August 2019

Kleidertausch mit Babysachen

Kleidertausch BabysachenDas Familienzentrum Wattstraße lädt zum ersten Kleidertausch am Nachmittag ein. Jeder kann mit aussortierter Baby- und Kinderkleidung von Größe 50 bis 116 vorbeikommen. Getauscht wird am Sonnabend, 24. August, von 15 bis 17 Uhr.

So funktioniert ein Kleidertausch: alle mitgebrachten Kleidungsstücke werden zunächst nach Größen sortiert auf Tischen abgelegt. Jeder Spender und jede Spenderin verteilt die Textilien. Im Gegenzug darf jeder mitnehmen, was ihm gefällt. Wichtig ist nicht, wieviel jemand mitbringt. Die Kleidung muss aber gewaschen und in einem guten Zustand sein.

Auf die kleinen Gäste wartet an dem Tag eine bunte Krabbelecke und ein Bällebad. Außerdem gibt es Kaffee und Kuchen.

Familienzentrum Wattstraße

05.08.2019

Text: Familienzentrum

Fotos: Andrei Schnell

 

Die zweiten Kulturtage im Brunnenviertel

Kulturtage im BrunnenviertelDie Kulturtage im Brunnenviertel gehen nach dem Auftakt im letzten Jahr in die zweite Saison. In diesem Jahr eignet sich der Termin Anfang September besonders gut. Zeitgleich findet im Wedding das Kulturfestival 2 Tage Wedding statt. Und am 8. September wird der bundesweite Tag des offenen Denkmals begangen. Der perfekte Moment für das Brunnenviertel, sich von seiner kulturellen Seite zu zeigen.

In der zweiten Ausgabe der Kulturtage gibt es ein breites Programm über Theater, Vortrag, Kunst und Musik. Fünf Veranstaltungen können am Wochende 7. und. 8. September besucht werden.

Programm:

Sonnabend, 7. September:

  • Kiezfest mit afrikansicher Trommelgruppe, Posaunenchor, Bauchtanzshow und Trödelmarkt - 14 bis 20 Uhr - Lazarus Haus, Bernauer Straße
  • Theaterstück zu 30 Jahre Mauerfall - 19 Uhr - Kapelle der Versöhnung, Bernauer Straße

Sonntag, 8. September

  • Offene Ateliers - 11 bis 18 Uhr - Atelierhaus, Ackerstraße
  • Vortrag mit Ausstellungseröffnung zur Bauhistorie - 13 Uhr - Himmelfahrtskirche, Humboldthain
  • Benefizkonzert - 17 Uhr - Kapelle der Versöhnung 

Die Kulturtage sind eine Initiative des Vorortbüros des Quartiersmanagements. Mit Blick auf das Auslaufen der Förderung können die Kulturtage ein Baustein für die "Etablierung der Anerkennung für die Übernahme des ehrenamtlichen Engagements" sein. Im Aktionsplan werden die Kulturage als "Gelegenheit für nachbarschaftliches Kennenlernen und Austauschen" erwähnt. Ziel ist es, mit Veranstaltungsreihen wie den Kulturtagen bestimmte "Ankerorte" für die Zeit nach Quartiersmanagement zu stärken.

Die Kulturtage werden vom Quartiersmanagement mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Links
Bericht auf dieser Webseite von den ersten Kulturtagen im letzten Jahr

Kulturtage im Brunnenviertel 2019

21.08.2019

Text: Andrei Schnell

Grafik: QM

Asure, Familiennacht, Zwillingstreff

Familienzentrum Wattstraße BrunnenviertelDas traditionsreiche Asurefest, die 9. berlinweite Familiennacht und der neue Kurs Zwillingstreff - das sind einige der Höhepunkte im nächsten Quartal im Familienzentrum Wattstraße. Im frisch verschickten Newsletters informiert das Familienzentrum über alle aktuellen Kurse für Familien sowie für die Nachbarschaft. Einen Kurs Erzähltheater wird es in den nächsten Wochen geben und eine Umgestaltung des Außenbereichs steht bevor.

Die Vorfreude ist deutlich herauszulesen. Das Familienzentrum schreibt: "Noch dieses Jahr wird sich unser Außenbereich in ein wunderschönes Gelände für Jung und Alt verwandeln, das zum Verweilen, Spielen und Entspannen einlädt." Möglich wird die Umgestaltung als Teil des geförderten Projektes "Stärkung der nachbarschaftlichen Aktivitäten". Das Projekt wird durch den Projektfonds des Quartiersmanagements Ackerstraße möglich.

