März 2017

Seniorengruppe jetzt in der Wattstraße

Freizeitgruppe GartenplatzMüssen Sie sich nun umbenennen? Bislang nannten sich die Frauen und Männer zwischen 65 und 75 Jahren, die sich regelmäßig im Brunnenviertel treffen, Freizeitgruppe Gartenplatz. "Neu ist, dass die Gruppe ihre regelmäßigen Treffen ab April in das Familienzentrum Wattstraße verlegen wird", sagt Dorothea Reinhardt, die die Gruppe leitet. Das Programm für den Monat April stellte sie am Montag vor.

"Raus aus der Hängematte - rein in die Aktivität" ist der regelmäßig erscheinende Flyer der Seniorengruppe überschrieben. Dorothea Reinhardt, die die Freizeitgruppe von älteren Menschen aus dem Brunnenviertel leitet, hat das Programm für den Monat April veröffentlicht.

Bibliothek am LuisenbadAm 10. und am 24. April trifft sich die Gruppe um 14.30 Uhr im Familienzentrum in der Wattstraße 16. Zuvor gibt es wie gewohnt chinesische Gymnastik um 14 Uhr. Achtung: Die Gymnastik fand damit im März zum letzten Mal im SOPHIA-Seniorenwohnhaus in der Ackerstraße 116 statt.

Am 27. April sind Ältere eingeladen, ab 10 Uhr vom S-Bahnhof Wollankstraße an der Panke entlangzuspazieren. Dem Spaziergang folgt eine Führung durch die Bibliothek am Luisenbad.

Informationen zu allen Aktivitäten gibt Dorothea Reinhardt telefonisch unter 030 493 36 77. Dorothea Reinhardt ist in der Geschäftsstelle des Vereines Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V. tätig. Der Verein ist Träger des Projekts Zufrieden alt werden im Brunnenviertel, das durch das Quartiersmanagement aus dem Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert wird.

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Eine knappe Zusammenfassung des Projekts findet sich auf der Webseite des Trägervereins Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.

Panke

28.03.2017

Text und Fotos Mitte und unten: Andrei Schnell; Foto oben: Dorothea Reinhardt

Sport - nicht nur für Jugendliche

Fit und Gesund am Gartenplatz im BrunnenviertelFußball ist im Kiez ungeschlagen die Sportart Nummer 1. Zumindest wenn man sich auf den Höfen und Spielplätzen im Brunnenviertel umschaut. Der Verein Viktoria Mitte geht nun wieder mit einem Sportangebot auf die Jugendlichen zu. Aber auch für Senioren und Kinder hat der Sportverein einiges im Rucksack mit dabei.

Auf dem Gartenplatz dreht sich beim Projekt "Fit & Gesund" vieles um Fußball, aber bei weitem nicht alles. Jeden Dienstag von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr kommen die Trainer von Viktoria Mitte und zeigen auf dem Bolzplatz Tricks wie das Ablegen oder worauf es beim Elf-Meter (beziehungsaufweise auf dem Bolzplatz beim 7-Meter) ankommt. Im Vordergrund steht dabei der Spaß. Richtig trainiert wird auf dem großen Sportplatz in der Stralsunder Straße.

Boule auf dem GartenplatzJeden Donnerstag wird auf dem Gartenplatz von 16.30 bis 18.30 Uhr Boule gespielt. In Kooperation mit dem Landes-Petanque-Verband Berlin können sich Jugendliche an den schweren Kugeln ausprobieren. Leichtere Bälle werden zur gleichen Zeit an den Tischtennis-Platten geschmettert.

Ebenfalls auf dem Gartenplatz und sogar dienstags und donnerstags heißt es freies Basketball-Spiel.

Ausgedehnt wird das Projekt Fit & Gesund, das dem  Projekt "Ballspiele am Gartenplatz" nachfolgt, durch zusätzliche Angebote. So können Jugendliche ab 12 Jahren ihren Trainerschein machen. Viktoria Mitte kooperiert an dieser Stelle eng mit der Ernst-Reuter-Oberschule. 

Ältere, die nicht mehr über den Fußballplatz jagen wollen, können jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr im Olof-Palme-Zentrum ein auf ihr Tempo abgestimmtes Sportangebot nutzen.

