Elterncafé im Familienzentrum

Thema des ersten Elterncafés im Familienzentrum Wattstraße war am 16. Januar „Wissenswertes rund ums Wohnen“. Als kompetente Ansprechpartner vom Wohnungsunternehmen degewo standen der Leiter des Kundenzentrums Nord Jörn Richters und die Stadtteilmanagerin Daniela Froehlich den Bewohnerinnen und Bewohnern Rede und Antwort.
Und die Gelegenheit wurde rege genutzt: Darf ich meine Küchenmöbel überstreichen? Was ist, wenn ich einen Wohnungsschlüssel verloren habe? Muss ich beim Auszug renovieren? Wer räumt den Sperrmüll weg? Sind Satellitenschüsseln noch erlaubt? Auf dem Spielplatz fehlt eine Rutsche, wann wird sie ersetzt?
Jörn Richters hörte sich alle Fragen an und beantwortete sie, sofern er es konnte. Einige Probleme notierte er sich auch, um mit Frau Froehlich noch mal nachzufragen oder nachzuhaken, wenn beispielsweise die versprochenen neuen Fenster noch nicht eingebaut waren oder sich ein Umzug noch verzögerte.
 

Was die Fragen betrifft: Küchenmöbel dürfen überstrichen oder erneuert werden, wenn der Mieter einen Antrag gestellt hat. Das gilt auch für einen neuen Schlüssel, der allerdings bezahlt werden muss. Beim Auszug müssen die Mieter renovieren, die keiner entsprechenden Mieterhöhung zugestimmt haben. Wenn bekannt ist, wer Sperrmüll vor dem Haus abgeladen hat, wird dieser zur Verantwortung gezogen. Angezeigt werden sollte das aber auf jeden Fall, damit der Müll beseitigt werden kann. Satellitenschüsseln sind nur erlaubt, wenn dafür keine Löcher in Wände gebohrt werden und sie von unten nicht zu sehen sind. Und wer eine Wohnung sucht, sollte die alte nicht kündigen, bevor er eine neue gefunden hat.
„Bitte schreiben Sie uns, wir haben Interesse an Ihren Beschwerden“, sagte Jörn Richters und fügte hinzu. „Nur so können wir Schäden beseitigen, insbesondere Wasserschäden, oder bei Handwerkern nachfragen, die noch Aufträge zu erledigen haben.“ Das geht direkt im Kundenzentrum oder per Telefon, per Post oder Email oder im Internet über den „Beschwerdebutton“.
Beim Thema Spielplatz haben beide degewo-Mitarbeiter besonders zugehört. Während auf dem einen Gelände Spielgeräte fehlen, ist auf dem anderen noch genügend Platz für altersgerechte Angebote. Sie versprachen, den Hinweisen nachzugehen und zu prüfen, was machbar ist. Auch das Thema Mietergärten kam zur Sprache, denn da gibt es einige Bewohnerinnen und Bewohner, die gerne ein Stückchen Land selbst beackern wollen.
 

Das nächste Elterncafé findet am 20. Februar statt von 14 bis 16 Uhr. Dann geht es um Jugend und süchtig machendes Glücksspiel.

 

ReF