Hervorgehoben wird im Newsletter, der am 6. August versandt wurde, das neue Kursangebot Erzähltheater: "Familien erleben kreative Übungen zur Identitätsstärkung und Sprachförderung." Der neue Kurs steht in den "Startlöchern", wie es heißt.

Unter den einmaligen Terminen wird der Kleidertausch für Baby- und Kleinkindklamotten am 24. August von 15 bis 17 Uhr genannt. Das Netzwerk Interkultureller Dialog organisiert am 20. September von 16 bis 18 Uhr das Asurefest. Das traditionelle, religiöse Fest wird erklärt und kann selbst erlebt werden. Bei der 9. Familiennacht am 28. September wird von 17 bis 19 Uhr gemalt und gebastelt. Motto ist: Wer bin ich, was möchte ich werden, was wünsche ich mir für die Kinder der Welt.

Die zahlreichen regelmäßigen Kurse werden nach den Kategorien Familie und Nachbarschaft getrennt aufgelistet. Einige von ihnen stellt der Newsletter des Familienzentrums vor. So wird der Zwillingstreff, die offene Spielgruppe, die Mutter-Kind-Srpachlerngruppe, der Konversationskurs, das Familiencafé und der Suppentreff beschrieben.

Druckfrisch liegt im Familienzentrum der neue Flyer „Angebote für die Nachbarschaft“ aus. Das Faltblatt enthält alle Informationen rund um die nachbarschaftlichen Aktivitäten im Familienzentrum.

Weiterführende Informationen:
Der Newsletter wird als PDF vom Familienzentrum Wattstraße verschickt. Er kann auf der Webseite der Pfefferwerk gGmbH heruntergeladen werden.
Kontakt: Familienzentrum Wattstraße, Wattstraße 16, Telefon: (030) 443 83 345, E-Mail: fz-wattstrasse@pfefferwerk.de

Familienzentrum

07.08.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell

Humboldthain ganz groß im kleinen Magazin

Spielwiese für alle - Humboldthain brunnen magazin„Eine Spielwiese für alle“ ist der Titel der aktuellen Ausgabe des Kiezmagazins brunnen. Es erscheint ab dem 26. August. Möglicherweise ist es die vorletzte Ausgabe des seit vielen Jahren beliebten Kiezheftes, das vom benachbarten QM-Gebiet gefördert wird.

In der demnächst ausliegenden Sommerausgabe des brunnen haben die ehrenamtlichen Schreiber und Fotografen ihre ganz persönliche Sicht auf den Volkspark Humboldthain veröffentlicht. Es ist die Sicht der Joggerin, die Sicht der Naturbeobachterin, die der KiezSportLotsin und die der Fotografin. In einem Text staunt die Autorin über die stark gestiegene Besucherzahl und die verschiedenen Nutzungsarten im Park.

Ein monothematisches Heft ist die dritte Ausgabe in diesem Jahr aber wie die meisten vorhergehenden nicht.  Neben dem Schwerpunktthema gibt es viele weitere Themen: Es geht um die kommende Parkraumbewirtschaftung im Brunnenviertel, um eine Klimaschutz-Initiative und ein Frauenkollektiv im Kiez. Das jüngste Redaktionsmitglied (10 Jahre) hat den Lokspielplatz in der Usedomer Straße getestet. Anlass fürs Probespielen war das fünfjährige Sanierungs-Jubiläum des Spielplatzes.Außerdem findet sich in dem Heft wieder ein historischer Bildervergleich von der Wattstraße. Und der zweite Teil der Serie über die Auswirkungen des Zweiten Weltkrieges im Brunnenviertel wurde veröffentlicht.

Gerade wieder aktuell ist die Debatte um die Zukunft des ehemaligen Geländes des Diesterweg-Gymnasiums zwischen Putbusser und Swinemünder Straße. Auch die Bürgerredaktion nimmt sich der Diskussion an. Zudem war die Redaktion dabei, als die Imkergruppe der Ernst-Reuter-Schule den Honig vom Schuldach erntete. Und die KiezSportLotsin stellt eine ungewöhnliche Sportart vor: Crossminton. Die Paten der Gleim-Oase berichten von fleißigen Gießhelfern und eine Anwohnergruppe setzt sich für die Durchsetzung der Verkehrsberuhigung in der Swinemünder Straße ein.

