Februar 2018

Senioren im Keller und über dem Himmel

Versuchstunnel AEG SeniorengruppeDie Freizeitgruppe der über 60-jährigen geht im März in den Versuchstunnel der AEG, um die Strecke der ersten U-Bahn Berlins zu erkunden. Und sie besucht das Zeiss-Großplanetarium. Die beiden Exkursionen sind nicht kostenfrei. Nach Anmeldung kann jeder Ältere teilnehmen und dabei die aktive Gruppe von Senioren aus dem Brunnenviertel kennenlernen. Außerdem gibt es wieder Gymnastik und das gemeinsame Treffen.

Kaffeekränzchen war früher. Und auch der Song "Aber bitte mit Sahne" beschreibt vergangene Zeiten. Die Älteren im Brunnenviertel, die zusammen mit Dorothea Reinhardt, um jede kulturelle Ecke ziehen, haben sich für den Monat März gleich zwei Exkursionen vorgenommen.

Am 24. März steigen sie hinab in den AEG-Versuchstunnel unter der Voltastraße. Der älteste U-Bahntunnel Deutschlands befindet sich tatsächlich im Brunnenviertel. Tickets kosten 14 Euro. Treffpunkt ist in der Voltastraße 5 um 20 Uhr.

Eine Woche später, am 29. März, geht es zum Zeiss Großplaneterium. Hierfür ist eine Anmeldung unter 030 - 493 36 77 nötig. Die Tickets kosten 16 Euro. Entdeckt wird Wilhelm Henschel, der Astronom und Komponist.

Gewissermaßen zu Hause im Begegenungscafe im Familienzentrum Wattstraße bleibt die Gruppe am 5. und am 19. März. Um 14 Uhr startet das Treffen mit sanfter Gymastik. Ab 14.30 Uhr wird dann Kaffee eingeschenkt und diskutiert, wohin es das nächste Mal gehen könnte.

Die Freizeitgruppe unter dem Motto "Raus aus der Hängematte - rein in die Aktivität" richtet sich an Ältere. Derzeit treffen sich Frauen und Männer zwischen 60 und 75 Jahren. Die Gruppe trifft sich zweimal im Monat. Für Nachfragen ist Dorothea Reinhardt (Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.) telefonisch unter 030 493 36 77 oder per Mail unter dorothea-reinhardt@gmx.de zu erreichen.

Die Gruppe ist Teil des Projekts "Zufrieden alt werden im Brunnenviertel", das mit Mitteln der Sozialen Stadt aus dem Projektfonds gefördert wird. Gestartet ist das Projekt im Frühjahr 2016.

LINKS
Der aktuelle Flyer der Freizeitgruppe
Eine knappe Zusammenfassung des Projekts findet sich auf der Webseite des Trägervereins Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.

Seniorenfreizeit

27.02.2018

Text und Fotos: Andrei Schnell

Ausstellung über Weddinger Eigensinn

Weddinger FreiheitenAm Sonntag, 4. März, ist die historische Ausstellung "Weddinger Freiheiten" auch in der Himmelfahrt-Kirche im Humboldthain zu sehen. Auf großen Tafeln wird die deutsche Geschichte, die dem Handeln der einzelnen Menschen einen Rahmen gab, und das eigenständige Handeln von Weddinger Persönlichkeiten parallel erzählt. Es ergibt sich ein Bild, das beides zeigt: die Geschichte des Wedding, aber auch das gesellschaftliche und kirchliche Engagement im früheren Arbeiterbezirk.

„Wie kein anderer Berliner Bezirk steht der Wedding für widerständisches Handeln und Sehnsucht nach Freiheit inmitten von Armut und sozialen Brennpunkten. Die Ausstellung zeigt die Entwicklung des Wedding vom Kaiserreich bis in die Gegenwart, eingebettet in die große Geschichte, und erzählt davon, wie die Evangelischen
Kirchengemeinden vor Ort den Herausforderungen ihrer Zeit begegnet sind.“ So ist es in einer Beschreibung der Ausstellung nachzulesen.

Ergänzt wird die Ausstellung durch eine Videopräsentation. Unter anderem kommt in ihr Margot Visser, eine im Kiez bekannte Zeitzeugin, zu Wort. Sie spricht über ihre Kindheit.

Zudem gibt es ein Begleitprogramm. So gibt es bei der Eröffnung am 4. März um 12.30 Uhr einen Vortrag mit Führung. Am 8. März liest Erna Wormsbecher über Russlanddeutsche "zwischen den Stühlen" und am 15. März hält Gerhard Ballewski um 18.30 Uhr einen Vortrag über die "Gegend am Humboldthain".

Die Ausstellung ist vom 4. März bis zum 1. April sonntags von 12 bis 14 Uhr, mittwochs von 14 bis 16.30 Uhr und donnerstags von 14 bis 16.30 in der Himmelfahrtkirche, Gustav-Meyer-Allee 2, zu sehen.

Die Ausstellung des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Nord-Ost ist in Kooperation mit der EKBO entstanden. Sie war zuvor bereits in der St. Paul-Kriche in der Badstraße zu sehen.

Weitere Infos
Webseite des Evangelischen Kirchenkreises Berlin Nord Ost und ein PDF vom Flyer zur Ausstellung

Himmelfahrtkirche Humboldthain

26.02.2018

Text und Fotos: Andrei Schnell

Die Sheltermap, eine Karte hilft Wohnungslosen

Sheltermap Wohnungslose Obdachlose Karte*Jetzt zum Mitnehmen im Vorortbüro!*

Ein richtiger Winter war schon lange nicht mehr. Doch auch Temperaturen leicht über dem Gefrierpunkt sind lebensgefährlich für Menschen, die auf der Straße leben. Für Wohnungslose hat das Quartiersmanagement Wassertorplatz eine Sheltermap, eine Schutzkarte, erstellt. Die Karte ist ein Projekt des Aktionsfonds. Anlass für die Herstellung einer solchen Karte, ist die Tatsache, dass rechts und links der Prinzenstraße in Kreuzberg, dem QM-Gebiet, viele Obdachlose leben, aber keine Übernachtungsmöglichkeiten vorfinden.

In dem Wassertorplatz-Kiez sei immer wieder thematisiert worden, dass vermehrt Wohnungslose zu beobachten seien. So beschreibt Evrim Kirbuga vom QM Wassertorplatz, warum die Idee zur Schutzkarte entstanden sei.. "Es gibt zwar im Gebiet zwei Tagesstätten, die bereits ein sehr gutes Angebot darstellen. Jedoch verfügen sie nicht über die Möglichkeiten zur Übernachtung oder einer notwendingen medizinischen Versorgung". Unterkünfte, Treffs und Hilfsangebote zeigt nun die Karte, die die gesamte Berliner Innenstadt umfasst.

Die Karte nutzt Piktogramme und ist in vier Sprachen (Deutsch, Englisch, Arabisch und Polnisch) verfasst. So kann sie auch für Obdachlose ohne Deutschkenntnisse eine überlebenswichtige Hilfe sein. Grundlage der Karte ist der Netzwerkplan der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die ihre Karte für das Projekt kostenlos zur Verfügung stellte. Aufgefaltet hat der Plan eine Größe von zwei Papierblättern. Im DIN-A3-Format zeigt sie über 30 Hilfsangebote.

Jeden Winter stellt sich neu das Problem, wo diese Menschen die Frostnächte verbringen können. Schätzungen gehen von über 4.000 Menschen aus, die keine eigene, feste Wohnung haben. Genaue Zahlen liegen nicht vor.

Weiterführende Infos:
Die Schutzkarte/Sheltermap als PDF zum Herunterladen.

Sheltermap Schutzkarte Obdachlos Wohnungslos Karte

20.02.2018

Text und Foto: Andrei Schnell, Grafik: QM Wasertorplatz/Yazeed Zoumot

Bis 18. Februar flotten Spruch gegen Rassismus einsenden

Spruch Internationale Woche gegen RassismusStarke Sprüche gegen Rassismus werden bei einem Stickerwettbewerb bis zum 18. Februar gesucht. Ein Bündnis aus drei Initiativen ruft auf, Sprüche, Reime oder kurze Statements einzuschicken. Anschließend werden bei einer Online-Abstimmung die besten Sprüche gekürt. Die drei beliebtesten kurzen geflügelten Worte werden dann als Sticker gedruckt. "Macht mit bei dieser lustigen und wichtigen Aktion", sagt Bettina Pinzl von der Initiative Demokratie in der Mitte.

Manchmal ist ein kurzer Ausruf klarer und eindeutiger als eine einstündige Rede. Der Reiz eines Rufes oder Spruches liegt darin, dass er - vielleicht sogar nur in einem Wort - eindeutig und unmißverständlich Stellung bezieht. Doch wem fällt schon auf die Schnelle ein flotter Spruch ein? Um sich einen guten Slogan auszudenken, sind noch ein paar Tage Zeit. Mit ein wenig Glück gefällt dem Publikum der eingesandte Spruch gegen Rassismus. Dann wird er als einer von drei Gewinnern auf einen Aufkleber gedruckt. "Welche Sprüche, Aussagen, Zitate, Slogans, Reime oder Statements stärken euch gegen Rassismus?" So fragen die drei Ausrichter des Wettbewerbs Demokratie in der Mitte, Misch Mit und Narud.

Spruch Zusammen gegen RassismusEingesendet werden können Worte gegen Fremdenfeindlichkeit zum Beispiel per E-Mail an info@demokratie-in-der-mitte.de oder über Facebook. "Die Abstimmung durch das Publikum wird dann über das soziale Netzwerk Facebook erfolgen", erklärt Bettina Pinzl von der Initiative Demokratie in der Mitte, die den Wettbewerb mitorganisiert.

Anlass der Suche nach goldenen Worten sind die Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 10. bis 25. März in Moabit und Wedding. Das Programm dieser zwei Wochen wird in den nächsten Tagen veröffentlicht. Eine Aktion wird dabei die Präsentation der Gewinnersprüche sein. Ziel des Wettbewerbs ist die Verbreitung wirkungsvoller Positionen gegen Rassismus. Hintergrund ist, dass es im Alltag von Vorteil ist, in entsprechenden Momenten einen passenden Spruch auf Lager zu haben. Außerdem kann jeder mit einem Sticker ein Zeichen für ein offenes Miteinander und gegen pauschale Ausgrenzung setzen.

Weiterführende Infos:
Webseite der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Spruch gegen Rassismus

15.02.2018

Text und Foto: Andrei Schnell

Gartenfibel, Gartenschau und Gartensprechstunde

Im Nachbarquartier wird die nächste Gartensaison vorbereitet: Das Projekt „Brunnengärten – Grünräume nachbarschaftlich stärken“ hat eine Gartenfibel erstellt. Gartenbegeisterte und solche, die es noch werden wollen, können sich außerdem in den regelmäßigen Gartensprechstunden Tipps holen.

Nicht nur das Wetter lässt derzeit an den Frühling denken. Das Projekt „Brunnengärten – Grünräume nachbarschaftlich stärken“ lässt bereits jetzt die Vorfreude auf die nächste Gartensaison wachsen. Es gibt wieder Gartensprechstunden, den Ausblick auf eine Gartenschau im Kiez und die gedruckte Gartenfibel mit vielen hilfreichen Tipps fürs Gärtnern in der Stadt.

Die Gartenfibel

Im Rahmen des Brunnengärten-Projektes entsteht eine Gartenfibel mit vielen wertvollen Tipps rund ums Gärtnern. Sie sammelt projektbegleitend Informationen zu verschiedenen Themen wie Wassergewinnung, Saatgutaufarbeitung und Pflanzenverwendung. Es geht auch um den richtigen Boden, um Schädlinge und Nützlinge, die essbare Stadt, ums Baumscheibengärtnern, um Winterschutz und Seedbombs (Samenbomben). Die Gartenfibel zeigt auf einer Karte, wo es welche Gartenprojekte im Brunnenviertel gibt. Sie ist mit vielen schönen, handgezeichneten Grafiken versehen und ein umfassender Ratgeber für Hobbygärtner.

Jetzt steht eine erste Version der Gartenfibel ausgedruckt zur Verfügung. Die Projektverantwortlichen der gruppe F Landschaftsarchitekten wünschen sich nun Hinweise und Ergänzungen zum Gartenfibel-Entwurf.  Die finale Version der Gartenfibel soll zum Projektende im Dezember 2018 veröffentlicht werden. „Eine kleine Gartenfibel – Tipps zum Gärtnern in den Brunnengärten“ ist kostenlos im Stadtteilladen in der Swinemünder Straße 64 zu haben.

Die Gartensprechstunden

Auch in diesem Jahr werden die Gartensprechstunden weitergeführt. Dabei handelt es sich um öffentliche Treffen, bei denen die Gärtner aus dem Viertel sich austauschen und die Landschaftsarchitekten der gruppe F Tipps zu Gartenthemen geben. Die Gartensprechstunden finden an jedem vierten Donnerstag im Monat von 16 bis 18 Uhr im Freizeiteck, Graunstraße 28 statt. Im Anschluss gibt es von 18 bis 19 Uhr immer einen Gartentreff in den verschiedenen Brunnengärten. Die Treffpunkte dafür werden in den Schaukästen im Quartier bekannt gegeben. Die nächsten Gartensprechstunden finden am 22. Februar und am 22. März statt.

Die BruGA

Die BruGA ist eine Brunnenviertel-Gartenschau. Sie findet am 25. Und 26. August unter Regie des Stadtteilvereins Brunnenviertel e.V. statt. Der Verein lädt Hobby-Gärtner und – Gärtnerinnen aus dem ganzen Quartier dazu ein, ihre Gartenpforten an diesem Wochenende für interessierte Nachbarn und Nachbarinnen zu öffnen. Zum Ende des BruGA-Wochenendes wird ein Brunnengärten-Fest im Olof-Palme-Zentrum gefeiert. Projekte und Gärtner, die an der Kiez-Gartenschau teilnehmen möchten, können sich bis zum 30. Mai verbindlich anmelden. Alle Teilnehmer werden im Programmheft aufgeführt. Das Anmeldeformular ist auch im Freizeiteck erhältlich. Fragen zur BruGA beantworten Dunja Berndt und Holger Eckert vom Brunnenviertel e.V. per E-Mail unter bruga2018(at)brunnenviertel.de

Das Projekt

Bis Ende 2018 hat das Landschaftsarchitekturbüro „gruppe F“, das Träger des Projekts „Brunnengärten - Grünräume nachbarschaftlich stärken“ ist, Zeit, für mehr Grün im Brunnenviertel zu arbeiten. Insgesamt 50.000 Euro stehen aus dem Programm „Soziale Stadt“ zur Verfügung. Kontakt: Bettina Walther (gruppe F), Telefon: (030) 6 11 23 34, E-Mail: walther(at)gruppef.com 

 

Text: Dominique Hensel (QM Brunnenviertel-Brunnenstraße), 30.01.2018

Viermal im Jahr Infos aus dem Familienzentrum

Familienzentrum Wattstraße KleinkindDas Familienzentrum in der Wattstraße verschickt seit einiger Zeit vier Mal im Jahr einen Newsletter per PDF. Bereits im Dezember erschien die letzte Quartalsinfo. Er enthält wie gewohnt die regelmäßigen Termine - 22 stehen zur Zeit auf dem Wochenplan. Besonders hervorgehoben wird das Familiencafé mit einer Hebamme. Am 15. Februar startet der Kurs Babymassage. Und am 16. März läuft wieder das mehrsprachige Bilderbuchkino.

Es ist eine Stärke des Familienzentrums in der Wattstraße 16, nicht ausschließlich Kurse für Mütter und Väter mit Babys anzubieten. Wobei es natürlich am Mittwoch eine Krabbelgruppe gibt. Und das Familiencafé, dass am Dienstag stattfindet, richtet sich ebenfalls an junge Familien. Bei diesem Treffen berät eine Hebamme bei Tee oder Kaffee junge Eltern zu allen Themen, die diese interessieren. Das kann Beikost, Stillen oder Einschlafen sein.

Für Familien mit Kindern, die bereits in den Kindergarten gehen, gibt es ebenfalls ein großes Angebot an Kursen und Terminen. An erster Stelle steht hier das mehrsprachige Bilderbuchkino. Hier wird vorgelesen, Zwischenrufe und Zwischenfragen sind erwünscht. Das einstündige Vorleseerlebnis in Kooperation mit der Bürgerstiftung ist auch für die begleitenden Eltern sehenswert. Ebenfalls für Kleinkinder geeignet ist das Eltern-Kind-Turnen am Mittwoch.

In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule kann Deutsch gelernt werden. Es gibt mehrere Leistungsstufen, in denen sich Interessierte eingruppieren können. Außerdem können Eltern kinderlose Zeiten genießen beim Erlernen des Bauchtanzes oder bei einem Nähkurs.

Wer den Newsletter des Familienzentrums, der alle Angebote auflistet, abonnieren möchte, sendet eine E-Mail an dessen Redaktion. Er kann auch auf der Webseite des Träger Pfefferwerks heruntergeladen werden.

Der Bau des Familienzentrums Wattstraße wurde vor acht Jahren aus dem Baufonds des Quartiersmanagements Ackerstraße finanziert. Seitdem ist das Angebot für Familien, Kinder und Eltern kontinuierlich gewachsen. Im Jahr 2016 wurde ein Erweiterungsbau für ein Begegnungscafé eröffnet, der ebenfalls aus dem Baufonds des Quartiersmanagements bezahlt wurde. Seitdem kann das Familienzentrum noch mehr Termine und regelmäßige Kurse anbieten als zuvor.

LINKS
Kontakt: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, Telefon: (030) 32 51 36 55, E-Mail: fz-wattstrasse@pfefferwerk.de
Unterseite über das Familienzentrum auf www.pfefferwerk.de.

Familienzentrum Wattstraße

12.02.2017

Text und Fotos: Andrei Schnell

 

So können Projekte Termine eintragen

Veranstaltungskalender Eintragen Die Berliner Quartiersmanagements haben einen gemeinsamen Veranstaltungskalender. Ein Ausschnitt dieses Kalenders mit allen Events ausschließlich aus dem Gebiet Ackerstraße befindet sich auch auf dieser Webseite. Für Projekte, die in diesem Onlinekalender auf ihre öffentlichen Termine hinweisen wollen, gibt es hier eine Klickanleitung zum Eintragen von Terminen.

Auf der Unterseite Aktuelle Veranstaltungen findet sich der Link Hier eine eigene Veranstaltung eintragen. Von dort gelangt man zur Webseite aller Berliner Quartiersmanagements, dem so genannten Dachportal. Dort kann man für den eigenen Termin eine Überschrift, eine kurze Zusammenfassung und eine ausführliche Beschreibung eintragen. Anschließend kann ein Datum mit Uhrzeit und aus einer Vorschlagsliste ein Ort ausgewählt werden.

Wurde der Terminvorschlag abgesendet, wird er vom Team des zuständigen Quartiersmanagements redaktionell geprüft und freigeschaltet. Hier empfiehlt es sich, das Vorortbüro unter der E-Mail-Adresse brunnenviertel-ackerstrasse@stern-berlin.de über die neu eingetragene Veranstaltung zu informieren. Tragen Sie Ihr Event rechtzeitig ein, denn die Freischaltung durch das Quartiersmanagement erfolgt nicht sofort.

Kalender Anleitung

09,02.2018

Text: Andrei Schnell; Grafik oben: Quartiersmanagement; Grafik unten: Birgit Bogner

Erster Newsletter 2018 erschienen

Newsletter BrunnenviertelKira Möller vom Büro für Bürgerbeteiligung steht im Interview Rede und Antwort. Außerdem wird beim Ideenaufruf wieder Ihre Idee für eine bessere Nachbarschaft gesucht. Der Newsletter weist auf die Gartenfibel, den Mietergarten, die Geschichtswerkstatt Anno erzählt und auf Aktionen der Bürgerredaktion hin. Zudem stehen viele weitere Meldungen im aktuellen Newsletter.

Der Newsletter wird verschickt von den beiden Quartiersmanagements im Brunnenviertel: Brunnenviertel-Ackerstraße und Brunnenviertel-Brunnenstraße.

Der Newsletter kann durch Klick auf den Link als PDF heruntergeladen werden: Newsletter.

Vorhergehende Newsletter sind im Archiv gespeichert.

Um den Newsletter zu erhalten, schreiben Sie eine kurze E-Mail an: newsletter-brunnenviertel@berlin.de oder tragen sich auf Facebook über den Button Email SignUp ein.

Newsletter Brunnenviertel 2018

Quartiersrat startet in das neue Jahr

Am 16. Januar begrüßten der Quartiersrat und das QM-Team das neue Jahr. Projektideen, konkrete Maßnahmenvorschläge und die Begrüßung der neuen Nachbarschaft wurden ebenso wie verschiedene aktuelle Themen aus dem Stadtteil diskutiert.

Auf Basis der Bedarfe des Handlungskonzepts wurden bereits erste Projektideen entwickelt und in der Sitzung mit dem Quartiersrat diskutiert. Darüber hinaus standen noch weitere Themen, die den Stadtteil aktuell bewegen, zur Debatte. Das betrifft z.B. die Gewährleistung sicherer Schulwege oder den Umgang mit Müll.

Außerdem werden im Jahr 2018 zwei große Wohnbauprojekte im QM-Gebiet fertigstellt: eines an der Ecke Usedomer-/Wattstraße und das andere in der Brunnenstraße 123-12. Der Quartiersrat entwickelte erste Ideen, wie die neuen Nachbarinnen und Nachbarn willkommen geheißen werden und von bestehenden Einrichtungen und Angeboten erfahren können. Die Vorschläge waren vielfältig und reichten von bunten Willkommenspaketen und Geschenken hin zu kiezbezogenen Aktionen. In den kommenden Wochen werden die Ideen weiterentwickelt, damit zum Einzug alles bereit ist.

Auf der kommenden 11. Sitzung des Quartiersrates wird an der weiteren Projektentwicklung für 2018 gefeilt – Ideen liegen in ausreichender Zahl vor. Wer interessiert ist, sich einzubringen, der ist herzlich am 22.03.2018 um 17.00 Uhr eingeladen (Ort wird noch bekannt gegebenen). Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten: brunnenviertel-ackerstrasse@stern-berlin.de

Mehr Infos:

IHEK – Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept 2017/18 - http://brunnenviertel-ackerstrasse.de/ihek

Wie können Schulwege sicherer werden? (Artikel vom 16.01.2018) - http://www.brunnenviertel-ackerstrasse.de/Schulweg

Alles Müll? Sonderausgabe und Ausstellung (Artikel vom 15.01.2018) - https://brunnenmagazin.wordpress.com/2018/01/15/alles-muell-sonderausgabe-und-ausstellung/

06.02.2018
Text: Yazeed Zoumot, Pia Kaiser
Fotos: Yazeed Zoumot

 

Ein paar Fragen zur Bürgerbeteiligung

Kira Möller Büro für BürgerbeteiligungKira Möller vom neuen Büro für Bürgerbeteiligung in Mitte beantwortete in einem Interview Fragen zum Thema, wie sich Menschen unabhängig von Wahlen einbringen können. Auch zu konkreten Punkten sagte sie etwas. Zum Beispiel zur Frage, wie Anwohner bei der Umgestaltung der Swinemünder Straße gehört werden sollten. Oder wie sie mit Projekten des Quartiersmanagements zusammen arbeiten will.

Frage: Beteiligung ist ein schillernder Begriff. Was verstehen Sie darunter?

Kira Möller: Für mich ist es zunächst die informelle Beteiligung. Damit sind alle zusätzlichen Angebote gemeint, als Bürger Einfluss zu nehmen, die nicht gesetzlich vorgeschrieben sind, wie zum Beispiel Wahlen oder Volksentscheide. Dann unterteile ich Beteiligung in drei Stufen: Information, Konsultation, Kooperation. Stufe eins ist, wenn eine Behörde informiert, dass zum Beispiel ein Fahrradweg eingerichtet wird. Bei Stufe zwei, der Konsultation, wird die Meinung der Bürger eingeholt. Die dritte Stufe ist die Kooperation. Zum Beispiel wenn der Quartiersrat über Projekte abstimmt.

Frage: Was sind die Aufgaben des neu geschaffenen Büros für Bürgerbeteiligung?

Kira Möller: Ganz grob gesagt, ist das Büro die Schnittstelle zwischen Bürgerschaft und Verwaltung. Ich bin Ansprechpartnerin sowohl intern im Rathaus als auch extern für die Bürgerschaft. Ich bin da, wenn Menschen sich informieren wollen, welche Beteiligungen aktuell anstehen. Auch wenn sie wissen möchten, wie sie sich beteiligen können oder wie sie zu einer anstehenden Entscheidung im Bezirk Beteiligung anregen können. Langfristiges Ziel ist es, eine Kultur der Beteiligung in Mitte aufzubauen. Dann ist es für die Verwaltung selbstverständlich, regelmäßig Beteiligung anzubieten und für die Bürgerschaft sich einzubringen.

Kira Möller Büro für BürgerbeteiligungFrage: Mitte hat viele Quartiersmanagements, deren zentrale Aufgabe Beteiligung ist. Und es gibt auch viele Beteiligungsprojekte, wie zum Beispiel das Projekt Kiezmelder oder Nächste Halt: Ackerstraße. Wie werden Sie mit diesen zusammen arbeiten?

Kira Möller: Ich bin gerade dabei, die Akteure im Bezirk zu besuchen. Dabei werde ich auch die Erwartungen an mich abfragen. So besuche ich aktuell die Stadtteilkoordinationen. Am 17.januar war ich bei Jochen Uhländer im OPZ (Stadtteilkoordination Brunnenviertel Nord) und habe lange mit ihm über seine Tätigkeit und eine zukünftige Zusammenarbeit gesprochen. Mit den Quartiermanagements werde ich noch Kontakt aufnehmen, um mich auch dort vorzustellen.

Auch Beteiligungsprojekte können sich an mich wenden, wenn sie Unterstützung brauchen. Ich berate gerne zur Planung, Durchführung und Auswertung von Beteiligungsveranstaltungen. Auch bei Fragen zur Öffentlichkeitsarbeit oder Zielgruppenansprache kann man sich an mich wenden.

Frage: Ein konkretes, gut eingrenzbares Beispiel für Beteiligung ist im Brunnenviertel die Neugestaltung der Swinemünder Straße zwischen Rügener Straße und Eisenbahnbrücke. Was empfehlen Sie?

Kira Möller: Über den Fall kenne ich noch zu wenig Details, aber allgemein kann ich sagen, dass sich hier ein Workshop anbieten würde. Zuvor müssen rechtliche Rahmenbedingungen eindeutig benannt werden. Zum Beispiel wenn der vorhandene Radweg verschwinden muss, weil die in Tempo 30-Zonen nicht erlaubt sind. Außerdem muss vorher klar gesagt werden, worin der Spielraum der Beteiligung überhaupt besteht. Das muss konkret eingegrenzt werden. Wo fehlt eine Ampel? Wo ist eine Straße schlecht einsehbar für Autofahrer? Das sind Fragen, wo Anwohner oft mehr wissen als die Experten im Fachamt.

Frage: Die Erfahrung zeigt, dass es in bestimmten Stadtteilen schwierig ist, Menschen zu gewinnen, die sich einzubringen.

Kira Möller: Hinter einer solchen Enthaltsamkeit muss nicht unbedingt Desinteresse stehen. Es kann auch im Privatleben begründet sein, wenn beispielsweise der Job oder die Familie wenig Zeit für die Teilnahme an Beteiligungsangeboten lässt. Hier heißt es, Barrieren zu reduzieren. Zum Beispiel, indem die Zeiten von Workshops gut gelegt werden. Zusätzlich sollten auch orts- und zeitunabhängige Onlineangebote vorhanden sein. Ein kleines Format ist manchmal einem großen Plenum vorzuziehen, um auch Menschen zu hören, die ungern vor einer großen Gruppe sprechen. Eine Möglichkeit, Personen für ein Thema zu interessieren, ist es, Betroffenheit herstellen. Man kann die Menschen dort ansprechen, wo die Folge der Entscheidung zu sehen sein wird. Das kann etwa der umzugestaltende Spielplatz sein. Auch ein Stand auf dem Wochenmarkt ist eine Möglichkeit, auf eine Bürgerbeteiligung aufmerksam zu machen.

Kontakt

Wie Kira Möller zu erreichen ist, steht auf der Webseite des Bezirksamtes Mitte.

Kira Möller Büro für Bürgerbeteiligung

26.01.2018

Interview und Fotos: Andrei Schnell

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