Juli 2017

Jetzt über zukünftige Bürgerbeteiligung reden

Bewerbung ArbeitsgemeinschaftDer Bezirk Mitte hat sie bereits in einem ausführlichen öffentlichen Diskussionprozess beschlossen: die Leitlinien zur Bürgerbeteiligung. Nun will sich auch das Land Berlin Regeln geben, nach denen Bürger und Bürgerinnen bei möglichst vielen stadtplanerischen Entscheidungen auf Landesebene beteiligt werden sollen. Um in einem Arbeitsgremium an der Diskussion über die konkreten Regeln teilzunehmen, können sich Berliner und Berlinnerinnen jetzt bewerben.

Ein nicht zu großes Arbeitsgremium aus 20 Personen will die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen bilden, um "Leitlinien zu erarbeiten, die Prinzipien formulieren und Beteiligungsmöglichkeiten sicherstellen". Ziel dieser Leitlinien ist es, "die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Projekten und Prozessen der räumlichen Stadtentwicklung zu verbessern", wie auf der Webseite der Senatsverwaltung nachzulesen ist.

Die Arbeitsgruppe soll aus zehn von Politik und Verwaltung bestimmten Mitgliedern und aus zehn durch Los bestimmten Bürgern und Bürgerinnen bestehen. Berliner und Berlinerinnen, die hier auf Augenhöhe mit den Verantwortlichen disktuieren wollen, füllen einen Bewerbungsbogen aus, der hier als PDF zur Verfügung steht. Der ausgefüllte Bogen ist per Post zu senden an: Trendfish Insights GmbH, Stichwort: Leitlinien, Am Gymnasium 2, 24768 Rendsburg. Eine Online-Bewerbung ist ebenfalls möglich - allerdings ist auch hier eine Postkarte nötig.

Erste Ideen zu den Leitlinien wurden am 26. Juni während eines Ideenmarkts gesammelt. Der zurückliegende Markt ist Teil des Stadtforums "beteiligen!". Sein Ziel beschreibt das Stadtforum so: "Damit sich die Stadtgesellschaft in diese Prozesse intensiver einbringen kann, ist es wichtig, eine bespielhafte Beteiligungskultur zu etablieren und hohe Standards der Mitbestimmung umzusetzen. Das Potenzial des 'Gemeinsam-Stadt-machens' soll in der Berliner Planungskultur noch stärker verankert werden."

Der Bezirk Mitte hat als einer der ersten Bezirke in Berlin Regeln für die Beteiligung auf Bezirksebene erarbeitet und im Mai dieses Jahres beschlossen. Das PDF mit diesen Leitlinien kann hier heruntergeladen werden. Zum Beispiel wurde festgelegt, dass die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung verbindlich sind, wie auf dieser Webseite der Beitrag "Bezirk Mitte erhält ein Büro für Bürgerbeteiligung" berichtet.

Weiterführende Informationen:
Der Bewerbungsbogen für Bürger und Bürgerinnen zum Arbeitsgremium kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Auf YouTube ist ein Film von rund fünf Minuten veröffentlicht, der einen rückblickenden Eindruck vom Ideenmarkt des Stadtforum gibt.
Umfangreiche Informationen zu den Leitlinien für den Bezirk Mitte, die das Land Berlin möglicherweise ähnlich sich erarbeiten will, bietet eine Webseites des Bezirksamtes: Leitlinien zur Bürgerbeteiligung in Mitte.

Bewerbung Arbeitsgremium Leitlinien Bürgerbeteiligung

19.07.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Nächste Termine betreff Ackerstraße

Nächster Halt AckerstraßeDas Projekt "Nächster Halt: Ackerstraße" will mit den Anwohnern und Anwohnerinnen im Kiez ins Gespräch kommen. Es geht um Ideen zur Verschönerung der Ackerstraße. Die nächsten Termine des Projekts sind eine Sprechstunde zum Thema Gärtnern am 20. Juli und eine Präsentation von Zwischenergebnissen am 16. September.

Die nächsten Termine:

Am Donnerstag, den 20. Juli, findet von 16 bis 18 Uhr auf dem Edeka Vorplatz (bei schlechtem Wetter im Gemeindezentrum der katholischen St. Sebastian-Kirche) die zweite Sprechstunde zum Thema „Engagement und Gärtnern in der Ackerstraße“ statt. Wer sich für die Verschönerung der Ackerstraße einsetzen möchte, ist herzlich willkommen. Wir beantworten Fragen und bieten Unterstützung. Außerdem möchten wir gemeinsam mit den Anwohnenden die Bepflanzung des Hochbeetes vor dem Edeka fertigstellen.

Am Samstag, den 16. September, wird der Projektträger Gruppe F Landschaftsarchitekten beim Ackerstraßenfest erste Ergebnisse der bisherigen Bürgerbeteiligung vorstellen. Außerdem werden viele verschiedene Projekte aus dem Brunnenviertel über ihre Arbeit informieren. Bei einem Flohmarkt und einer Tauschbörse können nicht mehr benötigte Dinge
weitergegeben, verkauft oder getauscht werden. Außerdem werden Parkplätze im Rahmen des Park(ing)Day zeitweilig mal nicht zum Parken, sondern z.B. als Spiel- und
Aufenthaltsfläche genutzt.

Ziel des über den Projektfonds geförderten Projektes „Nächster Halt: Ackerstraße“ ist, die Aufenthaltsqualität in der Ackerstraße sichtbar zu verbessern und das nachbarschaftliche
Engagement für den öffentlichen Raum zu stärken. Innerhalb der nächsten beiden Jahre werden Workshops, Feste und Maßnahmen zur Verschönerung der Ackerstraße und
Sensibilisierung für das Thema Müll stattfinden. Ein weiteres Ziel ist es, die BewohnerInnen des Quartiers näher zusammenzubringen.

Nächster Halt Ackerstraße

Bürgerwerkstatt Ackerstraße: Das denken die Anwohner

Bürgerwerkstatt Nächster Halt Ackerstraße Juli BrunnenviertelAm 7. Juli waren die Anwohner gefragt: "Was braucht die Ackerstraße?". An einem Infopavillon auf dem Platz vor Edeka in der Ackerstraße 117 konnten Anregungen und Visionen auf einem Plan mit Stecknadeln festgehalten werden. Auch über Probleme und mögliche Lösungen wurde gesprochen. Diskutiert wurden viele Themen.

Von den Anwohner und Anwohnerinnen wurden insbesondere die unzureichende Gestaltung und Aufenthaltsqualität des Edeka-Vorplatzes bemängelt. Auch die die Parkplatzproblematik in der Spielstraße wurde häufig genannt. Zur Sprache kam auch, dass das Tempolimit häufig überschritten wird.

Diskutiert wurden die Idee eines Radfahrstreifens auf der mit Kopfsteinen gepflasterten Ackerstraße sowie das Aufstellen von Fahrradständern. Für letztere wäre zum Beispiel ein nachgefragter Ort vor dem Edeka oder am Übergang zur Bernauer Straße, so die Bürger. Das Thema gemeinschaftliches Gärtnern und Verschönern der bereits vorhandenen Hochbeete in der Ackerstraße stieß insgesamt auf positive Resonanz.

Bürgerwerkstatt Ackerstraße BrunnenviertelAls erste gärtnerische Aktion wurde am 7. Juli eines der Hochbeete gemeinsam bepflanzt. Außerdem wurde im Hinterhof der Ackerstraße 119 ein kleines Hochbeet gebaut und aufgestellt. Ein Anwohner sagte zu, sich um dieses neue Beet zu kümmern. Für weitere Beete werden Paten und Patinnen gesucht. Interessierte, die ein Beet regelmäßig wässern und dort nach dem Rechrten sehen wollen, können sich an den Organisator  F wenden.

Ausprobieren konnten Anwohner und Anwohnerinnen gleich das Sitzen auf einer neuen Bank neben einem testweise errichteten öffentlichen Bücherschrank. Einige Bücher wechselten ihren Besitzer. Das Aufstellen eines ständigen barrierefreien Bücherschrankes oder das Umstellen des bisherigen Schrankes in einer ehemaligen Telefonzelle in der Hussitenstraße ist denkbar. Das Prinzip eines öffentlichen Bücherschrankes ist, ausgelesene Bücher abzustellen und damit anderen zur Verfügung zu stellen. Im Gegenzug können Bücher anderer Spender mitgenommen werden.

In der Ackerstraße an mehreren Orten aufgestellte "Stolperschilder" regten an, über Aufenthalt, Gärtnern, Bewegung oder Beleuchtung nachzudenken. Nachgedacht wurde auch, die ungenutzte Grünfläche südöstlich der Kita in der Ackerstraße 60  auf Tischtennis-Tauglichkeit zu prüfen. Am 7. Juli wurden Passanten zunächst zum Spiel eingeladen. Anklang fand auch die dort für einen Nachmittag aufgespannte Slackline.

