Februar 2019

Dein Kiez, Dein Projekt #Ideenaufruf #Aktionsfonds

Ideenaufruf Aktionsfonds BrunnenviertelDas Jahr ist noch jung. Das ist der beste Zeitpunkt für den ersten Ideenaufruf des Aktionsfonds 2019. Gesucht werden tolle Ideen für den Kiez. Wie wäre es mit einem Beteiligungsprojekt im neu eröffneten Nachbarschaftsraum Waschküche? Oder eine Pflanzaktion für den Frühling? Oder oder oder… Der nächste Antragsschluss ist der 4. März.

Die Aktionsfondsjury und das Team des Quartiersmanagements freuen sich auf spannende Ideen aus der Nachbarschaft für die Nachbarschaft. Gebeten wird um Ideen für Projekte, bei denen der Kiez profitiert. Zum Beispiel indem Bewohner und Bewohnerinnen gemeinsam an einer Aktion teilnehmen, indem gemeinsam mit Nachbarn etwas im Stadtteil verändert wird oder indem das Brunnenviertel ein Stückchen schöner wird. Vor allem soll das Projekt das ehrenamtliche Engagement im Kiez stärken.

Ideenaufruf Aktionsfonds BrunnenviertelBeantragt werden können für das eigene Projekt bis zu 1.500 Euro. Das Antragsformular findet sich auf der Webseite unter Downloads, vergangene Projekte und weitere Infos zum Aktionsfonds sind auf  www.brunnenviertel-ackerstrasse.de/aktionsfonds nachzulesen.

Projektideen können bis zum 4. März im Vorortbüro in der Jasmunder Straße 16 eingereicht werden. Die Aktionsfondsjury tagt Ende März und wird über die eingegangenen Anträge entscheiden. Bei Fragen wenden Sie sich an Quartiersmanagerin Mareen Simon. Sie ist zu erreichen per E-Mail unter mareen.simon@stern-berlin.de oder telefonisch unter 030 40 00 73 22.

Gefördert werden Nachbarschaftsprojekte zur Belebung der Stadtteilkultur, Förderung der Aktivierung und Beteiligung der BewohnerInnen und zur Stärkung der nachbarschaftlichen Kontakte. Beim Ideenaufruf für den Aktionsfonds werden Menschen oder Projektträger gesucht, die ihre Idee selbst umsetzen möchten. Deren Idee muss im Brunnenviertel (Gebiet Ackerstraße) stattfinden. Möglich sind Bewilligungen für Sachmittel, die das Projekt zur Umsetzung benötigt. Vor allem soll das ehrenamtliche Engagement im Stadtteil dadurch gestärkt werden.

Aktionsfonds Ideenaufruf Brunnenviertel

12.02.2019

Text: Andrei Schnell

Grafik: QM
20.09.2017
Text: Andrei Schnell
Grafik: promo

Großes Interesse an Vernissage "Sehenswert"

Vernissage Sehenswert Feldstraße 10 WaschkücheDie ehemalige Waschküche in der Feldstraße 10 war bis zum letzten Stehplatz gefüllt als sich am 31. Januar erstmals die Türen für eine Ausstellung öffneten. Der neue Nachbarschaftsraum im Gebiet Ackerstraße startete mit einer Vernissage mit 15 Fotoserien, die Studenten und Studierende der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) erstellt haben. 

"Ich schaue, und manchmal sehe ich." Mit diesem Leitspruch, zitiert nach der US-amerikanischen Schriftstellerin Siri Hustvedt, eröffnete Nora Bibel die Ausstellung Sehenswert. Die Professorin für Fotografie an der HMKW in der Ackerstraße gab ihren Studenten die Aufgabe, das Brunnenviertel mit der Kamera zu erkunden. Bedingung war, dass eine Fotoserie entstehen müsse. Spannend war der Blick von außen auf den Stadtteil, da die Studenten des ersten Semesters sich zuvor nicht intensiv mit dem Kiez beschäftigt hatten. 

Vernissage Sehenswert Feldstraße 10 WaschkücheHerausgekommen sind spannende Fotoserien unter denen "Ich sehe was, was du nicht siehst" von Paula Dalibor das Leitmotto am besten getroffen haben dürfte. Die Detailaufnahmen, die die Studentin in schwarz/weiß aufgenommen hat, stellen auch manchen alteingesessenen Bewohner des Brunnenviertels vor das Rätsel, wo die architektonischen Formen in natura zu sehen sind. Andere Arbeiten arbeiten mit der Wirkung abstrakter Farben, bei denen das konkrete Motiv in den Hintergrund rückt (Achromatic von Neha Chaudhary). Wieder andere Fotoserien stellen die Menschen des Stadtteils in den Mittelpunkt (Gassigänger von Theresa Lohkampff oder Ein Blick hinter die Fassaden von Hannah Platte).

Unter den Gästen waren auch Günter Gafric und Eckhardt Hoth. Die beiden Senioren hatten sich für Tim Schreibers Serie Zeitsprung als Seniorenmodell zur Verfügung gestellt.

Zur Ausstellung ist ein dokumentarisches Magazin mit allen Fotografien erschienen. Das Vorwort schrieb die Architektin Beate Heyne. Sie gibt einen historischen Rundblick über das Brunnenviertel. Außerdem steuerte Autorin Anne Hahn einen Ausschnitt aus ihrem Roman "Das Herz des Aals" als Einleitung in das Magazin bei. Das Heft ist unter anderem im Vorortbüro des QM in der Jasmunder Straße 16 erhältlich.

Die Ausstellung in der Feldstraße 10 ist bis einschließlich 15. Februar von Mittwoch bis Sonntag jeweils von 16 bis 19 Uhr geöffnet.

Ausstellung und Vernissage sind durch den Aktionsfonds möglich gemacht worden.

Mehr Fotos in einem Album auf Facebook.

Vernissage Sehenswert Feldstraße 10 Waschküche Vernissage Sehenswert Feldstraße 10 Waschküche
Vernissage Sehenswert Feldstraße 10 Waschküche Vernissage Sehenswert Feldstraße 10 Waschküche

Vernissage Sehenswert Feldstraße 10 Waschküche

Familienzentrum mit Plan fürs erste Quartal

Familienzentrum WattstraßeZusätzlich zu den bestehenden Kursen bietet das Familienzentrum in der Wattstraße nun Progressive Muskelentspannung an. Am 18. Januar flimmert das Bilderbuchkino und am 24. März wird beim Brunch interkulturell gespeist. Hier alle Angebote:

Deutschkurs, Café-Zeit, Hausaufgabenhilfe, Spielgruppe und noch vieles mehr - im Familienzentrum wird mit 21 festen Terminen pro Woche reichlich etwas angeboten. Im aktuellen Newsletter und im Schaukasten am gelben Zaun in der Wattstraße ist der Wochenplan einsehbar.

Zu den Höhepunkten zählen:

  • Jeden Montag, 13 bis 14 Uhr: Progressive Muskelentspannung: kleine Auszeit vom Alltagsstress. Erlernt werden Methoden, die gegen Stress angewendet werden können. Bequeme Kleidung und dicke Socken mitbringen.
  • Freitag, 18. Januar, 16 bis 17 Uhr: Bilderbuchkino:aktives Kino. Ein spannendes Buch wird auf polnisch und deutsch für die ganze Familie vorgelesen; Kommentare erwünscht. Getränke und Knabbereien werden gestellt, geeignet für Familien mit Kindern ab 3 Jahren.
  • Sonntag, 24. März, 13 bis 15 Uhr: Interkultureller Brunch: mit Musik aus dem Kiez. Die Nachbarschaft ist eingeladen, Musik zu hören und gemeinsam zu speisen. Etwas für das Buffet mitbringen.

Weiterführende Informationen:
Der Newsletter wird als PDF vom Familienzentrum Wattstraße verschickt. Er kann auf der Webseite der Pfefferwerk gGmbH heruntergeladen werden.
Kontakt: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, Telefon: (030) 443 83 345, E-Mail: fz-wattstrasse@pfefferwerk.de

Familienzentrum Wattstraße

14.01.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell

DDR-Fluchthelfer erinnert sich an Tunneljahre

Geschichtscafe FluchttunnelDie Geschichte der Fluchttunnel knapp und handlich, ein Gespräch mit einem Fluchthelfer und einen Blick auf nachgebaute Tunnel, das alles vereint Anno erzählt sechstes Geschichtscafé, das dieses Mal ermöglicht wird durch den Berliner Unterwelten e.V. Anmeldung unter 0157 37 644 065 erforderlich.

Hasso Herschel war einer der erfolgreichsten und berühmtesten Helfer für DDR-Flüchtlinge. Über 1.000 Menschen, die mit dem sozialistischen System unzufrieden waren, verhalf er auf vielen Wegen zusammen mit befreundeten Helfern in den Westen. Er wird von seinen drei Tunnelbauten unter der Bernauer Straße erzählen, von denen der Tunnel 29 der bekannteste ist. Durch ihn gelangten 29 Menschen in die Freiheit.

Bevor Hasso Herschel von seiner individuellen Tätigkeit berichtet, führt Dietmar Arnold in das Thema Flucht aus der DDR und geht dabei speziell auf Grenzdurchbrüche mittels Tunnel ein. Anschließend zeigt er in den historischen Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner-Brauerei im Originalmaßstab nachgebaute Tunnel. Er wird von gescheiterten und geglückten Tunnelvorhaben berichten. 

Die Veranstaltung am 24. Februar ist Teil der Reihe Geschichtscafés, die von Anno erzählt organisiert werden. Anno erzählt ist ein vom Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße gefördertes Projekt.

22.01.2019

Text und Grafik: PM