Mai 2017

Der Mietspiegel 2017

Mietspiegel 2017Der aktuelle Mietspiegel ist am 19. Mai veröffentlicht worden. Er spiegelt die Mieten mit Stand 1. September 2016 wieder. Er gilt allerdings nicht für preisgebundene, öffentlich geförderte Wohnungen, von den es im Brunnenviertel einige gibt. Das Brunnenviertel gilt weiterhin als einfache Wohnlage. Die Kaltmiete oben Neben- und Heizkosten liegt im Kiez bei etwa 6,50 Euro pro Quadratmeter.

Die Mietspiegeltabelle, die eine erste, grobe Einschätzung erlaubt, gibt für Wohnungen, die im Westen zwischen 1973 und 1990 gebaut wurden und zwischen 40 und 60 Quadratmeter groß sind in einfacher Lage einen Durchschnittswert von 6,77 Euro nettokalt an. Eine Online-Abfrage für eine Beispielwohnung im Kiez ergab eine durchschnittliche Miete von 6,49 Euro an. Der Mietspiegel 2009 wies für eine solche Wohnung noch 5,50 Euro nettokalt aus.

MietspiegelBeachtet werden muss, dass im Mietspiegel Spannen angegeben werden. Das heißt, für jede Wohnung müssen zusätzliche Ausstattungsmerkmale berücksichtigt weren. Am einfachsten ist es, diese bei der Online-Abfrage anzuklicken, um so die Vergleichsmiete für die eigene Wohnung zu erhalten.

2011 wurden im Mietspiegel erstmals die Betriebskosten verglichen. Der Vergleich ist jedoch seit dem nicht offizieller Bestandtteil des Spiegels, sondern dient nur der Information.

Katrin Lompscher (Die Linke), die den Mietspiegel als zuständige Senatorin am 19. Mai vorstellte, schreibt im Vorwort: "Die bestehende Wohnungsknappheit und in der Folge die steigenden Mieten spiegelt der neue Berliner Mietspiegel 2017 wider". 2013 hatte Michael Müller, damals Senator, im Vorwort noch formuliert: "Insgesamt fielen die Mieterhöhungen aber moderat aus."

MietspiegelWohnungsknappheit war 1922 der Grund gewesen, eine Mietpreisbindung und damit eine "gesetzliche Miete" einzuführen. Diese galt in Teilen in Berlin bis 1988. In Westdeutschland wurde diese bereits 1960 aufgehoben. Seitdem gilt das Prinzip Vergleichsmiete, die im §558 BGB geregelt ist. Im Kern bedeutet diese, dass Mieten sich an den Mieten vergleichbar ausgestatter Wohnungen in einer Gemeinde orientieren müssen. Von den rund 20.000 Gemeinden in Deutschland nutzen deshalb etwa 450 einen Mietspiegel, um für Mieter und Vermieter Klarheit über die Höhe der Vergleichsmiete zu schaffen.

Dem aktuellen Mietspiegel zufolge sind in Berlin Wohnungen am billigsten, die über 60 Quadratmeter groß sind und im Osten zwischen 1973 und 1990 gebaut wurden: durchschnittlich 5,07 Euro pro Quadratmeter Kaltmiete. Am teuersten sind in Berlin Wohnungen unter 40 Quadratmetern, die nach 2003 errichtet wurden: 14,20 Euro pro Quadratmeter.

Ein Kriterium im Mietspiegel ist das Baujahr. Für ein Gutachten veröffentlichte die private "Landesweite Planungsgesllschaft mbH" im Februar 2015 Steckbriefe, in den auch das Brunnenviertel beschrieben wird. Danach wurden auf Grundlager der damals vorliegenden Zahlen im Gebiet Brunnenviertel-Brunnenstraße zwei Drittel aller Häuser zwischen 1970 und 1989 errichtet. Für das Gebiet Brunnenviertel-Ackerstraße galt damals, dass etwa eine Hälfte der Wohnungen zwischen 1970 und 1989 und etwa die andere Hälfte zwischen 1950 und 1969 gebaut wurden.

LINKS
Eine Abfrage mit der eigenen Adresse kann unter www.stadtentwicklung.berlin.de/mietspiegel vorgenommen werden.

Mietspiegel

19.05.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell / Grafik: Senatsverwaltung

Gospelkonzert am 10. Juni

Annette DieningKirchenmusikerein Annette Diening hat einen neuen Gospelchor gegründet. Bei einem Konzert am 10. Juni um 20 Uhr in der Himmelfahrtskirche im Humboldthain werden allerdings zunächst Gastensembles aus Kleinmachnow und aus Dessau dem jungen Chor zeigen, wo es hingehen kann. Der Eintritt zu diesem Musikereignis ist frei.

Gospel ist genuscheltes Englisch und heißt eigentlich "good spell" - Evangelium. Wer ein Gospelkonzert erlebt hat, der weiß allerdings, dass weniger das Wort, als vielmehr der mitreißende Schwung dieser Musikrichtung den Zuhörer packt und nicht mehr loslässt. Annete Diening ist vom Gospel begeistert. Als Kirchenmusikerin der drei evangelischen Gemeinden im Ortsteil Gesundbrunnen hat sie im Mai dieses Jahres einen "Projektchor" gegründet. Nach wenigen Proben bereits will sie sich mit ihrem Chor bei dem Konzert am 10. Juni im Humboldthain bereits "aktiv beteiligen".

Swinging Hears und DessJazz Foto Tim HirschHauptgäste sind allerdings die Swinging Hearts aus Kleinmachnow unter Leitung von Nicolas Bajorat und die DessJazz aus Dessau unter Leitung von Lea Tullenaar. In den beiden Chören singen und spielen Laien unter professioneller Anleitung.

Der Eintritt für das Konzert ist frei, Spenden sind aber erwünscht und helfen den Musikern.

Annette Diening hat im vergangenen halben Jahr bereits drei kleinere Chorprojekte, die klassische Musik einüben, gegründet. "Es hat sich schon ein kleiner Sängerstamm gebildet", sagt die Kirchenmusikerin. Aber: "Das aktuelle Projekt ist aber das erste Projekt im Bereich Gospel." Und: "Es ist noch alles offen!"

Demnächst sollen die drei drei evangelischen Gemeinden An der Panke, Am Humboldthain und Versöhnung zu einer Gemeinde zusammengelegt werden. Deshalb ist es nicht ungewöhnlich, dass die Proben des neuen Gospelchors in der St. Paul Kirche in der Badstraße 50 stattfinden, obwohl Annette Diening in der Versöhnungsgemeinde in der Bernauer Straße als fest angestellt geführt wird. Annette Diening ist übrigens auch jeden ersten Freitag im Monat in der Stephanuskirche in der Prinzenallee bei "Orgel mit Biss" zu erleben. Nach 30 Minuten Orgelkonzert gibt es anschließend Bio-Landküche.

LINKS
Swinging Hearts aus Kleinmachnow
Lea Tullenaar leitet DessJazz

Himmelfahrtskirche Gemeinde Am Humboldthain

26.05.2017

Text: Andrei Schnell

Foto oben: Versöhnungsgemeinde, Foto Mitte: Tim Hirsch, Foto unten: Andrei Schnell

Am 7. Juli 150 Jahre Bethel feiern

LazarusEs ist noch über vier Wochen Zeit bis zum 7. Juli. Doch schon jetzt können sich Gäste für das Fest "150 Jahre Lazarus" anmelden. Wer sich anmeldet, der erhält neben einem Gutschein für Getränke und Verzehr auch eine kleine Überraschung. Für das Bühnenprogramm wurde die Band "Ulli und die grauen Zellen" gewonnen.

"Hospizarbeit ist ein Grund zum Feiern", sagt das Lazarus Hospiz in der Bernauer Straße. Zusammen mit dem Hospiz Lichtenberg organisiert das Lazarus Haus am 7. Juli ab 16.30 Uhr ein Open-Air-Fest. Anlass für das Fest ist das 150-jährige Bestehen der von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Das Jubiläum feiert die Stiftung in ganz Deutschland mit zahlreichen Veranstaltungen.

Auf einer Bühne wird am 7. Juli vor dem Mauercafé in der Bernauer Straße der Lazarus Posaunenchor Swingmusik spielen. Auftreten wird auch der aus der RBB-Abendschau bekannte Ulli Zelle. Mit seiner Band "Ulli und die grauen Zellen" wird er zu hören sein. "Mit beachtlichem Soul in der Stimme lässt Ulli Zelle Otis Reading und Rio Reiser auferstehen", schreibt die Band auf ihrer Webseite.

Trotz des prominenten Auftritts wird das Programm kostenfrei sein. Allerdings wird um eine Anmeldung unter a.biank@lobetal.de oder telefonisch unter 030 467 05 272 gebeten. Obendrauf erhält jeder, der sich vorab anmeldet einen Gutschein für Essen und Getränke sowie eine kleine Überraschung.

