Oktober 2015

Neuer Bewegungsraum in der Gustav-Falke-Grundschule

Bewegungsraum Gustav-Falke-Grundschule Foto bwgt evDarüber freut sich nicht nur die Schulleitung; der neue Bewegungsraum in der Gustav-Falke-Grundschule wurde von Schülern, Lehrern und Erziehern gemeinsam entwickelt. Die Beteiligung leitete bwgt e.V. In den nächsten Wochen werden die letzten Details fertig und die Erzieher in die Möglichkeiten, die der neue Raum bietet, eingeführt.

Ausführungsbeteiligung ist das Fachwort. Gemeint ist, dass der Projektleiter bwg e.V. den neuen Bewegungsraum nicht am grünen Tisch entworfen hat, sondern Lehrer, Erzieher und auch die Schüler nach ihren Wünschen befragt hat. Die Auswertung der Fragebogen, den die Erzieher ausfüllten, ergab zum Beispiel, dass sich Boxmöglichkeiten und weitere Klettermöglichkeiten gewünscht wurden. Diese Wünsche flossen in die Änderung der Pläne ein.

Auch die Schüler wurden in die Gestaltung einbezogen, so dass der Raum zu ihrem Raum werden konnte. Durch sie kamen Dart und Kegeln hinzu.

Nun werden noch die letzten Teppiche und Fensterfolie angebracht. Wenn dann noch die Erzieher des Nachmittagsbereiches in Geräte und Anlagen eingeführt wurden, steht der Eröffnung nichts mehr im Wege.

Tatkräftig unterstützt wurde der Bewegungsraum durch den Förderverein der Gustav-Falke-Grundschule.  

Das Projekt "Bewegungskonzept und Gestaltung Bewegungsraum" wurde durch das Quartiersmanagement aus dem Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt ermöglicht.

LINKS
Projektdarstellung bei bwgt e.V.

Bewegungsraum Gustav-Falke-Grundschule Foto bwgt ev

29.10.2015

Text: Andrei Schnell

Fotos: bwgt e.V.

Newsletter 09 "Ideen für das Brunnenviertel gesucht" erschienen

Newsletter 09 IdeenaufrufWir suchen Ihre Idee für Nachbarschaftsprojekte! Außerdem im neunten Newsletter 2015: Die Eröffnung des Olof-Palme-Zentrums, der Dialogtisch am 12. November, Besuch der Stadträtin Sabine Smentek am 18. November, eine neu bepflanzte Baumscheibe, ein Rückblick auf die KinderKiezKarte und ein Beitrag über Neubaupläne in der Brunnenstraße.

Der Newsletter wird verschickt von den beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel:  Brunnenviertel-Ackerstraße und Brunnenviertel-Brunnenstraße.

Als PDF ist der Newsletter abrufbar durch Klick auf das Wort hier.

Vorhergehende Newsletter sind im Archiv gespeichert.

Um den Newsletter zu erhalten, schreiben Sie eine kurze E-Mail an: newsletter-brunnenviertel@berlin.de.

Newsletter 09 Ideenaufruf

Ferienkurs HandWerken

Handwerk Jugendfreizeitstätte HussitenstraßeSimone Häckel hat Kindern in den Ferien in der Jugendfreizeitstätte Hussitenstraße gezeigt, was sich mit den Händen so bewerkstelligen lässt. HandWerken hieß ihr Kurs. Es wurde getöpfert, genäht und mit Holz gebastelt. Die Kinder dürften nach den zwei Wochen Herbstferien ihre Weihnachtsgeschenke fertig haben.

Unterstützung erhielt Simone Häckel auch durch eine Keramikerin, die den Kindern einige Tricks zeigte, wie man mit Ton gut umgeht. Die Keramikerin konnte die kleinen Gewerke auch mit ihre Werkstatt nehmen, um diese dort professionell zu brennen. Die Kinder nahmen die fertig gestellten Tiere und Vasen freudig mit nach Hause.

An einem anderen Tagen in den Herbstferien kam eine Tischlerin hinzu. "Traumhäuser basteln" hieß die Aufgabe an diesen Tagen. Holz musste gesägt, gefeilt und genagelt werden, ehe die Wunschhäuser fertig waren.

Mit den Tipps einer Schneiderin wurden Handytaschen genäht. Außerdem wurden T-Shirts mit eigenen Logos genäht und bedruckt. 

Der Ferienkurs HandWerken wurde mithilfe des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße durch den Aktionsfond mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Die Jugendfreizeitstätte hat in der bald wieder beginnenden Schulzeit wieder nachmittags geöffnet. Sie befindet sich in der Hussitenstraße im zweiten Stock über dem Hintereingang der Kita Ackerstraße.

HandWerken Ferienkurs

28.10.2015

Text und Fotos: Andrei Schnell

Miteinander reden ist Gold

Dialog 2015 Evangelische Kirche HumboldthainAuf seiner Meinung zu beharren, ist oft ziemlich nützlich. Pfarrer Günter Krause von der Evangelischen Kirche am Humboldthain findet aber, es gibt letzten Endes nur eines, worauf immer beharrt werden sollte: Miteinander reden. Deshalb führt er und der IBBC e.V. den Dialogtisch im Brunnenviertel im Rahmen des Projektes "Interkultureller Dialog" fort. Am 12. November (ein Donnerstag) laden die Organisatoren ein, über das Thema "Schutzbefohlene" zu diskutieren.

Der Titel "Schutzbefohlen" soll zum Thema Verantwortung führen. Welche Verantwortung tragen die in Deutschland lebenden Menschen in der Flüchtlingsfrage? Welche Antworten auf diese Frage geben die verschiedenen Religionen? Diese Fragen sollen am Donnerstag, 12. November, um 19 Uhr in den Räumen Evangelischen Kirchengemeinde am Humboldthain in der Gustav-Meyer-Allee 2 besprochen werden

Geladen sind Vertreter des islamischen Glaubens und der beiden wichtigen christlichen Bekenntnisse. Aber ausdrücklich ist jeder im Kiez lebende Mensch angesprochen, mit zu diskutieren.

Die Moderation übernimmt Ilknur Gümüs vom Interkulturellen Beratungs- und Begegnungscenter IBBC e.V. Eine Moderation ist deshalb wichtig, weil der Dialogtisch einigen wenigen, aber wichtigen Regeln folgt wie: Wer spricht, dem wird zugehört. Oder: Wer spricht, spricht über seine Perspektive. Am Ende werden in einem Protokoll die Ergebnisse des Dialogs festgehalten.

Der Dialogtisch ist eine Methode, die der Physikers David Bohm erfunden hat, um eine gleichberechtigte Kommunikation in einer Gruppe von etwa 20 Personen zu ermöglichen. Seit 2003 wurden mit dieser Methode jährlich die "Tage des Interkulturellen Dialogs" durchgeführt. Obwohl dieses berlinweite Projekt endet, führt Pfarrer Günter Krause im Brunnenviertel den Dialogtisch weiter. Das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße fördert den Abend aus dem Projektfonds durch die finanzielle Unterstützung des Projekts "Fortführung interkultureller Dialog" mit Mitteln der Sozialen Stadt.

Das Wort "Schutzbefohlen" ist ein veralteter Begriff der deutschen Rechtsprechung. Bekannt geworden ist das Wort in letzter Zeit durch das gleichnamige Theaterstück von Elfriede Jellinek, das sich mit Flüchtlingspolitik auseinandersetzt. Und um im Kiez zu leistende Lösungen in der Flüchtlingsfrage geht es auch Pfarrer Günter Krause.

LINKS
Projekt Interkultureller Dialog
Evangelische Kirchengemeinde am Humboldthain
Das ehemalige Projekt "Tage des interkulturellen Dialogs"
Elfriede Jelineks Theaterstück "Die Schutzbefohlenen"
Schutzbefohlen Dialogtisch

27.10.2015

Text und Foto: Andrei Schnell

Asure-Fest im Familienzentrum Wattstraße

Auch dieses Jahr wurde das Asure-Fest wieder gefeiert. Frau Illknur Gümüs vom Interkulturelle Beratungs- und Begenungscentrum e.V.  lud alle Interessierten Nachbarn und Familien ins Familienzentrum Wattstraße ein, um gemeinsam das Asure-Fest zu feiern.

Frau Karacay vom Familienzentrum Wattstraße und Frau Gümüs vom IBBC e.V. begrüßten alle Familien und Menschen aus der Nachbarschaft, die gekommen waren um gemeinsam zu feiern.

Der Monat Muharrem, in dem der 10. Tag als „Aschura-Tag“ bezeichnet wird, hat im Islam eine bedeutende Stellung. Er ist einer der vier heiligen Monate, in denen unter anderem jegliche Form der Auseinandersetzung untersagt ist und jeder zum Frieden aufgerufen ist. Zudem ist überliefert, dass viele prophezeite und wichtige Ereignisse am 10. Muharrem eintraten. Der Prophet Moses soll beim Auszug aus Ägypten das Rote Meer an diesem Tag durchquert haben, die Wunden des Propheten Hiob sollen am Aschura-Tag von Gott geheilt worden und der Prophet Noah nach der Sintflut an diesem Tag mit seiner Arche auf dem Berg Cudi gestrandet sein. 

Die Theaterpädagogin Hülya Karci erzählte die Geschichte Noah´s und seiner Arche im Familenzentrum. Dazu lud sie alle Kinder ein beim Bau der Arche zu helfen. Es wurde in dem kleinen Theaterstück die Geschichte von Noah und die Herkunft der Asure dargestellt. Um das Überleben auf der Arche zu feiern, wurden alle Lebensmittel die auf der Arche zu finden waren, zu einem Festmahl zubereitet. Das beinhaltete weiße Bohnen, Kichererbsen, Weizen, Reis, Wasser, Rosinen, Puderzucker, Cranberry, Feigen und Walnüsse. Abschließend wurde die Süßspeise von allen gemeinsam gegessen.

27.10.2015

Text: Lisa Ulrich

Foto: Quartiersmanagement Brunnenviertel - Ackerstraße

Das Olof-Palme-Zentrum öffnet bald

Olof Palme Zentrum eröffnet FotoDominiqueHensel

Für das Brunnenviertel ist das ein wichtiger Tag: Am 13. November eröffnet das neue Olof-Palme-Zentrum (OPZ). Um 14 Uhr beginnt das Programm, an dem auch verschiedenen Politiker sowie der schwedische Botschafter Lars Danielsson teilnehmen werden. Für den Kiez zwischen Brunnenstraße und Mauerpark endet damit eine Zeit mit Ausweichquartieren für Kinder und Jugendliche und ohne ausreichend Räume für Veranstaltungen und Projekte.

In Regie des Jugendamtes wurde im letzten Jahr in der Demminer Straße 28 mit insgesamt 2,55 Millionen Euro ein zweistöckiges Gebäude mit 740 Quadratmetern errichtet. 2,2, Millionen Euro stammen aus dem Förderprogramm „Soziale Stadt“, der Rest sind Eigenmittel des Bezirks Mitte. Angestrebt wurde ein Gebäude mit Angeboten für alle Altersklassen. Der Schwerpunkt auf der Kinder- und Jugendarbeit soll jedoch auch im neuen Haus, das das vor 20 Jahren gebaute und vor drei Jahren abgerissene Olof-Palme-Kinder- und Jugendzentrum ersetzt, erhalten bleiben.

Träger des neuen Kiezzentrums ist die Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH, die im Brunnenviertel bereits das Familienzentrum Wattstraße sowie die Kindertagesstätten in der Wattstraße und in der Graunstraße führt. Pfefferwerk lädt nun zur Eröffnung des Olof-Palme-Zentrums ein. Die Gäste erwartet ein buntes Kulturprogramm, Snacks und eine Besichtigungstour durch das Gebäude. Zu den offiziellen Gästen gehören Bezirksbürgermeister Dr. Christian Hanke, Bezirksstadträtin Sabine Smentek, Vertreter der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung sowie Pfefferwerk-Geschäftsführer Stefan Hoffschröer. Als besonderer Gast wird der schwedischen Botschafter Lars Danielsson erwartet.
 

26.10.2015

Text und Foto: Dominique Hensel

 

700 Studentenwohnungen fürs Brunnenviertel

Cresco Kaisers Brunnenstraße 123Die Cresco Capital Group teilt mit, dass auf dem Gelände des ehemaligen Hertie-Kaufhauses in der Brunnenstraße 123-125, auf dem sich zuletzt der Lebensmittelhändler Kaisers befand, wieder Einzelhandel entstehen soll. Vorrangig werden auf dem in diesem Jahr eingeebeneten Gelände aber 700 Studentenwohnungen auf sieben Etagen entstehen. Die veröffentlichte Darstellung des zukünftigen Gebäudes zeigt einen Glaspalast.

31.000 Quadratmeter Bruttofläche werden für den Neubau im gehobenen Stil genannt. Das dürften mindestens 20.000 Quadratmeter Wohnfläche sein, die an der Brunnenstraße 123-125 entstehen werden. Geplant sind allerdings nicht günstige Mieten. Die Fertigstellung soll im Sommer 2017 sein.

Beauftragt mit Planung und Entwurf wurden die hauseigenen GBP Architekten in der Kochstraße in Kreuzberg. Die Architekten haben bislang vor allem Prestigeobjekte realisiert, wie zum Beispiel den an der Spree neben der Mercedes-Benz-Arena (früher O2 Arena) befindlichen "Arena Boulevard".

