September 2019

Preis zur Neugestaltung des Ackerplatzes ausgelobt

Ackerplatz AckerstraßeDie Joanes Stiftung sucht Künstler, Architekten, genauso wie Bürger, die Pläne für eine Neugestaltung des Ackerplatzes einreichen wollen. Das Preisgeld der Ausschreibung beträgt 15.000 Euro. Motto des Aufrufs ist "Raum für Gemeinschaft". Bis 11. November können bei der Stifung Ideen vorgeschlagen werden.

"Die Fläche in der Ackerstraße im Brunnenviertel soll zukünftig als Ackerplatz zum belebten Zentrum des Stadtquartiers werden", heißt es in der erstmaligen Auschreibung des Joanes Preis. Um den Preis bewerben können sich "interessierte Künstlerinnen und Künstler, Landschaftsarchitekten und sowie Initiativen, die sich als soziale Stadtgestalter” beteiligen möchten. Ausdrücklich eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger. "Wir freuen uns gleichermaßen auf die Ideen von Studenten, Hobbystadtplanern und lokalen Initiativen", sagt der Juryvorsitzende Professor Dr. Marcus Menzl.

Der 600 Quadretmeter große Ackerplatz ist zwar ein öffentlich zugänglicher Platz, befindet sich aber nicht im kommunalen Eigentum. Vielmehr gehört sie der Wohnungsbaugesellschaft Degewo. Der Platz liegt vor dem Edeka in der Ackerstraße zwischen den Hausnummern 116 und 121 und soll laut Degewo als "Beispiel" dienen wie "Visionen für innerstädtische Räume entwickelt werden" können. Die Bezeichnung Ackerplatz für die namenlose Freifläche wurde durch eine Umfrage unter Anwohnerinnen und Anwohnern im Sommer 2018 ermittelt.

Das Quartiersmanagement fördert einige Jahre lang ein Projekt zur Verschönerung der Ackerstraße. Ein wesentlicher Baustein des Projekts "Nächster Halt: Ackerstraße" war die Belebung des Ackerplatzes. So wurden die Bewohnerinnen und Bewohner ermuntert, die großen Baumscheiben fürs Stadtgärtnern zu nutzen. Außerdem wurden Mosaikbilder auf die Einfassungen der Rabatten angebracht.

Die Jury des Joanes Preises wird alle eingereichten Konzepte bewerten. Nach einer öffentlichen Ausstellung wird dann bereits im März 2020 mit der vorläufigen Umgestaltung begonnen. "Für die Realisierung ist zunächst ein temporäres Pilotprojekt von drei Monaten geplant, das den Anstoß für einen partizipativen Prozess mit den Anwohner*innen im Brunnenviertel bildet", teilt die Degewo mit. Die Joanes Stiftung stellt hierfür 40.000 Euro bereit.

Die gemeinnützige Joanes Stiftung hat ihren Sitz in Berlin und fördert nachhaltige und verantwortungsbewusste Entwicklung von Wohnraum in der Stadt.

Weitere Infos:
Registrierung zum Preis unter der E-Mail-Adresse wettbewerb@joanes-stiftung.de
Aufruf zu Beteiligung am Preis auf der Webseite der Joanes Stiftung
Pressemitteilung der Degewo zum Joanes Preis

Ackerplatz

30.09.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell

Familiennacht: Malen, Märchen und mehr

MalenUnter den vielen Langen Nächten gibt es auch eine eigene für Familien. Kinder können ihre Eltern bitten, den Sonnabend, 28. September, freizuhalten. Denn an diesem Tag dürfen sie bei der 9. Familiennacht einmal ganz offiziell länger aufblieben. Kinder- und Jugendeinrichtungen in Berlin und Brandenburg organisieren für Familien bunte Aktionen, die kostenfrei besucht werden können. Hier die Orte, die im Brunnenviertel und Umgebung mitmachen.

Malend in die Zukunft: Das Familienzentrum lädt Kinder und Familien in eine kreative Kunststube. Gestaltet werden kann der Traum von der Zukunft. Wer will ich werden? Was wünsche ich mir für mich und für die Kinder der Welt? Ausprobiert werden können spannende Mal- und Basteltechniken Neben Kindermusik aus aller Welt gibt es für die kreativen Köpfe gesunde Snacks und Limo.

