PopUp heißt - plötzlich ist es da

PopUp-Projekt im BrunnenviertelAuf einmal ist der Frosch Bruno da. Hinterlässt Spuren und Sprüche im Brunnenviertel. Warum? Die Menschen im Kiez sollen kurz innehalten und über ihren Wohnort neu nachdenken. Oder plötzlich ist eine Flasche mit Blumen am Zaun. Mini-Gärtner. Mitmachen ausdrücklich erwünscht.

Bei diesem Projekt, das mit Mitteln der Sozialen Stadt gefördert wurde, geht es darum, den eigenen Kiez neu wahrzunehmen. Studierende der HMKW (Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft) haben drei Ideen umgesetzt.

Bei der ersten Idee steht der Frosch Bruno mit seinen Sprüchen im Mittelpunkt. Wer mit offenen Augen durch den Kiez geht, sieht die grünen Spuren, die zur Nachricht von Bruno führen. "Hipsterfreie Zone" heißt es da zum Beispiel. Über die Seite http://brunobrunnenviertel.weebly.com oder ichbinbruno.tk kann man Bruno auch den Auftrag geben, einen eigenen Spruch im Brunnenviertel bekannt zu geben.

Wer keinen eigenen Garten hat, kann auch einfach eine Flasche nehmen. Wie es geht, zeigen die im Kiez verteilten Beispielflaschen und die Seite http://urbanepflanzer.weebly.com. Auf dieser Seite können vorhandene Standorte anderer Pflanzer gesucht werden; ins Gespräch kommen ist dabei erwünscht, denn Gärtnern ist Geselligkeit.

Ein Experiment, das definitiv zum Nachdenken anregt, ist der Bück-Zähler. Ein 5 Cent - Stück wird auf dem Gehweg fest installiert. Bei Berührung, das heißt also, wenn jemand das Geldstück aufheben möchte, wird der digitale Zähler um eins erhöht. So wird sichtbar, wieviele Menschen im Brunnenviertel das Geldstück aufgehoben hätten. Mehr Infos gibt es auf der Seite http://meinefuenfcent.de.  

PopUp Brunnenviertel PopUp Brunnenviertel
PopUp Brunnenviertel PopUp Brunnenviertel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28.11.2014

Text und Foto: Andrei Schnell