Das Projekt Bürgerredaktion wird vom Quartiersmanagement Brunnenviertel-Brunnenstraße über den Projektfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert. Die Projektlaufzeit endet im Dezember dieses Jahres. Aktuell ist eine Verlängerung für das "kleine Magazin fürs ganze Viertel" (Eigenbeschreibung) noch nicht beschlossen, viele Nachbarn und Nachbarinnen lesen das Heft aber gern und regelmäßig.

Das  Kiezmagazin wird ab dem 26. August im Brunnenviertel verteilt und liegt an vielen öffentlichen Orten im Kiez aus: unter anderem in den Vorortbüros der Quartiersmanagements in der Swinemünder Straße 64 und in der Jasmunder Straße 16 sowie im Olof-Palme-Zentrum in der Demminer Straße 28. Die Beiträge werden schrittweise auch auf dem Redaktionsblog www.brunnenmagazin.wordpress.com veröffentlicht. Relativ schnell verfügbar ist ein PDF, das online durchgeblättert werden kann. Vorhergehende Ausgaben sind bereits als PDF abrufbar.

Kontakt zur Kiezredaktion über die Ratgeberin Dominique Hensel, E-Mail: kiezreporterin(at)gmx.de, Telefon: (0163) 6 87 12 76

Magazin brunnen

19.08.2019 Text: Pressemitteilung, bearbeitet Andrei Schnell

Grafik: brunnen

Miteinander reden in den großen Religionen

Interreligiöse Lesung BrunnenviertelMiteinander reden ist in den drei großen Religionen ein zentrales Thema. Ob Thora, Neues Testament oder Koran - in den heiligen Schriften geht es oft um das gemeinsame Gespräch. Deshalb steht es am Mittwoch, 21. August, im Mittelpunkt der diesjährigen "Lesung aus den Heiligen Schriften".

Vorgelesen wird ab 19 Uhr in die Kapelle der Versöhnung in der Bernauer Str. 4. Von Muttersprachlern vorgetragen werden ausgewählte Texte aus den jüdischen, christlichen und muslimischen Quellen. Vorgetrgen wird jeweils in Hebräisch, Arabisch, Türkisch und Deutsch. Zwischen den Texten wird Musik mit der orientalischen Ney-Flöte gespielt. Im Anschluss gibt es Tee und Gespräche im Garten hinter der Kapelle. Der Eintritt ist frei, Spenden werden nicht abgelehnt.

Die Veranstaltung möchte dazu beitragen, das Gemeinsame und Verbindende verschiedener Religionen zu betonen. Gerade Islam Christentum und Judentum haben in ihren Erzählungen die Geschichte von Abrahahm gemeinsam. Darüber hinaus verbindet sie noch viel mehr. Für das gemeinsam Verbindende steht die oben im Beitrag gezeigte Kalligraphie. Sie zeigt das Bekenntnis zum Einen Gott. Der Monotheismus ist ein wichtiges verbindendes Element der so genannten abrahamitischen Religionen: Der Aachener Künstler Shahid Alam schuf diese Kalligraphien mit dem Reinen Gottesbekenntnis aus dem Koran (links: Sure 112 und Sure 24,35), dem Johannes-Prolog des Neuen Testamentes (Mitte: Johannes 1, 1-5) und dem Jüdischen Glaubensbekenntnis (rechts).

Der Abend wird wieder interreligiös organisiert. In diesem Jahr haben die Lesung das Familienzentrum Wattstraße, die evangelischen Gemeinden Am Humboldthain und Versöhnung, die katholische Gemeinde St. Sebastian sowie die jüdische Reformgemeinde Bet Haskala vorbereitet. Dies Gemeinden arbeiten im interreligiösen Netzwerk im Gesundbrunnen zusammen. Die am weitesten zurückliegende Veranstaltung, die auf dieser Webseite dokumentiert ist, fand im September 2016 statt. Damals war Versöhnung das Thema.

Das Quartiersmanagement hatte vor wenigen Jahren den interreligiösen Dialog mit mehreren Projekten gefördert. Seitdem hat sich die Idee verstetigt und wird von den Akteuren selbstständig weitergeführt.

Kapelle der Versöhnung

19.08.2019

Pressemitteilung Pfarrer Jeutner/ bearbeitet Andrei Schnell

Grafik: Postkarte aus der St.-Thomas-Kirche Berlin Kreuzberg,Kalligraphie-Ausstellung 2017

Foto: Andrei Schnell

Finanzieller Schub für gute Tat im Kiez #Ideenaufruf

IdeenaufrufDie Ferien neigen sich dem Ende zu, das gute Wetter hält an – der perfekte Zeitpunkt für ein Nachbarschaftsprojekt im Freien? Zum Beispiel eine Kiezbank aus Paletten bauen, einem Nachbarschaftskonzert oder einem gemeinsam gekochten Hinterhofdinner. Der Aktionsfonds des QM Brunnenviertel-Ackerstraße unterstützt ehrenamtliche Projekte mit bis zu 1.500 €. Projektideen können bis zum 20. August eingereicht werden.

