Mai 2019

Indianerfest, Kreativwerkstatt und Exkursion

Sommerferien Familienzentrum WattstraßeWenn die Kita in die Sommerferien geht, bietet das Familienzentrum in der Wattstraße eine buntes Programm. Es gibt spannende Spiel- und Kreativangebote und schöne Exkursionen. Das gesamte Programm kostet 10 Euro. Darin enthalten sind Eintritte für die Kinder und Verköstigungen. Los geht es am Freitag, 21. Juni, um 11 Uhr.

Das Programm:

Sommertag auf dem Gelände des Familienzentrums mit selbstgemachten Flammkuchen und gesunder Limo. Außerdem gibt es spannende Spiele und bunte Basteleien. Termin: Freitag, 21. Juni von 11 bis 14 Uhr.

Bei einer Kreativwerkstatt werden Regenmacher aus großen Papprollen gebaut. Regenmacher sind indianische Instrumente. Termin: Montag, 24. Juni von 14 bis 17 Uhr.

Exkursion zum Kinderbauernhof Pinke Panke. Termin: Mittwoch, 26. Juni. Start um 11 Uhr. Bitte BVG-Ticket mitbringen.

Kleines Indianerfest. Es wird bunter Indianerschmuck gebastelt und Täschchen werden genäht.. Außerdem kann abenteuerlichen Indianergeschichten gelauscht werden. Und mit den Regenmachern wird ein Regentanz aufgeführt. Das Indianerfest startet mit einem gemeinsamen Grillen. Termin: Freitag, 28. Juni von 11 bis 15 Uhr.

Bei der Kreativwerkstatt Stoffmalen und Batiken heißt es: Aus Alt mach Neu. Mit bunten Farben und Mustern werden T-Shirts, Hosen und vieles mehr verschönert. Termin: Dienstag, 2. Juli von 14 bis 17 Uhr.

Exkursion zum Labyrinth Kindermuseum. In der aktuellen Ausstellung 1, 2, 3 Kultummel können Kinder sich verkleiden, toben, basteln und vieles zum Thema Vielfalt erfahren. Termin: Mittwoch, 3. Juli. Start um 11 Uhr. Bitte BVG-Ticket mitbringen.

Sommerparty mit Schatzsuche. Es gibt coole Tanzmusik, tolle Spiele und eine spannende Schatzsuche. Termin: Freitag, 5. Juli von 14 bis 16 Uhr.

Anmeldung ist im Familienzentrum telefonisch unter 030 443 83 345 oder per E-Mail unter fz-wattstrasse@pfefferwerk.de möglich. Kosten für das gesamte Ferienprogramm betragen 10 Euro pro Familie. Darin enthalten sind Verköstigung und Eintritte für die Kinder.

Das Sommerferienprogramm im Familienzentrum ist Teil des Projekts „Stärkung der nachbarschaftlichen Aktivitäten im Familienzentrum“. Das Projekt wird ermöglicht durch den Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt.

29.05.2019

Text: PM, bearbeitet Andrei Schnell

Grafik: Familienzentrum

Europawahl im Brunnenviertel

Europawahl 2019 BrunnenviertelAuch im Brunnenviertel hat die Partei Bündnis90/Die Grünen die Europawahl am 26. Mai mit großem Vorsprung gewonnen. Mit 27,8 Prozent schaffte die Partei zwar weniger als im Durchschnitt im ehemaligen Bezirk Wedding (32 Prozent) oder im Bezirk Mitte (34,2 Prozent). Doch den berlinweiten Durchschnitt hat die Partei im Brunnenviertel genau getroffen. Bemerkenswert am Ergebnis der Europawahl ist, dass nicht nur die Grünen, sondern auch andere "kleinere Parteien" stark zugelegt haben. Hier die Zahlen für das Brunnenviertel.

Brunnenviertel Groko Europawahl 2019Im Brunnenviertel kam die SPD auf 16,7 Prozent, die Linke auf 12,9 Prozent, die CDU auf 10,9 Prozent, die AfD auf 8,2 Prozent, die Partei mit dem Namen die Partei auf 5,7 Prozent und die FDP auf 3,6 Prozent.

Wären die so genannten "anderen Parteien" (die eben nicht genannt wurden) eine einzige Partei, so wäre diese fiktive Partei im Brunnenviertel auf 14,4 Prozent gekommen. Damit wäre sie zweitstärkste Kraft geworden.

SPD und CDU, die auf Bundesebene eine als "große Koalition" bezeichnete Regierung bilden, erreichen zusammen 27,6 Prozent. Wie die nebenstehende Grafik der letzten Wahlen seit 2011 zeigt, nimmt die Zustimmung für diese Parteien seit Jahren stetig ab. Erstmals haben die "Kleinen" (alle Parteien außer den klassischen Parteien wie SPD, CDU, Grüne, FDP und Linke) mehr Wähler als SPD oder CDU. Sie kommen zusammen auf genauso viele Wähler wie SPD und CDU zusammen.

Europawahl Brunnenviertel kleine ParteienBlickt man auf die so genannten "kleinen" Parteien, so fällt auf, dass die Grünen in die Liga der "großen" aufgestiegen sind. Hatten die Grünen berlinweit in den letzten Jahren Hochs und Tiefs, so sind diese Schwankungen bislang am Brunnenviertel weitestgehend spurlos vorübergegangen. Bei der Europawahl jedoch ist der Anstieg der Zustimmung auch im Brunnenviertel deutlich zu erkennen. 

Europawahl 2019 Kleine ParteienSPD und CDU verloren in den letzten Jahren langsam aber stetig an Wählern. Diese nutzen offenbar auch im Brunnenviertel immer stärker die große Auswahl auf dem Stimmzettel. In den letzten Jahren stieg der Anteil der Wähler, die nicht SPD, CDU, Grüne, Linke oder FDP wählten, fortlaufend an.

Unter den neu gegründeten Parteien ist in den letzten zehn Jahren ein starkes Kommen und Gehen zu beobachten. Die Piraten, einst mit zweistelligen Ergebnissen, spielen heute keine Rolle mehr. Die AfD startete auch im Brunnenviertel mit überraschenden Erfolgen und bleibt nun - anders als in Brandenburg - erst einmal auf ihrem Niveau stehen. Der neue Überraschungssieger heißt die Partei.

Die unten stehende Grafik zeigt zum Vergleich das Wahlergebnis im ehemalien Bezirk Wedding.

Wahlergebnis Wedding Europawahl 2019

30.05.2019

Text: Andrei Schnell

Grafiken: Andrei Schnell

Liesenbrücken sollen Teil eines Radfernweges werden

Panke Trail im BrunnenviertelBerlin plant Radschnellverbindungen. Eine von elf Routen wird das Brunnenviertel streifen. Unter dem Arbeitstitel Panke Trail wird ein kreuzungsarmer Radweg voraussichtlich über die Liesenbrücken geführt und anschließend neben dem Humboldthain verlaufen. Ziel ist eine durchgehende Verbindung vom Nordbahnhof bis nach Karow.

Liesenbrücke als Radschnellweg

Eine von der infravelo GmbH zur Verfügung gestellte Grafik zeigt anhand einer roten Linie den bislang bevorzugten Weg der möglichen Radfernverbindung. Zu erkennen ist, dass die Liesenbrücken genutzt werden sollen. Die schmalere der beiden denkmalgeschützten Liesenbrücken soll für Fußgänger und für die Radschnellverbindung geöffnet werden. Die größere und breitere Brücke sei an einen Investor verkauft worden, wie es in der Arbeitsgruppe während einer Infoveranstaltung zum Panke Trail hieß. Der Investor habe die Auflage erhalten, die kleinere Brücke für eine Wegeverbindung zur Verfügung zu stellen.

Der Park am Nordbahnhof soll als Grünfläche möglichst geschont werden. Deshalb soll der neue Radweg die Caroline-Michaelis-Straße nutzen und erst nördlich der Volleyballfelder in den Park biegen.

