April 2017

Ihre Idee gesucht

Ideenaufruf AktionsfondsBis zum 29. Mai wird Ihre Ideen für ein Projekt gesucht. Bis zu 1.500 Euro können für Sachmittel beantragt werden. Bedingung ist, dass Ihr Projekt der Nachbarschaft zu Gute kommt. Projekte können sein: Feste und Feiern, kleine Garten- und Baumscheibenprojekte, Anschaffungen und Material für nachbarschaftliche Aktivitäten und noch Einiges mehr. Anregungen für Ihre Idee bieten die bisher unterstützten Projekte.

Im Rahmen des Aktionsfonds werden kleinteilige, kurzfristig umsetzbare Projekte zur Unterstützung von ehrenamtlichem Engagement gefördert.

Die Aktionsfondsjury, in der Menschen aus dem Kiez entscheiden, wählt aus den eingegangenen Vorschlägen aus. Es gibt viele Möglichkeiten für eine Idee. Ideen der letzten Jahre waren Beeren pflanzen am Rand des Spielplatzes, kleines Klettergerüst, Tanzspiegel, Gitarrenwochenende, Sitzlauben, Billard-Turnier oder ein Videoprojekt. Viele weitere Anregungen aus Nachbarschaftsprojekten der letzten Jahre stehen auf der Unterseite.

Informationen rund um das Thema Ideen, Nachbarschaftsprojekte und Aktionsfonds bieten auch die beiden Unterseiten Meine Idee und Aktionsfonds-Spiel. Beim Ideenaufruf für den Aktionsfonds werden Menschen oder Projektträger gesucht, die ihre Idee auch selbst umsetzen möchten und deren Idee im Brunnenviertel (Gebiet Ackerstraße) stattfindet. Möglich sind Bewilligungen für Sachmittel, die das Projekt zur Umsetzung benötigt.

Eine kurze Hilfestellung zur Beantragung und ein formatierter Antrag finden sich auf unserer Webseite. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Quartiersmanagement-Team unter: brunnenviertel-ackerstrasse@stern-berlin.de oder 030 40 00 73 22.

Im Brunnenviertel gibt es zwei Quartiersmanagementgebiete. Das sind die Quartiere links und rechts von der Brunnenstraße. Übrigens: Auch das benachbarte Quartiersmanagement auf der anderen Seite der Brunnenstraße suchen in regelmäßigen Abständen Ideen für Projekte im Aktionsfonds.

Ideenaufruf

26.04.2017

Text: Andrei Schnell

Grafiken: Quartiersmanagement

Im Familienzentrum entspannen, spielen, Sprache lernen

Familienzentrum WattstraßeMit vielen bekannten, aber auch neuen Angeboten geht das Familienzentrum Wattstraße in das zweite Quartal dieses Jahres. Es lohnt sich, im neuen Newsletter zu stöbern oder die Aushänge in der Einrichtung zu lesen. Derzeit gibt es einen kostenlosen Workshop unter dem Titel „Entspannung für Frauen“. Im Mai gibt es noch drei Termine: am 6. Mai, am 13. Mai und am 20. Mai. Der Workshop findet jeweils zwischen 12.30 Uhr und 14 Uhr statt. Er wird von einer Entspannungs-, Tanz- und Bewegungspädagogin geleitet und vermittelt verschiedene Entspannungstechniken wie Meditation, Achtsamkeits- und Atemübungen, Yoga und Fantasiereisen.

Interessierte Frauen können sich im Familienzentrum anmelden. Zum Termin wird bequeme Kleidung benötigt.

Offene Spielgruppe

Neu im Programm des Familienzentrums ist die offene Spielgruppe. Sie richtet sich an Familien mit Kindern im Alter von ein bis fünf Jahren und findet an jedem zweiten und vierten Donnerstag im Monat statt. Die nächsten Termine sind: 27. April, 11. Mai und 25. Mai. Zwischen 9 und 12 Uhr sind die Teilnehmer eingeladen, gemeinsam zu spielen und zu toben. Die Teilnehmer des kostenlosen Angebotes werden gebeten, sich im Familienzentrum anzumelden und zu den Terminen für Kinder Stoppersocken mitzubringen.

Mutter-Kind-Sprachlerngruppe

In Kooperation mit der Elternakademie der Volkshochschule Mitte trifft sich donnerstags zwischen 10 und 12 Uhr eine Mutter-Kind-Sprachlerngruppe im Familienzentrum. In der Gruppe gibt es noch freie Plätze. Der Kurs richtet sich an Mütter und ihre Kinder zwischen drei Monaten und drei Jahren. Es werden spielerisch deutsche Sprachkenntnisse vermittelt und Themen rund um den Alltag mit Kind besprochen. Das Angebot ist kostenlos. Interessenten werden gebeten, sich im Familienzentrum anzumelden.

