Waschküche wird Aktionsraum

Netzwerktreffen WaschkücheDie ehemalige Waschküche in der Feldstraße 10 behält ihren Namen, ändert aber ihre Funktion. Wo früher Mangeln und Schleudern drehten, wird sich bald alles um Nachbarschaft, Kochen, Kunst, Kultur und co. drehen. Das Team des Quartiersmanagement hat am 23. Januar Anwohner*innen, Akteure, Interessierte eingeladen, die den Raum zu einem Nachbarschaftstreff im Kiez machen wollen. An Ideen fehlt es nicht und auch unterschiedlichste Unterstützung wurde bereits zugesagt.

"Dieser Raum ist ein Geschenk, ein Geschenk der Wohnungsbaugesellschaft Degewo an das Brunnenviertel." Mit diesen Worten eröffnete Quartiersmanagerin Sabine Hellweg das erste Netzwerktreffen im frischen Raum, der früher als Waschküche für Mieter diente. Die rund 80 Quadratmeter im Erdgeschoss der Feldstraße 10 stehen ab sofort für nachbarschaftliche Nutzung zur Verfügung.

Unterstützer und Unterstützerinnen

Waschküche Feldstraße 10Über das Quartiersmanagement (QM) wird für zwei Jahre ein Projekt finanziert, dass den Start als neuen Nachbarschaftstreff und gleichzeitigen Veranstaltungsort  ermöglicht. Fest im Blick ist dabei, dass Organisation und Betreuung des Raumes bald auf eigenen Beinen stehen müssen, denn das QM-Ackerstraße befindet sich aktuell in der Übergangsphase, die Beendigung des QM-Verfahrens im Gebiet Ackerstraße ist beschlossen.

Die evangelische Versöhnungsgemeinde wird gemeinsam mit dem Quartiersmanagement diesen Prozess des Belebens engmaschig begleiten. Pfarrer Thomas Jeutner versprach, auch über Projektende den Raum aktiv für die Nachbarschaftsarbeit zu nutzen. "Wir als Gemeinde haben lange viel Kraft in die Entwicklung der Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße gesteckt. Nachdem diese durch Bundes- und Landesförderung gut etabliert ist, wollen wir wieder stärker in den Kiez gehen und wirken." Wer die Gemeinde kenne, der wisse, dass sie dabei nicht missionarisch vorgehe, sondern allen Bürgern mit allen kulturellen oder religiösen Hintergründen offen begegne.

Ideen zur künftigen Nutzung

Rund 20 Interessierte waren anwesend. Ihre Ideen, den Raum „Waschküche“ zu nutzen, reichten von Nachbarschaftstreffen, Chorangebot für Senior*innen, Ausstellungen, Filmabende, Kochen.

Netzwerktreffen Waschküche

25.01.2019

Text und Fotos: Andrei Schnell

 

 

Die ehemalige Waschküche in der Feldstraße 10 behält ihren Namen, ändert aber ihre Funktion. Wo früher Mangeln und Schleudern drehten, wird sich bald alles um Nachbarschaft, Kochen, Kunst, Kultur und co. drehen. Das Team des Quartiersmanagement hat am 23. Januar Anwohner*innen, Akteure, Interessierte eingeladen, die den Raum zu einem Nachbarschaftstreff im Kiez machen wollen. An Ideen fehlt es nicht und auch unterschiedlichste Unterstützung wurde bereits zugesagt.

"Dieser Raum ist ein Geschenk, ein Geschenk der Wohnungsbaugesellschaft Degewo an das Brunnenviertel." Mit diesen Worten eröffnete Quartiersmanagerin Sabine Hellweg das erste Netzwerktreffen im frischen Raum, der früher als Waschküche für Mieter diente. Die rund 80 Quadratmeter im Erdgeschoss der Feldstraße 10 stehen ab sofort für nachbarschaftliche Nutzung zur Verfügung.

Unterstützer

Über das Quartiersmanagement (QM) wird für zwei Jahre ein Projekt finanziert, dass den Start als neuen Nachbarschaftstreff und gleichzeitigen Veranstaltungsort  ermöglicht. Fest im Blick ist dabei, dass Organisation und Betreuung des Raumes bald auf eigenen Beinen stehen müssen, denn das QM-Ackerstraße befindet sich aktuell in der Übergangsphase, die Beendigung des QM-Verfahrens im Gebiet Ackerstraße ist beschlossen.

Die evangelische Versöhnungsgemeinde wird gemeinsam mit dem Quartiersmanagement diesen Prozess des Belebens engmaschig begleiten. Pfarrer Thomas Jeutner versprach, auch über Projektende den Raum aktiv für die Nachbarschaftsarbeit zu nutzen. "Wir als Gemeinde haben lange viel Kraft in die Entwicklung der Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße gesteckt. Nachdem diese durch Bundes- und Landesförderung gut etabliert ist, wollen wir wieder stärker in den Kiez gehen und wirken." Wer die Gemeinde kenne, der wisse, dass sie dabei nicht missionarisch vorgehe, sondern allen Bürgern mit allen kulturellen oder religiösen Hintergründen offen begegne.