Jeden Freitag von 16.30 bis 18.30 Uhr heißt es Koordination und Fitness für Kids im OPZ (Olof-Palme-Zentrum).

Die Spielsaison 2017 startete das Projekt Fit & Gesund im Brunnenviertel mit einem großen Fest am 25. März auf dem Gartenplatz. Der nächste Termin für ein sportliches Familienfest im Kiez kann bereits vorgemerkt werden. Am 24. Juni lädt Viktoria Mitte erneut Familien, Kinder und Erwachsene ein, sich auf dem Gartenplatz sportlich mit allerhand Ballspielen auszuprobieren.

Das Projekt Fit & Gesund im Brunnenviertel wird durch das Quartiersmanagement über den Projektfonds gefördert mit Mitteln der Sozialen Stadt. Es läuft bis Oktober 2018.

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Der Verein SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 e.V. über das Projekt Fit & Gesund

Fit und Gesund Gartenplatz Brunnenviertel

28.03.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

286 neue Kitaplätze seit 2016

Kita Hauptstadtkinder Im Brunnenviertel wurden seit 2012 beachtliche 286 zusätzliche Kitaplätze geschaffen. Der Bedarfsatlas weist dem Kiez weiterhin den Status 3+ zu, das heißt geringe Platzreserven. Nötig ist ein weiterer Ausbau und das Land Berlin stellt dafür die finanziellen Mittel bereit. 

Es liest sich wie eine Erfolgsgeschichte: "In Berlin sind seit 2012 mehr als 20 000 Kitaplätze entstanden. Das Land Berlin hat bis heute mehr als 48,6 Millionen Euro in bislang 447 Kitas für den bedarfsgerechten Ausbau des Berliner Kita-Angebots zur Verfügung gestellt." So steht es auf der Webseite des Landesprogramms "Auf die Plätze, Kitas los!"

Die Situation im Brunnenviertel hat sich über die Jahre hinweg allerdings nicht verändert - trotz der neuen Plätze. Seit 2012 sind in der Kita Lazarus in der Bernauer Straße 115 neue 60 Kitaplätze geschaffen worden. In der Usedomer Straße 23 entstanden in der Kita Sonneninsel 30 Plätze. In der Kita Brunnengarten gibt es 50 neue Plätze in der Rügener Straße 1. In der Brunnenstraße 85 eröffneten zwei Kitas unter dem Namen Brunnengarten, wo 70 neue Kitaplätze existieren. Kikado ist der Name einer Kita in der Demminer Straße 5 mit 63 neuen Plätzen. Die kleine Kita Omas Garten in der Stralsunder Straße 4 wuchs um 13 Plätze. 

Trotz der beachtlichen Zunahme von 286 neuen Kitaplätzen bei 3100 Kinder unter sieben Jahren bleibt das Brunnenviertel ein Gebiet der Kategorie 3+, wie der Bedarfsatlas vom Januar 2017 ausweist. Die zweithöchste Kategorie 3+ bedeutet: "gerine Platzreserven, steigender Bedarf".

In den kommenden Jahren bis 2018 stellt das Land Berlin noch einmal 180 Millionen Euro für den Ausbau bereit. Ziel: Bis 2020 noch einmal 30 000 neue Kitaplätze. Träger können Anträge stellen, um Fördermittel zu erhalten. Bauliche Maßnahmen können mit 20 000 Euro bezuschusst werden. Als Starthilfe für eine Neugründung können bis zu 2 000 Euro pro neuen Platz beantrtagt werden.

Das Land Berlin will vor allem in Gebiete wie den Soldiner Kiez investieren, die bislang unterversorgt sind. Dazu zählen Bezirksregionen mit der Kategorie 3+. In Mitte haben sechs der zehn Bezirksregionen den höchsten oder den zweithöchsten Bedarf. Ursache des hohen Bedarfs auch in anderen Stadtteilen Berlins ist zum einen der Bevölkerungswachstum der Stadt. Aber auch der Umstand, dass seit dem 1. August 2013 für Eltern ein Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz besteht, trägt zur großen Nachfrage bei.

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Trägeraufruf zum Schaffen neuer Kitaplätze 2017
Förderrichtlinie zum Kitaausbauprogramm

Kita

30. März 2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Erfolgreiches Seminar des Brunnenviertel e.V. endet

Einsteigerseminar Stadtführer Projekt FührDichDer Stadtteilverein Brunnenviertel e.V. hatte im März ein Einsteigerseminar zum Thema Stadtführung angeboten. Das Seminar endete nun und wie das Projekt auf ihrer Webseite mitteilt, waren die vier Module ein Erfolg. Die Projektträger danken der Stiftung Pfefferwerk.

Zwölf Anmeldungen hatte es im Februar gegeben, obwohl noch nicht alle Plakate geklebt und die Webseite noch gar nicht online gegangen war. Erwartet hatten Dunja Berndt, Holger Eckert und Andrei Schnell eine geringere Nachfrage. Die drei hatten das Einsteigerseminar unter dem Projekttitel "FührDich" ausgearbeitet. Tatsächlich zum ersten Termin erschienen sind sechs der zwölf angemeldeten Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Für den Kurs und den kleinen Seminarraum des Stadtteilvereins Brunnenviertel e.V. in der Ramlerstraße war damit eine gute Anzahl erreicht.

Seminar Stadtführer Projekt FuehrDichDas Einsteigerseminar fand an vier Sonnabenden mit jeweils drei Stunden statt. Kursinhalte waren Grundkenntnisse zum Beruf Gästeführer, Stimmtrainig und Körperrhetorik, Ausarbeitung der Strecke sowie eine Präsentation durch die Teilnehmer.

Wie die Projektträger mitteilen, wurde der Kurs durch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mit etwas besser als 2,0 bewertet.

Ermöglicht wurde das Seminar durch die Stiftung Pfefferwerk. Den Seminarraum stellte dem Projekt FührDich der Stadtteilverein Brunnenviertel e.V. zur Verfügung.

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Webseite des Projekts FuehrDich
Webseite der Stiftung Pfefferwerk
Webseite des Stadtteilvereins Brunnenviertel e.V.

Holger Eckert Dunaj Berndt Andrei Schnell Projekt FuehrDich

29.03.2017

Text: Pressemitteilung FührDich, Fotos: Michael Becker

Proben für den Fall der Fälle

Jürgen Bonk Kein Kinderspiel(K)ein Kinderspiel ist ein Theaterstück für Kinder, das Jürgen Bonk in diesen Tagen mit Schülern und Schülerinnen der Vineta-Grundschule einübt. In dem Stück geht es um Situationen, die für Grundschulkinder schwer einzuschätzen sind. Ist das gerade eine nette Geste von dem Erwachsenen oder wird gerade eine wichtige Trennlinie überschritten? Das Präventionstheater wird unterstützt durch die Stiftung Hänsel + Gretel und die Berliner Polizei.

Das Theaterstück (K)ein Kinderspiel ist nicht neu. 2005 wurde es mit Hilfe des Grips-Theaters für die Präventionsarbeit der Polizei entwickelt. Die zwei Geschwister Frieda und Fred geraten im Laufe eines Tages in so genannte komische, ungute Situationen. Diese werden jedoch nicht durch unbekannte Fremde verursacht. Es sind der Onkel oder der Trainer, die Vertrauen ausnutzen, um wichtige Grenzen zu überschreiten. Doch den Kindern hilft Huggy, ein Känguruh. Es stoppt die Szene an den entscheidenden Stellen, friert sie ein. In Ruhe hilft es den zuschauenden Kindern, das entstandene mulmige Gefühl im Bauch richtig zu deuten und gibt Ratschläge für kluges Verhalten in solchen Situationen.

Huggy von Kein KinderspielJürgen Bonk probt dieses Stück mit Schülern und Schülerinnen der Vineta-Grundschule im großen Saal des Olof-Palme-Zentrums ein. Die Kinder haben viel Spaß, Jürgen Bonk versteht es, die jungen Schauspieler genauso wie die erwachsenen Schauspieler zu behandeln. Mit Humor schafft er es, dass die Darsteller aus sich herausgehen, expressiv werden.

Ab Mai folgen Aufführungen vor 1. bis 3.-Klässlern hoffentlich vieler Schulen des Bezirks Mitte. Ansehen können sich das Stück ausschließlich angemeldete Schulklassen, da zur Aufführung jeweils ein vorheriger Elternabend gehört. Auf diesem geben Polizisten Informationen zum Thema sexueller Übergriff.