In der Arbeitsgruppe wurden alternative Möglichkeiten diskutiert, wie der Radweg verlaufen könnte. Besonders die geplante Querung der Badstraße nördlich des Brunnenviertels löste Zweifel aus. Die Teilnehmer wünschten sich, dass noch einmal darüber nachgedacht wird, die Gustav-Meyer-Allee zu nutzen. Damit würde die Schwierigkeit umgangen, die Badstraße überqueren zu müssen. Vorteil sei zudem, dass die Kreuzung Gustav-Meyer-Allee, Rügener Straße und Brunnenstraße bereits über eine Ampel verfüge. Auch eine Wegführung durch den Humboldthain und am Kaufland entlang könnte bereits vorhandene Ampeln nutzen.

Ins Spiel gebracht wurde auch der Vorschlag, den Radschnellweg über die Swinemünder Brücke zu führen. Diese Variante wäre preiswerter als der Bau von Rampen und Brücken nördlich des Humboldthains. Dort weist der aktuelle Vorschlag der am besten bewerteten Route erhebliche Höhenunterschiede auf.

Allgemeine Infos zu Radschnellverbindungen

Der Name Radschnellverbindung ist missverständlich. Anders als bei Autobahnen geht es nicht um schnelles Fahren. Schnelligkeit soll durch erreicht werden, indem Kreuzungen vermieden werden. Weitere Eigenschaften einer Radschnellverbindung sind eine Breite drei bis vier Metern. Punkte, die mehr als fünf Kilometer entfernt sind, sollen verbunden werden. Beleuchtung in der Nacht, Vorrang für den Radverkehr und Winterdienst sind vorgesehen. Zur Zeit werden elf solcher Routen geplant. Berlin will im nächsten Jahrzehnt 80 Millionen Euro für Radschnellverbindungen ausgeben. 100 Kilometer sollen die Strecken zusammen lang sein.

Der Panke Trail von Karo kommend mit dem Ast Rosa-Luxemburg-Platz und dem Ast Nordbahnhof würde 18 Kilometer lang sein. Am 10. Mai in der Kastanienallee im Prenzlauer Berg wurde vom Ingenieurbüro Vössing eine Machbarkeitsuntersuchung präsentiert.

Links
Infos zum Panke Trail (Radschnellverbindung vier). bereitgestellt von der landeseigenen Infravelo GmbH, einem Tochterunternehmen der Grün Berlin GmbH
Powerpoint-Präsentation der Machbarkeitsuntersuchung
Allgemeine Infos zu den geplanten Radschnellverbindungen in Berlin bereitgestellt von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Infos zum Berliner Mobilitätsgesetz (der Gesetzestext) auf der Webseite der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Panke Trail

14.05.2019

Text: Andrei Schnell

Grafik: infravelo/vössing

Einrichtungen können Einsatzort für Puls Camp werden

Puls 2019 in MitteAls Einsatzstelle des Puls Campus' 2019 können gemeinnützige Vereine und offene Einrichtungen junges Engagement für sich gewinnen. Nach dem Erfolg in Marzahn-Hellersdorf will im Bezirk Mitte nun die Freiwilligenagentur das Projekt in den Bezirk holen. Kernstück des Projekts sind Herzaktionen.

Bei den sogenannten Herzaktionen werden Jugendlichen Möglichkeiten Engagement in kompakten Projekten geboten. Diese können halb-, ganz- oder mehrtägige-Aktionen sein. Lokale gemeinnützige Initiativen, Institutionen, Vereine, Organisationen und Freiwilligenagenturen können für eine solche Herzaktion Ideen und Projekte bei der Freiwilligenagentur in der Osloer Straße 12 einreichen.

