Oktober 2017

Bis 29. Oktober: Ihre Idee ist gefragt

Ideenaufruf Oktober 2017Die Blätter der Bäume beginnen sich schon wieder zu verfärben. Der Herbst hält langsam Einzug. Es ist die Zeit für Basteln mit Kindern, für Hochbeetbau oder ein gemeinsames Theaterprojekt. Oder, oder, oder, oder…! Im Topf des Aktionsfonds des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße gibt es noch Mittel für Ihre Nachbarschaftsaktion. Der nächste Antragsschluss ist der 29.10.17.

Die Aktionsfondsjury und das Team des Quartiersmanagements freut sich auf spannende Ideen aus der Nachbarschaft für die Nachbarschaft. Gebeten wird um Ideen für Projekte, wobei der Kiez von dem Projekt profitieren muss. Zum Beispiel indem Bewohner und Bewohnerinnen an der Aktion teilnehmen können, indem gemeinsam mit Nachbarn etwas im Stadtteil verändert wird oder indem das Brunnenviertel ein Stückchen schöner wird. Vor allem soll das ehrenamtliche Engagement gestärkt werden.

Mehr Informationen zum Aktionsfonds finden sich durch Klick auf der Unterseite "Der Aktionsfonds - Geld für Deine Idee".

Eine übersichtliche grafische Darstellung zum Aktionsfonds hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung veröffentlicht.

Das Antragsformular, vergangene Projekte und weitere Infos finden Sie auch auf der Unterseite "Ich habe eine Idee - wie wird ein Projekt daraus?"

Falls Sie Unterstützung brauchen, um den Antrag auszufüllen oder Fragen haben, können Sie sich gerne an das Team im Vorortbüro in der Jasmunder Straße wenden!

Ideenaufruf Oktober 2017

20.09.2017

Text: Andrei Schnell

Grafik: promo

Kiezputzaktion: Lokspielplatz

Am 18. Oktober versammelten sich am Nachmittag fleißige Helferlein, um den Lokspielplatz mit Hilfe von Mitarbeiterinnen des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße ordentlich zu säubern. Nach getaner Arbeit gab es in gemütlicher Runde zur Stärkung Kaffee und Kuchen.  

 

Im Sommer 2014 war es endlich soweit: die Eröffnung des neu umgebauten Lokspielplatzes an der Ecke Usedomer und Hussitenstraße. Wie der Name es bereits vermuten lässt, stehen hier  „Lok & Co“ im Mittelpunkt. Der liebevoll gestaltete Spielplatz greift zahlreiche Elemente rund um die Eisenbahn auf. Doch gerade einmal 3 Jahre nach Eröffnung erinnern manche Ecken dieses Spielplatzes mit unzähligen Zigarettenstummeln und Alltagsmüll eher an einen dreckigen Bahnsteig. Ein unschöner Zustand, der vor allem den Müttern ins Auge gefallen ist, die tagtäglich mit ihren Kindern zum Spielen herkommen. Als einleitenden Schritt suchten die Mütter die Mitarbeiterinnen des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße auf, um auf die Situation auf dem Spielplatz aufmerksam zu machen. Kurzerhand machten sich diese ihr eigenes Bild und erkannten den Handlungsbedarf: Hier  muss geputzt werden!

 

Am 18. Oktober war es schließlich soweit. Eingeladen waren alle aus der Nachbarschaft von 15.30 bis 17 Uhr fleißig mit anzupacken und vor allem die lästigen kleinen Zigarettenstummel aufzusammeln. Zur Stärkung wurden vorab auf dem großen Picknicktisch im Zentrum des Spielplatzes Kuchen, Brezeln und Getränke bereitgestellt. Pünktlich um halb 4 standen schon die ersten zwei Helferlein bereit. Ausgerüstet mit Handschuhen, Warnweste, Greifzange, Besen und natürlich Müllbeuteln konnte die Putzaktion starten! Binnen kürzester Zeit wuchs der Putztrupp auf stattliche 10 Kinder an, unterstützt von den Mitarbeiterinnen des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße. Nach erfolgreicher und schweißtreibender Arbeit konnte sich im Anschluss in gemütlicher Runde am Picknicktisch gestärkt und ausgetauscht werden.

Nun bleibt zu hoffen, dass der Lokspielplatz in Zukunft so schön sauber bleibt. Es gibt zwei große Mülleimer auf dem Spielplatz, die genug Platz für jegliche Abfälle bieten und sehr gerne genutzt werden können.

Falls Sie auch das ein oder andere dreckige Plätzchen in Ihrem Kiez grundsäubern wollen, können Sie sehr gerne das komplette Putz-Set im Vorortbüro Jasmunder Straße 16 ausleihen!

 

Text: Nina Brauneis, 2017

Bilder: Nina Brauneis & Andrei Schnell, 2017

 

Wo der Bezirk im Brunnenviertel investieren könnte

Gustav Falke GrundschuleWenn die Stadt wächst, dann braucht es neben vielen neuen Wohnungen auch neue Schulen, Kitas, Sporthallen, aber auch Spielplätze und Grünflächen. Diese Dinge werden "soziale Infrastruktur" genannt, weil sie öffentliche Einrichtungen betreffen. Der Bezirk Mitte hat nun ein so genanntes SIKo, ein "Soziales Infrastrukturkonzept" veröffentlicht. Auf den 300 Seiten der Studie werden auch Empfehlungen für das Brunnenviertel gegeben.

Das SIKo, erstellt vom Architekturbüro Jahn, Mack und Partner, basiert auf anderen Fachplänen wie dem Kitaentwicklungsplan, dem Schulentwicklungsplan, dem Fachplan Grün und weiteren bereits existierenden Fachplänen. Es führt diese Pläne "ämterübergreifend" zusammen. Dadurch ist auf einen Blick sichtbar, wo öffentliche Investitionen nötig sind. Und es ergibt sich eine Gesamtschau der nötigen nächsten Schritte durch das Bezirksamt. Der Plan zeigt ausschließlich Potentiale. Er legt keine konkrete Ziele fest, die in den nächsten Jahren tatsächlich angegangen würden.

KITA

Die zu 102 Prozent belegte Kita in der Ackerstraße 60 ("Citykita Ackerstraße") könnte um- und ausgebaut werden und dabei auch energetisch saniert werden. Das Vorhaben wird mit der Priorität 2 angesehen.

Schule

Seit Jahren lernen dort Kinder, doch es sind bloß "Mobile Unterrichtsräume" (MUR) auf dem Gelände der Gustav-Falke-Grundschule, die an die Stralsunder Straße angrenzen. Dafür ist die Baugenehmingung für die MUR abgelaufen. Das SIKo schlägt nun vor zu prüfen, ob die Wohngebäude an der Strelitzer Straße auch für Klassenimmer geeignet wären. Auch ein "Modularer Ergänzungsbau" (MEB) wäre möglich. Zwei bis drei Züge - also zwei bis drei Klassen jeweils von der ersten bis zur sechsten - das sind etwa 290 bis 430 Schüler und Schülerinnen sind denkbar.

Weiter verfolgt werden soll auch der Plan, die Ernst-Reuter-Oberschule mit der Gustav-Falke-Grundschule zu einem Campus zu vereinigen und als gemeinsamen Standort auszubauen. Dieses Projekt wurde sogar in einem von 22 "Steckbriefen" genauer vorgestellt. Das zeigt, dass dieses Vorhaben als wichtig eingestuft wird.

Sport

Potential bietet auch die Sporthalle in der Stralsunder Straße 57. Hier könnte das "Funktionsgebäude" aufgestockt werden, so dass 1.800 Quadratmeter neue Hallenfläche entstünde.

Für die Vinetaschule ist eine neue Sporthalle als Ersatz aufgelistet, da geplant ist, die derzeitige orangefarbene Sporthalle in der Putbusser Straße (ehemaliges Gelände des Diesterweg-Gymnasiums) abzureißen.

Kinder- und Jugend

Die Sanierung des Abenteuerspielplatzes im Humboldthain wird als "notwendig" genannt.

Für die Jugendfreizeiteinrichtung in der Hussitenstraße wird der Einbau eines Fahrstuhls empfohlen. Planungen dazu liegen aber noch nicht vor.

Kultur

"Geboten" ist es, für die Musikschule Fanny Hensel, die derzeit wegen der Sanierung ihres vormaligen Sitzes in der Ruheplatzstraße Zwischennutzer im Brunnenviertl ist, eine dauerhafte Außenstelle zu schaffen. Der Grund: ein "neu akquirierter Kundenstamm".

Ausführliche Informationen

Das Soziale Infrastrukturkonzept für den Bezirk Mitte findet sich auf der Webseite des Bezirksamtes. Dort finden sich auch die zum SIKo gehörigen 22 Steckbriefe.

Kitakinder

17. Oktober 2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Reportage von den Job-Talks

Jobtalks 2017 Ernst Reuter OberschuleObwohl die Schule mit Hausaufgaben und Klausuren viele Schüler in ihren Bann schlägt, ist es für Jugendliche dennoch wichtig, die Frage zu beantworten: Was kommt eigentlich nach der Schule? Dabei helfen die Job-Talks. Bei diesen Gesprächen über das Leben nach der Schule beantworten Auszubildende die Fragen der Schüler. Peer-to-Peer wird diese erfolgreiche Ansatz genannt. Am 12. Oktober lud die Ernst-Reuter-Schule ein zu einem Tag „Schüler fragen Azubis“.

Blaue Plakate hängen in den Fluren der Ernst-Reuer-Oberschule. Job-Talk am 12. Oktober ist darauf zu lesen. Vor allem junge Menschen der neunten und zehnten Klassen schieben sich durch die Flure vor der schuleigenen Bibliothek. Sie tragen „Laufzettel“, suchen den Raum, in dem ihr Unternehmen sich präsentiert. Immer vier Arbeitgeber gleichzeitig informieren im zweiten Stock in der Mediothek, im FB Deutsch, Raum 224 und Raum 225. Darunter sind öffentliche Arbeitgeber wie Polizei, Museen oder die Wasserbetriebe. Aber auch kleine und große private Ausbildungsbetriebe wie Logistiker, Industrieunternehmen oder Stromversorger sind dabei.

Pierburg

JobTalks Brunnenviertel 2017Bei Pierburg, einem Unternehmen aus dem Brunnenviertel, zum Beispiel sitzen um 11.40 etwa zehn Jungs im Kreis um Ausbilder Daniel Selchow und Azubi Tarik Dogan. Tarik ist im vierten Lehrjahr. Große Worte über selbstverständliche Dinge zu machen, das ist nicht seine Sache. Zu spüren ist aber, dass er gern bei dem Autozulieferer Pierburg lernt. Mitgerbacht hat er einen Truck aus Metall. Das ist sein Lehrstück, weil er an dem beweisen konnte, dass er alle Bearbeitungstechniken gut beherrscht. Sein Ausbilder hat noch einen Benzinmotor mit einer Drosselklappe mitgebracht. Mehrere 100.000 Stück stellt Pierburg davon pro Jahr her.

Auch die Schüler wollen nicht viel „Gerede“ hören. Sie interessiert – und zwar in dieser Reihenfolge: Wie hoch ist das Gehalt eines Azubis? Welchen Abschluß und welche Noten werden für einen Industriemechaniker gebraucht? Wieviele bewerben sich? Wie lang ist der Arbeitstag? Immerhin, selbst für einfache Tätigkeiten zahlt Pierburg 2.000 Euro brutto (das sind etwa 1.300 Euro netto). Wer eine Ausbildung über dreieinhalb Jahre schafft, der kann als Berufseinsteiger mit 2.500 Euro butto rechnen. Übernommen wird, wer die Ausbildung ordentlich zu Ende bringt.

Berliner Wasserbetriebe

Um 12.20 Uhr stellen sich die Berliner Wasserbetrieben vor. Hier sitzt der Ausbilder schweigend daneben, während seine beiden Azubis gekonnt einen Vortrag halten. Elektroniker lernt der eine, der andere Anlagenmechaniker. Das Ausbildungsgehalt ist ähnlich wie bei Pierburg, aber nach der Lehre wird in beiden Berufen mehr verdient.

Die Schülerinnen – die Mädchen sind in der Überhahl in diesem Raum - sind in der neunten Klasse. Für sie ist das Berufsleben offenbar noch weit weg. Sie haben erst mal keine Fragen nach dem Vortrag. Dafür stellt eine Mitarbeiterin von Pfefferwerk, dem Organisator des JobTalks, einige Fragen. Werden bei den Berliner Wasserbetrieben bei technischen Berufen Bewerbungen von Mädchen bevorzugt? Kann man ein Praktikum machen? Ist man während der Ausbildung allein in Berlin unterwegs oder stets im Schlepptau des Ausbilders? Im nächsten Jahr, wenn die eigenen Berufswünsche konkreter und dringender sind, werden sie möglicherweise eben diese Fragen stellen.

Gefördert vom Quartiersmanagement

Wenn es denn ein vergleichbares Projekt im nächsten Jahr wieder gibt. Denn die Job-Talks sind ein Projekt, das bereits über mehrere Jahre hinweg durch den Projektfonds finanziert wurde. Träger ist die Pfefferwerk gGmbH. Die Finanzierung erfolgt über das Quartiersmanagement mit Mitteln der Sozialen Stadt.

Rückblicke

Von vorhergehenden JobTalks gibt es ebenfalls Reportagen zu lesen. Hier geht es zum Bericht aus dem Jahr 2014 und 2016.

Job-Talks 2017 Brunnenviertel

16.10.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Sprechstunde "Gärtnern in der Ackerstraße"

Ackerstraße

Wie kann man loslegen, um die Ackerstraße zu verschönern? Wo darf man gärtnern? Gibt es schon Menschen, die sich um Baumscheiben oder Hochbeete kümmern? Am 19. Oktober wird zu diesen und ähnlichen Fragen beraten.

 

Das Projekt "Nächster Halt: Ackerstraße" lädt ein:

  • Am Donnerstag den 19. Oktober 2017 findet von 16 - 18 Uhr im Gemeindezentrum St. Sebastian in der Feldstr. 19 die dritte Sprechstunde zum Thema „Engagement und Gärtnern in der Ackerstraße“ statt. Wer sich für die Verschönerung der Ackerstraße einsetzen möchte, ist herzlich willkommen. Wir beantworten Fragen und bieten Unterstützung.

  • In einer letzten geplanten Aktion in diesem Jahr möchten wir gern gemeinsam mit allen Interessierten Frühjahrsblüher-Blumenzwiebeln in der Ackerstraße verteilen, um dem langen und tristen Winter mit ein paar frühen Farbakzenten entgegenzuwirken. Die Aktion wird Anfang November stattfinden, der Termin wird wieder per Plakataushang und Flyer sowie auf der Seite des QM Ackerstraße (http://www.brunnenviertel-ackerstrasse.de/) bekannt gegeben.

Zum Projekt: Ziel des über den Projektfonds geförderten Projektes ist es, die Aufenthaltsqualität in der Ackerstraße sichtbar zu verbessern und das nachbarschaftliche Engagement für den öffentlichen Raum zu stärken. Innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre werden Workshops, Feste und Maßnahmen zur Verschönerung der Ackerstraße und Sensibilisierung für das Thema Müll stattfinden. Ein weiteres Ziel ist es, die BewohnerInnen des Quartiers näher zusammenzubringen.

Gärtnern

26.09.2017

Fotos: Andrei Schnell

Text: Gruppe F

Neue Kurse im Familienzentrum

Familienzentrum Kursplan22 regelmäßige Kurse listet aktuell der Wochenplan des Familienzentrums auf. Aber es gibt auch Angebote, die nicht jede Woche stattfinden. Unter diesen neu sind unter anderem das Gesunde Kochen, das einmal im Monat stattfindet und die Lesestunde für Familien. Ebenfalls ein Tipp: Das Sprachcafe. Neu ist auch die Telefonnummer des Familienzentrums in der Wattstraße.

Das Projekt Sprachcafé

Jede Woche können sich Menschen, die deutsch lernen wollen, in einem Sprachcafé treffen. Das Besondere: Es wird ein Programm geplant, bei auch Ausflüge unternommen werden. Natürlich wird auch gemeinsam die deutsch Sprache geübt. Wer donnerstags von 9 bis 11 Uhr dabei sein möchte, meldet sich bei Selda Karaçay-Navabian, der Leiterin des Familienzentrums.

Gesundes Kochen

In diesem Kurs können Erwachsene und Kinder gemeinsam gesunde und leckere Rezepte aus verschiedenen Nationen ausprobieren. Mit viel Spaß wird abwechslungsreiches Essen gekocht, das preiswert und schnell zubereitet ist. Eigene Lieblingsrezepte können mitgebracht und anderen vorgestellt werden. Bitte Lebensmittel zum Kochen oder Backen mitbringen, Koten entstehen nicht. Um Anmeldung wird gebeten.

Termine: Immer am Donnerstag von 11 bis 14 Uhr: 26. Oktober, 9. November, 7. Dezember, 21. Dezember. Im Begegnungscafé.

Begegnungscafé im Familienzentrum WattstraßeLesestunden für Familien

Lesespaß für die ganze Familie versprechen die bunten Lesestunde ein! Die kostenlosen Vorlesestunde richten sich an Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren in Begleitung ihrer Eltern.

Termine: Immer Dienstag ab 15.30 Uhr: 24. Oktober, 28. November und 19. Dezember 2017. Keine Anmeldung erforderlich.

Winterzauberwoche

Vom 28. November bis 1. Dezember erwartet die Familien wieder eine Winterzauberwoche. Weitere Infos zu dieser Woche folgen noch.

Neue Telefonnummer

Das Familienzentrum hat eine neue Rufnummer! Ab ist für Fragen oder Anmeldungen die 030 - 443 83 345 zu wählen.

Über das Projekt "Stärkung nachbarschaftlicher Aktivitäten"

Ab 2018 läuft unter dem Namen „Stärkung nachbarschaftlicher Aktivitäten im Familienzentrum“ ein über das Quartiersmanagement gefördertes Projekt weiter und wird inhaltlich erweitert. In dem Projekt wurden von Ehrenamtlichen verschiedene Angebote und Veranstaltungen durchgeführt und mitgestaltet wie zum Beispiel die Hausaufgabenhilfe, das Frauenfrühstück, die Musikgruppe „Klang der Kulturen“ und der Newsletter des Familienzentrums. Möchten auch Sie sich aktiv im Quartier einbringen und haben vielleicht schon eine Idee? Das Familienzentrum freut sich auf Sie.

Weitere Infos:

Das Familienzentrum erstellt vier Mal im Jahr einen Newsletter im PDF-Format der auf der Webseite des Trägers Pfefferwerk rechts zu finden ist.

Selda Karacay

16.10.2017

Text: Pressemitteilung

Foto: Andrei Schnell

Turnhalle macht Platz für Wohnungsbau

Diesterweg Gymnsasium SporthalleDer Berliner Senat hat bei seiner Sitzung am 10. Oktober beschlossen, dass es beim Neubau von Wohnungen auf dem Gelände des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums voran gehen kann. "Der Senat schließt sich der Absicht des Bezirksamts Berlin-Mitte an, die freistehende Sporthalle sowie den anliegenden Sportplatz auf dem Gelände des ehemaligen Diesterweg-Gymnasiums, Putbusser Str. 12, zugunsten eines neuen Wohnprojektes aufzugeben.", heißt es. Die Vorlage zu diesem Beschluss kam von Innen- und Sportsenator Andreas Geisel (SPD).

Ausdrücklich heißt es in einer Pressemitteilung des Senats: "Es ist vorgesehen, dass auf dem Grundstück kostengünstige Mietwohnungen und Flächen für soziale, kulturelle und öffentliche Nutzungen entstehen." Die Aufzählung zeigt an, dass demnach der Weg nicht für Neubau durch die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo frei gemacht werden soll, sondern auch für das Sozio-Kulturelle Zentrum. Das will die Non-Profit-Initiative ps.wedding nach Sanierung im alten Schulhaus einrichten.

Die Sporthalle - von der Swinemünder Straße aus gesehen hinter dem orangefarbenen Schulgebäude - soll abgerissen werden. Als Ersatz wird auf dem Grundstück der Vineta-Grundschule eine neue Sporthalle gebaut.

Auf dem Papier ist es eine gute Idee mit dem Abriss zu warten, bis der Neubau der Ersatzhalle fertig ist. Tatsächlich ist aber die alte Sporthalle in der Putbusser Straße derzeit gesperrt. Im Juni 2017 gab es einen Wasserschaden. Die KiezSportlotsin Susanne Bürger befürchtet, dass in die alte Turnhalle nicht mehr investiert wird: "Nach dem letzten Wasserschaden hat die Sperrung 1 Jahr gedauert. Wird man überhaupt noch einmal Geld in eine Halle stecken, die sowieso abgerissen wird?", fragt sie auf Facebook.

Der nächste Schritt ist, dass das Berliner Abgeordnetenhaus diesem Plan zustimmt.

Diesterweg Gymnasium

10.10.2017

Text: Pressemitteilung

Fotos: Andrei Schnell

Veranstaltungskalender September bis November

Veranstaltungskalender Brunnenviertel Herbst 2017An einem kräftigen, dunklen orangen Farbton ist der aktuelle Veranstaltungskalender für das Brunnenviertel zu erkennen. Er enthält wieder viele Tipps und Hinweise auf Angebote im Kiez. Der Faltplan nennt dieses Mal Termine bis Mitte November. Zusammengestellt wurden die Ankündigungen wie gewohnt von Birgit Bogner. Der Kalender liegt an vielen Stellen im Kiez zur kostenfreien Mitnahme aus.

Rund 60 einzelne Veranstaltungen listet der Kalender für Monate Mitte September bis Mitte November auf. Fast alle davon finden im Brunnenviertel statt. Außerdem sind alle Adressen mit Veranstaltungsorten im Kiez genannt. Unter den regelmäßigen Angeboten werden die Ballspiele auf dem Gartenplatz hervorgehoben. 

Hier eine Auswahl einzelner Termine:

  • Am 15. September lädt das Familienzentrum in der Wattstraße wieder zum mehrsprachigen Bilderbuchkino ein. Licht aus, Geschichte an.
  • Am 16. September wird auf der Ackerstraße gefeiert: Straßenfest und Projektmesse.
  • Am 18. September gibt es eine Führung durch die Rostenthaler Vorstadt.
  • Am 20. September ist "familienfreundliches Wohnen" Thema beim Berliner Familienforum 2017. Bei soviel Familie kann der Veranstaltungsort nur das Familienzentrum Wattstraße sein
  • Am 6. Okotber wird Asure gefeiert. Nicht nur Muslime feiern, auch die christlichen Kirche feiern mit. Alle neugierigen Nachbarn herzlich eingeladen dabei zu sein.
  • Am 7. Oktober ist wieder Familiennacht.

Termine, Angebote und Tipps sind auch auf der Unterseite Aktuelle Veranstaltungen zu finden.

Veranstaltungskalender Herbst 2017 Brunnenviertel

Text: Andrei Schnell, Grafik: artem

06.03.2017