September 2016

Express yourself

Express Yourself New Way WeltmädchentagDie Jugendfreizeiteinrichtung New Way in der Hemingway-Schule lädt Mädchen ein zur Veranstaltung Express Yourself. Am Weltmädchentag, am Dienstag, den 11. Oktober, gibt es von 14 bis 18 Uhr Programm am Haupteingang des GesundbrunnenCenters. Das Fest ist zwar für Mädchen, das Anliegen dahinter soll aber von allen gehört werden.

In der Einladung heißt es: "Wir haben T-Shirts to Go, Henna, eine Fotowand und jede Menge anderer Aktionen am Start". Daneben gibt es Rap als Musik und als Show. Und eine DJane legt auf.

Anlass des Festes ist der Weltmädchentag, der seit 2012 weltweit gefeiert wird. Ziel dieses Aktionstages ist, den rund eine Milliarde Mädchen auf der Erde, eine Stimme zu geben. Der 11. Oktober dient dazu, die Benachteiligung von Mädchen bekannt zu machen.

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Auf Facebook sind Infos hinterlegt zur Veranstaltung Express Yourself.

Express Yourself

27.09.2016

Text: Andrei Schnell. Fotos/Grafiken: New Way.

Gemeinsame Sitzung der Quartiersräte

Neues aus den GremienNeues aus den Gremien: Im Juli wurden im Brunnenviertel zwei Quartiersräte neu gewählt. Einmal für das Gebiet Brunnenviertel-Brunnenstraße und einmal für das Gebiet Brunnenviertel-Ackerstraße. Beide Quartiersräte treffen sich am 29. September zu einer gemeinsamen Sitzung. Diese dient dazu, dass sich die neu gewählten Mitglieder der beiden Gebiete kennen lernen können. Außerdem geben Wilma Glücklich und Michael Schenk Hintergrundinfos zum Berliner Quartiersmanagementverfahren.

Wilma Glücklich von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und Michael Schenk vom Bezirksamt Mitte sind seitens der Verwaltung zuständig für das Quartiersmanagementgebiet Brunnenviertel-Ackerstraße.

Das erste gemeinsame Treffen der beiden Quartiersräte dient dazu, das Programm Soziale Stadt und das Verfahren Quartiersmanagement zu erklären. Ein wichtiger Punkt ist auch, über die Geschäftsordnung des Quartiersrates abzustimmen.

Die gemeinsame Sitzung ist nicht öffentlich. Ort und Uhrzeit des Treffens erfahren die Quartiersräte in einer Einladung, die ihnen zugeht.

Im Gebiet Ackerstraße hat sich der neu gewählte Quartiersrat bereits am 14. Juli zum ersten Mal zusammengefunden. Beschlüsse wurden noch nicht gefasst.

Die ebenfalls im Juli neu gewählte Aktionsfondsjury hat sich bereits am 10. August zu einer ersten Runde getroffen. Es wurde bereits ein Aktionsfondsprojekt beschlossen. Der nächste Termin für ein Treffen der Aktionsfondsjury ist der 12. Oktober.

Neues aus den Gremien

26.09.2016

Text und Fotos oben: Andrei Schnell. Foto unten: Dominique Hensel.

Bilderbuchkino am 30. September

Bilderbuchkino Familienzentrum WattstraßeAm Freitag, den 30. September, lädt das Familienzentrum in der Wattstraße 16 zum mehrsprachigen Bilderbuchkino ein. Auf arabisch und auf deutsch können Kinder das Buch "Das kleine Ich bin Ich" von Mira Lobe erleben. Um 16.30 Uhr geht es los.

Beim Bilderbuchkino können mehrere Kinder gemeinsam ein Buch anschauen. Dazu werden einzelne Seiten des Buches per Beamer an die Wand projeziert. Gleichzeitig ist es ein aktives Kino. Die Kinder sind ausdrücklich aufgefordert, ihre Gedanken zu den Bildern, zur Geschichte oder zu den Worten der anderen Kinder zu sagen.

Das Bilderbuchkino am 30. September wird von 16.30 Uhr bis 17.30 Uhr im neuen Begegnungscafé gezeigt.