Die Aktionsfondsjury und das Team des Quartiersmanagements freuen sich auf spannende Ideen aus der Nachbarschaft für die Nachbarschaft. Gebeten wird um Ideen für Projekte, bei denen der Kiez profitiert. Zum Beispiel indem Bewohner und Bewohnerinnen gemeinsam an einer Aktion teilnehmen, indem gemeinsam mit Nachbarn etwas im Stadtteil verändert wird oder indem das Brunnenviertel ein Stückchen schöner wird. Vor allem soll das Projekt das ehrenamtliche Engagement im Kiez stärken.

Beantragt werden können für das eigene Projekt bis zu 1.500 Euro. Das Antragsformular findet sich auf der Webseite unter Downloads, vergangene Projekte und weitere Infos zum Aktionsfonds sind auf www.brunnenviertel-ackerstrasse.de/aktionsfonds nachzulesen.

Anregungen für eigene Projekte können die bewilligten Aktionsfondsprojekte der letzten Jahre sein. Unterstützt wurde zum Beispiel: Beeren pflanzen am Rand des Spielplatzes, kleines Klettergerüst, Tanzspiegel, Gitarrenwochenende, Sitzlauben, Billard-Turnier ein Videoprojekt.

Projektideen können bis zum 20. August im Vorortbüro in der Jasmunder Straße 16 eingereicht werden. Die Aktionsfondsjury tagt am 4. September und wird über die eingegangenen Anträge entscheiden. Bei Fragen wenden Sie sich an Quartiersmanagerin Pia Kaiser. Sie ist zu erreichen per E-Mail unter kaiser.pia@stern-berlin.de oder telefonisch unter 030 40 00 73 22.

Gefördert werden Nachbarschaftsprojekte zur Belebung der Stadtteilkultur, Förderung der Aktivierung und Beteiligung der BewohnerInnen und zur Stärkung der nachbarschaftlichen Kontakte. Beim Ideenaufruf für den Aktionsfonds werden Menschen oder Projektträger gesucht, die ihre Idee selbst umsetzen möchten. Deren Idee muss im Brunnenviertel (Gebiet Ackerstraße) stattfinden. Möglich sind Bewilligungen für Sachmittel, die das Projekt zur Umsetzung benötigt. Vor allem soll das ehrenamtliche Engagement im Stadtteil dadurch gestärkt werden.
Ideenaufruf Brunnenviertel

30.07.2019

Text und Grafik:  QM

Sport- und Spielgeräte ausleihen

AusleihstationenAn drei Stationen im Brunnenviertel können sich Kinder- und Jugendliche Sport- und Spielgeräte kostenlos ausleihen. So wie in einer Bibliothek Bücher verliehen werden, gibt das Familiezentrum Wattstraße und das Olof-Palme-Zentrum Bälle, Kellen und Frisbees aus. Benötigt wird lediglich der bwgt-Pass, der ebenfalls kostenlos ist. Es genügt aber auch ein Pfand.

Tischtenniskellen mit Bällen, Diabolo oder Hutstelzen gibt es nur im Familienzentrum Wattstraße während der allgemeinen Öffnungszeiten auszuleihen. Ausschließlich im Olof-Palme-Zentrum sind Schwungtuch, Boule und Slackline zu finden. Doch die meisten der über 20 Sportgeräte sind an beiden Stationen für einen Tag oder über Nacht erhältlich. Eine genaue Auflistung mit zugehörigem Foto findet sich auf der Webseite des Organisators der Ausleihstationen, dem bwgt e.V.

Zusätzlich gibt es eine Veranstaltungskiste. Diese wird im Time Out in der Putbusser Straße 28 ausgeliehen. Die Kiste mit einer breiten Mischung an Spielgeräten ist gut geeignet für Feste und Veranstaltungen.

Die Ausleihe von Sportzubehör ist möglich durch das Projekt "Brunnenviertel bewegt", das vom Quartiersmanagement über den Projektfonds finanziert wird.

Weitere Infos:
Webseite der Ausleihstation

Ausleihe Brunnenviertel

08.08.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell

Projektwettbewerb: Inhaltliche Stärkung Campus

Projektwettbewerb CampusBis zum 14. August 2019 schreibt das Vorort-Büro des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße das Projekt "Campus: Inhaltliche Stärkung - MINT, Kooperationen, Ausstattung" aus. Der Projektwettbewerb richtet sich an Träger mit Erfahrung im Netzwerkaufbau. Für das Projekt stehen 120 000 Euro für die Zeit von Januar 2020 bis Dezember 2022 zur Verfügung. Das Projekt wird im Projektwettbewerb ausführlich beschrieben.

Ziel:
Die Ernst-Reuter-Oberschule und die Gustav-Falke-Grundschule sollen beim Aufbau eines gemeinsamen MINT-Profils unterstützt werden.

Aufgaben/Maßnahmebeschreibung:
vor allem:

• Unterstützung bei der Entwicklung eines MINT-Curriculums

daneben auch:
• Fachliche Begleitung und Entwicklung eines Fahrplanes
• Organisation von Erfahrungsaustausch mit MINT-Leuchtturmschulen
• Begleitung der Gustav-Falke-Grundschule beim Schulversuch MINT
• Supervision an der Ernst-Reuter-Oberschule für Team 7
• wissenschaftliche Konferenz/Workshop
• Akquise zusätzlicher Fördermittel

Zeitraum:

Januar 2020 bis Dezember 2022

Budget:

120.000 Euro

Bewerbungsfrist:

14. August 2019

Unterlagen:

Der komplette offizielle Projektwettbewerb steht als PDF zum Herunterladen bereit auf der Unterseite: Wettbewerb und Antragsunterlagen.

Projektwettbewerb Campus

 
Text: QM-Team

16.07.2018

Text und Grafik: Quartiersmanagement

Terrasse des Jugendzentrums wird kommunikativ

Workshop KommunikationsgartenAuf dem Dach der Jugendfreizeitstätte in der Hussitenstraße 62 sind die Arbeiten für einen Kommunikationsgarten weit vorangeschritten. Am 30. Juli sägten und schraubten rund zehn Kinder die ersten Möbel fertig. Als Material dienten Transportpaletten. Die Terrassenmöbel werden die Kinder und Jugendlichen des Jugendzentrums künftig selbst nutzen.

Durch den Kommunikationsgarten wird die bislang wenig genutzte Dachterrasse des Jugendzentrums attraktiver. Die jungen Besucher der Freizeiteinrichtung können die rund 300 Quadratmeter große Freifläche auf dem Dach künftig besser nutzen. Der Name Kommunikationsgarten drückt aus, dass die Kinder und Jugendlichen künftig hier Gelegenheit zur entspannten Begegnung haben werden - während in den Räumen des Jugendzentrums an der Tischtennisplatte oft Hektik und im Bastelraum oft konzentriertes Arbeiten herrscht.

Nebeneffekt: "Wir wollen die Begeisterung für die Arbeit mit Holz wecken und den sicheren Umgang mit Werkzeugen erlernen", so Simone Häckel, die sich den Workshop ausgedacht hat. Zusammen mit Tischler Matthias Einhoff haben die Kinder an mehreren Terminen in diesem Sommer eigene Wünsche formuliert und dazu passende Möbel entworfen. Aus Holzpaletten haben die Kinder unter Anleitung ihre eigenen Möbel gebaut. Weiterer Nebeneffekt: Wir haben bei einigen Kindern "die Neugier für die handwerkliche und gestalterische Arbeit geweckt".

Kommunikatkonsfarten BrunnenviertelDie Wünsche der Kinder zur Gestaltung des Dachgartens waren zu Beginn weitreichend. Das Wort "Pool" musste wieder von der Liste gestrichen werden. Andere Wünsche kamen erst auf die Liste, als die Kinder bereits schraubten. So wird aktuell überlegt, ob und wie noch eine Schaukel möglich ist. Es wurde angefangen, Tische, Stühle, Blumenständer und ein Insektenhotel zu bauen. Verteilt über mehrere Workshops in diesem Sommer wurde bereits an einigen Möbel geschraubt.

Zum Kommunikationsgarten gehört auch ein Kräuter- und Duftgarten. Die Pflanzen werden künftig von den Kindern selbst gepflegt. Wie bei den Möbeln sollen die Kinder auch hier sich stärker mit ihrem Jugendzentrum identifizieren, indem sie selbst gestalterisch tätig werden.

