März 2018

Interkultureller Brunch im Familienzentrum

Zum Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus im Brunnenviertel veranstaltet das Familienzentrum einen interkulturellen Brunch.

Kaum etwas macht Kultur so unmittelbar erlebbar wie Essen es tut. Und damit es besonders abwechslungsreich wird, werden alle Gäste gebeten selbst etwas mitzubringen. Die festliche Veranstaltung gibt es seit drei Jahren, in diesem Jahr findet sie im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Mit zahlreichen Aktionen bekannte das Brunnenviertel Farbe für mehr Toleranz und ein friedliches Zusammenleben.

Feiern Sie mit uns die Vielfältigkeit!
Wir sehen uns am Sonntag, den 25.03. ab 13 Uhr im Familienzentrum
Wattstraße 16, 13355 Berlin

 

 

Mietergärtner bereiten Start vor

Mietergärtner Treff am 15. März 2018Nun soll es möglichst bald losgehen. Die sechs Gartenfreunde, die sich am 15. März getroffen haben, um einen gemeinsamen Mietergarten in der Ackerstraße 122 zu planen, erwarten sehnsüchtig den Frühling. Sie wollen gemeinsam einen Ort schaffen, an dem sie draußen sein können und im Garten arbeiten können. Dazu sollen Hochbeete gebaut werden. Dies und anderes war Thema beim 2. Planungstreffen.

Das urbane Leben in der Stadt hat viele Vorteile. Doch es bietet nur selten einen eigenen Garten. Die sechs Anwohner, die sich in der Feldstraße im Gemeinderaum der katholischen Kirche getroffen haben, wollen wenigstens einen gemeinsamen Garten. Ihr Balkon reicht ihnen für ihr Hobby nicht aus. Eingeladen zum Planungstreffen hatte das Projekt "Nächster Halt: Ackerstraße". Bettina Walther und Ira Freude strukturierten den Abend. Zunächst sammelten sie die Motivation der einzelnen künftigen Gärtner. Ansporn war für den einen der Wunsch nach selbst gezogenen Kräutern und landwirtschaftlicher Arbeit. Der andere wünscht sich, mit Nachbarn die frische Luft zu genießen. Und ein Dritter will sich mal an Tomaten ausprobieren. Unterschiedlich und dadurch sich ergänzend sind offenbar auch die Fähigkeiten, die jeder einzelne mitbringt und damit einbringen kann. Während einer seinen grünen Daumen lobte, versprach der andere eins fix drei die nötigen Hochbeete zimmern zu können.

Über die Gestaltung der Fläche haben die zukünftigen Gärtner bereits sehr konkret gesprochen. Eine Kräuterspirale soll es nun nicht mehr geben. Dafür wird es ein Hochbeet mehr geben als ursprünglich vorgesehen. Auf einem Plan haben sie markiert, wo sie die Bank aufstellen werden. Und einen Schrank, in dem die Geräte untergestellt werden, gibt es im Kopf der sechs ebenfalls bereits.

Eine große Hilfe kommt vom Eigentümer der Fläche. Die Hausnummer 122 in der Ackerstraße gehört dem landeseigenen Wohnungsbauunternehmen Degewo. Die Degewo stellt dabei nicht nur die Fläche bereit, sondern auch einen Wasseranschluss. Nesrin Demir, die sich als Stadtteilmanagerin der Degewo um das nachbarschaftliche Zusammenleben im Viertel kümmert, stellte noch weitere Areale auf dem Hof in Aussicht. Wenn die Gruppe wächst und rege bleibt, hat sie somit günstige Möglichkeiten sich auszudehnen.

Wer bei den Mietergärtnern mitmachen möchte, kann Kontakt mit Ira Freude oder Bettina Walther aufnehmen. Ihre E-Mail-Adresse lautet: walther[at]gruppef.com. Ira Freude ist per Mail über freude[at]gruppef.com zu erreichen.

Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Degewo, die im Brunnenviertel ein großer Vermieter ist, unterstützt Mietergärtner aktiv. Vier solcher Gemeinschaften gibt es im Stadtteil bereits, eine weitere befindet sich in Gründung und die Ackerstraße 122 ist der 6. Standort im Gebiet.

Organisatorische Hilfestellung beim Start des gemeinsamen Gärtners leistet das Projekt "Nächster Halt: Ackerstraße". Das Projekt wird über den Projektfonds des Quartiersmanagement mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Mietergärtner beratschlagen

22.03.2018

Text und Fotos: Andrei Schnell

Den Stadtteil als ein Ganzes im Blick

Petra Patz DrükeWenn Petra Patz-Drüke auf den Bezirk schaut, dann sieht sie zehn Regionen. Jedes Fachamt in Mitte hat einen speziellen Blick, doch die Stadtteilkoordination führt diese speziellen Sichtweisen der verschiedenen Verwaltungen zu einem einheitlichen Blick zusammen. Eine große Rolle spielt dabei auch das Engagement der Bürger. Im Interview gibt Petra Patz-Drüke Auskunft, was das eigentlich ist: die Stadtteilkoordination. Und welche Aufgaben diese hat.

Kiezreporter: Was ist eine Stadtteilkoordionation?

Petra Patz-Drüke: Das ist ein Weg, eine ämterübergreifende Zusammenarbeit zu organisieren. Wir sagen dazu Sozialraumorientierung. Gemeint ist, dass wir als Verwaltung stärker vom Stadtteil her denken wollen. Denn die Lebenswelt der Menschen, das ist der Stadtteil. Die Stadtteilkoordination bringt dazu mehrere Fachämter an einen Tisch. Wer es tiefer wissen möchte: Das ist eine Folgerung aus der Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung. Ausführliche Informationen dazu hält die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen auf ihrer Webseite bereit.

Was verstehen Sie dabei unter einem Stadtteil?

Petra Patz-Drüke: Bei uns in der Verwaltung ist ein Stadtteil eine Bezirksregion. Solche Regionen wurden 2004 für Berlin festgelegt. Mitte ist in zehn Regionen unterteilt. Jede Region hat jeweils 30.000 bis 35.000 Einwohner. Wir meinen mit Stadtteilen also nicht Kieze, wie vielleicht das Quartiersmanagement. Alle Planungen der Verwaltung beziehen sich immer auf diese Bezirksregionen. Das Quartiersmanagement Ackerstraße liegt in der Bezirksregion Brunnenstraße Nord. Wenn Sie auf die Webseite dieser Region gehen, dann finden Sie dort umfassende Informationen zu Ihrer Bezirksregion.

Stadtteilkoordination müsste also eigentlich Bezirksregionenkoordination heißen?

Petra Patz-Drüke: Das wäre ein sehr schwer verständliches Wort. Deshalb sagen wir im Amt Stadtteil, wenn wir Bezirksregion meinen. Für jede Region wurde eine Stadtteilkoordination eingerichtet. Das ist ein Büro vor Ort im im Stadtteil. Dort arbeiten Stadtteilkoordinatoren. Bei Ihnen ist das Jochen Uhländer. Er ist Ansprechpartner für die Bürger und Bürgerinnen. Er ist im Olof-Palme-Zentrum zu erreichen. Wer etwas tun will, wer sich engagieren will, wer sich vernetzen will, wer mitarbeiten will, der kann sich an ihn wenden.

Welche Aufgaben hat ein Stadtteilkoordinator?

Petra Patz-Drüke: Die Stadtteilkoordinatoren sind Ansprechpartner für die Bürger und Bürgerinnen, die im jeweiligen Stadtteil leben. Eine weitere Aufgabe ist es, in die Verwaltung hinein zu vermitteln, was vor Ort los ist, welche Themen die Menschen beschäftigen, welche Handlungsbedarfe es gibt. Dritte Aufgabe ist es, das bürgerschaftliche Engagement zu fördern. Und - nicht zu vergessen - sie organisieren auch selbst Bürgerbeteiligung. Sie richten zum Beispiel Stadtteilkonferenzen aus oder gründen Arbeitsgemeinschaften. Alle zwei Monate treffen sich die zehn Stadtteilkoordinatoren von Mitte zu einem gemeinsamen Treffen, bei dem auch das Jugendamt, das Sozialamt und weitere Ämter dabei sind.

Weitere Infos:
- Petra Patz-Drüke leitet die Sozialraumorientierte Planungskoordination. Zu dieser Abteilung gehört neben der Stadtteilkoordination das Büro für Bürgerbeteiligung. Sie unterstützt bürgerschaftliches Engagement und verwaltet die Stiftungen des Bezirks Mitte.
- Für jede Bezirksregion wurden Profile erstellt, die den Stadtteil genau beschreiben und die Herausforderungen benennen. Diese Profile wurden 2017 überarbeitet. Hier ist der Link zum Profil Brunnenstraße Nord (ein wenig nach unten scrollen).
- Die Stadtteilkoordination für die Region Brunnenstraße Nord stellt sich auf dieser Webseite vor. Dort finden sich aktuelle Nachrichten, ein Kurzporträt und verschiedene Infos.

Bezirksregion Brunnenstraße Nord

19.03.2018

Text und Fotos: Andrei Schnell

Vortrag zur Geschichte des Brunnenviertels

Vortrag Gerhard Ballewski"Die Gegend um den Humboldthain" hat im Mittelpunkt eines Vortrages von Gerhard Ballewski gestanden. Am 15. März zeigte er im Vorraum der Himmelfahrt -Kirche historische Fotos und sprach über die Geschichte des Gebiets, das heute Brunnenviertel genannt wird. Der Vortrag ist Teil der Ausstellung "Weddinger Freiheiten", die in der am Humboldthain gelegenen Kirche noch bis zum 1. April zu sehen ist.

Der Vortrag setzte ein mit der Kaiserzeit als in innerhalb weniger Jahre über 60.000 Menschen in die damals neu gebauten Häuser rund um die Brunnenstraße zogen. "Zu 90 Prozent waren das evangelisch getaufte Menschen", sagt Gerhard Ballewski. Die Frau des preußischen Kaisers wünschte sich für diese Menschen imposante Kirchen und stiftete zum Beispiel die im Humboldthain errichtete Himmelfahrt-Kirche. "Die Zeitgenossen empfanden diese Kirche als besonders schön und mit viel Schmuck ausgestattet", war im Vortrag zu hören. Allerdings bezahlte ihre Majestät den Bau nicht vollständig, sondern unterstützte lediglich.

Neben einer Vielzahl von Kirchen, die im heutigen Gebiet des Brunnenviertels gebaut wurden, streifte der Vortrag auch die Alltagsgeschichte. So gab es Fotos von kleinen Fachgeschäften zu sehen. Außerdem verwies Gerhard Ballewski darauf, dass nicht nur Proletariat im Kiez lebte. Auch gut verdienende Angestellte lebten im Stadtteil - oft im Vorderhaus in den repräsentativen ersten und zweiten Obergeschossen.

Der Krieg traf das Brunnenviertel hart, weil aufgrund der Flugabwehrkanonen auf dem Hochbunker im Humboldthain besonders viele Bomben abgeworfen wurden. Auch die Himmelfahrt-Kirche musste durch einen Neubau ersetzt werden. Zunächst war geplant, mit internationaler Hilfe ein so genannte Notkirche zu errichten. Doch dann wurde durch den Architekten Otto Bartning eine Kirche gebaut, die nur auf den ersten Blick wie eine der 49 in Deutschland errichteten Notkirchen aussieht.

Fotos aus der Zeit nach dem Krieg zeigten die Budenstadt am Gesundbrunnen, das Kaufhaus Held oder das Gebäude von Möbel Austel. In dem Haus waren 1989 Flüchtlinge aus der DDR untergebracht.

Im Anschluss entwickelte sich eine Diskussion um die nicht einfach zu beantwortende Frage, wie es um die Identität der "Gegend um den Humboldthain" steht. Ist das Brunnenviertel als eigenes Gebiet zu klein? Ist für die Menschen heute der Wedding, der Gesundbrunnen oder die alte Vorstadt Bezugsrahmen? Wer lässt sich als Partner ansprechen, um gemeinsam etwas innerhalb eines als zusammengehörend empfundenen Gebietes zu bewegen?  

Gerhard Ballewski ist Pensionär und hat zuvor in einem Brandenburger Ministerium gearbeitet. In seiner Freizeit beschäftigt er sich seit Jahrzehnten mit der Geschichte des Brunnenviertels und hier schwerpunktmäßig mit der Geschichte der Friedenskirche, der Himmelfahrt-Kirche und der Versöhnungskirche. Er hat als Lokalhistoriker bereits einige Broschüren veröffentlicht.

Die Ausstellung "Weddinger Freiheiten" ist in den Räumen der Himmelfahrt-Kirche bis zum 1. April sonntags von 12 bis 14 Uhr, mittwochs von 14 bis 16.30 Uhr und donnerstags von 14 bis 16:30 Uhr geöffnet. Zu den Öffnungszeiten können auch begleitende Broschüren erworben werden. Wer es in diesem Monat nicht mehr schafft, kann im April die Ausstellung in der Osterkirche im Sprengelkiez aufsuchen bzw. etwa ab Mai in der Stephanuskirche an der Wollankstraße.

Weitere Infos:
Flyer zur Ausstellung Weddinger Freiheiten

Vortrag "Gegend um den Humboldthain"

22.03.2018

Text und Fotos: Andrei Schnell

Tavla und Tee

In gemütlicher Runde fand am 16.03. der zweite  Backgammon-Abend im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Wie schon im letzten Jahr lud das Quartiersmanagement-Team zum gemeinsamen Spiel im Stadtteilbüro in der Jasmunder Straße 16 ein.
Mit der Unterstützung eines ehemaligen Praktikanten hieß es dann: Tee und Tavla - die türkische Variante von Backgammon, einem der ältesten Brettspiele der Welt.

Die Regeln sind leicht zu erlernen und der Spaß schnell riesengroß. Und so wurde es zu einer kleinen, aber sehr heiteren und bunten Runde, bei der alle auf ihre Kosten kamen.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus finden dieses Jahr vom 12. – 25. März mit Veranstaltungen in ganz Deutschland statt. Eine Übersicht über die Termine finden Sie unten.
Initiator der Internationalen Wochen gegen Rassismus ist Jürgen Miksch und seine 2014 gegründete Stiftung.
Miksch ist Vorsitzender des Interkulturellen Rates in Deutschland. Seit 1976 engagiert sich der evangelische Theologe mit Gründungen von Vereinen für interreligiöse Toleranz.

LINKS

Berlinweites Programm der Internationalen Wochen gegen Rassismus
http://internationale-wochen-gegen-rassismus.de/events/

Veranstaltungen in Wedding & Moabit
http://demokratie-in-der-mitte.de/wp-content/uploads/2017/02/M%C3%A4rz-2018_Programmheft_Zusammen-gegen-Rassismus.pdf
Veranstaltungen im Brunnenviertel
http://www.brunnenviertel-brunnenstrasse.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FPlakat_Rassismuswochen_BV.jpg&md5=f2d7a0739bbcaba31684b4bfe09aafab6271bba1&parameters[0]=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjgwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjM6IjYw&parameters[1]=MCI7czo3OiJib2R5VGFnIjtzOjQyOiI8Ym9keSBiZ0NvbG9yPSIjZmZmZmZmIiBz&parameters[2]=dHlsZT0ibWFyZ2luOjA7Ij4iO3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2&parameters[3]=YXNjcmlwdDpjbG9zZSgpOyI%2BIHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D
 

Vikihaus: Bau am Sportplatz schreitet voran

Mit Blick über den Stadtteil stieß am 15. März eine kleine Runde auf dem Dach des VIKI Sport- und Begegnungszentrums auf den fertigen Rohbau an. Die Arbeiten gehen fleißig weiter, um im Sommer das Zentrum, das Sportlern und Nachbarn zu Gute kommen soll, feierlich zu eröffnen.

Die anliegende Nachbarschaft kann seit letztem Jahr beobachten, wie das VIKI Sport- und Begegnungszentrum auf dem Sportplatz Stralsunder Straße stetig konkretere Formen annimmt. Der frostige Februar hat den am Bau Beschäftigen gehörig Kopfzerbrechen bereitet, aber nun ist das prägnante Brückengebäude mit dem Bewegungsraum im zweiten Obergeschoss als Rohbau fertiggestellt. Am 15. März konnten geladene Gäste des Richtfestes zum ersten Mal das Gebäudeinnere betreten und den Rohbau besichtigen. Obwohl der Himmel wolkenverhangen war, bot sich vom Dach des Zentrums ein großartiger Blick über den Stadtteil und auf den Fernsehturm am Horizont.

Das VIKI Sport- und Begegnungszentrum wird mit Mitteln des Baufonds der Sozialen Stadt und des Sportvereins SV Rot-Weiß Viktoria Mitte 08 e.V. errichtet. Im Sommer 2018 ist die Eröffnung des Zentrums geplant. Wer gerne schon vorher einen Blick in das Gebäude werfen möchte, sollte sich den 5. Mai im Kalender vormerken. Am bundesweiten Tag der Städtebauförderung wird es Führungen durch das Haus und eine Ausstellung zur Geschichte und Zukunft des Baus geben.

Weitere Infos
Hier finden sich mehr Infos zum Bau des VIKI Sport- und Begegnungszentrum.
Und hier gibt es mehr über den Tag der Städtebauförderung zu erfahren.

Vikihaus Richtfest

16.03.2018

Text und Foto: Pia Kaiser

Am 15. März Mietergarten planen

Blumen AckerstraßeDank einer Pflanzaktion des Projekts Nächster Halt: Ackerstraße blüht es gerade auf der Ackerstraße. Und es geht weiter mit der Verschönerung der Straße. Am 15. März ab 17 Uhr wird zum zweiten Planungstreffen eingeladen. Ein Mietergarten im Hinterhof der Ackerstraße 122 wird vorbereitet. Und am 11. April zieht die Bücherbox um.

Der Frühling steht in den Startlöchern. Das kann man gut an den ersten Tulpen und anderen Frühblühern in den Rabatten vor dem Edeka sehen. Diese haben fast 50 Kinder der beiden Grundschulen im Quartier, der Gustav-Falke-Grundschule und der Phorms-Schule im November letzten Jahres gepflanzt. Rund 200 Blumenzwiebeln haben die Schüler in die Beete gesteckt. Deshalb blüht die Ackerstraße nun auf.

Am 15. März ab 17 Uhr wird zum zweiten Planungstreffen geladen. Einen Mietergarten wünschen sich einige Anwohner und Anwohnerinnen. Der Garten soll im Hinterhof der Ackerstraße 122 entstehen. Dort ist auch der Treffpunkt. Wer mitgärtnern möchte, ist herzlich eingeladen. Bei schlechtem Wetter kann in den Gemeindesaal in der Feldstr. 19 ausgewichen werden.

Und am 11. April wird die Bücherbox von der Hussitenstraße zum Vorplatz vor dem Edeka in die Ackerstraße umziehen.

Das Projekt Nächster Halt: Ackerstraße will die Aufenthaltsqualität in der Ackerstraße sichtbar verbessern und das nachbarschaftliche Engagement für den öffentlichen Raum zu stärken. Auch 2018 wird es wieder Workshops, Feste und Maßnahmen zur Verschönerung der Ackerstraße und Sensibilisierung für das Thema Müll geben. Ein weiteres Ziel ist es, die BewohnerInnen des Quartiers näher zusammenzubringen. Das Projekt wird vom Quartiersmanagement über den Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Blume Ackerstraße

11.03.2018

Text: Andrei Schnell, Fotos: Gruppe F

Rosenverteilaktion

Am 08. März war Internationaler Frauentag!
Wie auch die Kollegen aus dem Quartiersmanagement Moabit West, verteilten wir Rosen an Fußgängerinnen im Kiez.
Die Aktion würdigt symbolisch die Leistungen und Entbehrungen von Frauen - um an einem Tag einfach mal DANKE zu sagen!

 

 

TransFair unterstützt eine Initiative, über die zum Frauentag  „fair“ gehandelte und hergestellte Rosen verteilt werden. Im Hintergrund handelsüblicher Blumen stehen nämlich zumeist ausbeuterische und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, auch und vor allem Frauen sind davon betroffen. Deswegen wird jährlich zum Frauentag diese Aktion gestartet, um durch faire Rosen auf diese Missstände aufmerksam zu machen und gleichzeitig den Empfängerinnen Wertschätzung zu zeigen.

Die Frauen haben sich sehr über die Überraschung gefreut und konnten auch gleich aktuelle Kiezpläne und –kalender mitnehmen.

Der erste Frauentag wurde übrigens am 28.02.1909 in den USA als Initiative sozialistischer Organisationen im Kampf um Gleichberechtigung, Wahlrecht für Frauen und die Emanzipation von Arbeiterinnen ins Leben gerufen.

 

Anregungen zum Straßenumbau gefragt

Swinemünder StraßeBürgerbeteiligung am 19. März. Das Straßen- und Grünflächenamt (SGA) stellt seine Pläne für die Sanierung der Swinemünder Straße zwischen Rügener Straße und der Millionenbrücke vor. Einlass ist um 17.30 Uhr im Saal der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Rathaus Mitte in der Karl-Marx-Straße 31. "Das SGA stellt Ihnen die Planung vor, nimmt Ihre Anregungen entgegen und steht Ihnen zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung", heißt es in der Einladung.

In der Investionsplanung des Bezirks Mitte sind 1,3 Millionen Euro für den Umbau der Swinemünder Straße vorgesehen. Begründet wird die Sanierung mit dem schlechten Zustand des Kopfsteinpflasters. Die Pläne berücksichtigen auch Radfahrer: "Auf die Fahrbahn soll jedoch aus radverkehrspolitischen Gründen ein Radfahrstreifen errichtet werden, welcher zurzeit noch auf dem Gehweg vorhanden ist." Da der Geldfluß ab dem Jahr 2020 eingeplant ist, dürften die Bauarbeiten 2020 beginnen.

Beim Infoabend im Rathaus Mitte wird zu erfahren sein, ob eine Ampel für die von vielen als unsicher empfundene Kreuzung Ramler Straße und Swinemünder Straße vorgesehen ist. An dieser Kreuzung befinden sich drei Kindergärten und eine Schule. Es ist davon auszugehen, dass mit der Fertigstellung der so genannten Grothbauten sich das Verkehrsaufkommen noch weiter erhöhen wird.Die Kreuzung könnte noch unsicherer werden. Das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße wünscht sich deshalb eine Ampel. Nachzulesen im aktuellen IHEK (dem Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzept) auf Seite 34: "Bau einer Lichtsignalanlage bzw. eines Zebrastreifens, Verkehrsinsel an der Kreuzung Swinemünder Straße/Ramlerstraße vor der Heinrich-Seidel-Grundschule."

Die Verkehrsituation auf der Swinemünder Straße wird seit langem diskutiert. Bereits 2014 wurde in der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen, für Fußgänger und Radfahrer mehr Platz zu schaffen. "Um für Fußgänger und Radfahrer einen angemessenen Verkehrsraum zu schaffen und im Umfeld der Grundschule für alle Verkehrsteilnehmer die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sind nicht nur Einzelmaßnahmen, sondern ein ganzes Maßnahmen-Bündel nach einem abgestimmten Konzept erforderlich", heißt es in Drucksache 1078/IV.

Rathaus Mitte Karl Marx Straße

12.03.2018

Text und Fotos: Andrei Schnell

Osterbeats im teeny Musik treff

Musikworkshops im teeny Musik treffMusik hören ist schön und gut. Aber wie lässt sich selber Musik machen? In zwei Workshops verrätt der teeny Musik treff Jugendlichen das Geheimnis cooler Beats. Am 27. März und 3. April werden erste Erfahrungen beim Intensivkurs "Sounds & Beats" ermöglicht. Und am 4. April kommt der Hip Hop Aktivist Spiritchild aus New York in die Himmelfahrtkirche, um zu zeigen, wie man den richtigen Rap schreibt.

„Sounds & Beats: Musik am Computer für Einsteiger und Einsteigerinnen“ lockt an zwei Dienstagen - 27. März und 3. April - in den Osterferien in den teeny Musik treff in die Gustav-Meyer-Allee 2. Jeweils von 15.30 Uhr bis 19.30 öffnet das Musikstudio Jugendlichen für diesen Kurs seine Türen. Der Eingang zum teeny Musik treff ist vom Humboldthain aus zu erreichen. Er befindet sich auf der Rückseite der Himmelfahrtkirche.

Am Mittwoch, 4. April reist der Hip Hop Aktivisten Spiritchild aus der South Bronx, New York, an. Von 14 bis 19 Uhr können Jugendliche etwas in seinem Workshop zur "His- und Herstory  of Hip Hop" lernen. Außerdem zeigt der Musiker, wie das Schreiben von Raps geht und wie man diese gut performt. Während des Workshops wird Englisch gesprochen. Für eine Übersetzung ist gesorgt. Für diesen Kurs bittet Karin Perk vom teeny Musik treff um Anmeldung unter kontakt@teeny-musik-treff.de oder 030 747 31 823.

Jeder Workshop kann einzeln besucht werden, die Zahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen ist begrenzt.

Der letzte Workshop ist möglich dank des Aktionsfonds des Quartiersmanagements.

Weitere Infos:
Webseite des teeny Musik treff
Webseite des Musiker Spiritchild. Auf YouTube kann man den Rapper in einem kurzen Film kennen lernen.

teeny Musik treff in der Himmelfahrtkirche

11.03.2018

Text: Andrei Schnell, Fotos: xspiritmental.com