März 2016

Start der Flohmarkt-Reihe 2016

Flohmärkte 2016 BrunnenviertelIm Brunnenviertel gibt es wieder Flohmarkt. Die Termine für 2016 stehen nun fest. Der erste Flohmarkt wird am 23. April im Olof-Palme-Zentrum in der Demminer Straße stattfinden. Ein Stand kostet fünf Euro. Die Anmeldung für einen Stand erfolgt über flohmarkt-brunnenviertel@gmx.de.

 

Termine 2016 zum Vormerken:

1. Flohmarkt im Gebiet im Olof-Palme-Zentrum Demminer Straße 28 am 23.04.2016 von 14.00 – 18:00 Uhr. Gebühr: fünf Euro.

2. Flohmarkt mit Kiez-Wahlfest in der Strelitzer Straße zwischen Bernauer- und Stralsunder Straße am 09.07.2016 von 15.00 – 19.00 Uhr. Kostenfrei.

3. Flohmarkt im Familienzentrum WattstrasseWattstrasse 16 am 17.09.2016 von 10.00 – 14.00 Uhr. Gebühr: fünf Euro.

Die Flohmarktreihe wird auch 2016 mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

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Word-Dokument mit der Anmeldung für einen Stand.

Flohmarkt 2016 Brunnenviertel
 

30. März 2016

Text und Foto: Andrei Schnell

Die Broschüre für den Bewegungsparcours ist da!

Im Brunnenviertel ist auf Plätzen, Parks, Straßen, Spielplätzen und Innenhöfen ein abwechslungsreicher Bewegungsparcours entstanden. Die Geräte können von allen, die Lust haben, kostenfrei genutzt werden – sei es als kleine Herausforderung auf dem Weg zum Supermarkt oder als sportliche Betätigung nach der Arbeit. Nun ist auch die zugehörige Broschüre fertig gestellt.

Der Bewegungsparcours erstreckt sich über zwölf Orte im Brunnenviertel. Die Stationen befinden sich auf öffentlichen Plätzen (wie dem Garten- oder Vinetaplatz), in vier Innenhöfen von degewo-Wohngebäuden und im Volkspark Humboldthain. Dort laden vielfältige Geräte und Bewegungselemente zu Bewegung an der frischen Luft ein. Egal ob Kraft, Koordination, Gleichgewicht, Beweglichkeit oder Ausdauer trainiert werden sollen, es ist für alle etwas dabei.

An den Stationen sind kreisrunde rote Schilder angebracht, die die Benutzung direkt vor Ort erklären. Nun ist auch die Broschüre für den Bewegungsparcours fertig gestellt und kann demnächst gedruckt im Stadtteilbüro in der Jasmunder Straße 16 abgeholt werden. Hier kann die Broschüre auch als digitale Version herunter geladen werden.

Die Broschüre bietet einen guten Überblick über die unterschiedlichen Stationen. Außerdem wird mit zahlreichen Bildern die Verwendung der Bewegungselemente und Sportgeräte erläutert. Bestimmt ist auch die eine oder andere Nutzungsmöglichkeit dabei, an die man vorher noch gar nicht gedacht hatte.

Die Stationen können alleine abgelaufen werden, aber in der Gruppe macht es noch viel mehr Spaß. Warum also nicht mit Bekannten eine kleine gemeinsame Bewegungsrunde anstoßen? Wie auch immer: Raus an die frische Frühlingsluft und die wintermüden Knochen bewegen!

Schon zum Vormerken: Die feierliche Eröffnung des Bewegungsparcours erfolgt am Tag der Städtebauförderung, am 21. Mai 2016.

Weitere Informationen gibt es unter: www.bwgt.org/bewegungsparcours-im-brunnenviertel/

Das Projekt wird von bwgt e.V. in Kooperation mit dem Bezirksamt Mitte, Abteilung Gesundheit, der degewo und den beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel durchgeführt. Die Finanzierung des Projektes erfolgt aus Fördermitteln des Programms Soziale Stadt. Die degewo finanziert den Erstdruck der Broschüre.

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PDF-Dokument der Broschüre Bewegungsparcours im Brunnenviertel.

29.03.2016

Text: Pia Kaiser
Grafik: bwgt e.V.

Hotel oder grüner Weg für die Liesenbrücken?

Verbindung?"Hier geht es zum Humboldthain" titelte eine Plakat im Sommer 2015. Es war angebracht am Ende des Parks am Nordbahnhof vor den sogenannten Liesenbrücken. Seit sechs Jahren setzt sich das Bündnis "Grünzüge für Berlin" für eine "Restaurierung und Erhaltung der Liesenbrücken und eine Grünverbindung vom Park am Nordbahnhof zum Volkspark Humboldthain über die Liesenbrücken ein", wie Antje Henning vom Bündnis sagt. Gleichzeitig will seit 2009 ein Investor ein Hotel auf den Brücken errichten.

Am 25. Januar antwortete Stadtrat Carsten Spallek auf eine so genannte Kleine Anfrage der SPD im Bezirk: "Dem Bezirksamt liegt ein Vorbescheidsantrag vom September 2015 vor, der sich sowohl auf die große als auch die kleine historische Liesenbrücke bezieht." 2009 sei bereits ein erster Bauvorbescheid nur für die größere der beiden Rostbrücken erteilt worden. Die Bauvorbescheide würden regelmäßig verlängert, der Stadtrat in seiner Antwort der Kleinen Anfrage.

Die Berliner Woche hatte berichtet, dass der Investor die Architekten  Ana Salinas und Gilbert Wilk beauftragt habe. Auf der Webseite der Architekten sind Grafiken zu sehen, die ein gläsernes Hotel auf der Brücke zeigen. Dass der Investor 2015 den Bauvorbescheid auf beide Brücken erweitern ließ, kommentierte die Berliner Woche mit: "Jetzt kommt Bewegung in die Sache." Der Fachbegriff Bauvorbescheid kann einfach übersetzt werden als ein Versprechen, des Bezirkes einen identischen Bauantrag zu einem späteren Zeitpunkt zu genehmigen. Das heißt, ein genehmigter Bauvorbescheid macht später eine Ablehnung eines Bauantrages unmöglich.

Antje Hennig vom "Berliner Netzwerk für Grünzüge" sagt: "Es ist die Zeit der mühevollen und leider fürchterlich komplexen Kleinarbeit." Das Netzwerk möchte eine grüne Verbindung zwischen dem Park am Nordbahnhof und dem Humboldthain erreichen. Dazu kontaktiert das Netzwerk Politiker auf Bezirks- und auf Landesebene. Sie sagt, das Netzwerk habe auch mit Bezirksbürgermeister Christian Hanke gesprochen: "Er wollte Workshops einrichten. ... Solche Workshops wären eine sehr gute Sache, weil das Thema so komplex ist."

Antje Hennig wünscht sich auch Untersützung. Wenn es dazu käme, mit der Deutschen Bahn, der Eigentümerin der Brücken, nach Sponsoren und Fördertöpfen zu suchen, "könnte Grünzüge für Berlin bei der Imagekampagne unterstützen, dann wären Aktionen, Bürger und Publicity toll".

LINK
Antwort auf die Kleine Anfrage der SPD zum Thema Liesenbrücken.
Netzwerk Grünzüge für Berlin.
Artikel in der Berliner Woche zum Hotel auf den Liesenbrücken.

 

Liesenbrücken

Wahllexikon: Was ist eine Aktionsfondsjury?

Lexikon Stadtteilwahl 2016Vom 3. bis 9. Juli 2016 werden im Brunnenviertel der Quartiersrat und die Aktionsfondsjury gewählt. Das "Lexikon der Stadtteilwahl 2016" erklärt heute: Was ist eine Aktionsfondsjury? Kurz gesagt: Sie ist eine gewählte Versammlung von Bürgern eines Stadtteils, die gemeinsam entscheiden, welche Projekte von Nachbarn für Nachbarn gefördert werden sollen.

