August 2015

Einladung zum Empfang

10 jahre ackerstraße quartiersmanagement brunnenviertelHaben Sie es schon gesehen? Das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße lädt aktive Menschen des Kiez' und Nachbarn zu einem Empfang am 2. September ein. Begangen wird 10 Jahre Quartiersmanagement im Brunnenviertel. Die Einladungen des Teams für das Gebiet zwischen Brunnenstraße und Nordbahnhofpark finden Sie an Ihrer Haustür!

In 10 Jahren hat das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße - wie auch das Management Brunnenviertel-Brunnenstraße rund um den Vinetaplatz  - viele Projekte ermöglicht, um den Kiez lebenswerter zu machen. In einem Rückblick im Stadtteil-Büro in der Jasmunder Straße soll ab 19 Uhr auch den vielen aktiven Helfern gedankt werden, die sich innerhalb des zurückliegenden Jahrzehnts für ihren Kiez eingebracht haben.

Herzlich eingeladen sind Menschen aus dem Brunnenviertel und Menschen, die für das Brunnenviertel gearbeitet haben.

10 jahre qm ackerstraße29.08.2015

Text: Andrei Schnell

Kleiner Rückblick auf den Beginn von 10 Jahre Quartiersmanagement

10 Jahre QMAm 1. Juni 2005 ist in der Berliner Zeitung zu lesen, dass der Senat 16 neue Kieze zu Quartiersmanagementgebieten erklärt hat. Darunter sind auch die beiden Quartiere Brunnenstraße und Ackerstraße. Dieser Tag ist im Sommer vor 10 Jahren könnte als Geburtsstunde des Quartiersmanagements im Brunnenviertel gelten.

Im Monitoring soziale Stadtentwicklung lagen die Straßenzüge des Brunnenviertels noch 2010 berlinweit auf den letzten Plätzen. Um den sozialen Abstieg aufzuhalten, wurde 2006 das Quartiersmanagement im Kiez eingerichtet.
 
Das erste durchgeführte Projekt des Quartiers Brunnenviertel-Ackerstraße im Jahr 2006, das auf Medienecho stieß, war der Schooltalk. Im Dezember 2006 berichten die Berliner Zeitung und die Berliner Woche über die Interview-Show in der Ernst-Reuter-Oberschule. Stars mit Migrationshintergrund kamen in die Schule und erzählten aus ihrem Leben, um den Schülern ein lebensnahes Vorbild zu schenken. Der erste Gast in der Runde war der RBB-Moderator Mitri Sirin.

Erstes sichtbares Projekt war 2006 die Neugestaltung des Spielplatzes Ecke Stralsunder und Strelitzer Straße. Bereits in den ersten Integrierten Handlungskonzepte, die groben
Fahrpläne für die konkrete Arbeite, wird die "Verbesserung der Schulsituation" genannt. Deshalb wurden von Anfang an Projekte wie der Bildungsverbund unterstützt.

Von Anfang an dabei sind die beiden Quartiersmanager Safak Yildiz und Sabine Hellweg. Ebenfalls 2006 im Team war der Geschäftsführer der S.T.E.R.N-GmbH Heinz Lochner. Damals
studentische Hilfskraft war Denise Nelkert, die heute in Nordrhein-Westfalen im Wirtschaftsministerium arbeitet. Tobias Meier sammelte damals ebenfalls erse praktische Erfahrungen und baut heute eine Bürgerplattform im nördlichen Kölner Stadtteil Chorweiler. Timo Schuster, der heute unter anderem bei caiju e.v. arbeitet, war 2006 für 3 Monate während eines Praktikums im Quartier.

Menschen, die Kiez besonders aktiv waren und in den letzten 10 Jahren viel bewegt haben, lädt das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße zum 2. September ab 17 Uhr
in die Jasmunder Straße ins Stadtteilbüro ein. Aber auch interessierte Nachbarn sind herzlich eingeladen, das Quartiersmanagment kennenzulernen.

LINKS
Start des Quartiersmanagements im Brunnenviertel
Schooltalk im Brunnenviertel
Stöbern in alten Zeitungsartikeln
Handlungskonzepte seit 2005
Monitoring 2006
Caiju e.V.
Dicu

10 jahre qm brunnenviertel
 

Vierte Weddinger Sprach- und Lesewoche

vierte Sprach und LesewocheVom 4. bis 12. September präsentiert das Mastul, ein Kulturverein in der Liebenwalder Straße, die vierte Weddinger Sprach- und Lesewoche. Aus 24 Veranstaltungen können Lesungen gewählt werden. Das Motto der Woche ist: Live-Literatur an Deinen Lieblingsorten. Ein solcher Lieblingsort ist zum Beispiel die Gleim-Oase im Brunnenviertel.

Die meisten der 24 Lesungen finden im Mastul, in der Liebenwalder Straße 33, zwischen U-Bahnhof Seestraße und U-Bahnhof Nauener Platz statt. Aber auch große Säle wollen die Veranstalter der vierten Sprach- und Lesewoche Daniel Gollasch und Frank Sorge füllen. Zum Beispiel wenn Heiko Werning am 8. September um 19 Uhr im Kino Alhambra "Mein wunderbarer Wedding" liest. Oder wenn die Menschen hinter dem Online-Magazin weddingweiser.de am 8. September um 20 Uhr im CityKino im Centre Francais "Pindwandperlen" lesen.

"Ein Lied für die Gleim-Oase geben" heißt ein Event der Sprachwoche im Brunnenviertel. Auf der Gleim-Oase wird der Zuhörer am Sonnabend, 12. September, um 13 Uhr von den Veranstaltern Dunja Berndt, Holger Eckert und Michael Becker überrascht. Sie wollen das "kuriose Idyll" Gleim-Oase mit Songs und Texten würdigen, wie es heißt.

Reservierungen und Anmeldungen sind nicht nötig. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei - Spenden sind willkommen.

LINKS
Vierte Sprach- und Lesewoche auf Facebook
Mastul mit Webseite und auf Facebook
CityKino am oberen Ende der Müllerstraße mit Webseite und auf Facebook

vierte Weddinger Sprach und Lesewoche

24.08.2015

Text: Andrei Schnell

Grafik: vierte Weddinger Sprach- und Lesewoche

Lange Nacht der Museen streift Brunnenviertel

35 Lange Nacht der MuseenZum 35. Mal treffen in Berlin bei der Langen Nacht der Museen neugierige Menschen bei 700 Events an einem Abend auf 77 Museen. Am 29. August von 18 bis 2 Uhr fahren Busse auf 7 Routen durch die Stadt. Clevere Planer können an einem Abend alles sehen, was Berlin anzusehen bietet. Die lilafarbene Busroute 5 streift in dieser Langen Nacht das Brunnenviertel.

Die Route 5 führt von den großen Museen des Kulturforums am Potsdamer Platz vorbei am beliebten Museum The Kennedys und endet an der Gedenkstätte Berliner Mauer im Brunnenviertel. Die Gedenkstätte bietet an diesem Abend Nachtführungen an. Die erste Führung mit dem Titel "Grenz- und Geisterbahnhöfe" startet um 18.30 Uhr. Die letzte Führung startet um 22.30 Uhr und widmet sich "Spektakulären Fluchten in der Bernauer Straße".

Ebenfalls auf der Route 5 befindet sich das nahegelegene Museum für Naturkunde. Hier werden Live-Zeichner die 12 Sinne des Menschen erlebbar machen. Wieso gleich 12 Sinne? Das erfährt, wer sich von 18 bis 18.30 Uhr oder von 21 bis 21.30 Uhr vor der Bühne im Naturkundemuseum einfindet. Oder der Besucher genießt einen Cocktail unterm Saurier. Warum nicht?

Am selben Abend, 29. August, findet auch die Lange Nacht der Religionen statt. Der Fo Guang Shan Tempel in der Ackerstraße im Brunnenviertel hat allerdings seine Teilnahme abgesagt.

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Führungen der Gedenkstätte Berliner Mauer am 29. August
Programm des Museums für Naturkunde

35 Lange Nacht der Museen

25.08.2015

Text: Andrei Schnell

Foto: Lange Nacht der Museen

Degewo baut günstig auf altem Busdepot

Degewo baut WattstraßeMitte 2016 soll es losgehen mit dem Bau von 120 Wohungen und einem Gewerberaum an der Ecke Usedomer Straße und Wattstraße. Bislang befindet sich dort die Freifläche des ehemaligen Busdepots. 4 000 Quadratmeter der Fläche des Busdepots will die Degewo bebauen. Vor allem Zwei- und Dreizimmerwohnungen werden entstehen. Ein Drittel davon günstig.

Eine Brandmauer auf dem Gelände zeigt noch ein Wandgemälde mit einem Baumes vor Fenstern. So tarnt sich die Brandmauer als Fassade. Der von der Degewo geplante Neubau schließt an dieser Wand an und vervollständigt damit die Wattstraße. Auf der Usedomer Straßt wird soll der Eckbau weitergeführt werden.

40 der 120 neuen Wohnungen werden etwa 6,50 Euro pro Quadratmeter kosten. 7 600 Quadratmeter Wohnfläche werden sich auf 25 Wohnungen mit einem Zimmer, 90 Wohnungen werden zwei oder drei Zimmer verteilen. Große Wohnungen sind nur unwesentlich in der Planung enthalten.

Der Architekt des Neubaus, André Schuhknecht, ist bei der Degewo angestellt. Indem eigene Planer und Architekten Wohnungen entwerfen, sollen Baunebenkosten gespart werden. Immerhin will die Degewo bis zum Jahr 2025 in Berlin 11 000 Wohnungen errichten. Damit diese kostengünstig gebaut werden, also unter 10 Euro pro Quadratmeter, setzt die Degewo auf interne Architekten und auf einfache Bauausführung. In ihrem jährlichen Magazin stadtsicht schreibt das Wohnungsunternehmen: "Ziel ist es, Baunebenkosten einzusparen. Kompakte Grundrisse, optimale Flächenausnutzung und funktionale Fassaden sollen außerdem Kosten sparen."

Das Baugrundstück, ein Teil des gesamten ehemaligen Busdepots, gehört bereits der Degewo und war bislang an die BVG vermietet. (Nur ein minimaler Grundstückstausch zur Abrundung der Fläche war mit der BVG nötig). Der Bau in der Wattstraße soll vom Sommer 2016 bis Sommer 2018 dauern.

Im Brunnenviertel bereits im Bau befinden sich 104 Wohnungen an der Gleimstraße Ecke Graunstraße. Hier betont die Degewo den Bau von mehr als ein Drittel Einraumwohnungen und den Bau von barrierearmen Wohnungen. Günstige Mietpreise werden nicht erwähnt. Fertigstellung soll im Sommer 2016 sein.

Die Degewo ist nach Anzahl der Wohnungen vor dem Vaterländischen Bauverein, der Gesobau und der berlinova der größte Vermieter im Brunnenviertel.

LINKS
Pressemitteilung der Degewo zur Usedomer Ecke Wattstraße
Magazin stadtsicht
Bauvorhaben Gleimstraße

Degewo baut 100 Wohnungen in der Gleimstraße26.08.2015

Text: Andrei Schnell

Fotos: Degewo

Kalenderblatt August: Nachbarn treffen

Kalenderblatt August BrunnenviertelHeute beginnt der August. Der Brunnenviertel-Familienkalender lädt in diesem Monat dazu ein, gesellig zu werden und mal wieder die Menschen im Viertel zu treffen. Heute: August – Nachbarn treffen!

Nachbarn treffen kann man im Stadtteil unter anderem auf den Flohmärkten im Brunnenviertel, Anmeldung und Info per Mail unter flohmarkt-brunnenviertel(at)gmx.de beim gemeinsamen Gärtnern in der Gleim-Oase, Gleimstraße 62-64, Kontakt: gleim-oase(at)gmx.de auf den Veranstaltungen des Interkulturellen Dialogs im Familienzentrum Wattstraße 16 oder im Freizeiteck in der Graunstraße 28, Internet: www.brunnenviertel.de

Kalenderblatt August Brunnenviertel

07.08.2014

Text: Dominique Hensel