. Nun geht es daran, diese Idee zu gestalten.

Auf unserer Webseite gibt es unter dem Link Kiezplan bereits eine interaktive Karte, die die Einrichtungen im Quartier zeigt. Diese Karte gab Bewohner und Einrichtungen im letzten Jahr auf der Kiezwerkstatt die Anregung zu einer veränderten interaktiven Karte. (Die Kiezwerkstatt war ein eintägiger Workshop, auf dem über die wichtigsten Projekte der nächsten Jahre beraten wurde.)

Die entscheidende Neuerung der neu zu erstellenden Kiezkarte soll aber die andere Art der Interaktion sein. Der Nutzer soll nicht nur interaktive Möglichkeiten zur individuellen Betrachtung der Karte erhalten, sondern er soll vor allem selbst Orte, Projekte, Bemerkungen in die Karte eintragen können. Zwei Ziele verbinden sich mit dieser Karte. Es soll eine von den Bürgern erstellte Übersicht über drängende Probleme im Kiez entstehen und gleichzeitig eine Möglichkeit zur Vernetzung aktiver Bürger im Kiez geschaffen werden.

Die aus der Kiezwerkstatt gewachsene Arbeitsgruppe trifft sich nun, um das Projekt vorzubereiten und die Schritte auf dem Weg zu einem geförderten Projekt zu gehen. Interessierte können über das Büro des Quartiersmanagement Kontakt mit der Gruppe aufnehmen.

 

15.02.2015

Text und Foto: Andrei Schnell

Bühne frei für KiezGeschichten

Kiezgeschichten Brunnenviertel Quartiersmanagement Dominique HenselZu einer Abschlusspräsentation lädt das Projekt KiezGeschichten am 18. Februar ein. Zwischen 15.30 und 17 Uhr werden die Ergebnisse der Projektarbeit der vergangenen fünf Monate Gemeindesaal der Evangelischen Kirche am Humboldthain vorgestellt. Der Eintritt ist frei.

Fünf Monate lang zogen die Kinder aus der Vineta-Grundschule in wilden Schnitzeljagden durch den Brunnenkiez, bewaffnet mit Aufnahmegerät, Papier und Fotoapparaten. Ihre Mission: die Erkundung ihres Viertels, bei der sie Anwohner, Engagierte, soziale und kulturelle Initiativen trafen und befragten. Die kreativ aufbereiteten Geschichten werden nun in Form von Ausstellung und Theater vorgestellt. Mit dabei: die zukünftigen Rockstars von teeny-Musik Treff.

Der Ort der öffentlichen Präsentation ist der Gemeindesaal der Evangelischen Kirche am Humboldthain, Gustav-Meyer-Allee 2.

Mehr über das Projekt im Artikel Auf Schnitzeljagd nach Geschichten .

 

Text und Foto: KiezGeschichten/bearbeitet: D. Hensel

Bericht vom Ferienprogramm in der Jugendfreizeitstätte Hussitenstraße

Billardturnier Jugendfreizeitstätte Hussitenstraße Brunnenviertel QuartiersmanagementEines der weniger bekannten Ballspiele ist Billard. Die Faszination für dieses Spiel ist unter Kindern und Jugendlichen allerdings groß. Regelmäßig fordern sie in der Jugendfreizeitstätte in der Hussitenstraße ein Billardturnier. In den Winterferien war es wieder soweit.

Als Ansporn reicht dem Sieger eine Urkunde. Das Wissen, mit dem Queue besser zu sein als die Gleichaltrigen, ist für die Schüler Herausforderung genug. Die Vorentscheidung wird vermeintlich beim Losen der ersten Gegner getroffen. So ist bereits der Beginn des Turniers, wo zunächst nur Papierzettelchen kreisen, der erste spannende Moment. Und dann geht es los. Immer zwei Spieler treten beim Poolbillard gegeneinander an. Schwierige Stellungen werden selbstverständlich mit der Queue-Brücke angegangen. Wer gerade nicht spielen kann, ruft Tipps und Kommentare. Die Stimmung ist komplett anders als man sie aus dem Sportfernsehen kennt - die Freude am Spiel steht im Vordergrund.

Zur gleichen Zeit malt in einem anderen Raum der großen Jugendfreizeitstätte ein Mädchen auf einer Künstlerleinwand. Die Stimmung in diesem Arbeitsraum ist komplett verschieden vom Billardsalon. Ruhig und konzentriert werden mit viel Farbe mehrere Bilder gemalt, die am Ende wie Puzzle zusammengefügt werden sollen. Honorarkraft Mariel Poppe unterstützt dabei.

Für die Jugendfreizeitstätte sucht das Bezirksamt derzeit einen neuen Träger. Die Schüler hoffen auf viele weitere Ferien wie diese Winterferien.

Billardturnier Jugendfreizeitstätte Hussitenstraße Ferien Quartiersmanagement Brunnenviertel Ferien JFE Hussitenstraße Queues Quartiersmanagement Brunnenviertel
Ferien JFE Hussitenstr Malkurs Quartiersmanagement Brunnenviertel Ferien JFE Hussitenstr Malschürze Quartiersmanagement Brunnenviertel

 

 

11.02.2015

Text und Foto: Andrei Schnell

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