Motto des Puls Campus 2019 ist „Urlaub vom Ego und voller Einsatz für andere". In der letzten Woche der Sommerferien vom 28. Juli bis zum 3. August sollen etwa 30 junge Teilnehmer im Alter von 15 bis 25 Jahren sich bei lokalen Projekten engagieren. Sie können sich für hilfsbedürftige Menschen einsetzen, gemeinnützige Einrichtungen im Stadtgebiet unterstützen oder eigene Aktionen ins Leben rufen. Beispiele für eigene Aktionen sind eine kostenfreie Fahrradwerkstatt für jedermann oder eine Ausflugsbegleitung von SeniorInnen oder die Lebensmittelausgabe an Bedürftige.

Puls möchte mit einem neuen Konzept junges Engagement fördern und bestehende Strukturen stärken. Auch die Aktionspartner an PULS Standorten können von der Marke PULS profitieren. Beiden Gruppen fällt es oft schwer eine geeignete Ansprache für Jugendliche zu entwickeln. PULS hat das Kommunikationskonzept – Freiwilligenagenturen und gemeinnützige Einrichtungen die Herzaktionen und den Bedarf für freiwillige Helfer. Eine perfekte Voraussetzung für eine Zusammenarbeit.

Weitere Infos unter:

http://mitte.pulscamp.de/herzaktionen

http://berlin.pulscamp.de

 

14.05.2019

Text: Pressemitteilung bearbeitet

Grafik: Puls Camp

Was vor sieben Jahren im Gebiet Ackerstraße bewegte

20 Jahre  Berliner QuartiersmanagementIn diesem Jahr blickt das Berliner Quartiersmanagement in diesem Jahr auf 20 Jahre Arbeit für benachteiligte Stadtteile zurück. Diese Webseite gestattet einen Blick zurück auf acht Jahre Arbeit für das Gebiet Quartiersmanagement Ackerstraße. Unser ältester Beitrag beschäftigt sich mit dem Projekt Schooltalks. Zu lesen ist, wie der Architekt Van Bo Le Mentzel, der sich damals noch Pirme Lee nannte, Vorbilder für Jugendliche in die Schule holte. Vollständig nachzulesen sind auf dieser Webseite alle Beitrage ab dem Jahr 2012. Und über diese Dinge wurde berichtet:

Manche Themen altern nie. Was vor sieben Jahren den Quartiersrat bewegte und für die der Rat deshalb für 2012 Projekte bewilligte, könnte auch 2019 beschlossen worden sein. Das Thema Müll führte zum Projekt "Schöner Kiez". Berichtet wird, dass am 11. Mai 2012 Kinder der Gustav-Falke-Grundschule zum Besen griffen, um die Straßen rund um die Schule zu säubern. "Leider konnten sich nur wenige Erwachsene aufraffen und einen Besen in die Hand nehmen", schrieb die Autorin damals. Beitrag Auftakt zum Projekt "Schöner Kiez"

Ausstellung Brunnenviertel Gustav Falke GrundschuleAuch das Thema Klima wurde damals schon groß geschrieben. "Was hat ein Apfel mit dem Klima zu tun?", frage eine Ausstellung in der Gustav-Falke-Grundschule im April 2012. Unter anderem rechnete die Schüler damals aus, dass für den Transport von Äpfeln von Argentinien nach Berlin 654 Gramm Kohlendioxid ausgestoßen wird.

Berichtet wurde über ein Elterncafé im damals neuen Familienzentrum in der Wattstraße, über Bau einer Terrasse an der Ernst-Reuter-Oberschule oder über Verschönerungen eines Schulflures.

Ebenfalls noch aktuell ist das Thema "Fertigstellung Mauerpark". Die Grün Berlin GmbH, die Bezirke Mitte und Pankow und die Bürgerwerkstatt Mauerpark luden für den Januar 2013 zu einer öffentlichen Veranstaltung in die Ernst-Reuter-Oberschule. Wie weiter? So lautete damals noch der Tenor. Der Stand der Planungen und die "Arbeitsweise der Bürgerwerkstatt" stand auf der Tagesordnung.