Der Zulauf und die Beteiligung von Anwohnern und Passanten war sehr groß. Es gab viele inspirierende Ideen und Anregungen.

BürgerwerkstattAm Nachmittag des 7. Juli 2017 in der Ackerstraße vor Ort waren das Team der Gruppe F Landschaftsarchitekten, das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße und die KiezSportLotsin Susanne Bürger vom bwgt e.V.

Ziel des Projekts „Nächster Halt: Ackerstraße“ ist, die Aufenthaltsqualität in der Ackerstraße sichtbar zu verbessern und das nachbarschaftliche Engagement für den öffentlichen Raum zu stärken. Innerhalb der nächsten beiden Jahre werden Workshops, Feste und Maßnahmen zur Verschönerung der Ackerstraße und Sensibilisierung für das Thema Müll stattfinden. Ein weiteres Ziel ist es, die BewohnerInnen des Quartiers näher zusammenzubringen. Das Projekt wird vom Quartiersmanagement über den Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Bürgerwerkstatt

Text und Fotos: Gruppe F

13. Juli 2017

 

 

Degewo baut acht Wochen schneller als geplant

Richtfest WattstraßeEigentlich war das Richtfest erst nach dem Sommer angesetzt, nun feierte die Degewo bereits am 12. Juli das Richtfest für ihren Neubau in der Wattstraße Ecke Usedomer Straße. Hier werden im Frühjahr 128 Wohnungen und ein Ladengeschäft bezugsfertig. Rund 30 Prozent der Wohnungen werden gefördert und somit für 6,.50 Euro pro Quadratmeter vermietet. Und von den frei finanzierten Wohnungen werden 20 Prozent für relativ günstige 7,50 Euro vermietet.

Im Durchschnitt bezogen auf das gesamte Haus soll die Miete unter 10 Euro pro Quadratmeter liegen. In dem künftigen Eckhaus entstehen auf sieben Etagen 8.000 Quadratmeter Wohnfläche. Vor allem kleinere Wohnungen werden entstehen. Gisela Krull vom Kundenzentrum Nord der Degewo freut sich aber, dass es in dem Neubau auch einige wenige Vier-Zimmer-Wohnungen geben wird. "Für Familien brauchen wir auch größere Wohnungen", sagt sie mit Blick auf die täglichen Nachfragen im Brunnenviertel.

Visualisierung Neubau Wattstraße Usedomer Straße BrunnenviertelGerrit Grigoleit, Architekt beim Büro IttenBrechbühl, hat den Bau entworfen. Allerdings nicht allein, wie er sagt. Es sei eine gemeinsame Planung seines Büros und der landeseigenenen Wohnungsbaugesellschaft Degewo gewesen. "Wir haben eine hohe Dichte erreicht. Wir haben dennoch versucht, möglichst vielen Mietern eine helle Wohnung mit Blick zum Hof, das heißt nach Süden und zur Ruhe zu ermöglichen", sagt er. Er hätte die Fassade gern noch stärker untergliedert, "um einen stärkeren Townhouse-Charakter zu erhalten", doch auch die nun gefundene zurückhaltendere Lösung strukturiere den Bau gut.

Für die Vermietung der barrierearmen Wohnungen wird das Kundenzentrum Nord in der Brunnenstraße 128 zuständig sein. Dessen Leiter Jörn Richters bremst aber eilige Mietinteressenten: "Es gibt keine Warteliste. Wir vermieten, sobald die Wohnungen bezugsfertig sind". Geht alles nach Plan, wird dies im März 2018 der Fall sein. Richters sagt vorsichtig "Frühjahr 2018". Er ist sich sicher, viele Interessenten zu haben: "Im Brunnenviertel ist es wie in der gesamten Stadt, wenn wir eine Wohnung anbieten, dann haben wir hunderte Anrufe."

Ausgestattet werden alle Wohnungen mit Fußbodenheizung sein. Viel heizen werden die künftigen Mieter nicht müssen, denn die Energieeinsparverordnung (EnEV) verlangt bei Neubauten eine umfangreiche Dämmung. Der für den Bau verantwortliche Bauleiter der Firma Bateg sagt ausdrücklich: "Zu einem Brand wie vor kurzem in London kann es hier nicht kommen. Wir verbauen in Deutschland seit Jahrzehnten ausschließlich mineralische Dämmstoffe." Attraktiv wird für die Mieter auch sein, dass jede Wohnung einen eigenen Balkon hat. Pro Wohnung wird es einen Fahrradstellplatz geben. Eine Tiefgarage ist in dem Bau nicht enthalten, das hätte die Baukosten von 16 Millionen Euro noch weiter in die Höhe getrieben.

Der Neubau in der Usedomer Straße und Wattstraße ist nach dem Haus in der Graunstraße der zweite Neubau der Degewo allein im Brunnenviertel innerhalb kürzester Zeit. Und ein dritter Bau ist bereits in Vorbereitung. Dieser wird auf dem Hof der Gleimstraße 62 erfolgen. Insgesamt verfügt das Wohnungsunternehmen im Bezirk Mitte über 8.000 Wohnungen. Berlinweit strebt es an, in den kommenden Jahren seinen Bestand um 7.000 Wohnungen zu erhöhen. 

Weiterführende Infos:
Infos der Wohnungsbaugesellschaft Degewo über den Neubau in der Wattstraße
Infos zur Energieeinsparverordnung
Referenz der Baufirma Bateg
Kontaktdaten des Kundenzentrums Nord der Degewo

Richtfest Brunnenviertel Degewo

13.07.2017

Text: Andrei Schnell

Fotos oben und unten: Andrei Schnell

Visualisierung in der Mitte: Degewo

Ein Kalender mit allen Veranstaltungen bis September

Veranstaltungskalender Brunnenviertel bis September 2017Rot ist dieses Mal die aktuelle Grundfarbe des frisch erschienen Veranstaltungskalenders exklusiv für das Brunnenviertel. Der Faltplan nennt einzelne Termine bis Mitte September. Zusammengestellt wurden die Ankündigungen von Birgit Bogner. Der gedruckte Faltplan liegt an vielen Stellen im Kiez zur kostenfreien Mitnahme aus.

Am 14. Juli lädt die Ernst-Reuter-Oberschule zu einem Schulfest ein.

Im Familienzentrum Wattstraße heißt es am 15. Juli von 17 bis 20 Uhr wieder Frauentreff.

Am 16. Juli treten die Dichter zum Wettstreit an. Heute heißt ein solcher Abend Poetry-Slam. Vorgetragen wird dabei aber in deutscher Sprache. Lachen und Schmunzeln ist bei dieser Form von Lesung garantiert. Um 19 Uhr in der Kapelle der Versöhnung in der Bernauer Straße.

Gutes Wetter ist dem Brunnenmarkt am 16. Juli auf der Brunnenstraße zu wünschen. Zu einem Foodmarkt, bei dem draußen gegessen, geschlendert und geschaut wird, ist Sonne beinahe unabdingbar.

Nächster HaltAm 20. Juli sind die Anwohner der Ackerstraße gefragt. Das Projekt "Nächster Halt: Ackerstraße" lädt zur Gartensprechstunde und zur Ideen-Sprechstunde.

Vom 10. bis 13. August ist viel los im Fo Guang Shan-Tempel. Das Fest aus Anlass der Ullambana Zeremonie - Zeremonie der dreifachen Rezitation der Amitabha-Sutra - erstreckt sich über drei Tage.

Jetzt schon vormerken: Am 16. September wird es ein Straßenfest in der Ackerstraße geben.

Insgesamt listet der Kalender fast 50 Events im Brunnenviertel vom 1. Juli bis Mitte September auf.

Das PDF mit allen Veranstaltungen im Brunnenviertel kann hier heruntergeladen werden: Veranstaltungskalender. Außerdem gibt es auf dieser Webseite die Unterseite Aktuelle Veranstaltungen. Auch dort sind Termine, Angebote und Tipps online zu finden.

Alle Angebote des Olof-Palme Zentrums oder des Familienzentrums in der Wattstraße aufzuzählen, würde den Umfang des Flyers überfordern. Zu viele regelmäßige Veranstaltungen gibt es dort mittlerweile, auf die jeweils vor Ort an der Fensterscheibe beziehungsweise im Schaukasten hingewiesen wird. Den Stand vom Frühjahr gibt eine gedruckte Übersicht wieder, wobei bereits neue Angebote hinzugekommen sind: Regelmäßige Angebote.

Veranstaltungskalender Mai bis Mitte September 2017

11.07.2017

Text: Andrei Schnell

Grafik: artem-berlin

Familienzentrum verschickt Newsletter

Familienzentrum Newsletter WattstraßeIn diesen Tagen hat das Familienzentrum in der Wattstraße für das dritte Quartal seinen Newsletter als PDF per E-Mail verschickt. Während des Sommers wird das Familienzentrum geöffnet sein. Es sind sogar Angebote geplant, die noch nicht genau fesstehen und die es nur im Sommer geben wird. Ein neues Angebot ist das Sprachcafe mit Programm, Ausflügen und vor allem mit Deutsch lernen. Und am Herzen liegt dem Familienzentrum der Frauentreff.

Neben dem Sprachcafé jeden Donnerstag von 9 bis 11 Uhr gibt es noch einen Kurs, der das Wort Café in sich trägt: Das Stillcafé. Eine Hebamme beantwortet am 18. Juli bei einer gemütlichen Tasse Heißgetränk jungen Müttern alle Fragen, die im ersten Jahr des Elternseins auftauchen.

Newsletter Familienzentrum WattstraßeFür den Frauentreff am 15. Juli ab 17 Uhr wird um Anmeldung gebeten. Dieser Termin am Sonnabend ist allein für Frauen, auch Kinder sollen an diesem Tag einmal ihrer Mutter ein paar freie Stunden gönnen. Väter und Freundinnen sind gefragt auszuhelfen. 

Der Wochenplan umfasst über 20 Termine. Davon finden neun auch während der Sommerferien statt, die in Berlin vom 20. Juli bis zum 1. September andauern.

Wer den Newsletter des Familienzentrums abonnieren möchte, sendet eine E-Mail an die Redaktion.

Der Bau des Familienzentrums Wattstraße wurde vor sieben Jahren aus dem Baufonds finanziert. Seitdem ist das Angebot für Familien, Kinder und Eltern kontinuierlich gewachsen. In 2016 wurde ein Erweiterungsbau für ein Begegnungscafé eröffnet, der ebenfalls aus dem Baufonds des Quartiersmanagements bezahlt wurde. Damit kann das Familienzentrum mehr Termine für Kurse anbieten als zuvor.

LINKS
Kontakt: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, Telefon: (030) 32 51 36 55, E-Mail: fz-wattstrasse@pfefferwerk.de
Unterseite über das Familienzentrum auf www.pfefferwerk.de.

Familienzentrum Wattstraße Newsletter 2017

11.07.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Ein Pass für 9 Euro bringt super Ferien

JugendkulturService SuperferienpassDa ist es wieder, dieses Gefühl, die ganze Welt liegt einem zu Füßen. Zumindest Schüler und Schülerinnen starten mit diesem Gefühl in die bald beginnenden Sommerferien. Und der Superferienpass macht dabei vieles möglich. Für 9 Euro bringt er Vergünstigungen, Rabatte und freie Eintritte für alle Schulferien bis Ostern 2018.

Für Schüler und Schülerinnen in Berlin ist der Superferienpass die Eintrittskarte in den Sommer. Bietet er doch für 9 Euro an allen Ferientagen Eintritt in die Freibäder der Berliner Bäderbetriebe. Im Wedding gibt es gleich zwei dieser Sommerbäder. Einmal lockt das Kombibad in der Seestraße und außerdem öffnet das Bad im Humboldthain.

Doch der Pass, der mit dem Spruch "move your pass" beworbern wird, kann noch viel mehr. Er schenkt je einmal einen kostenlosen Besuch in den Zoo und in den Tierpark Berlin, wenn ein zahlender Erwachsener mitkommt. Preisvorteile es gibt für Eintrittskarten zum Sportfest ISTAF 2017 zum Kinderkino-Mondlichtfest. Man kann die letzte Chance nutzen, dass Loxx am Alex günstig zu besuchen (dass Loxx schließt Ende August). Und wer schon an den Winter denken sollte, freut sich über den freien Eintritt in den Erika-Hess-Eisstadion in der Chausseestraße.

Der Pass ist von zwei Seiten lesbar. Wer von vorn durchblättert, der findet Angebote für Kinder bis 11 Jahre. Wer von hinten anfängt, sollte über 11 Jahre alt sein. Zu finden sind beim Blättern über 190 Verlosungen für das ganze Jahr bis zum Ende der Osterferien 2018 und über 180 Preisvorteile.

Der Ferienpass hat in Berlin Tradition. Erstmalig erschien er vor 25 Jahren. Zu kaufen ist der Pass in allen REWE-Märkten und bei den Berliner Bäderbetrieben.

LINKS:
www.jugendkulturserver.de

Superferienpass

04.07.2017

Text: QM-Soldiner

Grafik: JugendKulturServer

Schüler, auf nach Brandenburg

VBB-Schülerferienticket 2017Einmal mit der Bahn an die Ostsee und zurück. Das können Schüler und Schülerinnen in Berlin schon ab 29,90 Euro. Und außerdem kommen sie für diesen Preis mit dem VBB-Ferienticket durch ganz Brandenburg. Wer mag, der kann mit dem Ticket jeden Tag fahren. Immer an gleichen See oder alle Seen Brandenburgs entdecken.

Wer möchte da nicht noch einmal Kind sein. Berliner Schüler und Schülerinnen können die gesamten Sommerferien so viel Bahn fahren wie sie wollen und zahlen nur einmal 29,90 Euro. Möglich macht das das VBB-Schülerferienticket des Verkehrsverbundes Berlin Brandenburg.

Mit dem Ticket können Kinder und Jugendliche vom 20. Juli bis 3. September in Berlin und im gesamten Land Brandenburg mit allen Bus- und Bahnlinien fahren. Alle Strecken des Regionalverkehrs (nicht nur Deutsche Bahn), der S- und U-Bahn, mit Straßenbahn, Bus und Fähre sind inbegriffen.

Highlight: Das Schülerferienticket berechtigt zu einer einmaligen Hin- und Rückfahrt in den Zügen des Regionalexpress der Linien RE2, RE3 oder RE5 nach Wismar, nach Rostock oder nach Stralsund. Hin- und Rückfahrt müssen innerhalb von sieben Tagen erfolgen.

Voraussetzung, um mit dem Ticket fahren zu können, ist nur ein aktueller Schülerausweis.

Schüler, die ein BVG- oder S-Bahn-Monatsabo haben, müssen nur 15 Euro bezahlen. Mit dem VBB-Freizeit-Ticket können sie einen Monat lang ihr Abo "upgraden". Mit dem VBB-Freizeit-Ticket kann man montags bis freitags ab 14.00 Uhr sowie ganztägig am Wochenende, an Feiertagen und in den Schulferien, in ganz Berlin und Brandenburg mit allen Bus- und Bahnlinien fahren. Allerdings gibt es keine Fahrt an die Ostsee mit dieser Erweiterung.

Ferienticket

LINKS:
www.vbb.de

4. Juli 2017

Text: Andrei Schnell

Grafik: VBB, Bild unten: Andrei Schnell

Neue Ausstellung in Mitte

Vorsicht KinderKinder befinden sich in allen Kulturen zwischen Schutz und Einengung. Die neue Ausstellung "Vorsicht Kinder" in der Humboldt-Box zeigt an vielen Ausstellungsstücken, wie Kinder weltweit und in der Geschichte beschützt, geliebt und gefährdet werden und wurden. Die Austellung ist kostenlos und eröffnet am 7. Juli.

160 ausgewählte Objekte aus verschiedenen Berliner Museen und Sammlungen beleuchten die Frage, wie Kinder beschützt werden. Dabei stehen Ausstellungsgegenstände aus der Antikensammlung, dem ethnologischen Museum, dem Museum für europäische Kulturen, dem Museum für asiatische Kunst, dem Botanischen Garten, dem Botanischen Museum und dem Stadtmuseum dicht beieinander. Verbunden die Objekte durch eine thematische Anordnung. So geht es in einem Tel der Ausstellung um Schutz und Religion, in einem anderen um Ernährung, in wieder einem anderen um Flucht. Weitere Themen sind Natur und Globalisierung.

Die Ausstellung nutzt zwei Etagen der Humboldtbox vor der Baustelle des Berliner Stadtschlosses in Berlin-Mitte. Auf 700 Quadretmetern erklären 200 Texte die 160 Originale und Kopien, die bis zum 14. Januar 2018 zu sehen sind.

Die Ausstellung "Vorsicht Kinder" ist die zweite, die von der Humboldt Forum Kultur GmbH organisiert wird. Geöffnet ist die Box täglich von 10 bis 19 Uhr.

Vorsicht Kinder

04.07.2017

Text: Andrei Schnell

Fotos: Humboldtforumkultur GmbH