Juni 2016

Teeny-Musik-Treff auf der Fete de la Musique

teeny musik treff fete de la musiqueAm 21. Juni wird in Berlin wieder auf Plätzen und Straßen musiziert. Die 22. Fete de la Musique ist in Berlin - wie in vielen anderen Städten der Welt - wieder eines der größten Festivals im Jahr. Der teeny-Musik-treff beteiligt sich mit einer kleinen Bühne auf der Terrasse der Kirche am Humboldthain. Jugendliche und professionelle Musiker treten auf.

Eine wichtige Regel des Fests der Musiks lautet, dass die Fete de la Musique allen Musikern offen steht. Der teeny-Musik-treff greift diese Regel auf und baut am 21. Juni vor der Kirche am Humboldthain eine eigene Bühne auf. Jugendliche und erfahrene Bands werden mehrere Open-Air-Konzerte ab 16.30 Uhr geben.

Sobald die Bühne am frühen Abend aufgebaut ist, geht es los mit Jugendbands des teeny-Musik-treffs und Jugendbands des Mädächentreffs Schilleria, der Georg-von-Giesche-Schule und der Musikschule Fanny Hensel.

Professionelle Musiker treten später am Abend auf. Unter anderem Yansen (RAP), Josh und Nash (RAP), Fritzi (international Soul), Noirhomme, Space (experimental skate jazz), Warlords, Respect My Fist (feminist Punk).

Neben der Livemusik werden preiswerte Getränke und Snacks geboten.

Eine weitere Regel besagt, dass alle Konzerte "öffentlich und frei zugänglich" sein müssen. Das heißt, auch die Konzerte des teeny-Musik-treffs werden ohne Eintritt gegeben.

Die jährliche Fete de la Musique zum Sommeranfang, in diesem Jahr am 21. Juni, ist eine der größten Liveveranstaltungen weltweit. Gleichzeitig ist sie eine der größten kostenlosen Live-Veranstaltungen der Welt.

LINKS
Infos zum teeny Musik treff.
Programm der fete de la musique in Berlin.

Das Projekt wurde von der Aktionsfondsjury ausgewählt und mit Mitteln der Sozialen Stadt aus dem Aktionsfonds gefördert.

fete de la musique teeny musik treff

15.06.2016

Text: Andrei Schnell

Grafik: teeny Musik treff

Gärtnern bei SOPHIA

Garten kann nicht warten"Der Garten kann nicht warten", ist auf Zetteln rund um den Gartenplatz zu lesen. In der Einladung steht, dass sich interessierte Gärtner jeden Montag von 14 bis 16 Uhr im Servicewohnen in der Ackerstraße 116 treffen können. Das geförderte Projekt ist für ältere Menschen eine einfache Möglichkeit, ein wenig Blumenfarbe in die eigene Umgebung zu bringen.

"Wir wollen uns zum Kiez öffnen", sagt Doris Wollschläger vom Servicewohnen Ackerstraße, "wer mitgärtnern möchte, ist herzlich willkommen." Gleichzeitig freut sie sich, dass durch das Gärtnern auch Bewohner und Bewohnerinnen ihres Hauses etwas unternehmen, die sich selten beteiligen. Denn auch im Alter sprechen unterschiedliche Angebote unterschiedliche Menchen an.

Derzeit sind es sieben Ältere, die sich um ein bis zwei Blumenkübel kümmern. Doris Wollschläger hat die Kübel und auch die Erde für das Projekt gekauft. Für die Senioren ist es eine große Hilfe, dass diese schweren Dinge gestellt werden. Die Blumen dagegen wählen sie selbst aus, kaufen diese ein und tragen sie selbst vom kleinen Supermarkt in der Ackerstraße zur gemeinschaftlichen Terasse des Servicewohnen. 

Das Projekt wurde von der Aktionsfondsjury ausgewählt und mit Mitteln der Sozialen Stadt aus dem Aktionsfonds gefördert.

Garten kann warten

14.06.2016

Text und Fotos: Andrei Schnell

BVG baut Bürohaus

Neubau BVG Usedomer Straße 24"Wir bauen für Berlin" heißt ein Flyer, den die BVG im Brunnenviertel verteilte. Tatsächlich wird in der Usedomer Straße 24 weniger für Berlin als für Angestellte der BVG gebaut. Ein Bürohaus soll auf dem Gelände des ehemaligen Bus-Betriebshofes entstehen. Der Komplex wird eine Kantine erhalten, aber Kiezläden sind in dem Neubau nicht eingeplant.

Die Nachbarschaft hat die Bauarbeiten seit langem bemerkt. Merkwürdige blaue Röhren wurden von Bauarbeitern in den Boden eingelassen. Auch wenn es für Brandenburger Augen so aussehen mag, nach Bomben wird nicht gesucht. "Die Erde wird hier durchgespült, um Reste von Altöl und Kraftstoffen zu beseitigen", erklärt Petra Reetz, Pressesprecherin der BVG. Der Bau selbst beginnt in diesem Jahr im Oktober. Bis April 2018 soll alles fertig sein.

Gebaut wird für den "neuen Verwaltungsstandort  für den Bereich Informations- und Vertriebstechnologie FI", wie es im Faltblatt für die Nachbarn heißt. Die Büroarbeitsplätze seien "modern und offen" und eine "nachhaltige Form der Büroarbeit in der kommunikativen Arbeitswelt" würde ermöglicht werden.

Für die Menschen im Brunnenviertel interessant ist, dass die Zufahrt zum Komplex wie bisher über die Usedomer Straße erfolgen wird.

Außerdem sollte gesagt sein, dass es keine Geschäfte geben wird. Im Brunnenviertel gibt es Läden vor allem in der Brunnenstraße, in den Wohnstraßen sind sie rar. Eine Grafik im Faltblatt zeigt, wie der Neubau aussehen und sich in den Kiez einfügen wird.

Neubau BVG Usedomer Straße 24

04.06.2016

Text und Foto Andrei Schnell

Rundgang des Quartiersrats

Quartiersrat letzte Sitzung Rundgang im BrunnenviertelIn wenigen Wochen wird ein neuer Quartiersrat auf zwei Jahre gewählt. Der amtierende Quartiersrat hat sich auf seiner letzten Sitzung am 31. Mai bei einem Rundgang einige Projekte im Kiez angesehen. Mit besonderen Tomatenpflanzen aus dem Garten der Ernst-Reuter-Schule bedankte sich das Team vom Vorort-Büro für die ehrenamtliche Arbeit der Quartiersräte.

Die Projektabstimmung 2016, die Quartiersratswahlen und der Rückblick auf zwei Jahre Arbeit waren die großen Punkte der Sitzung des Quartiersrats. Am Dienstag, 31. Mai um 17 Uhr trafen sich die Mitglieder des aktuellen Rats zum letzten Mal nach zwei Jahren Tätigkeit. Zum Abschluss der Sitzung sah sich der Rat bei einem Rundgang an, was sich auch durch seine Entscheidungen im Kiez verändert hat.

Die erste Station war der Bewegungsparcours, der an vielen Orten im Brunnenviertel zu finden ist. Am Beispiel der im so genannten roten Hof in der Jasmunder Straße errichteten Bewegungselemente konnte der Parcours von den Mitgliedern gleich ausprobiert werden.

Rundgang Quartiersrat Brunnenviertel Rundgang Quartiersrat Brunnenviertel

Die zweite Station war das Gartenprojekt im Sophia Servicewohnen in der Ackerstraße.

Rundgang Quartiersrat Brunnenviertel Rundgang Quartiersrat Brunnenviertel

Die dritte Halt wurde am Lokspielplatz in der Usedomer Straße eingelegt.

Am Ende zeigte Selda Karacay stolz, wie weit der Bau des zweiten Hauses für das Familienzentrum Wattstraße voran gekommen ist. Das Richtfest für den Bau wurde erst vor wenigen Tagen gefeiert. Jetzt sind bereits Fenster eingehangen, so dass man sich das entstehende Begegnungscafe bereits gut vorstellen kann.

Am Ende erhielten die Mitglieder des Quartiersrates für Ihr ehrenematliches Engagement ein kleines Dankeschön: eine Tomatenpflanze verschiedener "seltener Sorten" (specie rara), die von Schüler_innen der Ernst-Reuter-Oberschule groß gezogen wurden. Unter anderem werden im Sommer einige der samenechten Pflanzen schwarze Tomaten tragen.

Rundgang Quartiersrat Brunnenviertel

Rundgang Quartiersrat Brunnenviertel

Alle Stationen des Rundgangs zeigten Projekte, die in den letzten Jahren mit Mitteln der Sozialen Stadt über den Aktionsfonds, den Projektfonds oder den Baufonds ermöglicht wurden.

Rundgang Quartiersrat Brunnenviertel

04.06.2016

Text und Fotos: Andrei Schnell

Fotos vom Honigschleudern

Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter OberschuleDas sind nicht die schlechtesten Stunden eines Schuljahres, wenn der Lehrer selbst Spaß in ihr hat. Am Mittwoch, 1. Juni, schleuderte ein WAT-Kurs der Ernst-Reuter-Oberschule Honig. Schüler und Lehrer hatten sichtlich Spaß. Den frisch geschleuderten und sofort abgefüllten Honig nehmen Freunde der Schule mit zum Brunnenmarkt am Sonntag, 5. Juni.

Ein spezielle Sorte kann dem Honig nicht zugeordnet werden. Lehrer Heidelbach nennt den Honig deshalb einfach Brunnenviertel-Mischung. Alles was bislang im Umkreis von ein bis zwei Kilometern blühte, wurde von den drei Bienenvölkern auf dem Dach der Schule besucht.

Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter Oberschule Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter Oberschule
Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter Oberschule Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter Oberschule
Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter Oberschule Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter Oberschule
Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter Oberschule Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter Oberschule
Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter Oberschule Honigschleudern und Imkern Ernst Reuter Oberschule

Dem Bienenstock wurde nicht der komplette Honig entnommen. "Der Tisch ist reich gedeckt, die Bienen können ihren Vorrat jetzt leicht wieder auffüllen", erklärt Lehrer Heidelbach.

Für ihn und Lehrerin Nitsche ist es die zweite Honigernte seit Bestehen des Bienenprojekts. Sie rechnen mit 16 Kilogramm Honig in diesem Jahr. Das ist im Vergleich zu 2015, als drei Kilogramm zusammen kamen, eine ordentliche Menge. Stolz sind die beiden Lehrer schon, auch wenn es ihnen nicht um Ertrags-Maximierung geht. Sie Imkern mit den Schülern und SChülerinnern vor allem, um eine sinnvolle, praktische Arbeit im WAT-Unterricht (WAT = Wirtschaft-Arbeit-Technik) anzubieten.

Dass sich nun Freunde der Schule gefunden haben, die den Honig auf dem Brunnenmarkt vorstellen werden (und gegen eine angemessene Spende auch abgeben werden) freut die beiden. So wird für die Schüler sichtbar, dass sie im Unterricht etwas "Echtes" geschaffen haben.

Den Bienen wurde nicht der komplette Honig weggenommen. "Der Tisch ist reich gedeckt, die Bienen können ihren Vorrat leicht wieder auffüllen", erklärt Leher Heidelbach.  Für ihn und Lehrerin Nitsche ist es die zweite Honigernte. Sie rechnen mit 16 Kilogramm Honig. Im Vergleich zum letzten Jahr, wo drei Kilogramm zusammen kamen, eine ordentliche Menge. Stolz sind die beiden Lehrer schon, auch wenn es nicht um Ertragsmaximierung geht, sondern vor allem um den WAT-Unterricht (WAT = Wirtschaft-Arbeit-Technik). Dass sich Freunde der Schule gefunden haben, die den Honig auf dem Brunnenmarkt am Sonntag vorstellen (und auch gegen angemessene Spende abgeben) freut die beiden ebenfalls. Für die Schüler wird so sichtbar, dass sie im Unterricht etwas "Echtes" geschaffen haben.

03.06.2016

Text und Fotos: Andrei Schnell

Bericht vom Rundgang für Ältere

Rundgang Kiezspaziergang ÄltereAm 31. Mai lud die Stadtteilkoordination Gesundbrunnen zu einem Rundgang speziell für Ältere. Der Rundgang stellte Einrichtungen und Angebote für Senioren im Brunnenviertel vor. So wurde unter anderem der Kurs "Sturzprophylaxe im Alter" im Sophia Servicewohnen vorgestellt.

Um 10 Uhr zeigte Claudia Legemann, welche Bewegungen in im Kurs Sturzprophylaxe geübt werden. Mit einfachen gymnastischen Übungen können Ältere wichtige Muskeln aufbauen, um Stürze zu vermeiden. Der Kurs, den Claudia Legemann vorstellte, lädt jeden Freitag in Ackerstraße 116 ein. Gegen eine Spende können Ältere 90 Minuten einfach aber wirkungsvoll in lockerer Athomosphäre trainieren.

Kiezspaziergang Ältere Aktiv im Alter im Fo Guang Shan TempelAußerdem wies Claudia Legemann auf den Mobilitätshilfedienst des Humanistischen Verbandes hin. Für 40 Euro pro Kalenderhalbjahr können Senioren einen Begleiter für Einkäufe, Arztbesuche oder Spaziergänge bekommen. Die Begleiter können sich je nach aktueller Situation ab 90 Minuten pro Woche Zeit nehmen. Der Dienst wird vom Land Berlin gefördert. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite Mobilitätsdienst.

Auf der zweiten Station des Rundgangs, im Fo Guang Shan Tempel, gab es eine kurze Einführung in den Buddhismus. Außerdem war zu erfahren, dass innerhalb des tausende Jahre alten Buddhismus der Zweig Fo Guang Shan 2016 50-jähriges Bestehen feiert.

Letzter Halt war das Hotel Grenzfall. Dort gab es ein Mittagsessen und Gelegenheit für Austausch und Gespräch.

Kiezspaziergang Ältere Aktiv im Alter im Fo Guang Shan Tempel

03.06.2016

Text und Fotos: Andrei Schnell

Newsletter 05 "Natur erleben im Brunnenviertel" erschienen

Newsletter 05 2016 Natur BrunnenviertelDer Lange Tag der Stadtnatur ist das Hauptthema des sechsten Newsletters in diesem Jahr. Außerdem wird berichtet über die Nächste Ausfahrt Wedding, über den Kiezspaziergang für Ältere, das Oasen-Spiel, die Fete de la Musique im teeny Musik treff und über den neu erschienen Veranstaltungskalender.

Der Newsletter wird verschickt von den beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel: Brunnenviertel-Ackerstraße und Brunnenviertel-Brunnenstraße.

Der Newsletter kann als PDF heruntergeladen werden: Newsletter.

Vorhergehende Newsletter sind im Archiv gespeichert.

Um den Newsletter zu erhalten, schreiben Sie eine kurze E-Mail an: newsletter-brunnenviertel@berlin.de.

Newsletter 5 2016 Brunnenviertel Stadtnatur

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