Für die Geschäftsführer der Cresco Capital Group, Alexander Bürk und Daniel Schuldig, ist der Bau eine Investition im Interesse der vor allem englischen Geldanleger. Bereits 2014 sagte Geschäftsführer Daniel Schuldig über einen vergleichbares Objekt: "Wir errichten eine erstklassige Studentenwohn-Plattform, die unseren Investoren attraktive Renditen und hohen Kapitalschutz bietet." Sechs große Investionen hat die Cresco Capital Group bislang in Berlin bekannt gegeben. Insgesamt 660 Millionen Euro hat das 2006 gegründete Unternehmen bereits investiert.

Der Abriss des Kaisers-Supermarktes ist auf einem Film auf YouTube dokumentiert.

LINKS:
Projekt Brunnnestraße der Cresco Capital Group
GBP Architekten

Abriss Cresco Brunnenstraße 123

26.10.2015

Text und Foto: Andrei Schnell

Neue bepflanzte Baumscheibe

Baumscheibe Pflanzaktion Jasmunder Usedomer BrunnenviertelAuch der Herbst kann blühen. Die Oktobersonne lässt die Spätblüher im neu eingerichteten Baumscheiben-Garten in der Jasmunder Straße Ecke Usedomer Straße leuchten. Eine Nachbarin aus der Usedomer Straße kümmert sich um das Stückchen Grün und freut sich schon auf die Schneeglöckchen, die derzeit als Zwiebel in der Erde schlummern. Die Pflanzaktion wurde mit Mitteln aus dem Aktionsfonds gefördert.

Dank der Degewo konnte die Baumscheibe der Nachbarschaft im Brunnenviertel - Ackerstraße frei zur Verfügung gestellt werden. Eine Anwohnerin hat an einem Wochenende alle alten Pflanzen entfernt, neue Erde hinzugefügt und die neuen Blumen direkt eingepflanzt. Sie wurden auf einem Steingarten eingebettet und mit Kastanienmännchen geschmückt.Geplant ist, das die Kinder der Kita Sonneninsel auch einen Teil gemeinsam bepflanzen. Wer sich auch an der Baumscheibe mit beteiligen möchte, sollte sich vorher im Vorortbüro in der Jasmunder Straße 16 melden.

Anträge für den Aktionsfonds können noch bis zum 6. November im Quartiersmanagement Brunnenviertel  - Ackerstraße in der Jasmunder Straße 16 eingereicht werden.

 

Baumscheibe

26.10.2015

Foto: Quartiersmanagement Brunnenviertel - Ackerstraße

Text: Lisa Ulrich

 

Fotoworkshop für Jugendliche

Projekt MedienmacherAm letzten Oktoberwochenende, wenn die Sonne in diesem Jahr das letzte Mal golden scheint, können Jugendliche kostenfrei lernen, richtig zu fotografieren. Das Projekt "medienmacher" von Interkulturell e.V. in der Wattstraße 13 lädt am 30. und 31. Oktober 14 bis 18jährige ein, den Wedding mit der Kamera zu erkunden. Anmeldung unter 030 510 08 01 bei Frau Katrin Syperek.

Interkulturell Aktiv e.V. hat eine professionelle Fotografin engagiert, die den jungen Leuten zeigt, wie man richtig gute Fotos machen kann. Im November wird es eine Ausstellung geben, die zeigt, was die Jugendlichen gelernt haben.

Das Projekt Medienmacher wird unterstützt durch das Programm Mein Land - Zeit für Zukunft der Türkischen Gemeinde in Deutschland im Rahmen des Bundesprogramms Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung des Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

26.10.2015

Text: Andrei Schnell

Foto: Interkulturell e.V.

Tag der Bibliotheken am 24.10.2015

Am 24.10.2015 ist der Tag der Bibliotheken und auch Berlin - Mitte nimmt daran teil. Es wird unter dem Motto "Digital trifft analog im Wohnzimmer der Stadt" mehrere Veranstaltungen in den Bibliotheken geben.

Die Philipp - Schaeffer - Bibliothek, die Bibliothek am Luisenbad, die  Bruno - Lösche - Bibliothek und auch die Schillerbibliothek nehmen daran teil. Ab Samstag besteht die Möglichkeit in den Bibliotheken auch erstmalig E-Book - Reader auszuleihen. Unter anderem nutzt der Förderverein Stadtbibliothek Berlin - Mitte diesen Tag zur feierlichen Übergabe von Büchern die den Spracherwerb unterstützen sollen, die den Flüchtlingen helfen sollen.

Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist kostenlos.

Hier gibt es weitere Informationen zu den Veranstaltungen.

 

21.10.2015

Text: Lisa Ulrich

Foto: Stadtbibliothek Berlin - Mitte

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