Der Regisseur Jürgen Bonk ist aktiv im Verein Theaterspiel und Schule e.V. - einem anerkannten Träger der freien Jugendhilfe. Der 1957 in Erfurt geborene Bonk gründete in der DDR in den 1980er Jahren im Friedrichshain ein eigenes Theater unter dem Namen podium manufactur. Von 1994 bis 2003 leitete er erfolgreich das Theater Fürst Oblomov in Alt-Mitte.   

LINKS
Webseite der Abteilung Prävention der Berliner Polizei
Webseite der Stiftung Hänsel + Gretel
Webseite des Regisseurs Jürgen Bonk

Drehbuch Kein Kinderspiel

21.03.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Bezirk Mitte erhält ein Büro für Bürgerbeteiligung

Beteiligung SitzungEin Entwurf für Leitlinien für Bürgerbeteiligung wurde mit Datum 2. Februar 2017 veröffentlicht. Sie sehen die Einführung eines "Büros für Bürgerbeteiligung" vor. Der Bezirk Mitte ist damit der erste Bezirk in Berlin, der übergreifende Regeln für die direkte Mitsprache der Bürger und Bürgerinnen schafft. Die Leitlinien versprechen ein Mehr an Mitsprache, ein Mehr an Information und ein Mehr an ergebnisoffenen Verfahren als gesetzlich als Mindeststandard vorgeschrieben.

Zentral in den Leitlinien ist das neu zu schaffende Amt eines Büros für Bürgerbeteiligung. "Für die Informationsvermittlung zu Beteiligungsverfahren im Bezirk erhält das Büro für Bürgerbe-
teiligung als zentrale Informations- und Steuerungsstelle eine große Bedeutung", heißt es in den Leitlinien. Um den Dialog zwischen Bürgern und Bürgerinnen mit Politik und Verwaltung zu erleichtern, ist es Aufgabe des Büros frühzeitig und geeignet zu informieren. Explizit genannt werden die Formen Webseite, Newsletter, Aushänge, Pressemitteilungen. 

Vorortbüro Quartiersmanagement Auch die Quartiersmanagements werden in den Leitlinien erwähnt. Da die Leitlinien in den nächsten Jahren durch die Praxis weiterentwickelt werden sollen, werden die gesammelten Erfahrungen jährlich vom Büro für Bürgerbeteiligung, der sozialraumorientierten Planungskoordination, dem zuständigen Ausschuss der Bezirksverordnetenversammlung, dem Quartiersmanagement und dem Stadtteilkoordinator ausgewertet. Außerdem wird in den Leitlinien ausdrücklich festgehalten, dass das Büro für Bürgerbeteiligung engen Kontakt mit den Quartiersmanagements und dem Stadtteilkoordinator halten soll. Stadtteilkoordinator im Brunnenviertel ist Jochen Uhländer vom Olof-Palme-Zentrum. Die Quartiersmanagements sollen auch informieren "über die Abläufe zur Initiierung einer Bürgerbeteiligung".

Entwickelt wurden die Leitlinien in mehreren Workshops im letzten Jahr (siehe Beitrag: Diskutieren Sie mit, wie Sie mitdiskutieren wollen). Verwaltung, Politik und Bürger haben Grundgedanken und einzelne Passagen der Leitlinien ausgehandelt. Das Ergebnis, der Entwurf der Leitlinien, muss noch durch die Bezirksverordnetenversammlung (vergleichbar mit einem Bezirksparlament) beraten und durch das Bezirksamt (die fünf Stadträte) beschlossen werden. Ein bundesweites Vorbild für ein zentrales Büro für Bürgerbeteiligung ist die Stadt Potsdam, die 2013 in einem Modellprojekt einen Beteiligungsrat und ein Büro für Bürgerbeteiligung eingerichtet hat, die bis heute arbeiten.

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Download der Leitlinien als Kurzversion und die Leitlinien in der Langfassung

Beteiligung Bürger21.03.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Mieterbeiräte erwünscht

Andreas BeckerBei den landeseigenenen Wohnungsbaugesellschaften können Mieterräte, aber auch Mieterbeiräte gewählt weden. Andreas Becker möchte, dass Mieter der Degewo für das Gebiet Brunnenviertel einen Beirat gründen. Auch Steven Stadler, Stadtteilmanager bei der Degewo findet die Idee eines Mieterbeirats gut. Vorbild sind bereits bestehende Mieterbeiräte bei der Degewo.  

Das Gesetz zur sozialen Ausrichtung und Stärkung der landeseigenen Wohnungsunternehmen für eine langfristig gesicherte Wohnraumversorgung legt in § 6 fest, dass die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften Mieterräte gründen. Die Wahl zu den Mieterräten fand im letzten Jahr zum ersten Mal statt. Satz 7 des Paragraphen erlaubt, dass auch "gebietsbezogene Mieterbeiräte eingerichtet werden können". Andreas Becker, der bei der Degewo im Mieterrat sitzt, möchte nun einen einen Mieterbeirat für das Brunnenviertel gründen.

"In den nächsten Wochen werden die Mieter zu diesem Thema von uns angeschrieben", sagt Steven Stadler, der sich als Stadtteilmanager der Degewo um die soziale Entwicklung des Brunnenviertels kümmert. Gesucht werden mindestens sieben Kandidaten, das wäre die geplante Größe des Mieterbeirats.

"Sinn eines Mieterbeirats ist es, grundsätzliche Frage gebündelt an die Degewo weiterzuleiten", erklärt Andreas Becker. Und Steven Stadler ergänzt: "Um den tropfenden Wasserhahn sollte es dabei nicht gehen." Themen könnten Hofumgestaltung oder andere Fragen sein, die ein allgemeines Interesse der Mieterschaft darstellen. Becker hofft, durch den Mieterbeirat "ein Miteinander zu fördern" und sieht im Beirat auch eine Wertschätzung der Mieter durch den Vermieter. "Es ist eben etwas anderes, wenn ich allein zur Degewo gehe oder man sagen kann, wir als Mieterbeirat wünschen uns etwas."

Andere Gebiete, in denen die Degewo viele Wohnungen besitzt, haben bereits Mieterbeiräte gewählt. Im Brunnenviertel besitzt die Degewo über 3.000 eigene Wohnungen (und verwaltet über 4.000). Den Mieterbeirat wählen können Mieter, die in einer Wohnung leben, deren Eigentümer die Degewo ist.

Interessenten, die sich vorstellen könnne, im Brunnenviertel zu kandidieren, können sich per E-Mail bei Andreas Becker direkt oder bei Steven Stadler im Kundenzentrum Nord, Brunnenstraße 128, melden.

Andreas Becker

14. März 2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Wahl zur SeniorInnenvertretung Berlin-Mitte

Ende März finden die Wahlen zu den bezirklichen Seniorenvertretungen statt. Wahlberechtigt sind alle Personen über 60 Jahren, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit. Die Stimme kann entweder per Briefwahl oder in Wahllokalen abgegeben werden.

Elke Schilling (Vorsitzende der SeniorInnenvertretung Berlin-Mitte) ruft alle Wahlberechtigten auf, von ihrem Stimmrecht Gebrauch zu machen.

Fast 900 000 Einwohner in Berlin sind 60 Jahre alt oder älter. Sie alle erhalten derzeit einen Brief vom Bezirksamt mit der Benachrichtigung zur Wahl der Seniorenvertretung in ihrem Stadtbezirk. Viele erleben damit zum ersten Mal, dass es die Vertretung gibt. Seit über zehn Jahren arbeitet in jedem Bezirk von Berlin eine ehrenamtliche Seniorenvertretung im Interesse der Älteren. Ein Seniorenmitwirkungsgesetz regelt unsere Aufgaben und Rechte. Doch erst jetzt kann zum ersten Mal wirklich jeder Mensch ab 60 die Seniorenvertretung im Bezirk wählen.

Dafür können Menschen über 60 auch die mit diesem Brief auch angebotene Möglichkeit zur Briefwahl nutzen. "Füllen Sie den Antrag für die Briefwahl auf der Rückseite des Anschreibens aus", bittet Elke Schilling. "Schicken Sie ihn an die dafür genannte Adresse!" Wenige Tage danach kommen per Post Wahlunterlagen und eine kleine Broschüre, in der sich die 26 Kandidaten und Kandidatinnen von Mitte vorstellen. So kann in aller Ruhe geprüft werden, wem die Stimme gegeben werden soll. Bei einem Vorstellungstermin kann jeder Wähler auch persönlich die Kandidaten und Kandidatinnen befragen und noch besser kennenlernen.

"Auf jeden Fall bitten wir Sie, zu wählen – direkt oder per Briefwahl", sagt Elke Schilling. Je mehr Ältere die Seniorenvertretung im Bezirk Mitte wählen, umso besser können die Interessen dieser Menschen vertreten werden und um so stärker ist die Seniorenvertretung ein Sprachrohr der Älteren in Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit.

Die Liste der Kandidaten und Kandidatinnen liegt auch im Vorortbüro, Jasmunder Straße 16 zur Ansicht aus. An folgenden Terminen stellen sich die KandidatInnen persönlich vor:

  • 22.02.2017, 15.00 – 18.00 h, Paul Gerhardt Stift, Müllerstr. 56-58, 13349 Berlin (Wedding)
  • 07.03.2017, 10.00 – 13.00 h, BVV-Saal im Rathaus Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin (Tiergarten)

Folgende Wahllokale befinden sich in der Nähe des Brunnenviertels:

  • 28.03.2017, 10.00 – 15.00 h, Begegnungsstätte- im Kiez, Stralsunder Str. 6, 13355 Berlin (Gesundbrunnen)
  • 30.03.2017, 10.00 – 15.00 h, Treff 203, Torstr. 203, 10115 Berlin (Mitte)
  • 31.03.2017, 10.00 – 15.00 h, Begegnungsstätte OtawiTreff, Otawistr. 46, 13351 Berlin (Wedding)

Weitere Informationen zu der Wahl finden Sie auf den Seiten der SeniorInnenvertretung Berlin-Mitte: www.seniorinnenvertretung-mitte.de
Oder bei der zuständigen Senatsverwaltung: www.berlin.de/sen/soziales/themen/seniorinnen-und-senioren/

Text: Elke Schilling, Pia Kaiser (2017)
Foto: Elke Schilling

 

 

Aktueller Projektwettbewerb

Gusav-Falke-GrundschuleDas Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße sucht einen Träger für das Projekt "Gestaltung des Flurs in der 3. Etage und Gestaltung des Demokratieraums der Gustav-Falke-Grundschule". Ein wichtiger Teil des Projekts ist die Beteiligung des Schüler und Schülerinnen. Weitere Informationen unter dem Link Wettbewerbe und mehr.

Die Bewerbungsfrist läfut bis zum 30. März.

Für den Projektzeitraum von zwei Jahren stehen 40.000 Euro bereit.

Das Projekt wird durch das Quartiersmanagement über den Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt finanziert.

Flurgestaltung Gustav-Falke-Grundschule

07.03.2017

Fotos: Andrei Schnell

Text: Quartiersmanagement

Workshops zur Zukunftswerkstatt

Zukunftswerkstatt Fortsetzung am 9. und 10.MärzAlle Bewohner und Bewohnerinnen sind herzlich eingeladen, die Ideen, die in vier Themenbereichen während der Zukunftswerkstatt gesammelt wurden, nun zu gewichten. Am Donnerstag, 9. März, wird über die Themen „Lernen im Stadtteil“ (Bildung & Jugend) und „Unterwegs im Brunnenviertel“ (Öffentlicher Raum) diskutiert. Am Freitag, 10. März, wird über das „Wachsende Brunnenviertel“ (Nachbarschaft) und über „Neue Arbeit im Brunnenviertel“ (Wirtschaft & Arbeit) gesprochen.

Die Workshops finden jeweils von 17 bis 18.30 Uhr im Familienzentrum Wattstraße statt. Eingeladen sind Anwohner und Anwohnerinnen, Einrichtungen und Institutionen des Brunnenviertels. Die Workshops werden gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße organisiert, damit sind alle Interessierte eingeladen, die zu beiden Seiten der Brunnenstraße wohnen.

Während der Zukunftswerkstatt konnten viele Ideen innerhalb einer Zeitspanne von einer dreiviertel Stunde pro Themengruppe nicht abschließend diskutiert werden. Für die Workshops am Donnerstag und am Freitag stehen 90 Minuten für einen ausführlichen Austausch  zur Verfügung. Diskutiert werden konkrete Möglichkeiten, welche Ideen wie im Brunnenviertel umgesetzt werden können.

Familienzentrum Wattstraße

07.03.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

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