Ein Flur zum Wohlfühlen

Schneeweiß, sonnengelb und grasgrün leuchtet seit dem 9. Februar der Flur in der 2. Etage der Gustav-Falke-Grundschule.  „Meta Morfoss“, das kleine Mädchen aus einer Geschichte von Peter Hacks, kann sich nicht nur in einen Engel, sondern auch in Lokomotiven oder Krokodile verwandeln. Das haben Schülerinnen und Schüler der 3.  und 4. Klasse mit komplizierten Scherenschnitten nachgestaltet. Seit Januar 2011 haben sie sich in einer Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Dipl. Des. Anett Lau mit verschiedenen Materialien und Techniken beschäftigt, Zeichnungen angefertigt und ausgeschnitten.

Unterstützt wurden sie bei dem Projekt von Auszubildenden. Die Maler-/LackiererInnen von Zukunftsbau GmbH weißten die Wände, MetallbauerInnen der Wohnwerkstatt e.V. bauten Metallschränke zu Garderoben um,  Maler-/LackiererInnen vom SOS Kinderdorf schmirgelten und strichen die Türen und die Licht-/ReklameherstellerInnen der Helmut Ziegner Berufsbildung gGmbH klebten Bodenformen. Auch die Kinder halfen mit, zum Beispiel beim Abschleifen der Metallschränke.

Die Flurgestaltung ist ein Kooperationsprojekt der Gustav-Falke-Grundschule mit der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH,  finanziert durch das Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße mit Mitteln der sozialen Stadt, durch die Schule und das BIWAQ-Projekt "Schule aktiv" der Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH.

Am 9. Februar wurde der Flur feierlich übergeben. Die Kinder und die Azubis bekamen Urkunden und kleine Medaillen für ihre Teilnahme an dem Projekt. Thomas Greeske von der Fachaufsicht Kunst der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft lobte die Schüler: "Toll, daß Ihr gemeinsam etwas geschaffen habt. Solche künstlerischen Projekte fördern ja nicht nur die Kreativität, sondern auch das Lesen und Sprechen." Bürgermeister Dr. Christian Hanke war ebenfalls begeistert und sich sicher, dass auch die Eltern stolz sein können auf ihre Kinder, was sie geleistet haben. Knut Henkel von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt betonte besonders die Nachhaltigkeit des Projektes für die kommenden Schülergenerationen.
ReF