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit den Kiezmüttern Gesundbrunnen statt und ist Teil des Projekts "Stärkung des nachbarschaftlichen Engagements", das über den Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert wird. 

Bilderbuchkino Familienzentrum Wattstraße

26.09.2016

Text: Andrei Schnell, Flyer: Familienzentrum.

Familiennacht im Familienzentrum

6. FamiliennachtKinder können sich freuen, denn es naht wieder eine Gelegenheit, etwas länger aufbleiben zu dürfen. Zum sechsten Mal lädt die Familiennacht zu einem Abend speziell für Familien ein. Am Sonnabend, 8. Oktober, startet das bunte Programm bereits am späten Nachmittag. Ende je nach Veranstaltungsort. Auch das Familienzentrum in der Wattstraße 16 lockt. Drei Stationen haben Selda Karacay und Anna Bollow für Groß und Klein vorbereitet.

Von 17 bis 19 Uhr öffnet am 8. Oktober das Familienzentrum und das neue Begegnungscafé zusätzlich. Für Kinder ab vier Jahren gibt es im Rahmen der Familiennacht drei Stationen. Motto des Abends: Eine bunte Reise durch die Berliner Kulturwelt.

So lädt eine Bauchtanzlehrerin ein, verschiedene Tänze auszuprobieren. Mit einem Rätselspiel sollen Orte für Familien in Berlin entdeckt werden. Und aus selbstgemachter Knete wird ein Fernsehturm gebastelt.

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Das komplette Programm der 6. Familiennacht steht auf der Webseite www.familiennacht.de.

6. Familiennacht Familienzentrum Wattstraße

21.09.2016

Text und unteres Foto: Andrei Schnell. Oberes Foto: Familiennacht.

Die zehn Regionen des Bezirk vorgestellt

10 Bezirksregionen Mitte Das Bezirksamt hat den Bezirk in zehn Regionen unterteilt. Die so genannte Sozialraumorientierte Planungskoordination stellt die Profile der zehn Bezirksregionen in einer Wanderausstellung vor. Am Mittwoch, 5. Oktober, kommt die Ausstellung mit Info-Tafeln ins Familienzentrum. Die Eröffnung ist um 15 Uhr in der Wattstraße 16. Die Bewohner und Bewohnerinnen des Brunnenviertels sind herzlich eingeladen.

Das Brunnenviertel gehört nach der Einteilung der Sozialraumorientierten Planungskoordination in die Region Brunnenstraße Nord. Diese Region umfasst neben dem Brunnenviertel auch den Sprengelkiez. In diesem Gebiet leben über 35.000 Menschen. Die Region ist im Bezirk Mitte die Region mit dem höchsten Anteil an Jugendlichen (unter 18 Jahren). Der Kiez ist also "jung".

Die Sozialraumorientierte Planungskoordination beschreibt sich selbst als "Ansprechpartnerin für Bürgerbeteiligung und für Stadtteilarbeit. Sie führt Runde Tische, Bezirksforen und Stadtteilkonferenzen." Ziel ist es unter anderem, Bürger stärker an Entscheidungen im Bezirk zu beteiligen. Voraussetzung dafür ist der informierte Bürger. Mit der Ausstellung, die durch den Bezirk Mitte tourt, sollen die Menschen mehr über ihren Kiez erfahren.

Im Familienzentrum Wattstraße ist die Ausstellung ab dem 5. Oktober bis zum 11. November während der Öffnungszeiten des Familienzentrums zu sehen. Die Ausstellung besteht aus mehreren Tafeln, die das Konzept Bezirksregion vorstellen und Besonderheiten im Gebiet Brunnenstraße Nord hervorheben.

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Weitere Informationen zur Sozialraumorientieren Planungskoordination auf der Webseite des Bezirksamts Mitte.
Etwas scrollen, um an das Porträt der Region Brunnenstraße Nord zu gelangen auf der Webseite der Bezirksregionen Mitte.
Über die Station der Ausstellung in der Bibliothek am Luisenbad wurde berichtet im Artikel "Die zehn Regionen in Mitte".

Bezirksregion

21.09.2016

Text und Fotos: Andrei Schnell

Zwei Touren für Ältere

Zufrieden alt werden im Brunnenviertel Freizeitgruppe GartenplatzDie "Freizeitgruppe am Gartenplatz" lädt ein zu Fahrradtour nach Birkenwerder und zu einem Ausflug nach Sacrow. Beide Erkundungen richten sich an Menschen, die älter 65 Jahre sind. Wer zur Gruppe hinzukommen will, ist herzlich willkommen.

Die nächsten Termine:

Samstag, 24. September: Treffpunkt Gartenplatz um 10 Uhr. Fahrradtour nach Birkenwerder.

Montag, 26. September: Treffpunkt im Seniorenwohnhaus Ackerstraße um 15 Uhr. Vortrag über Notrufsysteme.

Mittwoch, 28. September: Treffpunkt am S-Bahnhof Nordbahnhof um 10 Uhr. Ausflug nach Sacrow bei Potsdam.

Fragen zur Gruppe beantwortert die Organisatorin Dorothea Reinhardt per E-Mail unter dorothea-reinhardt ätt gmx.de oder telefonisch unter 030- 493 36 77. Über die Gruppe beschreibt Dorothea Reinhardt so: "Wir sind Frauen und Männer im Alter zwischen 65 und 75 Jahre aus dem Brunnenviertel - das Erwerbs-leben liegt hinter uns und hoffentlich viel Zeit vor uns uns. Die wollen wir gemeinsam gestalten."

Die Freizeitgruppe Gartenplatz ist Teil des Projekts Zufrieden alt werden im Brunnenviertel, das durch den Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt geförtder wird.

19.09.2016

Text: Andrei Schnell

Grafik: Dorothea Reinhardt

Wer will für Senioren sprechen?

Kandidaten für Seniorenvertretung gesuchtDie Seniorenvertretung im Bezirk Mitte ruft Ältere auf, sich als Kandidat oder Kandidatin aufstellen zu lassen. Die offizielle Formulierung lautet: "Aufruf für die Abgabe von Berufungsvorschlägen." Gemeint ist, dass Menschen, die älter als 60 Jahre sind und im Bezirk Mitte wohnen, sich bis zum 24. Oktober melden können, um sich im Februar 2017 wählen zu lassen.

Der Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz sieht seit 2006 vor, dass ältere Menschen bei allen Themen in den Ausschüssen des Bezirks und des Abgeordnetenhauses mitreden dürfen. Dazu wählen die Älteren - die deutsche Staatsbürgerschaft ist übrigens nicht Voraussetzung - eine bezirkliche und eine landesweite Seniorenvetretung. Die nächste Wahl zur Seniorenvertretung in Mitte ist im Februar 2017. Bis zum 24. Oktober werden nun Kandidaten und Kandidatinnen gesucht.

Aufgaben der bezirklichen Seniorenvertretung: Sie nutzen ihr Rederecht in den Ausschüssen der Bezirksverordnetenversammlung, sie beraten andere Ältere (zum Beispiel durch Sprechstunden), sie vertreten die Interessen von Älteren (zum Beispiel durch Kampagnen). Außerdem können sie Vorschläge erarbeiten, wenn der Bezirk etwas beschließen möchte, was die Interessen von Älteren berührt. Sie halten Kontakt mit Einrichtungen, zum Beispiel mit Freizeitstätten.

Wer sich bewerben möchte, schreibt an das Bezirksamt Mitte von Berlin - Ehrenamtsbüro - Soz 12 - 13341 Berlin - Stichwort „Berufungsvorschlag Seniorenvertretung - VERSCHLOSSEN.

Für die Wahl suchen die derzeitigen Seniorenvertreter Kandidaten, die sich ehrenamtlich für die Interessen der Älteren im Bezirk engagieren wollen. Pro Bezirk sollen mindestens 13 und maximal 17 Vertreter gewählt sein. Je mehr Kandidaten sich aufstellen lassen, desto spannender wird die Wahl.

