Ausstellungseröffnung "Was hat ein Apfel mit dem Klima zu tun?"

Dieser Frage gingen Schülerinnen und Schüler der Klasse 5b der Gustav-Falke-Schule nach und stellten die Ergebnisse ihrer Nachforschungen in einer informativen und liebevoll gestalteten Präsentation am 29. März vor. Gezeigt werden Fotos, Plakate und Kunstwerke. Bis Ende April sind sie noch im Flur der Schule zu sehen, dann geht ein Großteil der Exponate zum Wettbewerb "Berliner Klima-Schulen", an dem sich die Klasse beteiligt.

"Im Mathematik-Unterricht wollten wir wissen, was die Lieblingsfrucht der  Schüler an unserer Schule ist. Da haben wir herausgefunden, dass es der Apfel ist", berichten Berfin und Ece. Die beiden Mädchen haben mit den anderen Schülerinnen und Schülern in Geschäften und auf Wochenmärkten nachgeforscht, wo die Äpfel herkommen und waren bei einem Apfelbauern in Brandenburg, wo sie sich den Anbau erklären ließen. "Er hat uns etwas Interessantes erzählt und zwar dass Polen das größte Apfelanbaugebiet in Europa ist. Wir haben nichts darüber herausgefunden, weil sie ihre Äpfel selber essen und sie nicht exportieren."

Sie beschäftigten sich auch damit, wieviel Kohlendioxid verbraucht wird, wenn die Äpfel durch die ganze Welt transportiert werden. "Wir haben ausgerechnet, wie groß der Co2-Ausstoß der Transportwege von allen Ländern nach Berlin ist, z. B. 654 g von Argentinien."

Zum Schluß haben sie sogar ein Lied komponiert, das sie zur Eröffnung der Ausstellung vortrugen und das großen Beifall fand, übrigens ebenso wie die leckeren Apfelkuchen am Büffet.
ReF