September 2018

Weltmädchentag im Olof-Palme-Zentrum

Weltmädchentag BrunnenviertelMöchtest auch du den Tag der Mädchen feiern? Dann komm am 11. Oktober 2018 von 14:00 bis 19:00 Uhr ins Olof-Palme-Zentrum und sei dabei, wenn es darum geht ein Zeichen für Chancengleichheit zu setzen und über wichtige Themen für Mädchen zu sprechen. Es wird viele tolle Aktionen geben!

 

Weltmädchentag Brunnenviertel

Weltmädchentag Brunnenviertel

Endspurt des QM Brunnenviertel-Ackerstraße

VorortbüroSeit Juni 2018 steht fest, dass das Quartiersmanagement-Verfahren im Gebiet Brunnenviertel-Ackerstraße zu Ende 2020 abgeschlossen wird. Aktuell wird mit allen Partnern der Quartiersentwicklung – insbesondere den Quartiersräten, den zentralen Einrichtungen, den Fachämtern - ein Aktionsplan arbeitet, der die erforderlichen Arbeitsschritte bis zur Beendigung des QM-Verfahrens festlegt und den weiterhin bestehenden Förderbedarf sowie wichtige Akteure und Verantwortlichkeiten, Netzwerke und Kommunikationswege benennt. Der Aktionsplan ergänzt in diesem Sinne das weiterhin gültige integrierte Handlungs- und Entwicklungskonzept (IHEK) 2017/ 2018.

Aufgrund der Verstetigung wird es anders als im benachbarten QM Brunnenstraße keine Quartiersrats-Wahlen in diesem Gebiet geben. Der Quartiersrat wird aber als wichtige Vernetzungsrunde weiterhin bestehen, die auch für weitere Mitglieder offen sein soll. Über das genaue Verfahren, wie Interessierte dazukommen können, beratschlagt der Quartiersrat im November. Interessierte sind zu den öffentlichen Sitzungen immer herzlich eingeladen.

Weiterhin stehen dem Gebiet auch Fördermittel u.a. über den Baufonds zur Verfügung. Projekte, die noch gefördert werden sollen, werden im Aktionsplan bis Ende 2018 abgestimmt. Projekte über den Aktionsfonds können noch bis September 2020 umgesetzt werden.

Für das Gebiet Brunnenviertel-Ackerstraße ergab die letzte Untersuchung, dass viele Orte geschaffen und gestärkt werden konnten und neue Netzwerkstrukturen entstanden sind. Damit wird das Gebiet als reif für die sogenannte Verstetigung eingestuft. Dies bedeutet, dass es das QM Brunnenviertel-Ackerstraße nach einer Übergangszeit von etwas über 2 Jahren ab dem 01.01.2021 nicht mehr gibt. Dies gilt auch für weitere acht Berliner Quartiersmanagement-Gebiete (QM).

Quartiersmanagement-Verfahren sind grundsätzlich zeitlich begrenzt. Zu Beginn wird festgelegt, welche Themen in einem Gebiet zu bearbeiten sind, um die Lebensqualität und Chancengleichheit vor Ort zu verbessern. Über den Fortschritt der Entwicklung wird alle 2 Jahre regelmäßig berichtet, zudem wird nach mehreren Jahren geprüft, inwiefern die Zielstellungen erreicht sind und ob die Förderung von Maßnahmen über das Programm Sozial noch notwendig ist.

26.09.2018

Text: Quartiersmanagement

Foto: Andrei Schnell

 

Ideenaufruf vier in 2018

DIdeenaufrufer Sommer ist zu Ende, doch das Jahr geht weiter. Eine perfekte Gelegenheit um den nun beginnenden Herbst zu begrüßen zu, ist eine Nachbarschaftsaktion im Kiez. Denkbar sind Drachenbasteln für Kinder oder ein Leseabend. Ihre Ideen und Ihr Tatendrang sind gefragt! Aus dem Aktionsfonds können Sachmittel bezahlt werden.

 

Geld dafür gibt es über den Aktionsfonds des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße. Das Antragsformular, vergangene Projekte und weitere Infos finden Sie unter: www.brunnenviertel-ackerstrasse.de/aktionsfonds

IdeenaurufDie Aktionsfondsjury tagt im Oktober und wird über die eingegangenen Anträge entscheiden. Projektideen können bis zum 12.10.2018 bei uns eingereicht werden.

Anregungen für eigene Projekte können die bewilligten Aktionsfondsprojekte der letzten Jahre sein. Unterstützt wurde zum Beispiel: Beeren pflanzen am Rand des Spielplatzes, kleines Klettergerüst, Tanzspiegel, Gitarrenwochenende, Sitzlauben, Billard-Turnier ein Videoprojekt.

Gefördert werden Nachbarschaftsprojekte zur Belebung der Stadtteilkultur, Förderung der Aktivierung und Beteiligung der BewohnerInnen und zur Stärkung der nachbarschaftlichen Kontakte. Beim Ideenaufruf für den Aktionsfonds werden Menschen oder Projektträger gesucht, die ihre Idee selbst umsetzen möchten. Deren Idee muss im Brunnenviertel (Gebiet Ackerstraße) stattfinden. Möglich sind Bewilligungen für Sachmittel, die das Projekt zur Umsetzung benötigt. Vor allem soll das ehrenamtliche Engagement im Stadtteil dadurch gestärkt werden.

Bei Fragen wenden Sie sich an uns: mareen.simon@stern-berlin.de, 030 400 00 73 22. Ich bin als Elternzeitvertretung von Frau Kaiser neu im QM-Team und übernehme ganz gespannt die Begleitung des Aktionsfonds!

Das Antragsformular finden Sie hier: Ideenvorschlag und Antrag.

Wir freuen uns, wenn Sie den Aufruf auch an andere Interessierte weiterleiten.

Ideenaufruf

 

Bei Fragen wenden Sie sich an uns: mareen.simon@stern-berlin.de, 030 400 00 73 22.

Wir freuen uns, wenn Sie den Aufruf auch an andere Interessierte weiterleiten.

Den Tod künstlerisch thematisieren

endlich Heike Schmidt KonzertanzHeike Schmidt und Jenny Ribbat zeigen am 24. September ab 19 Uhr eine Aufführung mit dem Titel "endlich". Thema ist der Tod. Die künstlerische Darbietung ist eine Abendveranstaltung nach dem Tag der offenen Tür im ambulanten und stationären Hospiz des Lazarus Hauses.

Performerin Heike Schmidt führt zusammen mit Pianistin Jenny Ribbat am Montag Lieder, Texte und Gedanken über den Tod auf. "Ist es morbide, den Tod zu besingen?", fragt Heike Schmidt. Sie überzeugt, es kommt bei diesem Thema auf die richtige künstlerische Verarbeitung an. Das Thema Sterben, Tod und Vergänglichkeit geht unausweichlich alle an.

endlich Performance Heike SchmidtDie Aufführung ist beeinflusst von Franz Schuberts Streichquartett "Der Tod und das Mädchen". Heike Schmidt: "Diese Musik öffnet einen Raum, den nur wenige ohne Zögern betreten: einen Raum, der Trauer, Schmerz, Angst, aber auch Hoffnung und Sehnsucht beinhaltet". Herausgekommen ist eine Aufführung, die die Künstlerin "Konzertanz–Performance" nennt. Getragen wird die Performance durch Stimme, Improvisation, Tanz und Klavier. Es ergibt sich eine besondere Konfrontation mit dem Tod.

Neben der Performance "endlich" beteiligt sich das Lazarus Haus mit einem umfangreichen Programm an der 21. Hospizwoche in Berlin. Die Aufführung "endlich" ist an drei Terminen zu sehen:

  • 24. September um 19 Uhr im Lazarus Hospiz, Bernauer Str. 115
  • 12. und 13. Oktober jeweils um 19.30 Uhr in der Bibliothek am Luisenbad im Puttensaal, Badstraße 39

Der Eintritt ist frei.

Der Termin im Lazarus Haus wurde über das Quartiersmanagement aus dem Aktionsfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Links:
Künstlerin Heike Schmidt
21. Berliner Hospizwoche

Lazarus

15.09.2018

Text und Foto: Andrei Schnell

Waschküche: Erinnerung und Zukunft

WaschkücheAlles ist im Fluss - dieses Motto passt für die ehemalige Waschküche in der Feldstraße sehr gut. Bis vor kurzem wurde es in dem Raum tatsächlich noch nass, die Waschküche wurde bis zum Schluss von einigen wenigen Mietern genutzt. In einer Audio-Dokumentation sind Erinnerungen an diese Zeit nun aufbewahrt. Jetzt beginnt ein neues Kapitel für den Ort. Wohin es die Waschküche in diesem Kapitel treiben wird, können die Nachbarn mitentscheiden.

Erinnerungen mit Mikro aufgenommen

15 Minuten dauert die Hördoku, in der ehemalige Nutzer der Waschküche zu Wort kommen. Zwischen dem Satz "Da hat doch niemand gewaschen" bis zu "Da war immer was los, da haben wir uns getroffen" schwanken die Rückblicke. Und es ist zu erfahren, dass früher eine Wäschnerin angestellt war und dass die Degewo im Brunnenviertel viele Waschküchen betrieb. Am 9. September waren die Erinnerungen bei der ersten Öffnung der renovierten Waschküche zu hören. Die Hördoku Waschküche kann online gehört werden.

Nach Vorschlägen für die Zukunft der Waschküche gefragt

WaschkücheBei der ersten Öffnung der Waschküche wurden die Nachbarn in den Räumen der ehemaligen Waschküche gefragt, welche Ideen sie für diesen Raum haben. Einer möchte eine Fahrradwerkstatt, ein anderer einen Nachbarschaftstreff, ein dritter möchte ihn für die Mietergärtner in der Ackerstraße nutzen. Das Team des Quartiersmanagement im Vorortbüro sucht weiter nach Ideen, wie der Platz genutzt werden kann. Kontakt persönlich in der Jasmunder Straße 16, telefonisch unter 030 - 400 073 22 oder per E-Mail unter brunnenviertel-ackerstrasse@stern-berlin.de. Der Raum wird dem Kiez von der Degewo zur Verfügung gestellt.

