Mai 2016

Kiezmütter erhalten Zertifikate

Kiezmütter Gesundbrunnen erhalten ZertifikateAm Donnerstag, 26. Mai, übergab Bezirksbürgermeister Christian Hanke den Kiezmüttern aus Mitte ihre Zertifikate. Sechs Kiezmütter vom Gesundbrunnen waren unter den fast 40 Frauen, die ihre Qualifikation abgeschlossen haben. Das Zertifikat bestätigt die erfolgreiche Teilnahme an einem halbjährigen Kurs mit täglich sechs Stunden Unterricht. Der Bürgermeister sagte in einer kleinen Ansprache, wie wichtig die Arbeit der Kiezmütter für das Zusammenleben im Kiez ist.

Kurz nach 11 Uhr begann die kleine Zeremonie im Rathaus Tiergarten. Jede einzelne der rund 40 Frauen erhielt von Bezirksbürgermeister Christian Hanke einZertifikat überreicht. Anschließend gab es noch einen Fototermin, bei dem ein Selfi mit Christian Hanke begehrt zu sein schien.

Kiezmütter Zertifikat Gesundbrunnen

Für Bürgermeister Christian Hanke haben die Kiezmütter neben ihrer Hauptaufgabe noch eine weitere Funktion: "Eines geht nicht: Die Gesellschaft zu spalten. Aufgabe der Kiezmütter ist auch, dass die Gesellschaft sich nicht spaltet, sondern zueinander findet", sagte der Bürgermeister den Frauen. Es sei wichtig, dass für jeden "den Weg in die Gesellschaft hinein führt."

Die hauptsächliche Arbeit der Kiezmütter besteht darin, junge Familien im Kiez anzusprechen oder einfach für Gespräche bereit zu sein. Sie geben unbürokratisch Hilfe in fast allen Fragen zu Familie und Kindererziehung, aber auch zu Fragen rund um das Job-Center. Die Kiezmütter sprechen viele Sprachen und entstammen unterschiedlichen Kulturen. Gemeinsam ist ihnen allen, dass sie zu Bildungs- und Erziehungsfragen geschult sind.

Im Gesundbrunnen konnten sind fünf Kiezmütter im Rahmen des "Landesprogramms Integrationslotsen" seit Anfang 2016 bei der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH fest angestellt werden. Sie haben eine zusätzliche Qualifizierung durchlaufen. Das Familienzentrum in der Wattstraße ist ein fester Standort der Kiezmütter. Dessen Leiterin Selda Karacay ist stolz, dass von "ihren" Kiezmüttern Sonja Bielenberg und Maryam Fayoumi unter diesen fünf fest angestellten Kiezmüttern sind.

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Eine Webseite gibt Informationen zum Konzept Kiezmütter in Mitte.

Selfi Kiezmutter mit Bezirksbürgermeister Christian Hanke

30.05.2016

Text und Fotos: Andrei Schnell

Sternfahrt am 5. Juni

Sternfahrt 2016 ADFCDie größte regelmäßige Fahrrad-Demonstration der Welt wird 40. Sie führt am 5. Juni auch über die Osloer Straße. Um 11:15 Uhr stoppen die Fahrräder auf der Route 7 der ADFC-Sternfahrt am U-Bahnhof Osloer Straße. Die über 64 Kilometer lange Route 7 ist die so gennante Oranienburg-Route, weil die Radler um 9 Uhr am Bahnhof Oranienburg starten. Man kann aber jederzeit und an jedem beliebigen Punkt in die Sternfahrt einsteigen.

40 Kilometer lang ist die Route 6 mit dem Namen Jungfernheide. Sie startet um 10.30 Uhr an der Südseite des Bahnhofs Jungfernheide. Route 6 und 7 vereinigen sich an der Kreuzung Osloer Straße und Prinzenallee.

Da die Böse-Brücke gesperrt ist, führt der Weg durch die Jülicher Straße nach Pankow, um dann auf der Bornholmer Straße zur Schönhauser Allee zu führen. Dort stößt Route 8 Wandlitzsee hinzu.

Grundidee der Sternfahrt ist, dass 18. Routen und eine Kinderroute sich auf der Strecke zusammenfinden, um am Ende gegen 14 Uhr gemeinsam die Straße des 17. Juni zu erreichen. Dort wird ein Umweltfestival mit vielen Ständen, Musik und Essen stattfinden.

In den letzten Jahren nahmen weit über 100.000 Menschen an einer Sternfahrt teil. Das diesjährige Motto lautet: Fahr Rad in Berlin. Die Sternfahrt radelt in diesem Jahr zum 40. Mal durch Berlin.

Die Kinderroute beginnt um 12.45 Uhr am S-Bahnhof Jannowitzbrücke. Höhepunkt der meisten Routen ist ein kleines Stück Weg über die Autobahn A 100 Südring beziehungsweise Avus A 115.

Alle Routen im Detail sind einsehbar auf www.adfc-berlin.de.

Sternfahrt 2016 ADFC

29.05.2016

Text: Soldiner Quartier

Grafiken: ADFC

Rückblick auf den Tag der Städtebauförderung 2016

Richtfest Familienzentrum WattstraßeAm Tag der Städtebauförderung am 21. Mai wurde im Brunnenviertel Richtfest für das Begegnungscafé im Familienzentrums Wattstraße gefeiert. Außerdem wurde an diesem Tag der Bewegungsparcours im Brunnenviertel eingeweiht.

Am vergangenen Samstag gab es auf dem Gelände der Kita Wattstraße und des Familienzentrums ein buntes Fest für die Familien und Bewohner und Bewohnerinnen des Brunnenviertels. Zum Tag der Städtebauförderung fand das Richtfest des zukünftigen Begegnungscafés statt.

Richtfest Tag der Städtebauförderung Familienzentrum BrunnenviertelIn gemütlicher Atmosphäre konnten Besucher und Besucherinnen bei Kaffee und Kuchen sich über die Bauentwicklung informieren und die Baustelle besichtigen. Besonders die Kinder war fasziniert vom Rohbau. Für sie gab es außerdem verschiedene Aktivitäten zum Mitmachen. Gemeinsam mit den Kiezmüttern gestalteten sie zum  Beispiel Tontöpfe und bepflanzten diese anschließend mit Sonnenblumen. Anna Wallentin, die ehrenamtliche Kursleiterin der „Malstunde für Familien“ (die jeden Dienstag von 16:30-17:30 Uhr im Familienzentrum stattfindet), verzierte zusammen mit den Kindern Steine mit Acrylfarbe. Außerdem gab es verschiedene Spielangebote und leckere Waffeln von der Vätergruppe (die sich im Familienzentrum jeden Samstag von 14:00-17:00 Uhr trifft).

Das zukünftige Begegnungscafé soll Austausch, interkulturelle Begegnung und nachbarschaftliche Hilfe stärken und fördern. Zudem soll das Café von den Besuchern und Besucherinnen selbst betrieben werden und einen Ort für nachbarschaftliche Angebote und neue Kursangebote bieten. Mit der Fertigstellung des Begegnungscafés ist Ende Sommer 2016 zu rechnen. Eine offizielle Eröffnungsfeier wird im September stattfinden.

Am selben Tag wurde auch der Bewegungsparcour eingeweiht. In verschiedenen Höfen der Degewo im Brunnenviertel wurden einfache Geräte errichtet. Auf diesen kann Geschicklichkeit, Balance oder Ausdauer geübt werden. Eine Broschüre stellt alle Bewegungsanlagen des Parcours vor und gibt Tipps, wie sie nutzen wären: Bewegungsparcours.

Eröffnung Bewegungsparcour25.05.2016

Text und Foto oben und mitte: Familienzentrum Wattstraße

Foto unten: bwgt e.V.

Zum Abschluss das Beste bei der Wissensbörse

Wissensbörse im Juni 2016Die erste Staffel der Wissensbörse 2016 endet mit drei besonderen Angebote für den Kiez. Die drei Seminare im Juni heißen "Grüne Höfe", "Mehr als Bücher" und "Exkursion Humboldthain".

Im Kooperation mit KiezKlima, der Initiative Gleim-Oase und der Grünen Liga wird es am 8. Juni einen Workshop rund um die Grüne Höfe geben.

Ebenfalls am 8. Juni bietet Birgit Thomsmeier, von dem Projekt Mobile Bibliothek, einen Workshop über Bücher und neue Technologien für Eltern, Erziehern und Interessierte an.

Um den Erfolg dieser Staffel zu feiern, gibt es am 22. Juni im Kooperation mit dem Bezirksamt für Umwelt und Naturschutz Mitte und bvkompakt eine Exkursion in den Humboldthain.

Mehr Informationen stehen im Flyer der Wissensbörse.

Die Wissensbörse ist eine Art selbst organisierte Volkshochschule, in der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ihr Wissen austauschen können. Alle Angebote sind kostenlos. In diesem Jahr wird die Wissensbörse im Rahmen des Projekts des Bürgernetzwerkes „bvkompakt“ mit Mitteln aus dem Förderprogramm „Sozialen Stadt“, von der degewo und der Stiftung Pfefferwerk unterstützt. Organisiert wird die Wissensbörse von Evelyne Leandro vom Bürgernetzwerk bv kompakt.

Wissensbörse Juni 2016

25.05.2016

Text und Grafik: Wissensbörse

Foto: Andrei Schnell

Radeln in jedem Alter

Radeln ohne AlterIm Lazarus-Haus gibt es jetzt eine Rikscha für ältere Menschen. Am Dienstag, 31. Mai, wird das Fahrrad-Taxi um 16.30 Uhr in den Gärten des Lazarus-Hauses in der Bernauer Straße eingeweiht. Der Verein "Radeln ohne Alter e.V." stellt an diesem Tag sich und die Idee der Rikscha für Ältere vor.

Die Rikscha wurde vom Verein "Radeln ohne Alter e.V." entwickelt. Beim Design des Fahrrads wurde insbesondere auf den Fahrkomfort, die Stabilität und die Sicherheit geachtet, um dem Fahrer und seinen ein bis zwei Passagieren eine angenehme Fahrt zu ermöglichen.

„Radeln ohne Alter e.V.“ setzt sich ein für ein Recht auf "Wind in den Haaren für alle Menschen". Die Idee ist, dass weniger bewegliche Menschen von Freiwilligen durch Parks, Kieze oder zu Wochenmärkten gefahren werden. Während der Fahrt können Lebensgeschichten geteilt werden, aber auch Sonne und Regen oder einfach die Eindrücke vom Treiben auf der Straße. "Ein bewegtes Glück für Fahrer und Passagiere, das selbst Passanten oft ein Lächeln aufs Gesicht zaubert", wie es in der Pressemitteilung heißt.

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Infos über die Idee "Radeln ohne Alter".

Infos über das Wohn- und Pflegezentrum Lazarus-Haus.

Einladung Radeln ohne Alter Lazarus-Haus
24.05.2016

Text: Pressemitteilung

Fotos: "Radeln ohne Alter e.V."

Wahllexikon: Die Fonds des Quartiersmanagements

Viert Fonds im QuartiersmanagementEs stehen mehrere Fördertöpfe zur Verfügung, aus denen Projekte im Kiez gefördert werden können. Statt Fördertopf wird der Begriff Fonds verwendet. Die vier Fonds heißen Aktionsfonds, Projektfonds, Baufonds und Netzwerksfonds.

1. Aktionsfonds

Der Aktionsfonds ist der kleinste der vier Fördertopfe. 2016 stehen für Projekte 10 000 Euro bereit. Jeder, der Lust hat, eine Aktion im Gebiet Brunnenstraße-Ackerstraße zu starten kann unkompliziert einen Antrag stellen und erhält bis zu 1 500 Euro, um sie zu verwirklichen. Voraussetzung ist, dass die Aktion der Nachbarschaft zu Gute kommt und ehrenamtlich durchgeführt wird. Über die Mittel des Aktionsfonds entscheidet die Aktionsfondsjury, die 3-4 Mal im Jahr tagt. Eine Liste der Projekte vom letzten Jahr (2015) findet sich im PDF Aktionsfondsübersicht. Welche Projekte in diesem Jahr schon bewilligt wurden, finden Sie hier.

2. Projektfonds

Über die Mittel des Projektsfonds entscheidet der Quartiersrat. Die Projekte, die zur Zeit aus dem Projektfonds gefördert werden, sind nachzulesen im PDF der Projektübersicht und auf der Unterseite "Laufende Projekte". Eine Liste der bereits abgeschlossenen Projekte finden Sie hier.

3. Baufonds

Über die Mittel des Baufonds entscheidet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, wobei Bewohnerschaft, Akteure im Kiez, Quartiersmanagement und bezirkliches Fachamt gehört werden. Im Gebiet wurde mit Hilfe des Baufonds zum Beispiel der Gartenplatz und der Lokspielsplatz erneuert.

4. Netzwerkfonds

Über die Mittel des Netzwerkfonds entscheidet die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf Vorschlag des Bezirks. Geld aus diesem Topf erhält zum Beispiel die Stadtteilkoordination in Gesundbrunnen.

IHEK

Die Grundlage, auf der die Projektideen entwickelt werden, ist das "Integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept" oder kurz IHEK. Im IHEK werden aus unterschiedlichen Quellen die Entwicklungen im Quartier Brunnenviertel-Ackerstraße zusammengetragen und Bedarfe benannt. Das IHEK wird mit dem Quartiersrat erarbeitet und abgestimmt und dient als Grundlage für die Förderung von Projekten. Das IHEK wird alle 2 Jahre fortgeschrieben und aktualisiert. Ein PDF des aktuellen IHEKs finden Sie hier.

vier fonds

22.05.2016

Text: Quartiersmanagement Soldiner Straße

Foto oben: Von Blackfish - Eigenes Werk basierend auf: European Central Bank, CC BY-SA 3.0

Foto unten: Andrei Schnell

teeny-Musik-treff auf der fete-de-la-musique

teeny musik treff auf fete de la musiqueAm 21. Juni wird in Berlin auf Plätzen und Straßen Musik gemacht. Die dritte Regel des Fest der Musiks lautet: Musiker dürfen "spontan und kostenlos" teilnehmen. Der teeny-Musik-treff baut im Humoldthain vor der Kirche eine kleine Bühne auf. Jugendliche werden ein Open Air Konzert geben.

Regel vier besagt, dass alle Konzerte "öffentlich und frei zugänglich" sein müssen. Damit ist die jährliche fete de la musique nicht nur eines der größten Liveveranstaltungen weltweit, sondern auch eine der größten kostenlosen Liveveranstaltungen. Auch der Eintritt zur Terasse der Evangelischen Kirche am Humboldthain ist frei. Geboten wird Livemusik und preiswerte Getränke und Snacks. Mehrere Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbands werden auftreten.

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Infos zum teeny Musik treff.

Programm der fete de la musique in Berlin.

teeny musik treff fete de la musique

22.05.2016

Text: Andrei Schnell

Foto oben: fete de la musique, Foto unten: Andrei Schnell

Tag der Städtebauförderung im Brunnenviertel

Tag der StädtebauförderungAm 21. Mai wird zum Tag der Städtebauförderung Richtfest im Familienzentrum gefeiert und der Bewegungsparcours eingeweiht.

Um 14 Uhr wird im Innenhof zwischen Demminer Straße, Brunnenstraße und Stralsunder Straße der Bewegungsparcours eingeweiht. In Kooperation mit der degewo hat der bwgt e.V. in vier degewo-Höfen einen Bewegungsparcours gebaut. Nun wird der mit Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ geförderte Parcours mit einem Mitmachprogramm eingeweiht. Über verschiedene Höfe führt die Route zum Familienzentrum Wattstraße, wo um 15.30 Uhr Richtfest gefeiert wird.

In der Wattstraße 16 wird derzeit eine Erweiterung für das Bewegungscafé des Familienzentrums gebaut. Der Neubau wird ebenfalls mit Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ finanziert. Beim Richtfest präsentieren Mitglieder des Familienzentrums ihre Aktivitäten, es wird ein Kuchenbuffet und eine Ausstellung über den Baufortschritt geben. Das Motto für die Kiez-Veranstaltungen im Rahmen des Tages der Städtebauförderung lautet „Aktiv im Brunnenviertel: Mitmachen und bewegen“.

Das gemeinsam von Bund, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden und weiteren Partnern getragene Projekt für einen Tag der Städtebauförderung soll die Bürgerbeteiligung in Städtebauförderung und Stadtentwicklung stärken und Projekten in kleineren Gemeinden, Mittel- und Großstädten ein Forum bieten. Der Tag der Städtebauförderung ist seit 2015 eine jährlich wiederkehrende bundesweite Veranstaltung in möglichst vielen Städten und Gemeinden. Er soll auf den Beitrag der Städtebauförderung zur Stadtentwicklung hinweisen, die seit 45 Jahren unter anderem für die Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität in den Quartieren vor Ort sorgt. Städtebauförderung wirkt bundesweit und unterstützt die Quartiere dabei, sich neuen Bedingungen und Herausforderungen zu stellen.

Das gesamte Veranstaltungsprogramm des zweiten Tages der Städtebauförderung gibt es online: Programm Tag der Städtebauförderung.

Tag der Städtebauförderung im Brunnenviertel

21.04.2016

Text: Dominique Hensel

Foto oben: Familienzentrum Wattstraße

Foto unten: Andrei Schnell

Bei Kiezrundgang werden Klimagrafiken vorgestellt

KiezKlima RundgangDas Projekt KiezKlima lädt Anwohner und Anwohnerinnen, Aktive und Interessierte in den nächsten Tag gleich zu drei Veranstaltungen ein. Auf dem Klimarundgang durch den Kiez am 22. Mai will das Projekt einen Überblick zum bisherigen Stand geben. Am 25. Mai werden die KiezKlima-Grafiken präsentiert, die Studenten der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in der Ackerstraße entwickelt haben. Am 2. Juni findet schließlich der 2. Workshop im Olof-Palme-Zentrum statt.

Klima-Rundgang am 22. Mai
Während eines rund zweistündigen Kiezspaziergangs am Sonntag, den 22. Mai werden öffentliche Orte im Brunnenviertel und einige Höfe der degewo besucht, die für eine Umgestaltung infrage kommen. Anhand der bisherigen Vorschläge wird während des Rundgangs ab 14 Uhr diskutiert, wie der Kiez an immer heißere Sommer angepasst werden kann und wie durch denkbare Anpassungen die Lebensqualität für die Menschen im Kiez verbessert werden kann. Mit dabei sind bei diesem Termin auch Vertreter des Projekts Kiezmelder, die Ideen für die Grünflächen im Brunnenviertel dokumentieren werden. Zum Abschluss der Tour wird bei schönem Wetter das Dach des OBI-Parkhauses bestiegen, um bei Kaffee und Kuchen und mit Blick über das Quartier die gewonnenen Erkenntnisse noch einmal Revue passieren zu lassen. Treffpunkt ist das Olof-Palme-Zentrum, Demminer Straße 28.

Präsentation KiezKlima-Grafiken am 25. Mai
Am Mittwoch, den 25. Mai werden um 13.15 Uhr die KiezKlima-Grafiken zum Thema Klimaanpassung präsentiert, die Studenten der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in der Ackerstraße entwickelt und im öffentlichen Raum angebracht haben. Angekündigt ist ein informativer Rundgang durch das Viertel mit Grafikstudenten und -studentinnen der HMKW. Treffpunkt ist das Rondell in der Swinemünder Straße Ecke Rügener Straße. Die Grafiken der Studenten wurden aus dem Aktionsfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt vom Quartier Brunnenviertel-Brunnenstraße gefördert.

Zweiter Workshop am 2. Juni
Am 2. Juni lädt das Projekt ab 18 Uhr schließlich zum 2. Workshop im Olof-Palme-Zentrum ein. Die Ergebnisse der Diskussion aus dem ersten Workshop und aus der Ideensammlungsphase sollen in diesem zweiten Workshop konkretisiert werden. Im Fokus steht neben der Auswahl von passenden Klimaanpassungsmaßnahmen deren gemeinsam geplante Umsetzung im Brunnenviertel. Alle Bewohner und Bewohnerinnen, Aktive, Vertreter von Einrichtungen und sonstige Interessierte sind zu diesem Workshop eingeladen.

Das Projekt „KiezKlima - Partizipative Entwicklung und Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen am Beispiel des Berliner Brunnenviertels als innovative Strategie in der Stadtteilentwicklung“ ist ein Forschungsprojekt. Seit Oktober 2014 beschäftigt es sich drei Jahre lang mit dem städtischen Klima und damit, wie Klimaanpassungsmaßnahmen gemeinsam mit Bewohnern und lokalen Akteuren entwickelt werden können. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel gefördert.

LINKS
Projektwebseite www.kiezklima.de
Das PDF mit der Einladung zum Rundgang Klimagrafiken am 25. Mai.

KiezKlima Rundgang

20.05.2016

Text: PM KiezKlima, bearbeitet von Dominique Hensel

Grafiken: KiezKlima

Kiezspaziergang in der Ackerstraße für ältere Menschen

Stadtteilkoordindation Gesundbrunnen Spaziergang ÄltereDie Stadtteilkoordination Gesundbrunnen will am 31. Mai zusammen mit älteren Menschen den Stadtteil zu erkunden. Interessenten sind eingeladen, ab 10 Uhr „Angebote in der Nachbarschaft“ in der Ackerstraße kennen zu lernen.

Der Kiezspaziergang beginnt um 10 Uhr bei Sophia Servicewohnen in der Ackerstraße 116. Dort gibt es nach einer Vorstellung des Sophia-Angebots von Informationen zur Vermeidung von Stürzen. Darüber hinaus ist es geplant, den Barfußpfad auf dem Gartenplatz auszuprobieren. Der Kiezspazierung führt gegen 11 Uhr zum buddhistischen Tempel Fo-Guang-Shan in der  Ackerstraße 85/86, wo es ebenfalls eine Führung geben wird.

Anschließend ist gegen 12.30 Uhr ist ein Treffen beim Verein Schrippenkirche e.V. geplant sowie ein Rundgang durch den Garten hinter dem Hotel Grenzfall in der Ackerstraße 136. Für die vierte und letzte Station auf dem Weg muss kein Weg zurückgelegt werden. Der Kiezspaziergang endet gegen 13.30 Uhr nach einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant des Hotels Grenzfall.

Der Kiezspazierung wird vom Netzwerk „Aktiv im Alter in Gesundbrunnen“ angeboten. Der Aufbau dieses Netzwerkes ist eine der Aufgaben der Stadtteilkoordination Gesundbrunnen. Die Stadtteilkoordination ist dafür da, die Interessen und Bedürfnisse der Menschen im Stadtteil zu erkennen, die Bürger und Bürgerinnen zu beteiligen und in ihrem Engagement zu unterstützen. Darüber hinaus soll sie die Vernetzung der Vereine und Initiativen stärken und für die Fachämter im Bezirk eine Brücke in die Region sein.

Im Bereich der Seniorenbeteiligung baut die Stadtteilkoordination ein zielgruppen- und themenspezifisches Netzwerk auf, fördert die Teilhabe von älteren Menschen und arbeitet an der stärkeren Verankerung der Sozialkommissionen (ehrenamtlicher Besuchsdienst des Bezirks). Seit 2015 ist die NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße als soziales Stadtteilzentrum für die Region Gesundbrunnen mit der Stadtteilkoordination beauftragt.

Weitere Informationen zum Kiezspaziergang sind telefonisch bei Maike Janssen unter (030) 38 10 92 39 oder per E-Mail unter stadtteilkoordination(at)nachbarschaftsetage.de erhältlich. Mehr zur Arbeit der Stadtteilkoordination Gesundbrunnen gibt es im Internet unter www.nachbarschaftsetage.de/stadtteilkoordination.

Spaziergang Stadtteilkoordination Gesundbrunnen im Brunnenviertel20.05.2016

Text und Foto: Pressemitteilung Stadtteilkoordination

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