November 2017

Workshop: Eventkalender des Quartiersmanagements

VeranstaltungskalenderAuf der Webseite des Berliner Quartiersmanagements und auf allen Webseiten der über 30 Quartiersmanagementsgebiete gibt es einen Veranstaltungskalender. In diesen Online-Kalender können Veranstalter selbst Termine eintragen. Wie das geht, erklärt Birgit Bogner in einem Workshop am 20. November.

"Kurzeinführung in die Nutzung der Online Kalender der Quartiersmanagements" heißt das Seminar am Montag, 20. November, um 13 Uhr im Computerraum des Olof-Palme-Zentrums vollständig. In maximal zwei Stunden erklärt Birgit Bogner Interessierten, wie Angebote, Termine und Events veröffentlicht werden können. "Hauptziel des Kurz-Workshops ist es, dass Akteure in Zukunft selbständig ihre Angebote im Veranstaltungskalender des Quartiersmanagement-Portals eintragen können", sagt Birgit Bogner.

Es besteht die Möglichkeit je nach Interesse der Anwesenden auch darüber zu sprechen, wie andere Portale für Veranstaltungswerbung genutzt werden können.

Es wird auch kleine Mittagssnacks geben.

Auf dieser Webseite ist der Kalender über den Button "Aktuelle Termine" erreichbar. Auf der Webseite des Berliner Quartiersmanagements ist der Online-Kalender unter Aktuelles und Unterpunkt Veranstaltungen zu finden.

Seminar Veranstaltungskalender im Olof-Palme-Zentrum

15.11.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Adventstipps im Veranstaltungskalender

Kalender Brunnenviertel 2017An den Auslegestellen im Kiez liegen nun Veranstaltungskalender in der Farbe lila aus. Der neue Kalender gibt Tipps für Veranstaltungen im Brunnenviertel von November bis Anfang Januar 2018. Rund 60 verschiedene Termine werden genannt. Der gedruckte Faltplan kann kostenfrei mitgenommen werden.

Am 28. November feiert das Familienzentrum in der Wattstraße ein Winterfest. Bei diesem Fest werden auch die Suppen verköstigt, deren Rezepte beim Suppenwettbewerb des Quartiersmanagements gewonnen haben.

Gleich am Tag darauf verwandelt sich das Familienzentrum in eine Weihnachtsbäckerei.

Am 10. Dezember feiert das Brunnenviertel beim Adventsmarkt im Olof-Palme-Zentrum.

Und vieles mehr ist im Brunnenviertel zu entdecken

Der Kalender mit allen Veranstaltungen steht als PDF zum Download bereit und kann an vielen öffentlichen Orten im Kiez kostenfrei mitgenommen werden: Kalender. Außerdem gibt es auf dieser Webseite die Unterseite Aktuelle Veranstaltungen. Auch dort sind Termine, Angebote und Tipps online zu finden.

Veranstaltungskalender 2017 Brunnenviertel

10.11.2017

Text: Andrei Schnell, Grafik: artem

So kann das Lastenrad ausgeliehen werden

LastenradEs ist nun einfacher, das Lastenfahrrad auszuleihen. Ein einfacher Online-Kalender wurde freigeschaltet, auf dem jederzeit zu sehen, zu welchen Terminen das Rad gebucht werden kann. Das Transportrad steht im Olof-Palme-Zentrum und kann telefonisch reserviert und auch dort vor Ort abgeholt werden.

Vor wenigen Tagen wurde der Kalender im Internet freigeschaltet. Er zeigt, an welchen Terminen das Lastenrad für das Brunnenviertel verfügbar ist. Außerdem gibt es eine Anleitung auf einem A4-Blatt.

Wer das Transportgerät benötigt, meldet sich über E-Mail-Adresse opz@pfefferwerk.de rechtzeitig an oder ruft die Telefonnummer 030 2219 04583 an. Die Abholung und Rückgabe erfolgt im Olof-Palme-Zentrum in der Demminer Straße montags von 10 bis 15 Uhr, dienstags bis sonnabends von 10 bis 19 Uhr.

Das Lastenrad kann von jedem ausgeliehen werden, der mindestens 18 Jahre alt ist. Die Ausleihe ist kostenlos. Bei der Abholung im Olof-Palme-Zentrum ist ein Personalausweis vorzulegen.

Das Lastenfahrrad wurde im Dezember 2013 komplett als Marke Eigenbau von Grund auf komplett in Eigenregie geschweißt und geschraubt. Das Material für den Bau kam damals aus dem Aktionsfonds, der Mittel des Förderprogramms Soziale Stadt bereitstellt.

LINKS
Zum Online-Kalender Lastenrad

Lastenrad Kalender

08.11.2017

Text und Foto: Andrei Schnell

Künstlerisches Nachdenken über Barrieren

AktionswocheIn einer Aktionswoche unter dem Titel "Man ist nicht behindert, man wird behindert" vom 6. bis zum 11. November regt die Galerie oqbo an, über Barrieren und Hürden nachzudenken. Eine mobile Baustelle, eine visuelle Interaktion, ein Video und eine Ausstellung in der Brunnenstraße machen auf Hindernisse im Alltag von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen aufmerksam.

Während der Aktionswoche wird es zum einen eine Kunstaktion zwischen der Bernauer Straße und der Voltastraße geben. Im öffentlichen Raum wird eine "Baustelle" errichtet, die wandern wird und mit Texten zum Nachdenken über Barrieren im weitesten Sinne anregen wird.

Zum zweiten nutzt der Künstler Dennis Meier, der selbst Rollstuhlfahrer ist, die nicht immer barrierefreien Gegebenheiten der Brunnenstraße für seine künstlerischen Irritationen. Mit einfachen Materialen wie Klebeband und Holzbrettern greift er rund um die Galerie oqbo ins Straßenbild ein.

Außerdem wird in der Brunnenstraße 63 abends das Video "Creating the Spectacle!" der britischen Künstlerin Sue Austin zu sehen sein. Der Film wird auf die Schaufensterscheibe der Galerie projiziert. Hauptrolle in dem Film spielt ein Rollstuhl-Tauchgerät. Die Künstlerin will erreichen, einen Rollstuhl nicht nur negativ als ein Hilfsmittel anzusehen. Dazu interpretiert sie den von ihr genutzten Rollstuhl als ein Kunstobjekt, mit dem besondere Unterwasser-Choreograhien möglich sind.

Einen Monat nach der Aktionswoche zeigt die Galerie oqbo in der Brunnenstraße 63 am 12. Dezember (Dienstag) eine Ausstellung über die Aktionswoche. Bei der Eröffnung wird der Verein Rollers e.V. Untersuchungen zu Barrieren im Brunnenviertel präsentieren.

Auftraggeber der Aktionswoche ist der Verein Rollers e.V. Er hat in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße das Projekt „Bewegungsfreiräume“ initiiert. Ziel des Projektes ist, das Brunnenviertel daraufhin zu untersuchen, wie zugänglich es für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist. Außerdem will das Projekt Möglichkeiten zur Beseitigung von Barrieren aufzeigen.

Weiterführende Informationen:
Der Verein Rollers e.V. informiert auf einer Webseite über das Projekt Bewegungsfreiräume.
Die Galerie oqbo stellt die Aktionswoche "Man ist nich behindert, man wird behindert" auf ihrer Webseite vor.

Aktionswoche

27. Oktober 2017

Text: Andrei Schnell

Foto: Andrei Schnell

Grafik: oqbo

Bericht von der Blumenzwiebelpflanzaktion

Nächster Halt Ackerstreße Pflanzaktion BlumenzwiebelZum Abschluss des ersten Jahres im Projekt „Nächster Halt: Ackerstraße“ fand am Mittwoch, den 8. November, eine Pflanzaktion von Blumenzwiebeln mit Gehölzschnitt in der Ackerstraße statt. Mit der Hilfe von fast 50 Schülern und Schülerinnen der Gustav-Falke Grundschule und der Phorms Schule wurden in den Hochbeeten der Ackerstraße rund 200 Blumenzwiebeln gesteckt.

Zur Vorbereitung der Pflanzaktion wurde das Team fleißig von den Kiezläufern unterstützt: Büsche und Sträucher in vier Hochbeeten am Straßenrand wurden beschnitten und eine große Menge an Glasflaschen und Müll aus den Beeten gefischt. So haben die Blumenzwiebeln nun ausreichend Platz.

Nächster Halt Ackerstraße Pflanzaktion BlumenzwiebelnBevor es für die Kinder ans Pflanzen ging, gab es einige Fragen zu beantworten: Wie funktionieren Blumenzwiebeln? Warum vergraben wir sie schon im Herbst in der Erde? Die Schüler und Schülerinnen lernten, wie eine Blumenzwiebel von innen aussieht und welche Funktionen Ersatz- und Brutzwiebel haben, wie die Frühjahrsblüher den Frost überleben und sogar für sich nutzen. Anschließend ging es in Kleingruppen an die Beete, um die Blumenzwiebeln zu setzen. Dabei gab es ein paar Dinge zu beachten: jede Zwiebel benötigt ausreichend Platz zu ihren Nachbarn und bevorzugt eine bestimmte Tiefe, Narzissen werden zum Beispiel gerne 10 cm unter der Erde und mit 10 cm Abstand bis zur nächsten Zwiebel vergaben.

Am Ende der Aktion erstellten die Kinder einen Plan, in dem sie die vergrabenen Narzissen, Krokusse, Hasenglöckchen, Hyazinthen und Tulpen verorteten. So können sie im Frühjahr prüfen, ob die Blumen in ihren Beeten schon blühen. Bei Tee und Lebkuchen konnten sie sich nach getaner Arbeit aufwärmen.

Nächster Halt Ackerstraße Pflanzaktion BlumenzwiebelnImmer wieder hielten Passanten an, stellten interessiert Fragen und lobten die fleißige Arbeit der Kinder. Nun können sich Anwohner und Anwohnerinnen auf den Frühling freuen und auf eine bunt blühende Ackerstraße.

Nächste Termine:

Das Projekt „Nächster Halt: Ackerstraße“ geht in die Winterpause. Im neuen Jahr gibt es wieder viele tolle Aktionen und Mitmachmöglichkeiten – über Aushänge, einen Email-Verteiler, den Kiezmelder und die Veranstaltungskalender des QM Brunnenviertel-Ackerstraße wird rechtzeitig darüber informiert.

In der Gartenstr. 122 soll im kommenden Jahr ein Nachbarschaftsgarten entstehen – dafür werden tatkräftige Interessierte gesucht. Wer Lust auf’s gemeinsame Gärtnern hat, kann sich an Marieke Koehn (koehn@gruppef.com) wenden.

Zum Projekt:

Ziel des Projektfonds-geförderten Projektes ist, die Aufenthaltsqualität in der Ackerstraße sichtbar zu verbessern und das nachbarschaftliche Engagement für den öffentlichen Raum zu stärken. Innerhalb des nächsten Jahres werden Workshops, Feste und Maßnahmen zur Verschönerung der Ackerstraße und Sensibilisierung für das Thema Müll stattfinden. Ein weiteres Ziel ist es, die BewohnerInnen des Quartiers näher zusammenzubringen.

Nächster Halt Ackerstraße Pflanzaktion Zwiebel

10.11.2017

Text und Fotos: Gruppe F

Klimakonferenz im Wedding

COB 1 Conference of BerlinVom 6. bis zum 17. November beraten in Bonn 25.000 Teilnehmer aus 195 Staaten, um ein Regelwerk auszuhandeln, wie die auf der Konferenz von Paris 2015 beschlossenen Klimaziele konkret erreicht werden sollen. Eine Gruppe von Berlinern organisiert in der Gerichtsstraße eine eigene, selbstorganisierte Klimakonferenz. Am 11. November soll eine Berliner Erklärung veabschiedet werden.

„Wir können nicht länger warten. Wir fangen selbst an, das Klima in Berlin zu verbessern.“ Das war der Anstoß für ein Bündnis von Berlinern, eine lokale Conference of Berlin parallel zur Weltklimakonferenz in Bonn zu organisieren. "Die Conference of Berlin basiert auf der Überzeugung, dass Wandel von unten kommen und vor der eigenen Haustür beginnen muss", heißt es in einer Mitteilung. Und weiter: "Ziel ist es, in Berlin eine klimafreundliche,solidarische und nachhaltige Stadt zu schaffen, die andere Menschen an anderen Ortenweltweit inspirieren kann."

Die Conference of Berlin, abgekürzt COB#1, findet vom 5. bis 18. November größtenteils in der Gerichtsstraße 23 im Projektraum "Baumhaus" statt. Das Programm zeigt, dass es anders als in Bonn weniger um eine klassische Tagung geht. Vielmehr stehen verschiedenartige Formen des Austauschs von Klimainitiativen im Mittelpunkt. Neben vielen Diskussionsrunden, die tagsüber stattfinden, gibt es abends in der Reihe Nachtcafé auch Lyrikabende, Workshops und Kino.

Höhepunkt der COB#1 ist sicherlich der 11. November. Von 13 bis 22 Uhr wird die Berliner Erklärung feierlich unterzeichnet.

Die Erklärung ist eine Selbstverpflichtung. Der Text ist bereits online verfügbar. Eine Kommentarfunktion auf der Webseite erlaubt Hinweise zu Formulierungen.

Weiterführende Informationen:
Berliner Erklärung

Conference of Berlin 1

08.11.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Am 8. November den Winter überlisten

Die Ackerstraße aufblühen lassenDer Herbst ist nicht nur die Zeit, in der Frühling und Sommer vergehen. Er ist auch die Zeit nach vorn zu schauen und vorauszuplanen. Wer bereits jetzt an das Ende der dunklen Jahreszeit denkt, der steckt in diesen Tagen Blumenzwiebeln in die Erde. Bei einer öffentlichen Aktion am 8. November ist jeder eingeladen, die Hochbeeten in der Ackerstraße mit Zwiebeln zu bestücken, damit die Straße im nächsten Jahr früh erblühen kann.

Um 14 Uhr startet die Aktion auf dem kleinen Vorplatz in Höhe Ackerstraße 118. Gesteckt werden Frühjahrsblüher, um mit ein paar frühen Farbakzenten im Jahr 2018 den Kiez zu beleben. Die Hochbeete werden zuvor etwas ausgelichtet, das heißt, die Flächen werden mit einem kleinen Gehölzschnitt vorbereitet. Auch Schulkinder der angrenzenden Schulen sowie die Kiezläufer werden am 8. November bei der Aktion vor Ort sein.

Alle Interessierte, Anwohner und Anwohnerinnen, sind eingeladen, beim Stecken der Zwiebeln dabei zu sein. Pflanzen, Werkzeuge und Gartenhandschuhe werden gestellt, es können aber auch eigene Handschuhe mitgebracht werden. Zum Aufwärmen wird heißer Tee gekocht.

Die Aktion wird von den Landschaftsarchitekten Gruppe f organisiert, die das Projekt "Nächster Halt: Ackerstraße" übernommen haben. Finanziert wird das Projekt durch das Quartiersmanagement aus dem Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt.

Weiterführende Informationen:
Die Webseite des Projektträgers Gruppe F

Die Ackerstraße aufblühen lassen

06.11.2017

Text und Foto: Andrei Schnell, Grafik: promo