November 2017

Weihnachtsfeier für Senioren

GebäckEin Jahr lang war die Seniorenfreizeitgruppe aktiv. Im Dezember soll es nun ruhiger werden. Bei einer Weihnachtsfeier am 18. Dezember um 15 Uhr klingt das Jahr im Familienzentrum Wattstraße aus. Vorher gibt es am 4. Dezember noch einmal ein reguläres Treffen und Sanfte Gymnastik.

Dorothea Reinhardt vom Verein "Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand" lädt Menschen ab 60 Jahren zu regelmäßigen Treffen und Unternehmungen im Brunnenviertel ein. Im Dezember steht am Montag, den 4. Dezember, um 14 Uhr wieder die Sanfte Gymnastik auf dem Programm. Viele Mitglieder der Gruppe haben sich diese gewünscht. Um 14.30 Uhr beginnt dann das regelmäßige Treffen im Familienzentrum Wattstraße. Bei den Treffen werden die nächsten Unternehmungen besprochen.

Höhepunkt im Dezember ist die Weihnachtsfeier am Montag, den 18. Dezember, um 15 Uhr. "Ausgangspunkt" ist wiederum das Familienzentrum Wattstraße.

"Wir sind Frauen und Männer aus dem Brunnenviertel im Alter zwischen 60 und 75 plus", beschreibt Dorothea Reinhardt die Gruppe, "das Erwerbsleben liegt hinter uns und hoffentlich viel Zeit liegt noch vor uns. Diese Zeit wollen wir gemeinsam gestalten mit Ausflügen, kulturellen Veranstaltungen, Vorträgen und natürlich mit Geselligkeit."

Die Freizeitgruppe unter dem Motto "Raus aus der Hängematte - rein in die Aktivität" richtet sich an Ältere. Die Gruppe trifft sich regelmäßig zweimal im Monat. Für Nachfragen ist Dorothea Reinhardt (Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.) telefonisch unter 030 493 36 77 oder per Mail unter dorothea-reinhardt@gmx.de zu erreichen. Dorothea Reinhardt ist in der Geschäftsstelle des Vereines Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V. tätig.

Die Gruppe ist Teil des Projekts "Zufrieden alt werden im Brunnenviertel", das mit Mitteln der Sozialen Stadt aus dem Projektfonds gefördert wird. Gestartet ist das Projekt im Frühjahr 2016.

LINKS
Eine knappe Zusammenfassung des Projekts findet sich auf der Webseite des 
Trägervereins Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.

Seniorenfreizeitgruppe

22.11.2017

Text: Andrei Schnell

Fotos: Dorothea Reinahrd

Die schönste Jahreszeit: Der Advent

WeihnachtsmarktDas Beste kommt zum Schluss. Auch das Kalenderjahr endet mit der Adventszeit und die bringt für Kinder erst den Adventskalender und dann schon bald den Nikolaus und natürlich für alle die Zeit der Wünsche und Heimlichkeiten bis zum eigentlichen Weihnachtsfest. Am 31. Dezember schließlich folgt das Silvesterfeuerwerk. Der Advent ist auch die Zeit der Weihnachtsmärkte, die für alle attraktiv sind. Im Brunnenviertel gibt es dieses Jahr gleich zwei Märkte!

Adventsmarkt im Olof-Palme-Zentrum

Bereits zum zweiten Mal gibt es in diesem Jahr einen Adventsmarkt im Olof-Palme-Zentrum in der Demminer Straße 28. Er findet am Sonntag, den 10. Dezember zwischen 14 und 18 Uhr statt. Es wird wieder ein kleiner, lokaler Brunnenviertel-Weihnachtmarkt für Vereine, Initiativen und KiezbewohnerInnen werden. Im Garten des Olof-Palme-Zentrums und im Haus präsentieren lokale KünstlerInnen und KunsthandwerkerInnen ihre Produkte. KiezbewohnerInnen und Nachbarn können selbst Hergestelltes verkaufen. Auch Süßes und Herzhaftes sowie alkoholfreier Punsch wird im Angebot sein. Es erwartet Sie ein besinnliches Miteinander mit vielen Angeboten für Groß und Klein.

Brunnenmarkt im Advent

Ein weihnachtlicher Streetfood-Markt mit Adventsstimmung findet am Sonntag, den 3. Dezember von 12 bis 19 Uhr an der Brunnenstraße statt. Der monatlich auf dem Gehweg, zwischen Brunnenstraße und Demminer Straße, stattfindende Markt gibt sich zum Ende des Jahres ein weihnachtliches Gewand. Für die Adventsstimmung sorgen Winzerglühweine, kleine Verkaufsstände, eine Feuerschale zum Aufwärmen und eine Jurte, in der BesucherInnen zwischen 13.30 und 16.30 Uhr Märchen lauschen können. Ab 18 Uhr gibt es Musik:  Julia de Boor und Klara Li unterhalten die BesucherInnen mit Improvisation vom Cello, Gesang und Wasserglas-Musik. Aktuelle Informationen gibt es auf Facebook unter: www.facebook.com/events/123880104976092/

Weitere Adventstipps

*** Sie hat schon Tradition, die Fahrt mit der Dampflok um den Nikolaustag. In diesem Jahr beginnt die Fahrt schon am Sonntag, den 3. Dezember um 9 Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen. Die kurze Rundfahrt bis 10.30 Uhr ist für Familien mit Kindern besonders geeignet. Und der Nikolaus ist auch mit an Bord und verteilt kleine Geschenke! Weitere Infos und Fahrkartenreservierungen gibt es unter: www.berlin-macht-dampf.com.

*** Fußläufig zu erreichen ist vom Brunnenviertel aus der Lucia Weihnachtsmarkt in der Kulturbrauerei. In romantischer Kulisse kann man dem Weihnachtssingen lauschen, Kettenkarussell fahren, gebrannte Mandeln naschen und Weihnachtsgeschenke kaufen. Für das nordisch-skandinavische Flair sorgt eine mobile Sauna. Der Markt öffnet am Montag, den 27. November und ist täglich bis einschließlich 23. Dezember geöffnet. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag 15 bis 22 Uhr und Samstag/Sonntag 13 bis 22 Uhr.

*** Besonders an Wochenenden ist das Erika-Heß-Eisstadion ein beliebtes Ausflugsziel. Bereits seit Mitte Oktober hat in der Müllerstraße 185 die Eislaufsaison begonnen. Bis zum 18. März 2018 können Schlittschuhfans auf dem freien Eisfeld und in der Halle laufen.

Die Eisfläche unter freiem Himmel ist in der Saison 2017/2018 zu folgenden Zeiten geöffnet:
Montag und Dienstag 9 bis 12 und 15 bis 17.30 Uhr
Mittwoch und Donnerstag 9 bis 12 Uhr, 15 bis 17.30 Uhr und 19.30 bis 21.30 Uhr
Freitag und Samstag 9 bis 12 Uhr, 15 bis 17.30 Uhr und 19.30 bis 22 Uhr
Sonn- und Feiertag 9 bis 12 Uhr, 14 bis 17 Uhr
Zusätzlich ist Dienstag und Donnerstag ein Frühlauf von 7.30 bis 9 Uhr möglich.
Heiligabend und Silvester ist das Eisstadion geschlossen, am 1. Januar 2018 ist von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Schulkinder können sich auf Ferien freuen, die vom 21. Dezember bis zum 2. Januar dauern.

Weihnachtsmarkt

21. November 2017

Text und Foto: Dominique Hensel

Adventstipps im Veranstaltungskalender

Kalender Brunnenviertel 2017An den Auslegestellen im Kiez liegen nun Veranstaltungskalender in der Farbe lila aus. Der neue Kalender gibt Tipps für Veranstaltungen im Brunnenviertel von November bis Anfang Januar 2018. Rund 60 verschiedene Termine werden genannt. Der gedruckte Faltplan kann kostenfrei mitgenommen werden.

Am 28. November feiert das Familienzentrum in der Wattstraße ein Winterfest. Bei diesem Fest werden auch die Suppen verköstigt, deren Rezepte beim Suppenwettbewerb des Quartiersmanagements gewonnen haben.