Der Veranstalter Lazarus-Hospiz ist Teil des Lazarus Hauses mit mehreren altenpflegerischen Abteilungen in der Bernauer Straße. Unter anderem wird das vom Nordbahnhof aus gut sichtbare Mauercafé durch das Lazarus-Haus mit Menschen mit Behinderung betrieben. Das Open-Air-Fest wird vor dem Mauercafé stattfinden. Genauere Informationen zum Fest werden in den nächsten Tagen folgen.

LINKS
Ulli und die grauen Zellen
Das Lazarus-Haus

Lazarus

22.05.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Fotos vom Familienkonzert "Klang der Kulturen"

Konzert Klang der Kulturen

Mahmoud Fayoumi ist Musiker durch und durch, ohne allerdings viel Aufhebens um sein Können zu machen. Beim Konzert der Laieingruppe "Klang der Kulturen" lässt er die Trommelgruppe, die zwei Oud-Spieler und den Chor den Vortritt und bleibt im Hintergrund. Das Konzert im Familienzentrum Wattstraße war ein kleines Dankeschön an den Kiez.

Ein Dankeschön war das Konzert deshalb, weil etliche neue Trommeln, die Lautsprecher-Boxen und Verstärker durch den Aktionsfonds beschafft werden konnten. Selda Karacay, die Leiterin des Familienzentrums in der Wattstraße, sagte: "Und als wir in der Beratung durch den Techniker merkten, dass gute Mikrofone, Boxen und Verstärker mehr kosten als wir angenommen hatten, half uns das Quartiersmanagement, wofür wir sehr dankbar sind."

Beim Konzert traten die zwei Oud-Spieler Abbas und Mehmed auf. Eine arabische Oud ähnelt einer Mandoline ist aber ein Vorläufer der europäischen Laute. Die typischen orientalischen Musikklänge wären ohne dieses Instrument nicht denkbar. Auf der Bambusflöte, der Nay, begleitete sie Mahmoud Fayoumi.

Die Trommler spielten auf Darbukas, das sind einfellige Blechtrommeln. Vor allem die Kiezmütter scheinen von den Rhythmusinstrumenten begeistert zu sein und üben in ihrer Freizeit mit Mahmoud Fayoumi auf den Trommeln. Auch zwei Kinder waren unter den Spielern.

Ein Chor aus drei Frauen und einem Mann sangen arabische Lieder.

Den Zuschauern hat das Konzert gefallen und genossen im Anschluss an das einstündige Konzert gute Gespräche, Kekse und Kaffee und Tee.

Angeleitet wird "Klang der Kulturen" von Mahmoud Fayoumi. Der Palästinenser, der seit Jahrzehnten in Berlin lebt, ist Musiker und sozialpädagogischer Berater. Er arbeitet beim Arabischen Kulturinstitut aki e.V. in Neukölln.

Weitere Fotos vom Nachmittagskonzert gibt es auch in einem Fotoalbum auf Facebook.

Die Instrumente für die Musikgruppe "Klang der Kulturen" wurden durch das Quartiersmanagement aus dem Aktionsfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Konzert Klang der Kulturen Konzert Klang der Kulturen Publikum

Konzert Klang der Kulturen

31.05.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Nachmittagskonzert mit "Klang der Kulturen"

Klang der KulturenMit Musik geht es ins lange Wochenende. Im Familienzentrum Wattstraße spielt "Kulturen der Welt" am Mittwoch, 24. Mai, ab 15 Uhr. Essen und Trinken spendiert das Familienzentrum. Kinder können auch Basteln.

Bevor die evangelische Kirche ab Donnerstag, Christi Himmelfahrt, mit ihrem Kirchentag ganz Berlin für vier Tage in Atem halten wird, lädt das Familienzentrum Wattstraße zu einem entspannten Nachmittag mit einem Open-Air-Konzert ein. Rund um das Begegnungs-Café spielt die interkulturelle Musikgruppe "Kulturen der Welt". Erfahrungsgemäß trommelt die Musikgruppe kräftig.

Für Kinder wird es ein Bastelangebot geben und es steht ein kleines Angebot an Essen und Trinken für alle bereit. Geplant ist, dass der musikalische Nachmittag bis 16.30 Uhr gehen wird.

Zu dem kleinen Nachmittagskonzert laden Selda Karaday und Anna Bollow vom Familienzentrum alle Anwohner und Anwohnerinnen mit Kind und Kegel ein.

