Lesung: Versöhnung in den Religionen

Lesung Versöhnung Wie leicht es fällt, mit anderen im Streit zu liegen. Und wie schwer dagegen, sich mit ihnen zu vertragen. Die zentralen Texte der großen Religionen nutzen statt des einfachen Wortes "vertragen" das viel stärkere Wort "versöhnen". Am 28. September lesen Deborah Tal-Rüttger und Ender Cetin aus Tora, Bibel und Koran. In der Kapelle der Versöhnung laden sie ab 18 Uhr zur Lesung "Versöhnung in heiligen Schriften" ein.

Gelesen werden in der Kapelle der Versöhnung in der Bernauer Straße 4 Texte in hebräischer, arabischer, türkischer und deutscher Sprache. In diesen Texten geht es um Versöhnung.

Deborah Tal-Rüttger ist stellvertretende Vorsitzende der Union progressiver Juden in Deutschland. Die progressiven Juden, die sich auch als liberale Juden bezeichnen, "betrachtet die heiligen Schriften als menschlichen Ausdruck" und nicht als "unmittelbare Offenbarung, von Gott wörtlich eingegeben".

Ender Cetin ist Vorsitzender der Sehitlik Moschee. Die Moschee am Columbiadamm wurde zwischen 1999 und 2005 von der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (DITIB) errichtet. Die Union untersteht dem türksichen, staatlichen Präsidium für Religionsangelegenheiten.

Organisiert wird die Lesung von Ilknur Gümüs vom Verein Interkulturelles Beratungs- und Begegnungs-Centrum (IBBC e.V).

Die Lesung wird unterstützt durch den Aktionsfonds mit Mitteln der Sozialen Stadt.

LINKS
Informationen über die Union der progressiven Juden in Deutschland geben die 35 Grundsätze.
Wikipedia informiert über DITIB.
Selbstdarstellung des IBBC e.V.

Lesung Versöhnung

13.09.2016

Pressemitteilung