Zur Erinnerung: Über die Erweiterung des Mauerparks, der damals noch zur Hälfte in Pankow und zur Hälfte im Brunnenviertel lag, wurde jahrelang heftig gestritten. Vor allem Umfang und Verortung der Bebauung führte zu Kontroversen. Im Dezember 2012 war bereits der Vorschlag klar, nur im nördlichen Teil der Erweiterungsfläche zu bauen. Heute, sieben Jahre später, sind die in der Bevölkerung so genannten Groth-Bauten fertig. Auch in dem Teil von der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag gebauten Wohnungen leben längst Menschen. Grün ist die Erweiterungsfläche allerdings auch heute noch nicht. Möglicherweise werden erste Abschnitte in diesem Sommer freigegeben.

Mauerpark fertigstellen

10.05.2019

Grafik: Senat

Foto Mitte und unten: QM

Text: Andrei Schnell

 

Runder Tisch als Chance für das Ex-Diesterweg-Gymnasium

Ephraim Gothe und Carsten SpallekBei einer Veranstaltung am 2. Mai stimmten die Stadträte Ephraim Gothe (SPD) und Carsten Spallek (CDU) einem Runden Tisch zu. Dieser könne zwischen den unterschiedlichen Positionen zur Zukunft des ehemaligen Standortes des Diesterweg-Gymnasiums vermitteln. Der Bezirk möchte die orangefarbene Schule abreißen, um eine neue zu bauen. Die zivilgesellschaftliche Initiative ps.wedding möchte ein soziokulturelles Zentrum schaffen.

Beschlossen wurde am Ende der Veranstaltung, dass ein Runder Tisch eingerichtet werden soll. Beide Stadträte machten zur Bedingung, dass bis zum Ende der Sommerferien ein arbeitsfähiges Gremium von bis zu 20 Mitgliedern eine Lösung erarbeitet, die die Interessen des gesamten Bezirks Mitte in den Blick nimmt.

InfoveranstaltungStadtrat Carsten Spallek (CDU) verwies auf steigende Schülerzahlen. So werden für Oberschüler bis zum Jahr 2030 in Mitte rund 1.500 Schulplätze fehlen. Stadtrat Ephraim Gothe warb für einen Abriss und einen Neubau. Ein neu geplantes Schulgebäude könne eine moderne  Compartmentschule ermöglichen. Dieses neue Konzept soll in Berlin den alten Typ der Flurschule ersetzen.

Die Initiative ps.wedding möchte das Haus erhalten und zu einem soziokulturellen Zentrum mit Bibliothek, Theater und Cafés umbauen. Auch preisgünstiges Wohnen ist geplant. Eine Kooperation mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Degewo sieht auf Freiflächen weiteren Wohnungsbau vor.

Das Bezirksamt (das sind die fünf Stadträte in Mitte) hatte am 8. April 2014 beschlossen, dass Gelände nicht mehr als Schulstandort vorzusehen - Drucksache 1233 IV. 2018 wurde umentschieden, das Gelände doch wieder als Schulstandort zu nutzen.

Zur Infoveranstaltung am 2. Mai hatten die Stadträte für Stadtentwicklung (Gothe) und für Schule (Spallek) in die Heinrich-Seidel-Grundschule geladen. Rund 100 Anwohner aus dem Brunnenviertel kamen, um zu erfahren, was der Bezirk für das mehr als 17.000 Quadratmeter große Grundstück plant. Seit vielen Jahren steht das Schulgebäude leer und verwahrlost.

Käme es zu einem Abriss des markanten, architektonisch bedeutsamen Gebäudes, würde dieser nicht vor zwei Jahren umgesetzt werden. Ein Schulneubau nicht vor fünf Jahren. So Stadtrat Carsten Spallek. Für das Brunnenviertel wäre ein Schulneubau neben der Sanierung der Ernst-Reuter-Oberschule ein zweite Rieseninvestition. Bislang ist das Projekt allerdings noch nicht in der fünf Milliarden schweren und bis 2030 angelegten Schulbauoffensive eingetragen.

Links:
Infos zum neuen Modell einer Compartmentschule
Infos zum gemeinwohlorientierten Projekt ps.wedding
Infos zur Schulbauoffensive

Infoveranstaltung Diesterweg

06.05.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell