Umgestaltung der Mensa

Mensaumgestaltung an der Gustav-Falke-SchuleDie Mensa an der Gustav-Falke-Grundschule wurde von Eltern, deren Kinder an der Schule lernen, an drei Tagen renoviert. Aus dem Aktionsfond wurden mit Mitteln der sozialen Stadt die Kosten für das Material bezuschusst - die Arbeitsstunden wurden von den Eltern in Ehrenamt erbracht. Der Speisesaal, in den die Kinder der unteren Klassen täglich essen gehen, wirkt nun neu und angenehm.

Es wird viel über die Bedeutung der täglichen warmen Mahlzeit geredet, dachten sich vor allem Eltern mit Schülern der Klassen 1 bis 4 an der Gustav-Falke-Grundschule. Aber es wird zu wenig auf die Umgebung, in der die tägliche warme Mahlzeit schmecken soll, geachetet. Beim Quartiersbüro beantragten sie aus dem Aktionsfond einen Zuschuss für Material und Leihgebühren. Als diese bewilligt wurden, starteten rund 25 Eltern sofort von Freitag bis Sonntag (20. bis 22. Juni) mit den Malerarbeiten. 

Zuerst wurden Löcher mit Dübel gefüllt. Am Sonnabend wurden mit einer vom Baumarkt geliehenen Schleifmaschine die Wände geglättet. Manche Eltern kamen auf zwei Stunden vorbei, andere arbeiteten drei Tage hindurch und konnten von Grundierung, Streichen und Überstreichen und den entsprechend schweren Armen berichten.

Gleichzeitig wurden die Toiletten, Türen und Abschlussleisten geputzt. Viel Arbeit. Und doch hätten einige der Eltern noch viel mehr machen wollen, wenn nicht nach drei Tagen das Ende hätte sein müssen, weil am Montagmorgen natürlich alles wieder für den Ansturm der hungrigen Grundschüler bereit sein musste.

Der Speisesaal der Gustav-Falke-Grundschule befindet sich in einem kleinen Nebengebäude und wurde zunächst als Kindergarten genutzt, bis er durch einen Umbau für die Schule als Mensa hergerichtet wurde. Bekannt ist das kleine Haus von Wahlen, denn es wird auch als Wahllokal verwendet.

Weitere Fotos in einem Album auf Facebook.

Mensaumgestaltung
Mensaumgestaltung Mensaumgestaltung
Mensaumgestaltung Mensaumgestaltung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Text: Andrei Schnell

Fotos: Andrei Schnell und Janine Wolters

24.06.2014