Das Konzert wird durch das Quartiersmanagement aus dem Aktionsfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Familienzentrum Wattstraße

22.05.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Ideen für die Ackerstraße

AckerstraßeEs ging weiter im Projekt „Nächster Halt: Ackerstraße“. Am Sonnabend, 6. Mai, luden Bettina Walther und Mitstreiter des Projekts Anwohner und Anwohnerinnen zum Frühjahrsputz auf den Gehsteigen der Ackerstraße ein. Sie fragten: Wär’s nicht schön, wenn’s schöner wär?“ Und es gab eine Menge, die während des Putzens diskutiert wurden. Am 18. Mai können während einer Sprechstunde noch weitere Ideen gesammelt werden.

Schön ist die Ackerstraße zwischen Bernauer Straße und Gartenplatz wegen des vielen Grüns. Eine derart begrünte Straße ist in Berlin nicht häufig zu finden. Vielleicht auch deshalb fand bei der Putzaktion am 6. Mai die Idee, auf den Beeten gemeinsam zu gärtnern viel Zustimmung. Anwohner und Anwohnerinnen, die Interesse haben, an der (Um-)Gestaltung der Beete mitzuwirken, sind herzlich zur nächsten Sprechstunde eingeladen. Die nächste ist schon am 18. Mai von 16 bis 18 Uhr im Gemeindezentrum St. Sebastian.

Thema bei den Gesprächen während der Putzaktion auch freie Platz vor dem Einkaufsladen Edeka. Der Platz ist als Knoten- und Treffpunkt einerseits sehr beliebt. Andererseits stört jedoch der entstehende Lärm. Auch die mangelnde Sauberkeit der Freifläche wurde angesprochen.

Nächster Halt AckerstraßeEinige Bereiche der Ackerstraße sind umzäunt. Nur wenige wissen offenbar, dass sich dort Sitzgruppen und Tischtennisbänke befinden. Zumindest wurde geäußert, dass diese Bereiche nur sehr wenige Menschen nutzen. So halten die straßennahe Platzierung und die damit verbundenen Gefahren für spielende Kinder vom Benutzen ab. Viele NachbarInnen aus der Ackerstraße haben jedoch Ideen, wozu diese Bereiche besser genutzt werden könnten. So beispielsweise für Fahrradständer, für attraktivere, barrierefreie Sitzmöglichkeiten für einen öffentlichen Bücher- und Verschenke-Schrank, für Sammelkisten für Pfandflaschen, für weitere Parkplätze, für eine breitere Straße oder für einen Fitnessparcours.

In Summe fühlen sich die Anwohnenden in ihrem Quartier größtenteils wohl. Eine Umgestaltung mit interaktiver Bepflanzung, ein Engagement für mehr Sauberkeit und eine Förderung nachbarschaftlicher Begegnung ist jedoch durchaus willkommen.

Das Projekt "Nächste Halt: Ackerstraße" lädt am 18. Mai von 16 bis 18 Uhr ins Gemeindezentrum St. Sebastian in der Feldstr. 19. In der ersten Sprechstunde geht es neben neuen Ideen um Fraen zum Engagement und zum Gärtnern in der Ackerstraße. Alle, die sich für die Verschönerung der Ackerstraße einsetzen wollen, sind herzlich willkommen. Das Projekt beantwortet Fragen und bietet Unterstützung.

Am Sonnabend, 10. Juni, wird ein Flohmarkt mit Sperrmüllsammelaktion vor dem Edeka organisiert. Unter dem Motto „Weitergeben statt wegschmeißen“ sind alle Anwohner eingeladen an Flohmarkt und Tauschbörse teilzunehmen. Flohmarktstände stehen kostenfrei zur Verfügung. Um Anmeldung wird bis zum 1. Juni gebeten. Kontakt: koehn@gruppef.com. Ungetauschter Sperrmüll kann ohne Anmeldung bis 12 Uhr an den Sammelstellen in der Ackerstr. 50 und 122 abgegeben werden.

Am 6. Mai haben fleißige Hände während der Putzaktion drei große Säcke Müll aus den Büschen und von den Gehwegen der Ackerstraße zusammengetragen. Mitgeholfen haben natürlich die Anwohner und Anwohnerinnen, aber auch die Kiezläufer. Außerdem waren Mitarbeiter des Ordnungsamtes mit dabei.

Ziel des Projekts „Nächster Halt: Ackerstraße“ ist es, die Aufenthaltsqualität in der Ackerstraße sichtbar zu verbessern und das nachbarschaftliche Engagement für den öffentlichen Raum zu stärken. Innerhalb der nächsten beiden Jahre werden Workshops, Feste und Maßnahmen zur Verschönerung der Ackerstraße und Sensibilisierung für das Thema Müll stattfinden. Ein weiteres Ziel ist es, die BewohnerInnen des Quartiers näher zusammenzubringen.

Das Projekt "Nächster Halt: Ackerstraße" wird vom Quartiersmanagement über den Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Frühjahrsputz Ackerstraße

17.05.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Buddhistischer Tempel öffnet zur Nacht der Religionen

Fo-Guang Shan Tempel BerlinDer Fo-Guang Shan Tempel in der Ackerstraße 85-86 öffnet am 25. Mai von 19 bis 22 Uhr seine Türen. Auf dem Programm steht anläßlich der Langen Nacht der Religionen eine Führung durch den Tempel und eine Lichterzeremonie. Der Tempel ist der größte buddhistische Tempel in Berlin.

Das Programm im buddhistischen Tempel beginnt am Donnerstag um 19 Uhr mit einer Führung, während der auch Grundelemente des Buddhismus erklärt werden. Ab 19.30 Uhr kann an einer halbstündigen, stillen Teezeremonie teilgenommen werden. Außerdem ist eine Ein-Strich-Kalligraphie-Ausstellung zu sehen. Um 21 Uhr wird ein kurzer Film gezeigt, der die besondere Form des humanistischen Buddhismus erklärt. Zum Abschluss des Abends gibt es ab 21.30 Uhr eine Lichterzeremonie.

Fo-Guang Shan TempelDer Fo-Guang Shan Tempel beschreibt sich selbst so: "Die Fo-Guang-Shan Gemeinde in der Tradition des chinesischen Mahayana-Buddhismus praktiziert den Weg des Zen und der Buddha-Vergegenwärtigung. Gelehrt wird Großmeister Hsing-Yun’s Humanistischer Buddhismus, der den Buddhismus aus den Klöstern zu den Menschen bringen will."

Die Lange Nacht der Religionen wird in Berlin seit 2012 von mehreren Religionsgemeinschaften organisiert. Über 80 Kirchen, Synagogen, Moscheen, Tempel und Gemeindehäuser öffnen am 25. Mai für Gäste, Besucher und Interessierte. Traditionell gibt es an jedem Ort ein Kulturprogramm. Eröffnet wird die Lange Nacht der Religionen auch in diesem Jahr wieder mit einer Tafel auf dem Gendarmenmarkt, dieses Mal wird zum gemeinsamen Speisen  zusammen mit dem evangelischen Kirchentag eingeladen.

Im Brunnenviertel öffnet am zur Langen Nacht der Religionen auch die Neuapostolische Kirche in der Hussitenstraße.

LINKS
Auf der Webseite der Langen Nacht der Religion kann das Programm nach Interesse oder nach Ort gefiltert werden.
Die Webseite des Tempels Fo-Guang Shan ist auf chinesisch und englisch.

Fo-Guang Shan Tempel

17.05.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Infoveranstaltung zum Thema Wohnungseinbruch

Infoveranstaltung zum Thema WohnraumeinbruchDie Polizei des Abschnitts 36 lädt Anwohner und Anwohnerinnen ein zu einer Infoveranstaltung zum Thema Einbruch. Am 16. Mai gibt es ab 9.30 Uhr im Olof-Palme-Zentrum einen Vortrag zur aktuellen Situation, eine Diskussionsrunde und Infostände stehen für individuelle Fragen bis 14 Uhr bereit.

"Bei der öffentlichen Informationsveranstaltung präsentieren wir, wie Sie sich vor Einbruchstaten schützen können", schreibt die Direktion 36 in einem Einladungsschreiben. Vorgesehen ist für die Veranstaltung im Olof-Plame-Zentrum ab 10.00 ein Vortrag mit dem Titel "Aktuelle Lage aus dem Bereich der Einbruchsdelikte".

Zu der Veranstaltung sind auch "Vertreter der örtlichen Haus-und Schulverwaltungen" eingeladen, wie es heißt. Sie werden nach dem Vortrag zusammen mit der Polizei über das Thema Wohnraumeinbruch diskutieren.

Im NachbarschaftsCafé des Olof-Palme-Zentrums werden Informations- und Beratungsstände aufgebaut, an denen bis 14 Uhr die Fragen der Menschen aus dem Brunnenviertel von Polizisten des Abschnitss 36 beantwortet werden.

Da für Dich

15.05.217

Text und Foto unten: Andrei Schnell, Foto: Dominique Hensel

Tag der Familie

Familienzentrum WattstraßeDas Familienzentrum in der Wattstraße lädt am 15. Mai zu einem bunten Spielenachmittag ab 14 Uhr ein. Anlass ist der Internationale Tag der Familie, der von den Vereinten Nationen (UNO) 1993 eingeführt wurde. In Berlin feiern 44 Familienzentren, die sich zum Netzwerk Berliner Familienzentren zusammengeschlossen haben, diesen Tag unter dem Motto: "Miteinander aufwachsen – Berliner Familien haben viele Gesichter".

Familien, die das Familienzentrum in der Wattstraße kennen lernen möchten, haben dazu Gelegenheit bei einem Spielenachmittag zwischen 14 und 16 Uhr. Selda Karacay und Anna Bollow, die beiden Macherinnen des Familienzentrums, stellen am 15. Mai auch die Angebote des Hauses und das Begegnungscafé vor.

Die Arbeit eines Familienzentrums beschreibt das Netzwerk Berliner Familienzentren so: "In Berliner Familienzentren entstehen Netzwerke zwischen Familien unterschiedlichster
Hintergründe und Herkunft; Vielfalt wird hautnah erlebt, gelebt und geübt. Familienzentren bieten Beratungen an, laden ein zu Themennachmittagen, bieten Raum für Begegnungen unterschiedlicher Familien - oder einfach auch nur Raum für Geburtstagsfeiern, wenn der Kreis der Familie für das Zusammenkommen in der heimischen Wohnung zu groß geworden ist!"

Im Wedding beteiligen sich das Familienzentrum in der Fabrik Osloer Straße und das Familienzentrum am Nauener Platz mit Aktionen. Das Netzwerk Berliner Familienzentren möchte den Tag, "um an diesem Tag als Familienzentren in Berlin gemeinsam aufzutreten". Dazu wurde im November 2016 beschlossen, den 15. Mai zu nutzen.

Familienzentrum Wattstraße15.05.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Weitergeben statt Wegwerfen beim Tauschmarkt

FlohmarktBei einem Flohmarkt und einer Tauschbörse auf dem Freiplatz vor dem Edeka lassen sich am 10. Juni alte Dinge loswerden. Gleichzeitig werden an diesem Tag in der Ackerstraße Sammelstellen für Sperrmüll aufgebaut. Ziel ist es, die Ackerstraße zu verschönern. Zum Beispiel durch weniger Müll.

Müll fällt nicht vom Himmel. Auch in der Ackerstraße kommt Müll nur deshalb auf die Gehwege, weil Anwohner und Anwohnerinnen ihn dort hinwerfen. Bei einer Putzaktion in der Ackerstraßen kam am 6. Mai einiges an Abfall zusammen. Dabei müss nicht alles, was man nicht mehr braucht, gleich entsorgt werden. Viele Dinge können andere Menschen vielleicht noch gebrauchen. Deshalb gibt es einen Flohmarkt und einen Tauschmarkt am Sonnabend, 10. Juni von 10 bis 13 Uhr auf der Freifläche vor dem Edeka. Die Anmeldung für einen Stand ist kostenlos. Wer Dinge loswerden will, kann bis zum 1. Juni eine E-Mail schreiben an koehn@gruppef.com.

Gleichzeitig wird es am 10. Juni in der Ackerstraße 50 und 122 jeweils eine Sammelstelle für Sperrmüll geben. Dort können Bewohner und Bewohnerinnen kostenlos größere Gegenstände entsorgen.

Organisiert wird der Markt vom Projekt „Nächster Halt: Ackerstraße“ mit Unterstützung der Degewo. Ziel des Projekts ist es, Nachbarn für ihre Umgebung zu sensibilisieren. In den nächsten zwei Jahren werden Workshops, Feste und Maßnahmen zur Verschönerung der Ackerstraße stattfinden. Dabei wird auch auf das Thema Müllvermeidung aufmerksam gemacht.

Das Projekt „Nächster Halt: Ackerstraße“ wird durch das Quartiersmanagement aus dem Projektfonds finanziert.

LINKS

Ein Plakat zum Markt findet sich auf der Webseite www.kiezmelder.de.

Tausch

29.05.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Seiten