Orientierung durch den Wahl-Dschungel: Was wollen die Parteien?

Im Rahmen des Orientierungsprojektes durch den Wahl-Dschungel waren am 3. September die Kandidaten von Mitte für den Bundestag zu Gast im Familienzentrum, um ihr Programm vorzustellen und Fragen der Bewohner zu beantworten. Da die meisten von ihnen Mütter waren, gab es natürlich gleich die Frage nach mehr Kitaplätzen, um Beruf und Familie besser vereinen zu können. Klaus Lederer von den Linken betonte, dass der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz wichtig sei in Hinblick auf den Bildungsanspruch der Einrichtungen. Er plädierte für eine Kostenfreiheit und den Zugang zur Kita- und Hortbetreuung auch für Erwerbslose und sprach sich aber gleichzeitig gegen eine „Kitapflicht“ aus. Alles in allem würde jedoch über die Vereinbarkeit von Beruf und Familie noch zu viel geredet, aber zu wenig dafür getan.

Philipp Lengsfeld von der CDU sprach sich ebenso für den Rechtsanspruch aus, sah aber für Berlin weiter keinen Handlungsbedarf, da die Hauptstadt in diesem Bereich gut aufgestellt sei. Er verteidigte das Betreuungsgeld, weil es den Eltern eine Wahlfreiheit ließe und den „Kampf um Kitaplätze“ entlaste. Therese Lehnen von den Piraten unterstützt den Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz, will aber eine qualifizierte Betreuung schon ab 0 Jahren.
 

Wer sich noch weiter informieren möchte, kann am 17. September, 18 bis 20 Uhr,  bei einem gemeinsamen Abendessen im Familienzentrum mit anderen Teilnehmern des Projektes über ihre Erkenntnisse sprechen und sehen, ob er nun mehr Orientierung im Wahl-Dschungel hat.

 

Die Mauerpark Stiftung Welt-Bürger-Park lädt am 19.9.13, 20 Uhr, in die Freie Schule am Mauerpark, Wolliner Str. 25/ 26, 13 355 Berlin, zur Podiumsdiskussion: Bundestagskandidaten der CDU, SPD, FDP, von Bündnis 90/Grüne, der Linken und der Piraten stellen sich am vor.

 

Mehr über die Programme der Parteien hier:

SPD
CDU
Bündnis 90/Grüne
Die Linke
Die Piraten
FDP

 

Wählen und Mitgestalten! Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund

Eine Entscheidungshilfe kann auch der Wahl-o-mat sein.

 

ReF