Sehr weit geblickt, können die Workshops ein ganz klein wenig auch dazu beitragen, dass die Kinder durch die eigenen handwerklichen Erfahrungen "einen kritischen Blick auf die Massenproduktion" bekommen. Das hofft zumindest Simone Häckel. Ein schöner Erfolg der Workshops wäre es aber sicher bereits schon, wenn die Kinder und Jugendlichen sich gern auf ihren eigenen Möbeln aufhalten werden.

Die Workshops werden durch den Aktionsfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt ermöglicht.

Links:
Fotos von dem Workshop sind in einem Fotoalbum auf Facebook (auch ohne Registrierung) zu sehen.
Webseite des DRK-Jugendzentrums

Kommunikationsgarten Brunnenviertel

01.08.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell

Aktionsplan zur Verstetigung des QM-Gebiets Brunnenviertel-Ackerstraße

AktionsplanNach 15 Jahren wird unser QM-Gebiet verstetigt, das heißt, es wird ab 2021 aus der Sonderförderung des Programms Soziale Stadt entlassen und wieder regulär durch den Bezirk Mitte betreut. Das Programm Soziale Stadt ist eine zeitlich begrenzte Unterstützung für ausgewählte Gebiete. Deshalb wird in regelmäßigen Abständen untersucht, in welchen QM-Gebieten die Sonderförderung beendet werden kann, weil das Gebiet erfolgreich stabilisiert ist. Weitere Information zum Thema Verstetigung finden Sie hier.

Die Arbeit des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße sowie das Engagement aller beteiligten Akteure hat seit Beginn der Förderung 2005 Wirkung gezeigt.

Folgende Ziele wurden im QM Brunnenviertel-Ackerstraße erreicht:

  • es gibt viele engagierte Bewohner*innen und starke Partner, die Verantwortung für den Kiez übernehmen
  • mit dem Familienzentrum Wattstraße und dem VikiHaus wurden wichtige Ankerorte geschaffen
  • an den Schulen konnten wichtige Prozesse angestoßen und Profile entwickelt werden
  • es sind viele informelle Kontakte und Venetzungen zwischen Akteuren entstanden wie der Quartiersrat, der sich aus den zentralen Einrichtugnsakteuren und engagierten Bewohner*innen zusammensetzt, oder der interkulturelle Dialog mit regelmäßigen Feiern und viele Netzwerke mehr

Deswegen beschloss der Senat 2018, dass unser QM-Gebiet Ende 2020 aus dem Programm entlassen und das Vor-Ort-Büro geschlossen wird. In der  zweijährigen Überleitungsphase bis 2020 werden gezielt Projekte gefördert, die das Quartier auf die Zeit nach der Förderung durch das Quartiersmanagement vorbereiten und es wird geklärt, wie der Bezirk die Strukturen weiter in seine Regelförderung übernimmt. Diese Maßnahmen zur Verfestigung der aufgebauten Strukturen im Quartier werden im Aktionsplan beschrieben. Der Aktionsplan wurde Ende 2018 vom QM-Team verfasst und partizipativ mit Bewohner*innen und Einrichtungsvertreter*innen, dem Quartiersrat, dem Bezirksamt Mitte und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen weiterentwickelt und abgestimmt. Am 02.07.2019 wurde der Aktionsplan in der BVV des Bezirks Mitte beschlossen.

Den vollständigen Aktionsplan können Sie hier als pdf Datei herunterladen.

Wichtige Maßnahmen des Aktionsplans sind:

  • Stärkung des Familienzentrums Wattstraße und des VikiHauses sowie Aufbau der Alten Waschküche als Begegnungsorte mit unterschiedlichem Profil
  • Sicherung des langfristigen Engagements der Beteiligungsgremien und anderer ehrenamtlich Aktiver
  • Einsetzen einer Stadtteilkoordination plus, um Einrichtungen und Bewohner*innen im Übergang zu begleiten und bestehende Netzwerke zu erhalten
  • Untersützung der Schulen auf dem Weg zum MINT-Campus
  • Durchführung notwendiger baulicher Maßnahmen soziokultureller Einrichtungen

 

Das Team des Quartiersmanagements Ackerstraße bedankt sich bei allen aktiven Bewohner*innen und Einrichtungsvertreter*innen im Quartier für die geleistete Arbeit und freut sich über Ihr/Euer weiteres Engagement für eine gute Nachbarschaft in der Verstetigungszeit und darüber hinaus.

Ihr QM-Team im Vor-Ort-Büro Jasmunder Straße