Dezember 2018

Gemütlicher Bastelnachmittag im QM

Am 4. Dezember wurde im Vorortbüro an der Jasmunder Straße friedlich und konzentriert gebastelt. Die Kinder beklebten Gläser mit buntem Transparenzpapier für kleine Teelichter und gestalteten hübsche Weihnachtskarten mit verschiedenen Motiven. Mit Unterstützung der Künstlerin Simone und einigen Müttern konnten sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Frische Waffeln sorgten für eine kleine Stärkung zwischendurch. Anschließend durften sie ihre gebastelten Werke und ein kleines Geschenk des QM-Teams mit nach Hause nehmen.

 

 

 

Jahresplaner 2019

Jahresplaner BrunnenviertelDer Jahresplaner 2019 mit Motiven des Brunnenviertels ist fertig. Der A3 große Kalender für Schreibtisch oder Bürowand ist interkulturell, er zeigt die wichtigen Feiertage der großen Religionen. Der 8. März ist in dem Kalender noch nicht als Berliner Feiertag gekennzeichnet. Zum Redaktionsschluss war noch nicht bekannt, ob dieser neue Feiertag bereits 2019 eingeführt wird.

Wer mit dem Brunnenviertel fest im Blick planvoll durchs Jahr 2019 gehen möchte, kann den Tischkalender kostenfrei in den Büros der Quartiersmanagements abholen. Vorortbüro Jasmunder Straße 16 oder Stadtteilladen Swinemünder Straße 64.

Jahreskalender Brunnenviertel

12.12.2018

Text: Andrei Schnell

Grafik: QM

Weitermachen auf der Ackerstraße

Ackerplatz BrunnenviertelDas Projekt "Nächster Halt: Ackerstraße" endet und verabschiedet sich mit Krokuszwiebeln, die von Bewohnern und Bewohnerinnen im Vorortbüro Jasmunder Straße 16 kostenlos abgeholt werden können. Die Hoffnung ist, dass die Nachbarschaft sich nun auch ohne Begleitung durch das Projekt, um ihre Ackerstraße und den "Ackerplatz" kümmert.

Viele Dinge, die von den Menschen rund um die Ackerstraße angeregt wurden, wurden umgesetzt. So startete im Sommer 2018 ein Nachbarschaftsgarten im Hof der Ackerstraße 122. Der Platz vor dem Edeka wurde während eines Workshops verschönert, indem die Hochbeete mit Mosaiks verziert wurden. Eine Bücherbox lädt zum Büchertausch ein. Und neue Fahrradständer erleichtern das Leben der Radfahrer.

Ackerplatz im BrunnenviertelGeplant ist, dass die Wohnungsbaugesellschaft Degewo die Bücherbox ansehnlicher macht, in dem diese farbig gestrichen wird. Außerdem wird der Edekavorplatz feierlich getauft. Er wird den bei einer Bürgerbefragung gefundenen Namen Ackerplatz erhalten. Derzeit wird die Fläche neben der Kita in der Ackerstraße 60 mit neuen Tischtennisplatten und Bänken ausgestattet. Anfang 2019 werden an dieser Stelle weitere Bänke repariert und aufgearbeitet. Und das Bezirksamt hat zugesichert, dass es auf den Verkehrsinseln Ackerstraße 49 und 133 weitere neue Fahrradständer errichtet werden.

Damit die Ackerstraße auch im kommenden Frühjahr wieder aufblüht, hat das Projekt "Nächster Halt: Ackerstraße" kleine Blumenzwiebel-Säckchen mit Krokussen herstellen lassen. Diese können von Anwohnerinnen und Anwohnern möglichst noch vor dem Dauerfrost in den Beeten in der Ackerstraße, in den Hochbeeten oder auch im Balkonkasten gesteckt werden. Die Zwiebeln sind im Vorortbüro des Quartiersmanagements in der Jasmunder Straße 16 kostenlos erhältlich.

Das Projekt sagt: "Vielen Dank an Alle die in den letzten zwei Jahren dabei waren und fleißig mitgeholfen und mitgeplant haben." Nun ist die Nachbarschaft gefragt, die vielen Ideen und Anregungen des Projekts weiterzuführen und das Aussehen ihres Umfeldes selbst in die Hand zu nehmen.

Das Projekt hat die Aufenthaltsqualität in der Ackerstraße sichtbar verbessert und das nachbarschaftliche Engagement für den öffentlichen Raum gestärkt. Das Projekt wird vom Quartiersmanagement über den Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert. Projektende ist der 31.12.2018.

Krokus

12.12.2018

Text: PM bearbeitet

Fotos: Andrei Schnell

Eigenes Programm gegen Rassismus

Zusammen gegen RassismusDas Bündnis Zusammen gegen Rassismus ruft dazu auf, eine eigene Veranstaltung bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus im März 2019 zu organisieren. Ziel der Wochen ist es, "darauf aufmerksam zu machen, dass Rassismus gesellschaftliche Realität ist", wie es im Aufruf heißt.

"Jeder ist eingeladen mit einer eigenen Idee – egal welcher Art – vom 11. bis 24. März 2019 teilzunehmen", erklärt das Bündnis, das hauptsächlich getragen wird von Demokratie in der Mitte, Narud e.V., Jugendmigrationsdienst und Transaidency. Alle von Privatpersonen, Initiativen oder Einrichtungen angemeldeten Veranstaltungen, werden in einem gemeinsamen Programmheft veröffentlicht. Auch um weiterführende Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich das Bündnis.

Um Vorschläge für Veranstaltungen wird bis zum 18. Januar gebeten. Kontakt: info@demokratie-in-der-mitte.de oder: 030.49500526.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus gehen auf Proteste gegen die Apartheid in Südafrika zurück und setzen jedes Jahr weltweit ein kraftvolles Zeichen gegen Rassismus. Auch im Jahr 2019 wollen Vereine, Organisationen und Initiativen aus Berlin-Mitte Impulse gegen Diskriminierungen setzen. Zu beobachten ist, dass auch im bunten Berlin rassistische Einstellungen immer offener ausgelebt werden. "Eine beunruhigende Tendenz, der wir gemeinsam entgegenwirken wollen."

LINKS
Zusammen gegen Rassismus auf der Webseite von Demokratie in der Mitte.

Zusammen gegen Rassismus

12.12.2018

Text: PM bearbeitet

Grafik: Demokratie in der Mitte

Thesen zum Quartiersmanagement

10. QuartiersrätekongressQuartiersräte aus 38 Stadtteilen diskutierten beim 10. Quartiersrätekongress über die Zukunft des berlinweiten Programms Quartiersmanagement. Senatorin Katrin Lompscher (Linke) stellte Thesen vor, wie das Programm zur Hilfe von benachteiligten Kiezen weiterentwickelt werden kann. Anlass der Weiterentwicklung ist das nahende 20-jährige Bestehen des 1999 gestarteten Quartiersmanagements.

Am 23. November 2018 trafen sich zahlreiche Quartiersräte im Berliner Abgeordnetenhaus, um über die Zukunft der „Sozialen Stadt“ zu diskutieren. Soziale Stadt ist der Name eines städtebaulichen Förderprogramms von Bund und Ländern, das das Quartiersmanagement in Berlin ermöglicht.

Katrin LompscherSenatorin Katrin Lompscher (Stadtentwicklung und Wohnen) eröffnete die Diskussion mit mehreren Thesen. Unter anderem sagte sie: „Die Struktur mit Quartiersräten und Aktionsfondsjurys hat sich bewährt." Der Netzwerkfonds wurde somit nicht explizit erwähnt. Weiter sagte sie: "Die Quartiersmanagementteams in den Kiezen sind als Bindeglied zwischen Bürger und Verwaltung wichtig.“ Das Element der Vorortbüros im Kiez wird damit als Stärke des Programms angesehen.

Senatorin Katrin Lompscher sagte allerdings auch, dass man keine überzogenen Erwartungen an das Förderprogramm haben dürfe. So käme Quartiersmanagement bei den Themen Wohnen und Mieten sowie Wirtschaft an Grenzen. Auf anderen Feldern sei das Programm dagegen wirkungsvoll: "Bisher gelingt es uns zum Beispiel gut, den öffentlichen Raum aufzuwerten, soziale Infrastruktur zu qualifizieren und innovative Projekte ins Leben zu rufen“, sagte Katrin Lompscher. Beim Feld Beteiligung, einem zentralen Punkt des Programms, sei noch einiges zu tun: „Es bleibt weiterhin Aufgabe des Programms, eine breite Bewohnerschaft zu beteiligen, insbesondere unterrepräsentierte Gruppen“. Das Fazit der Senatorin: Insgesamt könnten mit dem Förderprogramm „Soziale Stadt“ in Berlin viele positive Effekte zur Verbesserung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts erzielt werden.

Katrin Lompscher bezeichnete die „Soziale Stadt“ als lernendes Programm, das sich immer wieder weiterentwickelt, aber auch dauerhafte Veränderungen in der Stadt bewirkt, zum Beispiel beim ressortübergreifenden Arbeiten der Verwaltung.

In der Diskussion wünschten sich mehrere Teilnehmer eine stärkere Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements. Denkbar seien die Verleihung der Berliner Ehrenamtskarte oder eine finanzielle Anerkennung. Weiterhin wurde eine stärkere Einbeziehung von lokalen Initiativen in die Quartiersarbeit angeregt. Auch die Einrichtung eines Kinder-Quartiersrats wurde vorgeschlagen.

Angesichts des bevorstehenden Jubiläums des Berliner Quartiersmanagements im März 2019 wurden bereits Mitarbeiter der Verwaltung, die Vorortteams und Quartiersräte umfangreich zu ihren Erfahrungen und Einschätzungen befragt. Im kommenden Jahr wird der 20. Geburtstag des Programms richtig gefeiert wird. „Das haben alle Beteiligten verdient“, sagte die Senatorin.

10. Quartiersrätekongress

Links

Vollständiger Bericht auf der Webseite des Dachportals

Text: Dominique Hensel, Soziale Stadt / bearbeitet Andrei Schnell

Fotos: Dominique Hensel