LINKS
Kontakt: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, Telefon: (030) 32 51 36 55, E-Mail: fz-wattstrasse@pfefferwerk.de
Webseite des Familienzentrums

Familienzentrum

24.04.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Gustav-Falke-Schule: Zwei Pädagoginnen über ihre Arbeit

Wangerin AschenbrandtEine der Grundschulen im Brunnenviertel ist die Gustav-Falke-Schule, eine gebundene Ganztagsschule. Kinder, die eingeschult werden, kommen in jahrgangsübergreifende Klassen. Die 1/2 b ist eine dieser Anfangsklassen. Hier lernen Erstklässler, die „Minis“, gemeinsam mit den „Maxis“ aus der zweiten Klasse. Klassenlehrerin Stephanie Aschenbrandt und Klassenerzieherin Gabriele Wangerin erzählen über sich, „ihre Kinder“ und warum sie das Ganztagskonzept schätzen.

Frau Wangerin, warum sind Sie Erzieherin geworden?

Gabriele Wangerin: Ich wollte gern mit Kindern arbeiten und einen Beruf ausüben, der mir Freude macht. Zuerst war ich Krippenerzieherin. Vor zehn Jahren gab es dann Umstrukturierungen und ich bin zur Gustav-Falke-Schule gekommen. Anfangs war ich skeptisch, aber ich haben den Wechsel nie bereut. Besonders mag ich die Zusammenarbeit mit den Kindern, ihre Stärken und Schwächen zu erkennen, mit ihnen zu lachen und Dinge zu unternehmen.

Frau Aschenbrandt, wieso haben Sie den Lehrerberuf gewählt?

Stephanie Aschenbrandt: Ich habe gern mit Menschen zu tun und denke, dass ich ganz gut erklären kann. Es macht mir Spaß, wenn die Kinder etwas dazulernen. Deshalb habe ich mich bewusst dafür entschieden, die erste und zweite Klasse zu unterrichten. Denn hier geht es um den Grunderwerb von Lesen und Schrei-
ben. Als Grundschullehrerin habe ich viel selbst in der Hand, kann Projekte durchführen, mit den Kindern neue Welten entdecken. Ich mag es einfach zu sehen, wie die Kinder sich entwickeln.

Sie beide sind ein festes pädagogisches Team, die Klasse hat zwei Räume. Warum dieses Tandem?

Gustav-Falke-Grundschule

Stephanie Aschenbrandt: In anderen Schulen gibt es die Lehrerin und irgendeinen Freizeitbereich. Bei uns fühlen sich zwei Pädagoginnen für die Kinder verantwortlich, wir beraten uns und sprechen uns ab. Frau Wangerin begleitet in einzelnen Stunden auch den Unterricht.

Gabriele Wangerin: Der zweite Raum wird genutzt, wenn wir die Klasse teilen und die Kinder in kleineren Gruppen lernen. Daneben ist er unser Freizeitraum für die Stunden, in denen kein Unterricht stattfindet. Auch die Geburtstage der Kinder feiern wir dort.

Wie feiern Sie die Geburtstage?

Stephanie Aschenbrandt: Schon in der ersten Stunde darf das Geburtstagskind in die Mitte des Morgenkreises. Die Kinder geben ihm Wünsche mit auf den Weg und heben es mit dem Stuhl hoch. Das mögen sie immer sehr gern.

Gabriele Wangerin: Nachmittags setzen wir uns dann in den Freizeitraum, essen, trinken, reden und das Geburtstagskind darf sich Spiele aussuchen. Dabei wird viel gelacht.

Was ist das Besondere an einer Ganztagsschule?

Stephanie Aschenbrandt: Man verbringt im gebundenen Ganztag eine lange Zeit mit den Kindern, und die wiederum haben nicht nur im Unterricht, sondern in ganz verschiedenen Bereichen miteinander zu tun. Das stärkt ihre Sozialkompetenz. Sie können in unserer Lernwerkstatt experimentieren, die schuleigene Bibliothek besuchen und ein Instrument in Kursen der Musikschule erlernen. Die Kinder sind nicht nach fünf Stunden wieder zu Hause. Das gibt mir als Lehrerin viel mehr Möglichkeiten, sie zwischendurch zu fördern und individuell auf sie einzugehen.

Gabriele Wangerin: Als Erzieherin habe ich eine enge Bindung an die Kinder, von 7.30 bis 16 Uhr. Ich habe das ganze Kind im Blick und kenne es dadurch viel besser.

Wie gestalten Sie den Unterricht? Bleiben Sie meist in der Klasse?

Stephanie Aschenbrandt: Bestimmte Inhalte kann man nur im Klassenraum vermitteln. Aber wir sind oft unterwegs und besuchen außerschulische Lernorte.

Gabriele Wangerin: Alle sechs Wochen gehen wir in die Philipp-Schaeffer-Bibliothek. Hier leihen sich die Kinder selbst Bücher aus. In der Jugendkunstschule machen wir mit den Kindern Kunstprojekte, die über zwei Tage laufen.

Stephanie Aschenbrandt: Mehrmals im Schuljahr sind wir in der Gartenarbeitsschule, wo die Kinder im letzten Jahr ein eigenes Kartoffelbeet angelegt haben. Wir backen dort Osterbrot und fertigen Laubsägearbeiten an. Auch in den Lernwerkstätten der Lichtburg-Stiftung werden die Kinder selbst tätig. Im Klingenden Museum zum Beispiel können sie Musikinstrumente ausprobieren. Daneben besuchen wir regelmäßig Theatervorstellungen, Museen und Konzerte. Dieses Jahr haben wir im Rahmen unseres Projekts „Berufe der Eltern“ schon die Studios des rbb besucht, wo der Vater eines Schülers arbeitet. Im Berliner Dom werden wir den Arbeitsplatz einer Mutter kennenlernen. Vor Ort können die Kinder Dinge selbst erfahren und dabei viel lernen. Wir sind keine Fans unzähliger Arbeitsbögen.

LINKS
Mehr Inofs über die Gustv-Falke-Grundschule gibt es auf der Webseite der Schule.
Das Interview erschien zuerst im Magazin brunnen.

Hof der Gustav-Falke-Grundschule

Interview und Foto: Stephanie Esser

23.04.2017

Interkultureller Brunch und orientalische Musik im Familienzentrum

Interkultureller BrunchDas Familienzentrum Wattstraße lädt im Mai zu zwei besonderen Veranstaltung ein. Am 14. Mai findet ein Interkultureller Brunch statt. Am 24. Mai werden orientalische Rhythmen zu hören sein – beim Auftritt der Gruppe „Klang der Kulturen“. Beim Interkulturellen Brunch am Sonntag, den 14. Mai geht es ums Zusammenkommen und gemeinsam Essen. Von 13 bis 15 Uhr gibt es dazu die Gelegenheit. Mit dabei ist die Gitarrengruppe vom teeny Musik treff in der Gustav-Meyer-Allee, die dem Brunch einen schönen musikalischen Rahmen geben soll.

Im Anschluss an den Auftritt wird gemeinsam gegessen. Das Familienzentrum erbittet von den Gästen einen Beitrag zum bunten Mitbring-Buffet. Der Interkulturelle Brunch findet statt in Koooperation mit der Evangelischen Kirche am Humboldthain, der Evangelischen Versöhnungsgemeinde und der Unabhängigen Synagogengemeinde Bet Haskala.

Am Mittwoch, den 24. Mai lädt das Familienzentrum zu einem Auftritt der interkulturellen Musikgruppe „Klang der Kulturen“ ein. Musik und Tanz beginnen um 15 Uhr. Die Musikgruppe, die von Mahmoud Fayoumi geleitet wird, probt regelmäßig im Familienzentrum – immer Freitag von 15 bis 17 Uhr. Die Gruppe ist offen für neue Musiker und Tänzer jeden Alters. Derzeit musizieren und tanzen bereits Männer, Frauen und Kinder in dem Ensemble.

Die interkulturellen Musikgruppe „Klang der Kulturen“ wird mit Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“ unterstützt. Sie erhielt eine finanzielle Zuwendung aus dem Aktionsfonds, um Trommeln, einen Mikrofonständer sowie einen Wandspiegel anzuschaffen.

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Kontakt: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, Telefon: (030) 32 51 36 55, E-Mail: fz-wattstrasse@pfefferwerk.de
Webseite des Familienzentrum Wattsrtaße
Interkultureller Brunch

Text und Fotos: Andrei Schnell

23.04.2017

Die Ackerstraße verschönern

Ackerstraße verschönernAm 6. Mai und am 18. Mai wird es zwei Aktionen im Rahmen des Projekts „Nächster Halt: Ackerstraße“ geben. Während beim ersten Termin am 6. Mai eine Aufräumaktion stattfindet, ist für den zweiten Termin am 18. Mai eine erste Sprechstunde für Engagement und Gärtnern in der Ackerstraße geplant. Bereits am Dienstag, den 18. April hatte das Projekt zu einem Rundgang durch die Ackerstraße  eingeladen. Er stand unter der Überschrift „Wär’s nicht schön, wenn’s schöner wär?“.

Kiezläufer, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes Mitte, das Projekt-Team des „Kiezmelders“ sowie Anwohner aus der Ackerstraße haben gemeinsam mit dem Projektträger von „Nächster Halt: Ackerstraße“ Sperrmüll, Fahrradleichen und Co. markiert, um deren Abtransport vorzubereiten.

Zur Sprache kamen bei dem Rundgang auch die umzäunten Areale im verkehrsberuhigten Bereich der Ackerstraße. Ein Anwohner berichtete, dass die dortigen Tischtennisplatten und Sitzgelegenheiten seit den 1970er Jahren unverändert sind und dringend einer Aufwertung bedürfen. Denkbar wäre für die Teilnehmer auch, die Bereiche ganz anders zu nutzen, beispielsweise für Fahrradständer – davon gebe es in der Ackerstraße zu wenige. Auch auf der Freifläche vor dem Dokumentationszentrum Berliner Mauer würden dringend Fahrradabstellmöglichkeiten für die vielen Besucher benötigt.

Ackerstraße verschönern Foto Malte SpindlerVon den Teilnehmern des Rundgangs wird außerdem ein durchgehender asphaltierter Radweg in der Ackerstraße vermisst. Derzeit fahren viele Radfahrer auf dem Fußweg, um nicht über das Kopfsteinpflaster holpern zu müssen. Als eher unangenehmer Ort mit wenig Aufenthaltsqualität wurde der Edeka-Vorplatz beschrieben. Auch Lautstärke sei dort ein Problem.
Insgesamt wird die Ackerstraße mit ihren breiten Gehwegen und der üppigen Begrünung in den Hochbeeten jedoch als sehr angenehme und ruhige Straße wahrgenommen, in der es sich gut lebt. Auch die Vermüllung und die Probleme mit illegal abgeladenem Sperrmüll seien bei weitem nicht so schlimm wie in anderen Berliner Quartieren.

Genau hier setzt das von der gruppe F getragenen Projektes „Nächster Halt: Ackerstraße“ an. Ziel des Projektes „Nächster Halt: Ackerstraße“ ist es, die Aufenthaltsqualität in der Ackerstraße sichtbar zu verbessern und das nachbarschaftliche Engagement für den öffentlichen Raum zu stärken. Innerhalb der nächsten beiden Jahre werden Workshops, Feste und Maßnahmen zur Verschönerung der Ackerstraße und Sensibilisierung für das Thema Müll stattfinden. Ein weiteres Ziel ist es, die Bewohner und Bewohnerinnen des Quartiers näher zusammenzubringen. Das Projekt wird finanziert mit Mitteln aus dem Programm „Soziale Stadt“.

Nächste Termine:

  • Am 6. Mai wird von 14 bis 16 Uhr die Ackerstraße gemeinsam aufräumt. Treffpunkt ist vor dem Edeka in der Ackerstraße 117. Im Rahmen des Aktionstages von wirBERLIN soll die Ackerstraße für das Frühjahr herausgeputzt werden. Bei der Kiezpflege können sich zudem Nachbarn kennenlernen und ihre Ideen für eine schönere Ackerstraße einbringen.
  • Am 18. Mai findet von 16 bis 18 Uhr im Gemeindezentrum St. Sebastian in der Feldstraße 19 eine erste Sprechstunde für Engagement und Gärtnern in der Ackerstraße statt. Alle Interessierten, die sich bei einer Verschönerung der Ackerstraße einsetzen wollen, sind herzlich willkommen.

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Die Webseite des Projektträgers Gruppe F.

Ackerstraße verschönern Foto Malte Spindler

Text: gruppe F, bearbeitet: Andrei Schnell

Fotos: Malte Spindler/Kiezmelder

23.04.2017

Dritter Newsletter in 2017 erschienen

Newsletter 3 2017 BrunnenviertelEin klein wenig im Aussehen überarbeitet wurde der Newsletter der beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel. Die wichtigsten Themen waren das aktuelle Kiezmagazin brunnen, das Sportangebot Fit & Gesund und der neue Standort des Repair-Cafes.

Der Newsletter wird verschickt von den beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel: Brunnenviertel-Ackerstraße und Brunnenviertel-Brunnenstraße.

Der Newsletter kann durch Klick auf den Link als PDF heruntergeladen werden: Newsletter.

Vorhergehende Newsletter sind im Archiv gespeichert.

Um den Newsletter zu erhalten, schreiben Sie eine kurze E-Mail an: newsletter-brunnenviertel@berlin.de.

Newsletter 3 2017 Brunnenviertel

04.04.2017