Die derzeitige Seniorenvertretung trifft sich jeden dritten Dienstag im Monat im Rathausgebäude Tiergarten am Mathilde-Jacob-Platz 1 von 10 bis 12 Uhr. Bei den Treffen können Senioren und Seniorinnen die Arbeit der Vertretung kennen lernen.

Wer an einer Kandidatur interessiert ist, kann sich direkt beim Ehrenamtsbüro in der Müllerstraße 146 melden oder sich erst bei der Seniorenvertretung beraten lassen.

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Informationen der Seniorenvertretung in Mitte.
Das Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz BerlSenG.

Seniorenvertretung Wahl Kandidatenaufruf

23.09.2016

Text: Andrei Schnell. Grafik: Seniorenvertretung Mitte.

Religionen in einer Langen Nacht kennenlernen

5. Lange Nacht der ReligionenAm Sonnabend öffnen über 100 Kirchen, Tempel, Moscheen, Einrichtungen zur 5. Langen Nacht der Religionen ihre Türen. Unverbindlich können sich am 17. September Atheisten und Gläubige kennen lernen und ins Gespräch kommen. Jeder Veranstaltungsort hat ein Programm. Die nächstgelegenen Veranstaltungsorte aus Sicht des Brunnenviertels sind in diesem Artikel als Tipp aufgelistet:

- Buddhismus: In der Ackerstraße 85-86 bietet der Fo-Guang-Shan Tempel Führungen, Tee-Zeremonien, Meditation, einen Kurzfilm und eine Lichterzeremonie. Zum Programm.

- Judentum: In der Brunnenstraße 33 in Alt-Mitte zeigt Kahal Adass Jisroel e.V. eine Hawdala Zeremonie und einen Vortrag über den Shabbat. Zum Programm. Und die Unabhängige Synagogengemeinde Berlin Bet Haskala lädt ein zu Vorträgen zum Jom Kippur, zu einem Kol Nidre Gebet, zu einer Hawdala Zeremonie und weiteres. Zum Programm.

- Islam: In der Drontheimer Straße 32a kann im Interkulturellen Zentrum für Dialog und Bildung e.V. Islamischen Gesang gelauscht werden. Es gibt Vorträge und Diskussionen. Zum Programm.

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Auf der Webseite stehen alle Informationen zur 5. Langen Nacht der Religionen in Berlin.

Lange Nacht der Religionen

16.09.2016

Text und Fotos: Andrei Schnell

Projektwettbewerb "Nächster Halt: Ackerstraße"

AckerstraßeBis zum 26. September sucht das Quartiersmangement einen Projektträger für das Projekt "Nächster Halt: Ackerstraße“ Kleinteilige Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Es soll erreicht werden, dass Anwohner Verantwortung für ihre Straße übernehmen, die Aufenthaltsqualität soll verbessert werden, bestehende Netzwerke gestärkt. Die vollständige Ausschreibung findet sich auf der Unterseite Projektwettbewerbe.

Aufgaben/Maßnahmebeschreibung

  • Steuerung und Durchführung des Projektes, inklusive Bewerbung und Öffentlichkeitsarbeit
  • Kontaktaufnahme und Austausch mit anliegenden Einrichtungen und Akteuren in Absprache mit QM
  • Abstimmungen mit Behörden und öffentlichen Einrichtungen
  • Entwicklung eines stimmigen Gesamtkonzepts mit einzelnen Projektbausteinen zur Erreichung der genannten Ziele
  • Organisation einer regelmäßigen Begleitrunde (inkl. Protokollierung) mit den zentralen Akteuren (Unternehmen, Aktive, Initiativen, Soziale Einrichtungen, QM), sowie Auswertung
  • (Sachbericht) und Dokumentation zum Projektende
  • Online-Beantragung, Verfassen von Quartalsberichten, Umsetzung und Abrechnung der Fördermittel im Programm „Soziale Stadt“ als Maßnahmenträger und Fördernehmer

Zeitraum:

Januar 2017 bis Dezember 2019

Budget/ Kosten:

45.000 Euro (2017 = 20.000 Euro und 2018 = 25.000 Euro)

Bewerbungsfrist:

26. September 2016 um 12 Uhr

Unterlagen:

Der komplette offizielle Projektwettbewerb steht als PDF zum Herunterladen bereit:Wettbewerb.

 

13.09.2016

Text: QM-Ackerstraße

300 Millionen Euro zusätzlich für die Soziale Stadt

300 Millionen zusätzlich für die Soziale StadtDie Bundesregierung hat Ende August beschlossen, in das Programm Soziale Stadt jährlich zusätzlich 300 Millionen Euro zu stecken. Der veröffentlichte Entwurf trägt den Titel "Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier". Auf 84 Seiten werden zahlreiche Ziele für die Jahre bis 2020 benannt. Der Beschluss betrifft auch das Quartiersmanagement.

Die Summe von 300 Millionen Euro zusätzlich ist beachtlich, da bisher 150 Millionen für das Programm Soziale Stadt im Bundeshaushalt eingeplant sind. Ab nächstem Jahr wären es 450 Millionen Euro. Bislang hat der Bund jährlich 650 Millionen für die sieben Fördertöpfe des Städtebaus zusammen ausgegeben.

Neu eingerichtet werden soll ein "Investitionspakt soziale Integration im Quartier". 200 Millionen Euro pro Jahr sind hierführ vorgesehen. "Der Umbau und Ersatzneubau sozialer Infrastrukturen wie zum Beispiel von Kitas, Schulen, Gemeinschaftseinrichungen, Stadtteilzentren, Bürgertreffs zu Orten der Integration und sozialen Ankerpunkten im Quartier" sol laut Entwurf gefördert werden.

Das Quartiersmanagement ist ein "Kernelement der Sozialen Stadt", wie es im Entwurf heißt. Die Erfahrungen des Quartiersmanagements sollen in einen Leitfeiden fließen, der im Herbst 2016 veröffentlicht wird. Das Quartiersmanagement soll als Modell dienen für die "energetische Quartierssanierung, Gesundheitsförderung und in der Altenpolitik". Stärke des Quartiersmanagements ist "Beteiligung und Aktivierung der Bewohnerinnen und Bewohner".

Neu ist ebenfalls, dass ein neues Modell ausprobiert werden soll. Mit 10 Millionen Euro finanziert der Bund ressortübergreifende Maßnahmen. Titel: "Modellvorhaben Miteinander im Quartier - Förderung ressortübergreifender Maßnahmen in der Sozialen Stadt". Erreicht werden soll, dass mehrere Fachämter gezielt im Interesse benachteiligter Stadtteile zusammenwirken.

Das Programm Soziale Stadt gibt es seit 1999. In den zurückliegenden 16 Jahren hat der Bund 1,3 Milliarden Euro in Stadtteile mit besonderen Bedarf investiert, zusammen mit den Länder- und Gemeindeanteilen flosssen 3,8 Milliarden Euro. Berlin hat seit 1999 für das Programm Soziale Stadt vom Bund fast 70 Millionen Euro erhalten und mit eigenen Mitteln um 183 Millionen Euro aufgestockt.

Das Programm Soziale Stadt ist eins von sieben der Städtebauförderung des Bundes. Die sieben Fördertöpfe heißen Stadtumbau Ost, Stadtumbau West, Denkmalschutz Ost, Denkmalschutz West, Soziale Stadt, Aktive Stadt- und Ortsteilzentren, Kleinere Städte und Gemeinden. Ob die derzeitige Summe von fast 700 Millionen Euro sich erhöht oder ob es zu einer Umverteilung der Mittel innerhalb dieser sieben Töpfe kommt, ist dem Entwurf nicht zu entnehmen.

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Besonders interessant sind die letzten Kapitel im Entwurf "Nachbarschaften stärken, Miteinander im Quartier".
Infos zum deutschlandweiten Programm Soziale Stadt auf www.staedtebaufoerderung.info.
Informationen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zum Programm Soziale Stadt/Quartiersmanagement.   

 

13.09.2016

Text: Andrei Schnell

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