Links
Hördoku Waschküche

 

 

 

13.09.2018

Text: Andrei Schnell

Foto: QM

Freizeitgruppe besucht Britzer Garten

Zufrieden alt werden im BrunnenviertelDie Senioren und Seniorinnen der Freizeitgruppe Gartenplatz wollen im September den Britzer Garten besuchen. Am Montag, den 24. September, treffen sie sich um 12 Uhr vor dem Eingang des Parks. Außerdem ist am 17. September wieder sanfte Gymnastik und Kaffeetreff.

Am Haupteingang des Britzer Gartens am Sandhauser Weg 1 wird Dorothea Reinhardt auf ihre bekannten – und sehr gern auch unbekannten – Ausflügler warten. In der weitläufigen Parkanlagen wollen die Senioren und Seniorinnen zielstrebig die Dahlienschau ansteuern. Dorothea Reinhardt bittet für diesen Ausflug um Anmeldung unter 030 493 3677.

Einfach vorbeischauen und die Gruppen kennen lernen können Ältere am 17. September und am 1. Oktober. An diesen beiden Montagen startet das Treffen wie gewohnt um 14.30 Uhr mit der sanften Gymnastik, bei der nicht Höchstleistungen gefragt sind. Nach 30 Minuten geht es dann zu Kaffee und Gesprächen über. Ort der Zusammenkunft ist das Familienzentrum in der Wattstraße.

Die Freizeitgruppe unter dem Motto "Raus aus der Hängematte - rein in die Aktivität" richtet sich an Ältere. Derzeit treffen sich Frauen und Männer zwischen 60 und 75 Jahren. Die Gruppe trifft sich zweimal im Monat. Für Nachfragen ist Dorothea Reinhardt (Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.) telefonisch unter 030 493 36 77 oder per Mail unter dorothea-reinhardt@gmx.de zu erreichen.

Die Gruppe ist Teil des Projekts "Zufrieden alt werden im Brunnenviertel", das mit Mitteln der Sozialen Stadt aus dem Projektfonds gefördert wird. Gestartet ist das Projekt im Frühjahr 2016.

Zufrieden alt werden im Brunnenviertel

LINKS
Der aktuelle 
Flyer der Freizeitgruppe
Eine knappe Zusammenfassung des Projekts findet sich auf der Webseite des Trägervereins Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V.

Kulturtage im Brunnenviertel

KulturtageDieses Jahr fanden am 8. und 9. September 2018  erstmals die Kulturtage im Brunnenviertel statt: ein Gemeinschaftsprojekt der beiden QMs im Brunnenviertel (Brunnenstraße & Ackerstraße) in Kooperation mit gruppe F und dem Atelierhaus in der Ackerstraße!

Während am Samstag das Lazarus Haus in der Bernauer Straße zum Kiezfest mit Tanz und Musik einlud, konnte man  im Olof-Palme-Zentrum bis spät in den Abend spannende Konzerte mit Musikklängen aus unterschiedlichsten Kulturen erleben. Für das kulinarische Angebot war auch gesorgt.

Am Sonntag, der auch Tag des Denkmals war, konnten (bau)geschichtlich Interessierte ausgehend von der Kapelle der Versöhnung auf den Spuren des Brunnenviertels zwischen Berliner Mauer und Humboldthain einen  Kiezspaziergang machen, wo mittags die Orgel vorgestellt wurde. Anschließend konnte man beim Straßenfest in der Ackerstraße verweilen und dort die Musik der peruanischen Band Cusco Inkas sowie gecoverte Songs des Bandduos Pusteblume genießen. Nebenbei wurden Namensvorschläge für den noch unbenannten Edeka-Vorplatz gesucht.

Zudem konnte man im Atelierhaus in der Ackerstraße vorbei schauen, wo 12 Künstler*innen anlässlich der Kulturtage auch erstmalig ihre Ateliers dem Kiez öffneten. Spätnachmittags fand ein  Konzert des  Celtic Choir in der Himmelfahrtkirche am Humboldthain mit anschließendem get together statt.

Ein besonderes Highlight  war die „neue“ Waschküche in der Feldstraße 10. Diese öffnete das erste Mal nach Sanierung ihre Türen für Besucherinnen und Besucher. Hier wird nun keine Wäsche mehr gewaschen, sondern es entsteht ein ganz neuer Kiezraum für alle. Wünsche und Bedarfe, wie der zukünftige Veranstaltungsraum genutzt werden kann, wurden vor Ort durch das QM-Team aufgenommen und mit Batik-, Bastel- und Glücksrad-Aktionen begleitet.

12.09.2018

Text: QM Brunnenviertel-Ackerstraße

Fotos: Dominique Hensel, QM Brunnenviertel-Ackerstraße