Auf der Webseite www.quartiersmanagement-berlin.de heißt es knapp: "Eine Aktionsfondsjury entscheidet über die Verwendung des Aktionsfonds, mit dem kurzfristig Aktionen aus der Bürgerschaft für den Kiez unterstützt werden können." Konkret heißt das im Gebiet Brunnenviertel-Ackerstraße, dass sich acht Nachbarn vier bis fünf Mal im Jahr im Vorort-Büro in der Jasmunder Straße 16 treffen.

Wahllexikon Aktionsfondsjury Während der Treffen der Aktionsfondsjury stellen Bewohner und Bewohnerinnen, die eine Idee für ein Nachbarschaftsprojekt haben, ihre Idee vor. Anschließend entscheidet die Jury sofort, welche Idee umgesetzt werden soll. Bei der Antragstellung, dem Zahlungsabruf und der Abrechnung hilft das Team vom Quartiersmanagement. Damit ist die Aktionsfondsjury eine einfache Möglichkeit, im Kiez mitzureden und mitzuentscheiden.

Weitere Informationen zum Aktionsfonds und zur Aktionsfondsjury auf unserer Unterseite Aktionsfondsjury.

Allgemeine Informationen zur Stadtteilwahl 2016 auf der Unterseite Wahlen 2016.

Ein Film auf YouTube erklärt die Arbeit des Quartiersmanagements, von dem die Aktionsfondsjury ein Teil ist: Film. Im linken Menü auf dieser Webseite stehen unter "Wer & Was ist das" Informationen zum Verfahren des Quartiersmanagements.

Wahllexikon Aktionsfondsjury

Text: Andrei Schnell

Foto: Andrei Schnell

Grafik Jury: Katja Seyfarth

Grafik Aktionsfonds: Quartiersmanagement Berlin

Kiezmelder will Ämter kontaktieren

Kiezexpedition KiezmelderAm 15. März (Dienstag) ging das Projekt Kiezmelder mit Anwohnerinnen, Kiezläufern und Interessierten durch das Brunnenviertel. Der Kiezexpedition genannte Kiezspaziergang führte zu Orten im Stadtteil, für die Bewohner bereits Ideen vorgeschlagen haben. Folgende Kiezspaziergänge werden unter ein Thema gestellt sein, wie Philipp Hickethier vom Kiezmelder ankündigte. Außerdem sagte er, dass Kiezmelder im nächsten Projektschritt mit Ämtern und Behörden in Kontakt treten wird.

Der Kiezspaziergang startete am Dienstag um 14 Uhr im Vorort-Büro in der Jasmunder Straße. Rund 20 Interessierte diskutierten an den zwölf Stationen des Spaziergangs miteinander. Malte Spindler, einer der drei Macher des Projekts, sagte: "Wir sammeln jetzt Ideen, im nächsten Schritt wollen wir die Ideen sichtbar machen."

Kiezkarte Projekt KiezmelderEin Ansatz, um die gesammelten Ideen sichtbar und bekannt zu machen, sind Kiezkarten. An sieben Orten im Kiez hängen nun Karten aus, auf denen Ideen eingetragen werden können, wie der öffentliche Raum schöner gemacht werden kann. Im Kiez liegen auch Flyer aus, auf denen ebenfalls Ideen eingetragen werden können. Ein Link zu einem Bild eines Flyers, das heruntergeladen werden kann, findet sich unten. Ein zweiter Ansatz wird zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt: eine online verfügbare Karte. Die dafür vorgesehene Webseite wird bereits als Blog genutzt: http://kiezmelder.de.

Die Macher von Kiezmelder (Philipp Hickethier, Malte Spindler und Urs Spindler) haben Anfang 2016 bereits Einrichtungen im Brunnenviertel einzeln besucht und erste Kontakte mit Menschen aus dem Stadtteil geknüpft. Im nächsten Schritt wollen sie mit verschiedenen Ämtern im Bezirk Mitte sprechen und das Projekt Kiezmelder dort vorstellen. Idee des Projekts Kiezmelder ist es zu vernetzen. Anwohner und Anwohnerinnen des Brunnenviertels sollen bei Themen des öffentlichen Raums zu einander finden. Außerdem soll Kiezmelder Interessierte informieren.

Ein konkretes Beispiel für den Nutzen des Projektes lieferte eine Station des Kiezspaziergangs. An der Station Promenade auf der Swinemünder Straße sprach Anwohnerin Cecilia Stickler. Sie wünscht sich, dass die Straßenlaternen repariert werden und dass das Wasser auf dem Spielplatz nicht abgestellt wird. Das Projekt Kiezmelder soll es möglich machen, dass andere Anwohner mit dem gleichen Wunsch auf einfache Weise erfahren, dass sich um dieses Thema bereits eine Nachbarin kümmert. Durch diese Information wird es leichter, dass Menschen mit den gleichen Zielen zu einander finden. Kiezmelder soll auch darüber informieren, wenn wie in diesem Beispiel die zuständigen Ämter bereits das Thema bearbeiten.

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Foto eines Flyers, das heruntergeladen, ausgedruckt und mit einer notierten Idee beim Vorort-Büro Jasmunder Straße 16 abgegeben werden kann.
Webseite des Projekts Kiezmelder.
Berichte unserer Webseite über das Projekt Kiezmelder.

Karte Idee Kiezmelder

Text: Andrei Schnell

Foto oben: Andrei Schnell; Foto Mitte: Malte Spindler; Grafik unten: Agentur Die Brueder

Magazin "brunnen" erschienen

Magazin brunnenPünktlich zum Frühlingsanfang erscheint jetzt die dritte Ausgabe des Kiezmagazins "brunnen". Die Publikation der ehrenamtlichen Bürgerredaktion im Brunnenviertel wird in der kommenden Woche im Kiez verteilt und liegt in vielen Geschäften, in Schulen und an vielen weiteren öffentlichen Orten im Kiez aus.

Die ehrenamtlichen Schreiber und Fotografen aus dem Brunnenviertel haben über aktuelle und zeitlose Kiezthemen geschrieben und waren mit der Fotokamera im Stadtteil unterwegs. Ein Schwerpunkt im neuen Heft ist der Frühling. Verschiedene Garten- und Grüninitiativen werden vorgestellt - und auch die Gleim-Oase hat wieder eigene Kolumne.

In weiteren Texten geht es um ein Buch über die Rosenthaler Vorstadt, die Integrationslotsinnen aus der Putbusser Straße, um die Kinogeschichte im Kiez sowie um einen brasilianischen Kochkurs, der ein wenig die Welt erklären will. Die Situation der Sportvereine angesichts der Flüchtlingsnotunterkünfte in Sporthallen wird beschrieben, ein neues Restaurant in der Brunnenstraße begrüßt und die einzige Kiezsauna verabschiedet. Schließlich wirft eine schwedische Kiezbewohnerin einen augenzwinkernden Blick auf ihre Wahlheimat. Die 13 ehrenamtliche Schreiber und Fotografen, die an dieser Ausgabe mitgearbeitet haben, sorgten auf 20 Seiten für einen bunten und interessanten Themenmix.

"brunnen - Das kleine Magazin fürs ganze Viertel" wird seit vergangenem Sommer von einer ehrenamtlichen Kiezredaktion herausgegeben. Bis Ende 2017 bekommt die Kiezredaktion Fördermittel aus dem Programm "Soziale Stadt". Danach soll die Redaktion finanziell auf eigenen Beinen stehen. Professionell begleitet wird die ehrenamtliche Bürgerredaktion von der Journalistin und Autorin Ulrike Wronski sowie von Kiezreporterin Dominique Hensel. Jeder Bewohner, Nachbar oder Aktive aus dem Brunnenviertel ist eingeladen, sich mit Themen oder anderen Ideen an die Bürgerredaktion zu wenden.

Das Kiezmagazin "brunnen" wird im Kiez verteilt und liegt an vielen öffentlichen Orten im Kiez aus, unter anderem in den Vorortbüros der Quartiersmanagements in der Swinemünder Straße 64 und in der Jasmunder Straße 16. Die Beiträge werden neuerdings auch auf dem Redaktionsblog www.brunnenmagazin.wordpress.com veröffentlicht.

Kontakt zur Kiezredaktion
Dominique Hensel
E-Mail: kiezreporterin(at)gmx.de
Telefon: (0163) 6 87 12 76

 

Text und Foto: Pressemitteilung der Bürgerredaktion Brunnenviertel

Projektwettbewerb Flurgestaltung

Projektwettbewerb FlurgestaltungBis zum 1. April 2016 schreibt das Vorort-Büro des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße das Projekt "Gestaltung des Flurs im Erdgeschoss der Gustav Falke GS" aus. Der Projektwettbewerb richtet sich an erfahrene Projektträger. Für das Projekt stehen 35 000 Euro für die Zeit von Juni 2016 bis Juni 2017 zur Verfügung. Das Projekt wird im Projektwettbewerb auf zwei Seiten ausführlich beschrieben: Projektwettbewerb und Antragsunterlagen

Ziel:
Durch das Projekt soll eine freundliche und wertschätzende Atmosphäre entstehen, die die Lernmotivation der Schülerinnen und Schüler begünstigt. Wichtig ist. dass auf den
architektonischen Gesamteindruck des Hauses, den Denkmalschutz, auf die Besonderheiten der unterschiedlichen Anforderungen und Ansprüche seitens des Brandschutzes, baulicher Gegebenheiten und der verschiedenen Raumnutzer (Pädagogen und Lernende) in der Durchgangszone eines Schulflures geachtet wird.
Es soll in Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde eine Farbbefund-Untersuchung der Wände (exemplarisch an einer Stelle) sowie der vorhandenen Bauteile aus Holz (Türen, Fenster, Treppe) erfolgen. Denkbar ist, dass dies in Zusammenarbeit mit einer Schul AG oder einer Klasse stattfindet. Danach soll mit den festgestellten bauzeitlichen Farben ein Konzept mit allen Beteiligten entwickelt werden. In bestimmten festzulegenden Bereichen kann eine künstlerische Gestaltung mit den Schülern ermöglicht werden.
Des weiteren gehört zum Projekt die funktionale, brandschutzgerechte Beschaffung vonAusstellungskästen bzw. Infotafeln.

Aufgaben/Maßnahmebeschreibung:
• Steuerung und Durchführung des Projektes, inklusive Bewerbung
• Konkretisierung der Planung mit Einbeziehung der TeilnehmerInnen
• Vor Planung sind Absprachen mit der Fachstelle Denkmalschutz Mitte zu treffen
• Planung und Umsetzung sind vom Schul- und Sportamt freizugeben
• Abstimmung des Nutzungsbedarfs mit den TeilnehmerInnen und Schule
• Organisation einer regelmäßigen Begleitrunde (inkl. Protokollierung) mit den zentralen
Akteuren (Schule, Schulamt, QM, Kooperationspartner), sowie Auswertung (Sachbericht)
und Dokumentation zum Projektende
• Online-Beantragung, Umsetzung und Abrechnung der Fördermittel im Programm „Soziale
Stadt“ als Maßnahmeträger und Fördernehmer

Zeitraum:

Juli 2016 bis Juni 2017

Budget/ Kosten:

35.000 Euro

Bewerbungsfrist:

1. April 2016

Unterlagen:

Der komplette offizielle Projektwettbewerb steht als PDF zum Herunterladen bereit: Wettbewerb und Antragsunterlagen.

 

11. März 2016

Text und Grafik: Quartiersmanagement

Stadtteil Badstraße wird ab 1. April Quartiersmanagementgebiet

Quartiersmanagement BadstraßeDie beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel bekommen einen neuen Nachbarn: Am 1. April übernimmt das Team des neuen Quartiersmanagement-Gebietes Badstraße die Räume seines Vorortbüros in der Bellermannstraße 81. Das Quartier war im vergangenen Jahr stadtweit als eines von vier Gebieten neu ausgewiesen worden. Träger des neuen Quartiersmanagements ist die L.I.S.T. Stadtentwicklungsgesellschaft mbH, die auch Träger des Quartiersmanagements (QM) Brunnenstraße ist.

Ab 1. April übernehmen die Quartiersmanager die Räume in der Bellermannstraße 81. Die offizielle Eröffnung des Vorortbüros wird laut L.I.S.T.-Geschäftsführerin Susanne Walz noch im Frühling stattfinden. „Wir freuen uns, so schnell Räume an einem guten Standort im Gebiet gefunden zu haben. Wir sind ziemlich in der Mitte – mittendrin also“, sagt Susanne Walz. Teamleiterin im neuen QM wird Özlem Ayaydinli, die bisher im Gebiet Sparrplatz gearbeitet hat.

Das neue Gebiet erstreckt sich zwischen der Osloer Straße im Norden, den S-Bahngleisen im Osten und Süden und der Böttger- beziehungsweise Schönstedtstraße sowie der Panke im Westen. Es leben 17.232 Menschen im Gebiet. Das Quartier ist gekennzeichnet durch eine hohe Arbeitslosenquote (13-15 Prozent), großer Kinderarmut (um 70 Prozent) sowie einem hohen Anteil von Migranten und Migrantinnen (um 60 Prozent). Im Bereich Kriminalität liegt das Gebiet in der Spitzengruppe.

Seit 1999 unterstützt das Berliner Quartiersmanagement benachteiligte Stadtteile. Zu den Zielen der Gebietsentwicklung durch das QM Badstraße gehören die Bereiche Bildung, Arbeit und Integration. Ein weiteres Ziel ist, ein soziales Zentrum auf- oder auszubauen. Mit Hilfe der Fördermittel sollen attraktive Stadtplätze und Freiflächen geschaffen werden. Weiterhin soll die Kooperation von öffentlichen und privaten Akteuren gefördert werden. Wie in den anderen Quartiersmanagement-Gebieten werden auch in der Badstraße Bewohner und Akteure über die Verteilung der Fördermittel mitentscheiden.

Damit gibt es seit diesem Jahr insgesamt 37 Quartiersmanagementgebiete in Berlin, die über das Programm „Soziale Stadt“ gefördert werden. Im Bezirk Mitte sind neun Gebiete ausgewiesen: Moabit West/Beusselstraße, Magdeburger Platz, Soldiner Straße/Wollankstraße, Sparrplatz, Pankstraße/Reinickendorfer Straße, Brunnenstraße, Ackerstraße und Moabit Ost. Die Quartiersmanagements Sparrplatz und Magdeburger Platz beenden Ende 2016 ihre Arbeit.

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Informatinen über das neue Gebiet auf der Internetseite der Berliner Quartiersmanagements: www.quartiersmanagement-berlin.de

 

20.03.2016

Text und Foto: Dominique Hensel

Streetfood auf der Brunnenstraße

Streetfood BrunnenstraßeDas städtische Wohnungsunternehmen degewo startet eine neue Initiative zur Belebung des Brunnenviertels.Das Brunnenviertel bekommt einen Street-Food-Markt. Der erste wird am 3. April stattfinden. Mit der Organisation des neuen Street-Food-Marktes hat die degewo Mamma Berlin aus Neukölln beauftragt, die bereits Erfahrungen mit der Organisation von Street-Food-Märkten haben.

Im vergangenen Herbst gab es mit dem Thanksgiving Markt in der Brunnenstraße einen ersten Markt-Test. Damit dieses Mal auch der Kiez von der neuen Offensive der degewo profitiert, hat das Unternehmen dem Veranstalter genau das aufgetragen: einen Markt zu organisieren, ihn im Kiez zu verankern sowie Gastronomen und Anbieter aus dem Wedding einzubeziehen.

Streetfood BrunnenstraßeNicole Hofen von Mamma Berlin ist die Ansprechpartnerin für den Street-Food-Markt im Brunnenviertel. „Wir wollen ein Angebot schaffen, das breit aufgestellt ist. Wichtig ist auch: Die Leute aus dem Wedding sollen etwas davon haben. Je mehr Anbindung an den Kiez, desto besser“, sagt sie. Doch nicht nur die Brunnenviertler und Weddinger sollen angesprochen werden. Wenn ab April an jedem ersten Sonntag im Monat von 11 bis 18 Uhr zwischen Bernauer Straße und Stralsunder Straße die Marktstände aufgebaut sein werden, solle natürlich auch das Publikum angelockt werden, das vom U-Bahnhof Bernauer Straße sonst direkt zum Flohmarkt im Mauerpark geht – ohne auch nur in die Brunnenstraße zu schauen.

Wie bei anderen Street-Food-Märkten, zum Beispiel in der nahen Kulturbrauerei, sollen auch in der Brunnenstraße regionale Händler zum Zuge kommen, bio und fair sind an der Tagesordnung. Burger, gefüllte Brezeln, Piroggi, japanische Reisbällchen schweben der Markbetreiberin vor. „Es geht um handwerklich gutes Essen. Currywurst, Pommes und Döner wird es nicht geben“, sagt Nicole Hofen. Trotzdem wolle sie darauf achten, dass auch günstiges Essen über den Marktstand geht.

Der Street-Food-Markt soll zunächst bis Oktober an jedem ersten Sonntag im Monat stattfinden. „Möglicherweise wird es zusätzlich noch einen Weihnachts-Markt geben“, sagt Nicole Hofen. Der Markstände sollen auf dem breiten Gehweg stehen, ein leeres Ladenlokal soll für Kinderbetreuung genutzt werden. Nicole Hofen wird beim ersten Markt viele Anbieter aus anderen Teilen der Stadt mitbringen. Ab dem zweiten Markt hoffe sie auf mehr Stände aus dem Kiez und dem Wedding. Dabei seien gastronomische Anbieter gefragt, aber auch lokale Initiativen, die sich mit dem Thema Essen beschäftigen und sich präsentieren wollen. Interessenten können sich per E-Mail bei Nicole Hofen melden: mammaberlin@googlemail.com.

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Pressemitteilung der Degewo

Streetfood Brunnenstraße

22.03.2016

Text: Dominique Hensel

Foto: Andrei Schnell

Sitzlauben für die Gustav-Falke Grundschule

Sitzlauben Gustav-Falke-GrundschuleAm 27. Februar haben Kinder, Lehrer und Lehrerinnen sowie Erzieher und Erzieherinnen der Gustav-Falke-Grundschule gemeinsam mit Eltern drei überdachte Sitzlauben aufgebaut. Unterstützt wurden sie dabei von einem ehrenamtlichen Zimmermann. Für die warme Jahreszeit entsteht somit auf dem Schulhof ein Begegnungsort, offen für Schüler und Schülerinnen, Eltern und Anwohner und Anwohnerinnen aus dem Kiez.

Die Sitzlauben wurden in der siebten Kalenderwoche angeliefert. Das Ausladen wurde bereits als gemeinsame Aktion organisiert, bei der Kinder, Lehrer und Lehrerinnen tatkräftig mithalfen.

Sobald es wärmer wird, können die Kinder nun draußen essen, malen oder Gesellschaftsspiele spielen. Darüber hinaus können die Eltern, die Mütter des Deutschkurses der VHS, die Kitas, Mitglieder des Fußballvereins oder auch das schulische Personal die Sitzlauben nutzen, um sich zu treffen und gemütlich im Freien zu sitzen. Die Attraktivität der Gustav-Falke-Grundschule wird erhöht und die Schule entwickelt sich zu einer Begegnungsstätte in einem lebenswerten Kiez.

Die Finanzierung der Sitzlauben erfolgte aus Mitteln des Aktionsfonds des QM Brunnenviertel-Ackerstraße sowie des Schulfördervereins der Gustav-Falke Grundschule.  
 

 

11. März 2016

Text: Pia Kaiser, Foto: Gryczke

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