Ukrainische Delegation im Vorort-Büro

Ukrainische Delegation im Vorort-BüroEine Delegation ukrainischer Verwaltungsbeamter besuchte am Mittwoch, 14. Dezember, das Vorort-Büro in der Jasmunder Straße. Sie informierten sich am Beispiel des Quartiersmanagements Brunnenviertel-Ackerstraße über die konkrete Arbeit des Förderprogramms Soziale Stadt. Außerdem besuchten sie das Familienzentrum in der Wattstraße.

Für rund eine Woche sind die 16 ukrainischen Verwaltungsbeamten nach Berlin gereist, um in Berlin verschiedene Formen von Verwaltung kennen zu lernen. Ihr Arbeitsbesuch steht unter der Überschrift "Gutes Regieren". Am Mittwoch, 14. Dezember, wollte die Delegation sich über verschiedene Möglichkeiten von Beteiligung informieren.

Quartiersmanagerin Sabine Hellweg hatte für die Gäste eine Powerpoint-Präsentation mit kyrillischen Buchstaben vorbereitet. In ihrem Vortrag über das konkrete Gebiet Brunnenviertel und das übergeordnete Förderprogramm Soziale Stadt sprach sie über die drei Grundgedanken des Quartiersmanagment-Verfahrens. In Berlin will das Quartiersmanagement (QM) Partizipation erreichen, das ist die Beteiligung der Anwohner und Anwohnerinnen. Es will verschiedene Fachämter des Bezirksamts zusammen bringen, das ist der so genannte ressortübergreifende Ansatz. Und es will die Lebensbedingungen für Menschen verbessern, die in einem Kiez mit besonders niedrigen Sozialdaten leben.

Nach der theoretischen Einführung konnten die Gäste aus der Ukraine sich im Familienzentrum ein konkretes Bild von der Arbeit des Quartiersmanagements machen. Das Familienzentrum wurde über den Baufonds durchs das QM mit Mitteln des Fördertopfs Soziale Stadt gebaut und im letzten Jahr erweitert. Auch Projekte werden im Familienzentrum durch das QM finanziert.

Ukrainische Delegation im Quartiersmanagement Brunnenviertel Ackerstraße

15.12.2016

Text und Fotos: Andrei Schnell