Uhrzeit: 17-19 Uhr

FamiliennachtKunterbunt: Die Kita Omas Garten in der Stralsunder Straße lädt jedes Jahr zur Familiennacht ein. In der Vergangenheit gab es Mittelalterfeste auf dem Vinetaplatz, Stelzenläufer und und viele bunte Programme. Auch in diesem Jahr macht die Kita mit. Das Programm steht unter dem Motto "Kunterbunte Kindheit" und beschäftigt sich mit dem Recht der Kinder auf Spiel und Familie. Details sind noch nicht bekannt gegeben worden.

Uhrzeit: wird ergänzt

Märchenstunde: Auch das Nachbarschaftszentrum Bürger für Bürger in der Brunnenstraße 145 in Alt-Mitte lädt zur Familiennacht ein. Hier wird an diesem Abend ein Märchenerzähler die Familien unterhalten. Es wird für Kinder von 3 bis 10 Jahren eine Märchenrate-Ecke und einen Bereich mit Märchenbasteleien geben. Und auf Kinder zwischen 7 und 10 Jahren wartet eine Lego-Technik-Ecke. Empfangen werden die Gäste von einer Märchenfee, die den Abend als Ansprechpartnerin die verschiedenen Angebote begleiten wird. Im Fokus stehen die Märchen der Gebrüder Grimm. Neben den Eltern sind auch die Großeltern herzlich eingeladen. Das Buffet wird dem Thema entsprechend gestaltet. Um das Märchenbuffet planen zu können, ist eine Anmeldung nötig. Essen wird für einen Unkostenbeitrag bereitgestellt.

Uhrzeit: 17-21.30 Uhr, Anmeldung erforderlich nbz-buerger-fuer-buerger(at)volkssolidaritaet.de

Basteln: Der DRK-Jugendladen in der Neuen Hochstraße 21 lädt zu einer Bastelwerkstatt ein. Kinder und Eltern können dabei Kerzen aus Bienenwachs herstellen. Sie können ganz einfach hergestellt und individuell gestaltet werden. Am Ende bekommt jeder seine eigene Kerze, die auch toll duftet.

Uhrzeit: 17-22 Uhr, ohne Anmeldung

FamiliennachtDunkle Stunde: Familien können auch das DRK-Zentrum in der Chausseestraße 84 besuchen. „Erste Hilfe im Dunkeln“ ist die Aktion überschrieben. „Im Dunkeln und im Hellen wollen wir uns mit Verbänden, Kompresse, der Wiederbelebung, dem Warndreieck, dem Notruf und vielem mehr beschäftigen. Ganz egal, ob der Erste-Hilfe-Kurs aktuell ist, oder nicht: Für Interessierte gibt es buntes Spiel- und Mitmachangebot“, heißt es in der Beschreibung in der Datenbank der Familiennacht.. Wer sich für das Rote Kreuz, seine Aufgabe und Engagementmöglichkeiten interessiert, ist hier natürlich auch richtig.

Uhrzeit: 17-22.30 Uhr, ohne Anmeldung

Märchenzeit: Im Familienzentrum Fabrik Osloer Straße in der Osloer Straße 12 findet zur Familiennacht eine MärchenNacht statt. Das Theater aus dem Wäschekorb ist zu Gast und erzählt von der kleinen Meerjungfrau und von der Liebe. Danach gibt es ein Märchenquiz

Uhrzeit: 19-20.30 Uhr, ohne Anmeldung, Spenden erwünscht

Hintergrundinfos

Das diesjährige Motto der Familiennacht lautet „Kinderrechte, fertig, los!“. Die Veranstalter haben diese Überschrift anlässlich eines besonderen Jahrestags gewählt: Vor 30 Jahren, im November 1989, wurden die UN-Kinderrechtskonventionen unterzeichnet. Mit dieser Familiennacht soll auf die Bedeutung der Kinderrechte aufmerksam gemacht werden. Insbesondere das Recht auf Spiel, Freizeit und Erholung, das Recht auf Bildung und Kultur soll in der Familiennacht zu Tragen kommen. Die Akteure und Träger in den Bezirken haben vielfältige Angebote für Kinder und Familien entwickelt und laden zum Mitspielen ein.

Organisatorin der Familiennacht ist die AG-Familiennacht des Berliner Bündnisses für Familie in Kooperation mit der JugendKulturService gGmbH, der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin, dem Berliner Beirat für Familienfragen, dem Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V., dem FEZ-Berlin, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Mehr über das Berliner Bündnis für Familie gibt es online unter www.berliner-buendnis-fuer-familie.de. Weitere Fragen werden per E-Mail unter info(at)familiennacht.de beantwortet.

Alle Veranstaltungen sind auf der Internetseite als Liste und in einer Kartendarstellung abrufbar: www.familiennacht.de. Aktuelle Informationen zur Familiennacht 2019 gibt es auf der Webseite www.familiennacht.de und auch auf Facebook und auf Twitter.
Familiennacht

22.08.2019

Text: Dominique Hensel

Foto oben: Andrei Schnell, Fotos: Pressemappe

Beteiligung zur Verschönerung des Familienzentrums

Beteiligung Familienzentrum WattstraßeNutzer des Familienzentrums und der Kita Wattstraße haben mit dem Landschaftsarchitekten Mathias Spohn besprochen, wie die freien Flächen in der Wattstraße 16 schöner gestaltet werden können. Der Planer stellte einen ersten Entwurf vor und Projektleiterin Monika Schaal bat um Ideen und Wünsche. Bei der zweistündigen Beteiligung am 26. September ist lebhaft diskutiert worden und Mathias Spohn hat viele Anregungen für die Feinplanung mitgenommen.

"Ziel ist, das Gelände für alle nutzbar zu machen", eröffnete Monika Schaal das Treffen. Nutzerinnen und Nutzer der Wattstraße 16 sind die Besucher des Familienzentrums, des Begegnungscafés und der Kita. Die Wünsche von Eltern, aber auch von Senioren und von Familien mit größeren Kindern mussten unter einen Hut gebracht werden. "Mein Vorschlag ist eine möglichst vielfältig nutzbare Fläche", sagte Landschaftsarchitekt Mathias Spohn.Brachfläche

Der markante gelbe Zaun soll durch einen anthrazitfarbenen ersetzt werden, der "möglichst wenig stört und blickdurchlässig" ist. Gleich hinter dem Zaun soll eine Art Spiellandschaft, aber kein Spielplatz entstehen. Steinwälle, die einerseits Bänke zum Sitzen mit oder ohne Tee sein können und gleichzeitig Kletterangebote sind, werden kommen. Ebenso wie Sandkästen und Mulchböden Abwechslung bringen und den Raum strukturieren werden. Gerüste oder Trampoline wird es wegen dann nötiger Fallschutzflächen nicht geben.

"Je weniger fest gebaut ist, je mehr mobil bei Bedarf aufgestellt und ausgetauscht werden kann, desto flexibler ist die Fläche", fasste Mathias Spohn den Grundgedanken seines Entwurfes zusammen. Für die eine oder andere Mutter bedeutet dies die Enttäuschung, dass keine Schaukel aufgestellt wird. "Das ist ein Gerät, das ich empfehle, wenn viel Platz vorhanden ist", sagte der Landschaftsplaner gegen diesen Vorschlag.

BeteiligungAuf sofortige Zustimmung in der Runde traf die Idee des auf Kindereinrichtungen spezialisierten Planers, am Eingang eine mosaikartige Pflasterung als "Öffnung" und "Empfang" zu verlegen. Auch die Sonnensegel an beiden Seiten des Begegnungscafés fanden Anerkennung. Unstrittig unter den Anwesenden war auch, Minibeete an mehreren Stellen anzulegen.

Konkrete Ideen zur Beleuchtung und zu einzelnen Spielgeräten wurden notiert und werden nun entsprechend des vorhandenen Budgets in den Plan eingearbeitet. Für den Umbau hat Monika Schaal einen ehrgeizigen Zeitplan: "Im Herbst 2019 soll die Ausschreibung erfolgen, Baustart könnte im Frühjahr sein und in einem Jahr ist vielleicht schon das Meiste fertig." Beim Bau des Familienzentrums und des Begegungscafés hat Pfefferwerk bereits bewiesen, dass der Träger schnelles Bauen möglich machen kann.

Anlass für den Entschluss, den Eingang der Wattstraße 16 umzugestalten, war, dass Eltern der Kita und Nutzer des Familienzentrums die Fläche hinter dem gelben Zaun "unschön" fanden. "Es ist nicht klar, dass hier etwas für Kinder stattfindet", formulierte es eine Elternvertreterin.

Eingeladen zur Beteiligung hatte Monika Schaal, die bei der gemeinnützigen Pfefferwerk GmbH die Abteilungen Stadtteilarbeit und Schulische Bildung leitet. Mathias Spohn ist "Fachplaner für Kindereinrichtungen", wie der Pankower auf seiner Webseite mijca - Klasse spielen schreibt. In der Beteiligungsrunde diskutierten neben einigen Anwohnern die Sprecherin des Quartiersrats, zwei Elternsprecher der Kita, die Leiterin des Familienzentrums, ein Mitglied der Seniorengruppe und die Kitaleiterin.

Die Umgestaltung der Freiflächen Wattstraße 16 wird durch das Quartiersmanagement Ackerstraße mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert.

Pläne für die Umgestaltung

27.09.2019

Text und Foto: Andrei Schnell

Noch lange nicht Schluss: neue Projekte gefördert

AktionsfondsDas Gebiet Ackerstraße befindet sich in der Phase des Übergangs; das Quartiersmanagement wird es nur noch rund anderthalb Jahre geben - siehe Beitrag "Aktionsplan zur Verstetigung". Doch auch wenn deshalb keine neuen Projekte des Projektfonds mehr gestartet werden, so bleibt der Aktionsfonds sehr lebendig. Bei der letzten Sitzung der Aktionsfondsjury konnten nicht alle Projekte berücksichtigt werden.

Am 4. September traf sich die Jury aus Bürgerinnen und Bürger zum letzten Mal, um über Projekte für den Aktionsfonds abzustimmen. Fünf Anträge aus dem Brunnenviertel lagen vor, nur vier konnten bewilligt werden. Die Summe für 2019 ist nunmehr aufgebraucht, im nächsten Jahr können wieder Anträge gestellt werden.

Für diese kleineren Projekte hat sich die Bürgerjury des Aktionsfonds für das letzte Quartal entschieden:

  • „Die Welt vor meiner Tür“. Fotoausstellung und Fotobroschüren des Fotoseminars des Grafik-Design-Studiengangs der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW). Inhaltlicher Fokus soll die Vielfalt der kulturellen und sozialen Milieus im Viertel sein.
  • „Plastikfolien-Malerei“ Kunstworkshops mit Schülerinnen und Schülern der Gustav-Falke-Grundschule im Olof-Palme-Zentrum. Idee des Projekts ist das Upcycling von nicht mehr gebrauchten Plastiktüten, aus denen Kunstwerke geschaffen werden. Siehe Artikel "Kinder verwandeln Müll in Kunst".
  • „Fotoausstellung Gemeinschaftsgarten Niemandsland – Urbanes Gärtnern in Berlin-Mitte“. Ort: Gemeinschaftsgarten der Kapelle der Versöhnung. Dort auch zusätzlich Malworkshops mit Kitakindern, die dann ebenfalls ihre Werke dort ausstellen werden.
  • „Interkultureller Filmabend“. Studentinnen und Studenten der WAVE-Akademie zeigen eigene Kurzfilme. Die Band des teeny Musik treffs wird auftreten und das Familienzentrum Wattstraße kooperiert.

Allgemeine Hintergrundinformationen zum Aktionsfonds finden sich auf dieser Webseite unter "Geld für Deine Idee im Stadtteil".

Aktionsfondsjury

25.09.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell

Kinder verwandeln Müll in Kunst

PlastikfolienworkshopSchüler der Gustav-Falke-Grundschule haben an zwei Tagen jeweils zwei Stunden lang mit Klebepistolen aus alten Plastiktüten künstlerische Bilder gebastelt. Entstanden sind vor allem Blumen. Die dreidimensionalen Bilder schärfen den Blick dafür, dass wertlos und wertvoll eine Frage der Einstellung sind.

Die Künstlerin aus Kasachstan, Saule Suleimenova, hat einen Fernsehturm an die Scheibe des Olof-Palme-Zentrums geklebt. Die Sonne scheint von hinten gegen die dünnen Folien und lässt einem Kirchenfenster gleich ein leuchtendes Gemälde entstehen. Mit diesem Bild wurden die Kinder angeregt, selbst künstlerisch tätig zu werden. Vor allem Blumen boten sich für die rund 25 Kinder der Gustav-Falke-Grundschule als Motiv an.

PlastikfolienworkshopIndem die Kinder aus Mülltüten und Wegwerfartikeln wie Plastikbeutelchen eigene Kunstwerke schufen, verwandelten sie aus Abfall neue wichtige Gegenstände. So wurde für sie erlebbar, dass Müll auch eine Frage der Perspektive ist. Scheinbar wertlose Dinge können Ausgangsstoffe (oder Rohstoffe) für neue schöne Dinge sein.

Idee und Organisation des Workshop übernahm Alma Evert. "25 überglückliche Kinder sind mit den eigenen Kunstwerken nach Hause gegangen. Die Ergebnisse haben uns überrascht, unsere Erwartungen wurden übertroffen", sagt sie beim Ende des zweiten Tages Workshops am 18. September.

Die Künstlerin Saule Suleimemnova beschäftigt sich intensiv mit dem Malen mittels Plastikfolien (englisch: cellophane painting). Infos gibt es auf ihrer Webseite saulesuleimenova.com.

Fotos vom Plastikfolienworkshop sind auch auf Facebook in einem Album ohne Registrierung zu sehen.

Der Workshop wurde ermöglicht über den Aktionsfonds, der aus Mitteln der Sozialen Stadt finanziert wird.

Plastikfolienworkshop

25.09.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell

Aşure - Fest und Speise am 20. September

Asurefest Familienzentrum Wattstraße BrunnenviertelDas Wort Aşure wird Aschure ausgesprochen und bezeichnet eine Speise. Gleichzeitig ist es der Name für ein Fest, das in einigen muslimischen Gemeinschaften gefeiert wird. Im Familienzentrum werden am Freitag, 20. September, die Hintergründe des Festes erklärt. Zudem kann die Süßspeise probiert werden. Eingeladen sind alle neugierigen Menschen. Organisiert wird die kleine Feier von 16 bis 18 Uhr vom Netzwerk Interreligiöser Dialog.

Aşure ist ein traditionsreiches Fest im Islam, das von Sunniten, Schiiten und Aleviten unterschiedlich gefeiert wird. Im Familienzentrum werden nun die Fragen beantwortet: Was ist Aşure? Welche Bedeutung hat das Fest in den unterschiedlichen Konfessionen? Welche Rolle spielt die gleichnamige süße Speise?

Alle Gäste des Festes, zu denen auch konfessionslose Menschen eingeladen sind, lernen das rituelle Fest kennen und können die Speise kosten. "Wir möchten Sie zu einem interkulturellen Austausch einladen", sagt Selda KarSelda Karaçay-Navabian.vom Familienzentrum Wattstraße.

Für Familien wird eine Kinderbetreuung angeboten. Hierfür bitte vorher anmelden.

Der Nachmittag wird organisiert vom Interreligiösen Netzwerk im Gesundbrunnen. Das Quartiersmanagement Ackerstraße hatte vor wenigen Jahren den interreligiösen Dialog mit mehreren Projekten gefördert. Seitdem hat sich die Idee verstetigt und wird von den Akteuren selbstständig weitergeführt.

Familienzentrum Wattstraße

16.09.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell

Tag der offenen Tür im Vikihaus

Vikihaus WattstraßeDas Vikihaus am Sportplatz Stralsunder Straße lädt zum Tag der offenen Tür ein. Es gibt ein sportliches Programm und auch das Haus kann bei Führungen besichtigt werden. Hier folgen die Details zum Tagesprogramm am Sonnabend.

  • Führungen durchs Haus mit herrlichem Blick von der Dachterrasse von 10 bis 16 Uhr
  • Nähkurs "Aus Alt mach Neu" von 11 bis 14 Uhr
  • Yoga für Kinder von 12 bis 13 Uhr
  • Vinyasa Flow Yoga von 13 bis 14 Uhr
  • Fitnesssport von 14 bis 16 Uhr

Außerdem wirft der Verein Viktoria Mitte den Grill an und bietet Würstchen und Nudelsalat an.

Das Vikihaus am Sportplatz Stralsunder Straße hat einen Zugang über Wattstraße 5. Es ist ein Sport- und Begegnungszentrum, das 2018 eröffnet wurde (siehe Beitrag: "Dankesworte bei Eröffnung"). Es wurde errichtet dank des Baufonds des Quartiersmanagements mit Mitteln der Sozialen Stadt. Auch der Verein Viktoria-Mitte hat erhebliche Eigenmittel in den Ergänzungsbau des Sportplatzes investiert.

Vikihaus Wattstraße 5 Brunnenviertel

16.09.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell