Dezember 2017

Gleich nach Silvester treffen sich Senioren wieder

Seniorenfreizeitgruppe BrunnenviertelSenioren und Seniorinnen der Freizeitgruppe Gartenplatz haben sich mehrfach mit Studentinnen getroffen, um aus biographischer Perspektive auf das Thema "Alter und Sozialraum" zu schauen. Aber auch die regelmäßigen Treffen der Freizeitgruppe starten gleich nach dem Jahreswechsel am 8. Januar.

Dorothea Reinhardt berichtet, dass sich einzelne Mitglieder der Seniorenfreizeitgruppe mehrfach mit Studentinnen der Katholischen Hochschule für eine Projektarbeit getroffen haben. Am 22. Januar um 14 Uhr werden nun die Ergebnisse der biographischen Arbeit im Familienzentrum Wattstraße mit der gesamten Gruppe in einem gemeinsamen Erzähl-Café besprochen. Der Termin ist aber nicht öffentlich, sondern nur für die Gruppe gedacht, da persönliche Erlebnisse im Zentrum der Arbeit standen.

Am 8. Januar und am 22. Januar finden die nächsten regelmäßigen Treffen der Seniorengruppe statt. Jeweils um 14 Uhr können Senioren bei sanfter Gymnastik sich für 30 Minuten sportlich bewegen. Das monatliche Treffen mit Möglichkeit zu Gespräch und Plausch findet am 8. Januar um 14.30 Uhr statt.   

"Wir sind Frauen und Männer aus dem Brunnenviertel im Alter zwischen 60 und 75 plus", beschreibt Dorothea Reinhardt die Gruppe, "das Erwerbsleben liegt hinter uns und hoffentlich viel Zeit liegt noch vor uns. Diese Zeit wollen wir gemeinsam gestalten mit Ausflügen, kulturellen Veranstaltungen, Vorträgen und natürlich mit Geselligkeit."

Die Freizeitgruppe unter dem Motto "Raus aus der Hängematte - rein in die Aktivität" richtet sich an Ältere. Die Gruppe trifft sich regelmäßig zweimal im Monat. Für Nachfragen ist Dorothea Reinhardt (Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.) telefonisch unter 030 493 36 77 oder per Mail unter dorothea-reinhardt@gmx.de zu erreichen. Dorothea Reinhardt ist in der Geschäftsstelle des Vereines Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V. tätig.

Die Gruppe ist Teil des Projekts "Zufrieden alt werden im Brunnenviertel", das mit Mitteln der Sozialen Stadt aus dem Projektfonds gefördert wird. Gestartet ist das Projekt im Frühjahr 2016.

LINKS
Eine knappe Zusammenfassung des Projekts findet sich auf der Webseite des 
Trägervereins Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.

Seniorenfreizeitgruppe Brunnenviertel

22.11.2017

Text: Andrei Schnell

Fotos: Dorothea Reinhardt

Mietzuschuss beantragen!

MietzuschussSeit 1965 gibt es das Wohngeld - fast jeder kennt diesen Zuschuss des Bundes für Mieter mit wenig Einkommen. Erst wenig herumgesprochen hat sich dagegen der Mietzuschuss des Landes Berlin. Seit dem 1. Januar 2016 können Mieter in so genannten Sozialwohnungen eine monatliche Hilfe zur Miete beantragen. Ziel ist es, dass alle Berliner und Berlinerinnen nicht mehr als 30 Prozent ihres Einkommens für das Wohnen ausgeben müssen. Es lohnt sich zu prüfen, ob man einen Zuschuss erhalten kann.

Die entscheidende Frage ist, ob man in einer Wohnung des Sozialen Wohnungsbaus - Erster Förderweg - lebt. Dies ist dem Mietvertrag zu entnehmen oder kann beim Antragscenter Mietzuschüsse erfragt werden.

MietzuschussKann diese erste Frage bejaht werden, dann lohnt sich ein Blick auf das eigene Einkommen. Nach Abzug von Freibeträgen darf das errechnete Einkommen für eine Person 16.800 Euro nicht übersteigen, bei einem Haushalt mit zwei Personen dürfen es nicht mehr als 25.200 Euro sein. Das Antragscenter in Brückenstraße empfiehlt, zunächst einen Antrag zu stellen, denn: "Da die Prüfung der Einkommensverhältnisse komplex ist, können wir zur Anspruchsberechtigung vorab leider keine abschließende Auskunft geben."

Im dritten Schritt ist die Größe der Wohnung von Belang. 50 Quadratmeter gelten für einen Single als angemessen, 65 Quadratmeter für Paare, 80 Quadratmeter sind bei drei Personen, bei vier Personen sind es 90 Quadratmeter.

Warum ist der Mietzuschuss wichtig?

Der Mietzuschuss soll nicht mit dem Wohngeld verwechselt werden. So können zum Beispiel Studenten und Studentinnen kein Wohngeld des Bundes beantragen, wohl aber den Mietzuschuss des Landes Berlin. Kein Wohngeld erhalten auch Haushalte, die eine Grundsicherung vom JobCenter (Hartz IV) oder vom Amt für Soziales (Grundsicherung im Alter) beziehen. Ausdrücklich können diese Familien einen Antrag auf Mietzuschuss stellen, falls die Miete nicht mehr komplett übernommen wird.

Was ist zu beachten?

Während das Wohngeld beim Bezirksamt zu stellen ist, muss der der Antrag auf Mietzuschuss bei der zgs consult GmbH, dem Servicebüro Mietzuschuss, gestellt werden.

Der Mietzuschuss des Landes Berlin kann im Einzelfall sogar zusätzlich zum Wohngeld beantragt werden. Zu beachten ist aber, dass der Bezug des Wohngeldes oder des Mietzuschusses jeweils beim Antrag angegeben werden muss.

Viele Einzelfragen werden auf der Webseite www.mietzuschuss.berlin.de geklärt.

Hintergrund

Der Mietzuschuss ist Teil des Berliner Wohnraumversorgungsgesetzes, das am 21. November 2015 vom Berliner Abgeordnetenhaus geändert wurde. Ziel des Gesetzes sind seit dem die Kappung der Sozialmieten bei 30 Prozent des Nettoeinkommens, Verpflichtung der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften auf eine soziale Ausrichtung und mindestens 55 Prozent freiwerdender Wohnungen an Personen mit besonders niedrigen Einkommen zu vermieten und 30 Prozent der Neubauten als Sozialwohnungen zu errichten. Noch weitere Punkte betreffend der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften gelten seit zwei Jahren.

Weiterführende Infos

Auf der Unterseite "Häufige Fragen" der Webseite http://www.mietzuschuss.berlin.de finden sich unten zwölf Punkte, die bei Antragsstellung beachtet werden sollten.

Im Brunnenviertel wurden Haushalte von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen angeschrieben. Sie erhielten den Flyer Mietzuschuss in Sozialwohnungen mit allen grundsätzlichen Punkten und Rechenbeispielen.

Mietzuschuss Berlin

19.12.2017

Kleidertausch-Party

KleidertauschpartyWas für den einen altmodisch ist, ist für den anderen gerade hip und cool. Kleider, Jacken und Hosen - Textilien aller Art können bei einer Kleidertauschparty am 16. Dezember im Begegnungscafé neue Besitzer finden. Das Prinzip ist einfach: jeder bringt etwas mit, jeder nimmt etwas mit. Einzige Voraussetzung ist, dass die zum Tausch zur Verfügung gestellten Sachen flecken und lochfrei sind.

Maximilian Weigand ist einer der Organisatoren der Kleidertauschparty im Begegnungscafé im Familienzentrum in der Wattstraße 16. Von 15 bis 18 Uhr können Anwohner und Anwohnerinnen Bekleidung aller Art mitbringen und gegen andere Kleidung wechseln. "Männer traut euch", heißt es auf dem Flyer, der auf Facebook veröffentlicht wurde.

An Punsch, Spekulatius und Zimtkuchen ist gedacht, schließlich liegt der Termin der Party, der 16. Dezember, kurz vor dem dritten Advent.

Fragen beantwortet Maximilian Weigand unter der E-Mail-Adresse kleidertausch-brunnenkiez@posteo.de.

Die Kleidertauschparty wird möglich gemacht durch den Aktionsfonds, der Mittel des Förderprogramms Soziale Stadt nutzt.

Weitere Infos:
Auch ohne Registrierung kann die öffentliche Webseite der Kleidertauschparty auf Facebook besucht werden.

Kleidertausch Brunnenviertel

04.12.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell