Netzwerkinitiative "Wir lassen uns nicht betäuben"

Wir lassen uns nicht betäuben, LogoUnter dem Motto „Wir lassen uns nicht betäuben“ startete im Juli 2008 eine Netzwerkinitiative, zu der sich der Berliner Polizeiabschnitt 36 mit den gesellschaftlichen Akteuren im Brunnenviertel zusammenschloss, um gemeinsam gegen Drogenmissbrauch und -handel bei Jugendlichen zu kämpfen.

Ziel des von der Polizei initiierten Projektes ist es, das Engagement der einzelnen Akteure im Kampf gegen Drogen zu bündeln, und ein „Bewusstsein“ für das Drogenproblem zu erzeugen. Am Ende soll eine allgegenwärtige Ablehnung aller Erscheinungsformen des Drogenhandels und -konsums entstehen.

Dem Drogenhandel im Brunnenviertel ist allein durch Maßnahmen der Strafverfolgung nicht zu begegnen. Die Lebenswirklichkeit, nicht nur der Erwachsenen sondern auch der Kinder und Jugendlichen im Brunnenviertel, wird im täglichen Erleben negativ durch den Drogenhandel und seine direkten und indirekten Auswirkungen geprägt. Zu Beginn der Netzwerkinitiative besuchten ehemalige Drogenabhängige gemeinsam mit Polizeibeamten die 6. Klassen der Schulen, um über ihre negativen Erfahrungen zu berichten, die Jugendlichen über die Gefahren aufzuklären und zu warnen.

Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen wurden durch Tanzdarbietungen, Theaterstücke, Schreibwettbewerbe, Zeichnungen und Bilder und Fotoserien kreative Beiträge zum Thema erstellt. Die besten Umsetzungen wurden bei der Präsentationsveranstaltung am 1. Dezember 2009 in den Räumen der Deutschen Welle von einer Jury, bestehend aus Grafikdesignern, Künstlern und Vertretern der Theaterwelt, mit Preisen ausgezeichnet.

Zu dem Netzwerk gehören bislang im Einzelnen die Ernst-Reuter-Oberschule, die Vineta-Grundschule, die Heinrich-Seidel-Grundschule, die Kindertagesstätte „Omas Garten“, der Jugendclub Badstraße, Deutsche Welle (DW), der Verein „Drogen-Info e.V.“ sowie die beiden Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße und -Brunnenstraße.

Weitere Infos und Fotos unter: www.wir-lassen-uns-nicht-betäuben.de