Gleich am Tag darauf verwandelt sich das Familienzentrum in eine Weihnachtsbäckerei.

Am 10. Dezember feiert das Brunnenviertel beim Adventsmarkt im Olof-Palme-Zentrum.

Und vieles mehr ist im Brunnenviertel zu entdecken

Der Kalender mit allen Veranstaltungen steht als PDF zum Download bereit und kann an vielen öffentlichen Orten im Kiez kostenfrei mitgenommen werden: Kalender. Außerdem gibt es auf dieser Webseite die Unterseite Aktuelle Veranstaltungen. Auch dort sind Termine, Angebote und Tipps online zu finden.

Veranstaltungskalender 2017 Brunnenviertel

10.11.2017

Text: Andrei Schnell, Grafik: artem

Neue Kurse im Familienzentrum

FamilienzentrumDas Familienzentrum lässt im Dezember den Winterschlaf ausfallen und startet neue Kurse für Familien. Nächste Woche startet die Winterzauberwoche, jeden Donnerstag wird lecker und gesund gekocht, dienstags können Kinder ab Jahren tanzen und einmal im Monat gibt es eine Lesestunde für Familien. Und natürlich läuft das reguläre Programm weiter.

Während der Winterzauberwoche ist viel los. Am Dienstag, 28. November, geht es um 15.30 Uhr mit einer Vorlesestunde mit winterlichen Geschichten voller Schnee und Magie. Im Anschluss werden ab 16 Uhr Suppen mit Kiezrezepten gekostet. Am Mittwoch verwandelt sich das Familienzentrum ab 13 Uhr in eine Weihnachtsbäckerei. Am Donnerstag folgt Mächenkino um 15.30 Uhr. Mit einem Bilderbuchkino um 16.30 Uhr klingt die Woche am Freitag aus.

Am 7. und am 21. Dezember wird von 11 bis 14 preiswert gekocht. Alle Gerichte werden gemeinsam mit Kindern zubereitet. Neue Rezepte können ausprobiert werden. Um Anmeldung wird gebeten.

Jeden Dienstag können Kinder ab drei Jahren tanzen. Tanzlehrerin Christine Gensler lockt mit Bewegungsspielen, Abenteuerreisen und Geschichten und bringt die Kinder dazu, Bewegungen auszuprobieren und die Freude daran zu entdecken.

Am Dienstag, 19. Dezember, folgt der Lesespaß für die ganze Familie. Um 15.30 Uhr können Eltern mit Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren eine Stunde lang einem Vorleser oder Vorleserin lauschen.

Familienzentrum Wattstraße

24.11.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

Die Termine für 2018 können kommen

Jahreskalender 2018Anfang Dezember wird er ausgeliefert und im Vorortbüro bereitliegen: der Jahreskalender. Im Format A3 ist er praktisch für den Schreibtisch und erlaubt auf einem Blick eine Gesamtschau auf das gesamte Jahr 2018. Wichtige religiöse Feiertage verschiedener Weltreligionen sind farblich markiert. Die Schulferien sind mit hellblau hinterlegt.

Urlaub planen, Feiertage und Geburtstage im Blick haben, Pläne machen – dank der neuen Kalender aus dem Brunnenviertel kann das neue Jahr kommen. Für 2018 haben die beiden Quartiersmanagements zwei sehr verschiedene Kalender entworfen. Es gibt sie in den jeweiligen Vorort-Büros.

Das Quartiersmanagement Ackerstraße setzt beim Kalender 2018 auf das traditionelle A3-Format, das gut an einen Kühlschrank oder eine Pinnwand passt. Im Kalendarium des Kiez-Kalenders sind die Berliner Schulferien sowie die Feiertage der verschiedenen Religionsgemeinschaften bereits eingetragen. Auf der Rückseite gibt es Fotos aus dem Kiez und von nachbarschaftlichen Projekten. Der Kalender wird ab Anfang Dezember im Vorortbüro in der Jasmunder Straße 16 kostenlos erhältlich sein.

Das Quartiersmanagement Brunnenstraße hat auf seinem Kalender für das kommende Jahr viel Platz gelassen. Ganz minimalistisch und modern sind die 100 mal 70 Zentimeter großen Wandkalender. Die hochformatige Version mit 60 mal 80 Zentimetern passt übrigens gut an eine Tür, der querformatige Kalender ist eher für ein Büro oder eine große Wand in der Wohnung geeignet. Diese ebenfalls kostenlosen Kalender können ab sofort im Stadtteilladen in der Swinemünder Straße 64 abgeholt werden.

Jahresplaner QM Brunnenstraße

23.11.17

Text: Dominique Hensel

Grafik: Quartiersmanagement

 

Der Fördertopf Soziale Stadt wurde evaluiert

Soziale StadtIm nächsten Jahr feiert das Berliner Quartiersmanagement seinen 20. Geburtstag. Passend zu diesem Jubiläum wurde im Juni 2017 eine Studie zum Förderprogramm Soziale Stadt veröffentlicht. Die über 30 Quartiersmanagements im Land Berlin werden erheblich mit den Bundesmitteln Soziale Stadt bezuschusst. Doch nicht nur Berlin profitiert von diesem Fördertopf. Seit 1999 erhielten 441 Städte Geld, um "städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligte und strukturschwache Stadt- und Ortsteile" aufzuwerten und zu stabilisieren. So formuliert es eine Infoseite zur Sozialen Stadt im Internet.

Empfehlungen für die Zukunft

Der Leiter der Studie, Robert Kaltenbrunner, sieht die Soziale Stadt als Erfolg. Im Vorwort der Studie schreibt er, "dass das Programm die Ziele einer sozialen Stadtteilentwicklung sehr erfolgreich umsetzt." Aber es werden auch Hinweise zur Weiterentwicklung gegeben.

- Empfehlung eins: "Es bedarf eines neuen deutlichen Impulses für eine ressortübergreifende Zusammenarbeit." Gemeint ist, dass viele Aufgaben nicht ausschließlich einem Fachamt allein, etwa der Abteilung Stadtplanung oder dem Jugendamt, zuzuordnen sind. Oft sind zur Lösung eines Problems mehrere Fachabteilungen des Bezirksamts angesprochen. Bildlich gesprochen: Auf Kiezprobleme ist eine ganzheitliche Sicht erforderlich. "Ein Denken in Sozialräumen ist nach wie vor nicht bei allen Fachbehörden gleichermaßen verankert."

Aktionsfonds- Empfehlung zwei: "Der Verfügungsfonds hat sich zur Finanzierung bewohnergetragener Kleinprojekte bewährt und sollte noch konsequenter ausgeschöpft werden." In Berlin ist damit der Aktionsfonds angesprochen, der im Verhältnis zu anderen Fonds unbürokratisch genutzt werden kann.

- Empfehlung drei: Es bestehe ein "weiterer Innovationsbedarf" wie die Kiezbewohner einbezogen werden können. "Auf der einen Seite verfügen die Bewohnergruppen in Soziale-Stadt-Gebieten aufgrund ihrer sozioökonomischen Lage selten über die notwendigen Ressourcen für ehrenamtliches Engagement. Auf der anderen Seite sollen gerade diese Personengruppen im Sinne einer Empowerment-Strategie befähigt werden, ihren Stadtteil aktiv mitzugestalten."

Erfolge der Sozialen Stadt

Als innovativ sieht die Studie die "Integrierten Entwicklungskonzepte, das Quartiersmanagement und den Verfügungsfonds". Im 2017 neu aufgelegten und 200 Millionen Euro schweren Bundesprogramm "Investitionspakt soziale Integration im Quartier" haben diese seit 20 Jahren erprobten Elemente nun ebenfalls Einzug gehalten.

Abhängig ist der Erfolg auch von "einer zentralen, gut erreichbaren Lage des Vorortbüros, der Qualifikation der Quartiersmanager sowie deren Entscheidungsbefugnisse", so die Studie. In diesem Punkt zeigte sich Berlin im Vergleich zu anderen Kommunen "experimentierfreudig" und unterstützt politisch das Konzept Vorortbüro.

Allgemeine Infos zur Sozialen Stadt

IntegrationBeim Programm Soziale Stadt geht es anders als bei anderen Städtebauförderungen nicht ausschließlich um Beton. Es treten immer "sozio-integrative Maßnahmen" hinzu. "Aktivierung und Beteiligung ergeben sich aus den besonderen Ansprüchen an die Soziale Stadt", heißt es in der Studie.

Die Soziale Stadt ist eines von mehreren Bundesprogrammen der Städtebauförderung. Für den Städtebau stellte der Bund 2016 jeweils rund 100 Millionen Euro für den Stadtumbau Ost sowie den Stadtumbau West bereit. Noch einmal 100 Millionen Euro bewilligte der Bund für den Denkmalschutz (Ost und West zusammen). Die Soziale Stadt erhielt 150 Millionen Euro. Das Programm Aktive Stadtzentren umfasste über 100 Millionen Euro. Und der Topf Kleinere Städte und Gemeinden war 70 Millionen Euro groß. Zusammen waren das 650 Millionen Euro von seiten des Bundes. Die Bundesländer steuern ebenfalls hohe Beträge bei, da die Städtebauförderung eine so genannte Gemeinschaftsaufgabe ist.

Weiterführende Informationen

Zum Programm Soziale Stadt gibt es eine gut verständliche Webseite: www.staedtebaufoerderung.info.

Die Studie "Zwischenevaluierung des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt" kann auf der Webseite des Bundesinstituts für Bau- Stadt- und Raumforschung als PDF heruntergeladen werden.

Vikihaus

23.11.17

Text: Quartiersmanagement Soldiner Straße

Fotos: Andrei Schnell

So kann das Lastenrad ausgeliehen werden

LastenradEs ist nun noch einfacher das Lastenfahrrad auszuleihen. Ein übersichtlicher Online-Kalender wurde freigeschalten, auf dem jederzeit einzusehen ist zu welchen freien Terminen das Rad gebucht werden kann. Das Transportrad steht im Olof-Palme-Zentrum und kann telefonisch reserviert und auch dort vor Ort abgeholt werden.

 

Vor wenigen Tagen wurde der Kalender im Internet freigeschalten. Er zeigt, an welchen Terminen das Lastenrad für das Brunnenviertel verfügbar ist. Außerdem gibt es eine Anleitung auf einem A4-Blatt.

Wer das Transportgerät benötigt, meldet sich über die E-Mail-Adresse opz@pfefferwerk.de rechtzeitig an oder ruft die Telefonnummer 030 443 83 793 an. Die Abholung und Rückgabe erfolgt im Olof-Palme-Zentrum in der Demminer Straße 28 montags von 10 bis 15 Uhr sowie dienstags bis sonnabends von 10 bis 19 Uhr.

Das Lastenrad kann von jedem ausgeliehen werden, der mindestens 18 Jahre alt ist. Die Ausleihe ist kostenlos. Bei der Abholung im Olof-Palme-Zentrum ist ein Personalausweis vorzulegen.

Das Lastenfahrrad wurde im Dezember 2013 komplett als Marke Eigenbau von Grund auf komplett in Eigenregie geschweißt und geschraubt. Das Material für den Bau kam damals aus dem Aktionsfonds, der Mittel des Förderprogramms Soziale Stadt bereitstellt.

LINKS
Zum Online-Kalender Lastenrad

Lastenrad Kalender

08.11.2017

Text und Foto: Andrei Schnell

Künstlerisches Nachdenken über Barrieren

AktionswocheIn einer Aktionswoche unter dem Titel "Man ist nicht behindert, man wird behindert" vom 6. bis zum 11. November regt die Galerie oqbo an, über Barrieren und Hürden nachzudenken. Eine mobile Baustelle, eine visuelle Interaktion, ein Video und eine Ausstellung in der Brunnenstraße machen auf Hindernisse im Alltag von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen aufmerksam.

Während der Aktionswoche wird es zum einen eine Kunstaktion zwischen der Bernauer Straße und der Voltastraße geben. Im öffentlichen Raum wird eine "Wanderbaustelle" errichtet, die mit Texten zum Nachdenken über Barrieren im weitesten Sinne anregen wird.

Zum zweiten nutzt der Künstler Dennis Meier, der selbst Rollstuhlfahrer ist, die nicht immer barrierefreien Gegebenheiten der Brunnenstraße für seine künstlerischen Irritationen. Mit einfachen Materialen wie Klebeband und Holzbrettern greift er rund um die Galerie oqbo ins Straßenbild ein.

Außerdem wird in der Brunnenstraße 63 abends das Video "Creating the Spectacle!" der britischen Künstlerin Sue Austin zu sehen sein. Der Film wird auf die Schaufensterscheibe der Galerie projiziert. Hauptrolle in dem Film spielt ein Rollstuhl-Tauchgerät. Die Künstlerin will erreichen, einen Rollstuhl nicht nur negativ als ein Hilfsmittel anzusehen. Dazu interpretiert sie den von ihr genutzten Rollstuhl als ein Kunstobjekt, mit dem besondere Unterwasser-Choreograhien möglich sind.

Einen Monat nach der Aktionswoche zeigt die Galerie oqbo in der Brunnenstraße 63 am 12. Dezember (Dienstag) eine Ausstellung über die Aktionswoche. Bei der Eröffnung wird der Verein Rollers e.V. Untersuchungen zu Barrieren im Brunnenviertel präsentieren.

Auftraggeber der Aktionswoche ist der Verein Rollers e.V. Dieser hat in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße das Projekt „Bewegungsfreiräume“ initiiert. Ziel des Projektes ist, das Brunnenviertel daraufhin zu untersuchen, wie zugänglich es für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen ist. Außerdem will das Projekt Möglichkeiten zur Beseitigung von Barrieren aufzeigen.

Weiterführende Informationen:
Der Verein Rollers e.V. informiert auf einer Webseite über das Projekt Bewegungsfreiräume.
Die Galerie oqbo stellt die Aktionswoche "Man ist nich behindert, man wird behindert" auf ihrer Webseite vor.

Aktionswoche

27. Oktober 2017

Text: Andrei Schnell

Foto: Andrei Schnell

Grafik: oqbo

Bericht von der Blumenzwiebelpflanzaktion

Nächster Halt Ackerstreße Pflanzaktion BlumenzwiebelZum Abschluss des ersten Jahres im Projekt „Nächster Halt: Ackerstraße“ fand am Mittwoch, den 8. November, eine Pflanzaktion von Blumenzwiebeln mit Gehölzschnitt in der Ackerstraße statt. Mit der Hilfe von fast 50 Schülern und Schülerinnen der Gustav-Falke Grundschule und der Phorms Schule wurden in den Hochbeeten der Ackerstraße rund 200 Blumenzwiebeln gesteckt.

Zur Vorbereitung der Pflanzaktion wurde das Team fleißig von den Kiezläufern unterstützt: Büsche und Sträucher in vier Hochbeeten am Straßenrand wurden beschnitten und eine große Menge an Glasflaschen und Müll aus den Beeten gefischt. So haben die Blumenzwiebeln nun ausreichend Platz.

Nächster Halt Ackerstraße Pflanzaktion BlumenzwiebelnBevor es für die Kinder ans Pflanzen ging, gab es einige Fragen zu beantworten: Wie funktionieren Blumenzwiebeln? Warum vergraben wir sie schon im Herbst in der Erde? Die Schüler und Schülerinnen lernten, wie eine Blumenzwiebel von innen aussieht und welche Funktionen Ersatz- und Brutzwiebel haben, wie die Frühjahrsblüher den Frost überleben und sogar für sich nutzen. Anschließend ging es in Kleingruppen an die Beete, um die Blumenzwiebeln zu setzen. Dabei gab es ein paar Dinge zu beachten: jede Zwiebel benötigt ausreichend Platz zu ihren Nachbarn und bevorzugt eine bestimmte Tiefe, Narzissen werden zum Beispiel gerne 10 cm unter der Erde und mit 10 cm Abstand bis zur nächsten Zwiebel vergaben.

Am Ende der Aktion erstellten die Kinder einen Plan, in dem sie die vergrabenen Narzissen, Krokusse, Hasenglöckchen, Hyazinthen und Tulpen verorteten. So können sie im Frühjahr prüfen, ob die Blumen in ihren Beeten schon blühen. Bei Tee und Lebkuchen konnten sie sich nach getaner Arbeit aufwärmen.

Nächster Halt Ackerstraße Pflanzaktion BlumenzwiebelnImmer wieder hielten Passanten an, stellten interessiert Fragen und lobten die fleißige Arbeit der Kinder. Nun können sich Anwohner und Anwohnerinnen auf den Frühling freuen und auf eine bunt blühende Ackerstraße.

Nächste Termine:

Das Projekt „Nächster Halt: Ackerstraße“ geht in die Winterpause. Im neuen Jahr gibt es wieder viele tolle Aktionen und Mitmachmöglichkeiten – über Aushänge, einen Email-Verteiler, den Kiezmelder und die Veranstaltungskalender des QM Brunnenviertel-Ackerstraße wird rechtzeitig darüber informiert.

In der Gartenstr. 122 soll im kommenden Jahr ein Nachbarschaftsgarten entstehen – dafür werden tatkräftige Interessierte gesucht. Wer Lust auf’s gemeinsame Gärtnern hat, kann sich an Marieke Koehn (koehn@gruppef.com) wenden.

Zum Projekt:

Ziel des Projektfonds-geförderten Projektes ist, die Aufenthaltsqualität in der Ackerstraße sichtbar zu verbessern und das nachbarschaftliche Engagement für den öffentlichen Raum zu stärken. Innerhalb des nächsten Jahres werden Workshops, Feste und Maßnahmen zur Verschönerung der Ackerstraße und Sensibilisierung für das Thema Müll stattfinden. Ein weiteres Ziel ist es, die BewohnerInnen des Quartiers näher zusammenzubringen.

Nächster Halt Ackerstraße Pflanzaktion Zwiebel

10.11.2017

Text und Fotos: Gruppe F

Klimakonferenz im Wedding

COB 1 Conference of BerlinVom 6. bis zum 17. November beraten in Bonn 25.000 TeilnehmerInnen aus 195 Staaten darüber ein Regelwerk auszuhandeln, wie die auf der Konferenz von Paris 2015 beschlossenen Klimaziele konkret erreicht werden können. Eine Gruppe von Berlinern organisiert in der Gerichtsstraße eine eigene, selbstorganisierte Klimakonferenz. Am 11. November soll eine Berliner Erklärung veabschiedet werden.

„Wir können nicht länger warten. Wir fangen selbst an, das Klima in Berlin zu verbessern.“ Das war der Anstoß für ein Bündnis von Berlinern, eine lokale Conference of Berlin parallel zur Weltklimakonferenz in Bonn zu organisieren. "Die Conference of Berlin basiert auf der Überzeugung, dass Wandel von unten kommen und vor der eigenen Haustür beginnen muss", heißt es in einer Mitteilung. Und weiter: "Ziel ist es, in Berlin eine klimafreundliche,solidarische und nachhaltige Stadt zu schaffen, die andere Menschen an anderen Orten weltweit inspirieren kann."

Die Conference of Berlin, abgekürzt COB#1, findet vom 5. bis 18. November größtenteils in der Gerichtsstraße 23 im Projektraum "Baumhaus" statt. Das Programm zeigt, dass es anders als in Bonn weniger um eine klassische Tagung geht. Vielmehr stehen verschiedenartige Formen des Austauschs von Klimainitiativen im Mittelpunkt. Neben vielen Diskussionsrunden, die tagsüber stattfinden, gibt es abends in der Reihe Nachtcafé auch Lyrikabende, Workshops und Kino.

Höhepunkt der COB#1 ist sicherlich der 11. November. Von 13 bis 22 Uhr wird die Berliner Erklärung feierlich unterzeichnet.

Die Erklärung ist eine Selbstverpflichtung. Der Text ist bereits online verfügbar. Eine Kommentarfunktion auf der Webseite erlaubt Hinweise zu Formulierungen.

Weiterführende Informationen:
Berliner Erklärung

Conference of Berlin 1

08.11.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

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