Juni 2018

So geht's dem Brunnenviertel - Sozialdaten

SozialmonitoringIm Juni hat der Senat Zahlen zur sozialen Lage in Berlin veröffentlicht. Zehn Prozent aller Kieze in Berlin erhalten in einer Studie den Sozial-Index "sehr niedrig". Das Brunnenviertel wird in der Studie in zwei Gebiete unterteilt. Für das QM-Gebiet Ackerstraße gilt der Index "niedrig", das QM-Gebiet Brunnenstraße bleibt weiterhin bei "sehr niedrig" stehen. Damit ist das Brunnenviertel geteilt, wenn es um die Frage geht, welcher Kiez "besonderer Aufmerksamkeit" bedarf.

"Monitoring Soziale Stadtentwicklung 2017" heißt die Studie, die als Kurzfassung auf der Webseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eingesehen werden kann. Außerdem finden sich dort übersichtliche Karten. Für Berlin insgesamt stellt die Studie fest, dass die soziale Benachteiligung abnimmt. Dafür stehen die sinkenden Zahlen von Arbeitslosigkeit oder Langzeit-Arbeitslosigkeit. Gleichzeitig wird beobachtet, dass es für Kieze mit hoher sozialer Benachteiligung eine "hohe Konstanz" gibt. 44 von 436 Stadtteilen bedürfen einer besonderer Aufmerksamkeit - die meisten davon seit Jahrzehnten.

Soziale Lage im Gebiet Ackerstraße und Brunnenstraße

Die Gebiete QM-Ackerstraße und QM-Brunnenstraße folgen dem Berlintrend, bleiben aber benachteiligt. Die Zahl der Arbeitslosen ist beiden Kiezen gesunken. Beim Blick auf die Bezieher von staatlichen Hilfen (Transferleistungen) lässt sich ablesen, dass die Anzahl der betroffenen Menschen im Brunnenviertel sinkt. Doch links und rechts der Brunnenstraße wohnen weiterhin sehr viele Menschen mit wenig Einkommen.

Großes Thema ist die Kinderarmut. Im Gebiet rechts der Brunnenstraße - entspricht weitestgehend dem QM-Gebiet Brunnenviertel-Brunnenstraße - sank zwar die Anzahl der Kinder, die in einkommensschwachen Familien leben. So waren vor zehn Jahren noch fast dreiviertel aller Kinder (73,4 Prozent) von Armut betroffen, nunmehr sind es 58,6 Prozent. Dennoch ist auch das eine Zahl, die immer noch zu hoch ist.

Auch im Gebiet links der Brunnenstraße - entspricht weitestgehend dem QM-Gebiet Brunnenviertel-Ackerstraße - sank die Anzahl der Kinder, die in Familien mit staatlicher Unterstützung leben. Vor zehn Jahren lebten noch zwei Drittel aller Kinder in armen Familien (60.4 Prozent). Die letzte veröffentlichte Zahl lautet 50 Prozent. Auch diese Zahl ist zu hoch, bedeutet sie doch, dass nach wie vor jedes zweite Kind betroffen ist.

Weitere Informationen:
Karte: Stadtteile mit besonderen Aufmerksamkeitsbedarf
Karte: Soziale Ungleichheit
Vor zwei Jahren auf dieser Webseite: "Das Brunnenviertel in Zahlen"

Sozialmonitoring Kinderarmut

26.06.2018

Text und Diagramme: Andrei Schnell

Sommer im Familienzentrum

Sommerferien im FamilienzentrumEndlich Sommerferien - endlich viel freie Zeit. Für Kinder hat das Familienzentrum in der Wattstraße ein buntes Programm zusammengestellt. Höhepunkt ist ein Ausflug zum Kinderbauernhof Pinke Panke oder ins frisch neu eröffnete Zeiss Großplanetarium und eine Grillparty. Zum Abschluss der Ferien steigt eine Familiendisco.

Die Termine im Einzelnen:

  • Basteln! Malen! Kreativ sein! - Mit unterschiedlichsten Materialien werden wir gemeinsam unserer Kreativität freien Lauf lassen. - Montag, 9. Juli von 14 bis 16 Uhr
  • Kreativwerkstatt: Regenmacher - Der Regenmacher ist ein Instrument, das Indianer in der Atacama-Wüste erfunden haben. Es wurde bei Regen-Zeremonien eingesetzt. Aus großen Papprollen bauen wir selbst dieses fantasievolle Instrument und bemalen es kunterbunt. - Mittwoch, 11. Juli von 13 bis 17 Uhr. Bitte einen Malkittel mitbringen.
  • Exkursion: Kinderbauernhof Pinke Panke - Wir besuchen einen Kinderbauernhof mit vielen Tieren. Wir können Tiere füttern, machen ein Picknick und nehmen an Kreativangeboten teil. - Freitag, 13. Juli ab 11 Uhr. Kostenlos, aber bitte BVG-Ticket mitbringen.
  • Basteln! Malen! Kreativ sein! - Mit unterschiedlichsten Materialien werden wir gemeinsam unserer Kreativität freien Lauf lassen. - Montag, 16. Juli von 14 bis 16 Uhr.
  • Kreativwerkstatt: Stoffmalen und Batiken - Aus Alt mach Neu! Mit bunten Farben und Mustern verschönern wir T-Shirts, Hosen und vieles mehr. - Mittwoch, 18. Juli von 13 bis 17 Uhr. Bitte Kleidung zum Färben und Bemalen mitbringen.
  • Familienparty mit Grillen - Gemeinsam veranstalten wir eine Grillparty mit Spielstationen für die Kinder. - Freitag, 20. Juli von 12 bis 17 Uhr. Jeder bringt was zum Grillen mit.
  • Kreativwerkstatt: Töpfern Teil 1 - Wir besuchen das Olof-Palme-Zentrum: und lassen beim Töpfern unserer Kreativität freien Lauf. Für kleine und große Hände! - Montag, 23. Juli von 13 bis 17 Uhr. Bitte entsprechend kleiden.
  • Kreativwerkstatt: Mosaikbilder und Mosaikwindlichter - Mit bunten Mosaiksteinen verzaubern wir alte Gläser und Fliesen zu schönen Bildern und Windlichtern. - Dienstag, 24. Juli von 13 bis 16 Uhr. Bitte Marmeladengläser mitbringen
  • Exkursion: Zeiss Großplanetarium - Wir gehen ins Planetarium und sehen „Lars, der kleine Eisbär“. Welches spannende Abenteuer wartet auf den Eisbären? - Freitag,
    27. Juli
    um 9:30 Uhr. Kostenlos für Kinder, Eltern zahlen normalen Eintritt. Bitte BVG-Ticket mitbringen.
  • Kreativwerkstatt Töpfern Teil 2 - Im Olof-Palme-Zentrum bemalen wir unsere Tonfiguren. - Montag, 30. Juli von 13 bis 17 Uhr. Bitte entsprechend kleiden.
  • Familiendisco - Zum Abschluss des Ferienprogramms laden wir zur Familiendisco ein! Es gibt coole Tanzmusik, tolle Spiele und Knabberspaß! - Freitag, 3. August von 14 bis 16 Uhr

Alle Angebote sind für Kinder von 3 bis 8 Jahren in Begleitung ihrer Eltern geeignet. Treffpunkt ist das Familienzentrum in der Wattstraße 16. Wer das gesamte Ferienprogramm inklusive Verköstigung und Exkursionen für die Kinder nutzen will, kann einmalig 10 Euro zahlen.

LINKS
Das vollständige Sommerferienprogramm kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Kontakt: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, Telefon: (030) 32 51 36 55, E-Mail: fz-wattstrasse@pfefferwerk.de
Webseite des Familienzentrum Wattstraße

Familienzentrum Wattstraße25.06.2018

Text und Foto: Andrei Schnell

Einladung zum Brunch der Kulturen

Interkultureller Brunch im Familienzentrum WattstraßeDas Familienzentrum Wattstraße deckt den Tisch zum interkulturellen Brunch. Am Sonntag, dem 1. Juli, von 13 bis 15 Uhr können Familien und die Nachbarschaft es sich schmecken lassen. Vor dem Essen gibt es Musik aus dem Kiez. Um eine essbare Spende für das bunte Buffet wird gebeten.

Es ist eine gute Tradition im Brunnenviertel geworden, dass sich Menschen unterschiedlicher Herkunft bei Musik und Essen treffen. Mehrere religiöse Gemeinden organisieren bis zu vier Mal im Jahr einen interkulturellen Brunch.

Der interkulturelle Brunch ist eine Verstetigung eines vormaligen Projekts, das aus dem Projektfonds gefördert wurde.

LINKS
Kontakt: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, Telefon: (030) 32 51 36 55, E-Mail: fz-wattstrasse@pfefferwerk.de
Webseite des Familienzentrum Wattstraße

Interkultureller Brunch

25.06.2018

Text und Fotos: Andrei Schnell

Senioren fahren zum Müggelturm

MüggelturmDas Wasser lockt. Auch die Freizeitgruppe im Brunnenviertel macht einen Ausflug zum See. Die Seniorengruppe will am 3. Juli zum Müggelsee fahren. Das nächste reguläre Treffen im Familienzentrum Wattstraße ist am 23. Juli. Neue interessierte ältere Bewohner und Bewohnerinnen sind herzlich eingeladen, zu der Gruppe hinzuzukommen.

Am Dienstag, 3. Juli, fährt die Seniorengruppe um Dorothea Reinhardt nach Friedrichshagen.Treff ist um 10.00 Uhr am S-Bahnhof Nordbahnhof. Der Müggelturm am Müggelsee liegt in Friedrichshagen im Südosten Berlins. Wer mitkommen möchte, meldet sich bitte telefonisch unter 030 493 3677 an.

Am 23. Juli, ein Montag, versammeln sich die Rentner mit einem Mindestalter von 60 Jahren wieder wie gewohnt im Familienzentrum Wattstraße. Das Treffen beginnt mit sanfter Gymnastik um 14 Uhr. Ab 14.30 wird geredet, geplant und Kaffee getrunken.

Die Freizeitgruppe unter dem Motto "Raus aus der Hängematte - rein in die Aktivität" richtet sich an Ältere. Derzeit treffen sich Frauen und Männer zwischen 60 und 75 Jahren. Die Gruppe trifft sich zweimal im Monat. Für Nachfragen ist Dorothea Reinhardt (Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.) telefonisch unter 030 493 36 77 oder per Mail unter dorothea-reinhardt@gmx.de zu erreichen.

Die Gruppe ist Teil des Projekts "Zufrieden alt werden im Brunnenviertel", das mit Mitteln der Sozialen Stadt aus dem Projektfonds gefördert wird. Gestartet ist das Projekt im Frühjahr 2016.

LINKS
Der aktuelle Flyer der Freizeitgruppe
Eine knappe Zusammenfassung des Projekts findet sich auf der Webseite des Trägervereins Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.

Senioren Zufrieden alt werden im Brunnenviertel

25.06.2018

Text und Foto unten: Andrei Schnell

Foto oben: Andreas Steinhoff, gemeinfrei, Wikimedia

Kiezrundgang mit Stadträtin zur Kitasituation

KiezspaziergangAm 12. Juni kam Stadträtin Sandra Obermeyer zu Besuch. Anlass war, dass das Netzwerk "Kitaverbund Brunnenviertel" zehn Jahre alt geworden ist. Die Stadträtin für Jugend und Ordnung informierte sich vor Ort, wie die Kitasituation aktuell ist. Auf YouTube gibt es vom Kiezrundgang eine kurze und eine ausführliche Dokumentation. Außerdem ist ein zusammenfassendes Statement der Stadträtin hochgeladen.

Im Archiv finden sich Protokolle aus dem Jahr 2007. Damals gründete sich der Kitaverbund. In den letzten zehn Jahren hat sich die Situation der Kitaplätze stark verändert. Ging es damals noch darum, die Kitas im Brunnenviertel bekannter zu machen, so berichteten Kitaleiterinnen beim Kiezrundgang mit der Stadträtin von anderen aktuellen Problemen. So drückt der Schuh bei der Zahl der Erzieher. Aber auch Erzieher, die spezielle Ausbildungen besitzen, werden benötigt, um Inklusion umsetzen zu können.

Auch das Familienzentrum Wattstraße und die Musikschule Fanny Hensel stellten sich beim Kiezrundgang vor.

Der Kitaverbund ist ein Netzwerk der Kindertageseinrichtungen im Brunnenviertel und besteht aus 19 Kitas im Gebiet. Durch gegenseitigen Austausch, gemeinsame Projekte und vereinte Kräfte bei politischen Forderungen will der Kitaverbund eine bessere Bildungssituation für die Kinder des Brunnenviertels erreichen und die Kita zu einem attraktiven Lern-, Begegnungs- und Lebensstandort entwickeln.

Der Verbund wurde viele Jahre lang durch das Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße und Brunnenviertel-Brunnenstraße in Form von Projekten finanziell unterstützt und wird nun weiter ideell unterstützt..

LINKS

Zuletzt aktualisiert wurde die Broschüre "Kitas im Brunnenviertel" im Jahr 2017. Das Heft hilft Eltern bei der Suche nach einem Kitaplatz.

Kiezspaziergang Brunnenviertel mit Sandra Obermeyer Kiezspaziergang Brunnenviertel mit Sandra Obermeyer Stadträtin
Kiezspaziergang Brunnenviertel mit Sandra Obermeyer Stadträtin Kiezspaziergang Brunnenviertel mit Sandra Obermeyer Stadträtin

Kiezspaziergang Brunnenviertel mit Sandra Obermeyer Stadträtin

25.06.2018

Text und Fotos: Andrei Schnell

In Kunst schwimmen

SommerbadSchüler und Schülerinnen können in den Sommerferien zeitgenössische Kunst entdecken - und müssen dazu nicht einmal in die Galerie gehen. Auch das Tragen einer Badehose ist während des Kunstgenusses ok, denn die Künstler gehen dorthin, wo die Jugendlichen im Sommer sowieso sind: im Schwimmbad. Im Sommerbad im Humboldthain übernimmt das Künstlerteam "Tropez" die Kunstvermittlung.

Vom 9. Juni bis zum 31. August läuft das Sommerprogramm „1, 2, 3, SOLEIL“ für Kinder und Jugendliche. Dank dieses Programms können Kinder und Jugendliche verschiedene künstlerische und mediale Ausdrucksformen entdecken. In Workshops können sich sich unterschiedlichen Kunstproduktionen ausprobieren. Ziel der Workshops mit dem Schwerpunktthema „Reisen“ ist es, junge Menschen Literatur, Theater, Musik, bildende und darstellende Kunst sowie digitale Medien näher zu bringen.

Termine im Sommerbad Humboldthain im Überblick:

13. Juli von 15 bis 18 Uhr: Workshop Spoof – Schwindel (digitale Medienkompetenz). Für Jugendliche ab 14 Jahren mit Adam Harvey.

29. Juli bis 3. August jeweils von 10 bis 18 Uhr: Workshop Bubbles (Spoken Word und Theater). Für Kinder ab 10 Jahren mit Abdoul Kader Traoré (Operndorf Afrika). Aufführung am 4. August von 11 bis 12 Uhr.

26. August von 10 bis 18 Uhr: Workshop Reiseandenken (Bildende Kunst). Für Kinder ab 6 Jahren mit Nigin Beck.

28 bis 30. August von 10 bis 18 Uhr: Proben für die Oper Selfish Shellfish: The Aquatic Ape mit Monster Chetwynd. Für Kinder ab 10 Jahren. Aufführung am 31. August von 16 bis 18 Uhr.

Über Tropez im Sommerbad Humboldthain:
Anliegen des Tropez ist es, jungen Schwimmbadbesuchern aus Wedding, Moabit und Mitte Zugänge zur zeitgenössischen Kunst außerhalb der klassischen Ausstellungsräume zu bieten und Interesse an kreativer, künstlerischer Arbeit zu wecken. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Ein auf die jungen Badbesucher abgestimmtes Programm vermittelt spielerisch künstlerische und mediale Kompetenzen und bereichert den Schwimmbad-Alltag. Das Tropez ist auch ein Kiosk und öffnet von Juni bis September jeden Tag von 10 bis 18.Uhr.

1, 2, 3, SOLEIL wird gefördert aus dem Programmfonds Kulturelle Bildungsverbünde.

Weitere Informationen: www.tropeztropez.com

Sommerbad

Text: Pressemitteilung Bezirksamt

Fotos: Andrei Schnell

18.06.2018

Lesung: Gartenstraße 80 inspirierte zu Roman

Anna Hahn AutorinAnne Hahn, Romanautorin und Sachbuchschreiberin, hat einen sehr privaten Roman geschrieben, der dennoch nicht autobiographisch ist. „Das Buch musste genauso raus. Ich habe gesponnen, die Stränge fließen lassen“, beschreibt sie ihren Roman „Herz des Aals“ (2017), aus dem sie am 8. Juni um 20 Uhr im Atelierhaus in der Ackerstraße 81 liest. Es ist ein Roman, bei dem alles von einem Wohnhaus ausgegangen sei. Oder präziser: „Grundidee war ein Haus im Wedding, beziehungsweise ich habe eine Stelle gesucht, wo kein Haus mehr steht“.

Herz des Aals von Anna HahnDer Roman hat mehrere Hauptfiguren und besteht aus mehreren Erzählungen. Der Kater Satan streift in der Jetztzeit durch die Seiten des Buches und vor hundert Jahren fährt ein Zirkusdirektor in die Südsee. Das Schiff hat damals wirklich abgelegt, alles ist exakt recherchiert. Und eine Nixe tritt im Zirkus auf. Ein Blumenmädchen erinnert sich. Es ist ein Roman wie ein Traum, wunderbar logisch beim Lesen; und doch schwierig einem Außenstehenden zu erläutern.

„Ich war mit meinem Sohn im Seniorenheim in der Feldstraße, wir haben dort 80-jährige Frauen interviewt. Und plötzlich erzählt eine Dame vom Zirkus ...“, beschreibt Anne Hahn, wie die Vorarbeiten zu dem Roman begannen. Das Grundstück Gartenstraße 80 habe sie inspiriert. „Wer wohnte hier, was sahen die Menschen damals, wenn sie aus dem Fenster schauten?“, hat sich Anne Hahn sofort beim Anblick des leeren Spitzgrundstückes kurz vor dem Kreisel unter den Liesenbrücken gefragt. Anschließend hat sie in historischen Adressbüchern recherchiert. Auf dem Friedhof der Dorotheenstädtischen Gemeinde in der Liesenstraße entdeckte die Schriftstellerin die Grabanlage der Zirkusfamilie Busch. Es fügte sich eines zum anderen. Wie von allein.

Während der Lesung im Atelier von Ina Weber, die den Abend moderieren wird, werden über einhundert Fotos, Abbildungen, Postkarten und Zeichnungen in Endlosschlaufe zu sehen sein. Gezeigt werden Zirkusplakate, historische Ansichten des Brunnenviertels und mit dem Roman verbundene Motive.

Die Lesung ist eine Beteiligungsveranstaltung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit des Quartiersmanagements. Anne Hahn betreibt nebenbei ein Online-Antiquariat in der Ackerstraße 80.

Anne Hahn

05.06.2018

Text und Fotos: Andrei Schnell

Grafik in der Mitte: Covergestaltung des Romans "Herz des Aals" im Ventil-Verlag