Juni 2017

Fete de la musique im Olof-Palme-Zentrum

Fete de la musiqueIm Brunnenviertel wird in diesem Jahr zum zweiten Mal eine Bühne während der Fête de la Musique aufgebaut. Das Olof-Palme-Zentrum und der teeny-Musik-treff haben in der Demminer Staße ein Programm auf die Beine gestellt. Am Mittwoch, 21. Juni, zum längsten Tag des Jahres, spielen zahlreiche Kiezbands im Garten des Stadtteiltreffs.

Kurz nach 16 Uhr geht es los mit der Gruppe "Klang der Kulturen", die mit Trommeln, Ney und Gesang für einen mitreißenden arabischen Sound sorgen. Geleitet wird "Klang der Kulturen" vom palästinensischen Musiker Mahmoud Fayoumi.

Nach 17 Uhr werden die Mädchen-Bands des teeny-Musik-treffs mit Pop und Rap die Bühne rocken. Auf unserem YouTube-Kanal haben wir einen Song aus dem Jahr 2014 aufgezeichnet.

Gegen 18 Uhr wird Singer-Songwriter von Ella + Nik zu hören sein.

Die Gitarren-AG tritt ab kurz vor 19 Uhr auf.

Dann folgen mehrere Rap-Bands wie Bilal, Moses Legg und Leila Abraham.

Um halb neun wird der Pop-Chor Wedding auftreten. Der Chor hat auf YouTube einen eigenen Kanal.

Den Abschluss bildet Pulse of Vice.

Wer schon einige Fête de la Musique mitgemacht hat, der weiß, dass die angegebenen Zeiten nur der Orientierung dienen werden. Garantiert Schluss ist aber um 22 Uhr, um Anwohnern ihre Nachtruhe zu ermöglichen.

Übrigens darf am 21. Juni jeder seine Musikinstrumente herausholen und von 16 bis 22 Uhr öffentlich musizieren. Einzige Bedingung laut Regeln ist, dass ohne elektrische Verstärker gespielt wird. Gerade diese Hobbymusiker, die einmal im Jahr die Stadt bevölkern dürfen, waren der Ursprung der Fête de la Musique in Paris 1982. In Berlin werden seit 1995 Bühnen für das Musikfest mit freiem Eintritt aufgebaut. 

LINKS
Das Olof-Palme-Zentrum hat auf Facebook eine so genannte Veranstaltung mit Infos erstellt.
Eine Programmsuche mit allen Veranstaltungen in Berlin zur Fête de la Musique bietet eine Webseite des Musikfestes.

Programm Fete de la Musique Brunnenviertel

21.06.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Fotos vom Konzert in der Himmelfahrtkirche

Swinging Hearts in der HimmelfahrtkircheDie Bigband "DessJazz" aus Dessau und der Gospelchor "Swinging Hearts" aus Kleinmachnow gaben ein beeindruckendes gemeinsames Konzert in der Himmelfahrtkirche im Humboldthain. Der Abend trug den Titel "Together", bei dem der Gospelklassiker "Oh happy day" nicht fehlte. Es gab auch ein Posaunensolo und auf dem Cajon (nein, es ist keine Holzkiste) ein Trommelwirbel im Siebenachtel-Takt. Den Zuhörern gefiel der Abend, sie gaben des öfteren Zwischenapplaus.

Konzert Swinging Hearts Himmelfahrtkirche Konzert DessJazz Posaune
Konzert DessJazz Himmelfahrtkirche

Konzert DessJazz Himmelfahrtkirche

Annette Diening, für die Kirchengemeinden im Gesundbrunnen als Musikerin angestellt, sucht Sänger und Sängerinnen für verschiedene Chorprojekte im Ortsteil. Vielleicht hat das Konzert geholfen, dass sich interessierte Menschen bei ihr melden werden.

Auf Facebook ist ein Album (auch ohne Anmeldung) mit weiteren Fotos vom Konzert veröffentlicht.

LINKS
Annette Diening
DessJazz
SwingingHearts aus Kleinmachnow

Konzert Publikum

14. Juni 2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Aktuelle Projekte im Aktionsfonds

AktonsfondsMehrere Male im Jahr ruft das Quartiersmanagement die Bewohner und Bewohnerinnen dazu auf, Ideen für nachbarschaftliche Projekte zu entwickeln. Diese Ideenaufrufe sind Einladungen an die Menschen im Kiez, einmal etwas für die unmittelbare Umgebung zu tun. Die Sachkosten für diese Projekte werden dabei durch den so genannten Aktionsfonds erstattet. Hier listen wir einmal auf, welche Projekte wir 2017 bereits ermöglicht haben.

Projekt Träger Betrag
Mein Kind trainiert und ich halte mich fit SV Viktoria Mitte 1.500 Euro
Workshop Geschichte der Freiheit Kichengemeinde am Humboldthain 1.150 Euro
Interkulturelle Musikgruppe "Klang der Kulturen" Familienzentrum Wattstraße 1.280 Euro
Entdeckerheft "Rallye durch den Humboldthain" Pindactica e.V. 1.300 Euro
Pilot-Kunstprojekt im Quartier: Berliner Krähen Evangelische Versöhnungsgemeinde 1.500 Euro
Zwichen Alt & Neu: Mein Platz im Kiez me Collectors Room 872 Euro

Die Tabelle steht auch als PDF zum Download bereit: Aktionsfondsprojekte (Stand: 1. Juni 2017)

Weitere Projekte die in vorhergehenden Jahren im Kiez stattfanden bietet die Unterseite Aktionsfonds - Bisherige Projekte.

Aktionsfonds

13. Juni 2017

So tagt die Jury

AktionsfondsjuryDer Satz klingt vielleicht etwas geheimnisvoll: "Die Aktionsfondsjury entscheidet". Diesen Satz sagen die Mitarbeiterinnen im Vorortbüro in der Jasmunder Straße stets, wenn Bürger eine Idee haben und für die Umsetzung etwas Geld beantragen wollen. Doch was passiert da eigentlich hinter den verschlossenen Türen der Aktionsfondsjury? Eine Reportage von einer Jurysitzung.

Um 17.30 Uhr beginnt das Treffen. Bereits 10 Minuten vor der Zeit sind die Mitglieder der Jury eingetroffen. Die Mitglieder, das sind Bürger aus dem Kiez. Im letzten Sommer wurden sie bei einer Kiezwahl gewählt. Man kennt sich, man fragt nach dem Befinden, man mosert ein wenig - wie es sich für Berliner gehört. Gekommen sind die zwei jungen Männer Andreas Becker und Andre Büttner. Bereits verrentet sind der ehemalige Einkäufer Hans Schoeler und Ruth Krüger. Letztere ist bereits seit Jahren im Quartiersmanagement aktiv. Im August 2014 erzählte sie dieser Webseite ihre Lebensgeschichte.

AktionsfondsjuryQuartiersmanagerin Pia Kaiser eröffnet die Sitzung mit den Worten: "Unser fünftes Mitglied hat sich entschuldigt. Wir können anfangen, wenn Sie bereit sind." Es geht zügig voran. Zuerst gibt es einen kurzen Überblick, was die Jury heute erwartet. Und schon darf der erste Bürger eintreten, um seine Idee vorzustellen. Nacheinander stellen heute drei Menschen aus dem Kiez ihre Projekte vor, die der Nachbarschaft zu gute kommen sollen. Es ist zu merken, wer bereits öfter seine Idee vorgestellt hat und routiniert sich und sein Projekt vorstellt. Andere sind dagegen aufgeregt, kennen die Situation noch nicht. Doch die Jury sorgt bei allen für eine angenehme Stimmung.

Nachdem der letzte Bürger gegangen ist, kommt der große Moment, wo sich die Jury entscheiden muss. Das Geld reicht nicht für alle Projekte. Es muss gekürzt werden. Doch bei wem und wieviel? Jetzt geht es um Argumente. Es ist zu spüren, der Jury fällt es nicht leicht, die eingereichten Ideen zu beschneiden. Unausgesprochen steht im Raum, dass die vier Nachbarn einen einstimmigen Beschluss fassen wollen. Auf Kampfabstimmung hat hier niemand Lust, auch nicht auf Profilierung. Man sieht sich schließlich täglich auf der Straße. Und im Vordergrund steht das gemeinsame Interesse am Kiez.

Den Schluss der Sitzung nutzt Quartiersmanagerin Pia Kaiser noch, um auf neue Ereignisse und Entwicklungen im Kiez hinzuweisen. Für sie sind die Jurymitglieder auch Boten in den Kiez hinein. Umgekehrt sind aus Sicht des Quartiersmanagements die Jurymitglieder Botschafter des Kiezes. Deshalb hört Pia Kaiser genau zu, was sich die vier Nachbarn am Tisch zu erzählen haben. So erhält sie einen Einblick, was im Kiez gerade Thema ist.

Die Antragsteller werden bereits am nächsten Tag den Beschluss der Jury mitgeteilt bekommen. Und auch die Jurymitglieder gehen nach etwas mehr als 60 Minuten mit dem Wissen nach Hause, was sie beschlossen haben. Aufgrund dieser schnellen Entscheidungen gilt der Aktionsfonds als einfachstes Gremium im Quartiersmanagementverfahren - geeignet für Einsteiger. Auf beiden Seiten des Antragtisches.

Aktionsfondsjury

07.06.2014

Text und Foto: Andrei Schnell

 

Senioren auf Achse nach Westend

westend Foto: A. Savin WikimediaIm Juni zieht es die Senioren-Freizeitgruppe nach Westen. Am 19. Juni treffen sich Senioren zu einem Gartenfest in Westend und am 26. Juni starten sie zu einer Fahrradtour, die bis Spandau führt. Dorothea Reinhardt, die für die Gruppe alles Organisatorische übernimmt, bittet für diese Höhepunkte im Juni um telefonische Anmeldung.

Die Freizeitgruppe trägt in ihrem Namen noch immer den Zusatz Gartenplatz. Dabei sind die Senioren und Seniorinnen im Alter von 60 bis 75plus bereits vor Monaten ins Familienzentrum Wattstraße umgezogen. Dort treffen sie sich regelmäßig zur chinesischen Gymnastik.

Im Juni geht es allerdings hinaus an die frische Luft. Am Montag, den 19. Juni wollen die Älteren bei einem Gartenfest in der Westendallee zusammenkommen. Die genaue Adresse in der Nähe des Olympiastadtions ist bei der telefonischen Anmeldung unter 030 493 36 77 zu erfahren.

Am Montag, den 26. Juni geht es per Pedes vom Gartenplatz bis nach Spandau. Die rund 15 Kilometer lange Strecke wird ab 10 Uhr angegangen. Treffpunkt ist die Ackerstraße 118. Eigenes Rad bitte mitbringen.

Die Gruppe ist Teil des Projekts "Zufrieden alt werden im Brunnenviertel", das vom Quartiersmanagment aus dem Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert wird.

Spandau

24.05.2017

Text: Andrei Schnell

Fotos: Wikimedia

Fünfter Newsletter 2017 erschienen

Newsletter 5 2017 BrunnenviertelAm 10. Juni kann auf der Freifläche vor dem Edeka in der Ackerstraße getauscht und getrödelt werden. Die Einladung zum Tausch- und Flohmarkt des Projekts "Nächste Ausfahrt: Ackerstraße" ist die Hauptmeldung des aktuellen Newsletters. Weitere Meldungen sind der Ideenaufruf zum Aktionsfonds, die Aktivitäten der Seniorengruppe im Juni, der Aufruf zum Umweltpreis, der neue Veranstaltungskalender für den Kiez und vieles weitere.

Der Newsletter wird verschickt von den beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel: Brunnenviertel-Ackerstraße und Brunnenviertel-Brunnenstraße.

Der Newsletter kann durch Klick auf den Link als PDF heruntergeladen werden: Newsletter.

Vorhergehende Newsletter sind im Archiv gespeichert.

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Newsletter 5 2017 Brunnenviertel

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