Februar 2013

Bundesweiter Start des Kinder- und Jugendwahlprojektes U18

U18 ist die größte Bildungsinitiative für Kinder und Jugendliche in Deutschland und hat es sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen für Politik zu interessieren, damit sie sich aktiv in gesellschaftliche Diskussionen sowie politische Prozesse einmischen und diese mitgestalten. Höhepunkt des Projektes ist die U18-Wahl für alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren am 13. September 2013 – neun Tage vor der Bundestagswahl. Dazu werden in Freizeiteinrichtungen, Schulen oder auf öffentlichen Plätzen Wahllokale eingerichtet. Damit alle gut informiert ihr Kreuz machen können, finden zahlreiche politische Bildungsaktionen in ganz Deutschland statt. Organisiert und getragen wird die U18-Initiative von führenden Kinder- und Jugendorganisationen.

 

Ab sofort können alle, die bei der U18- Bundestagswahl mitmachen wollen, unter www.u18.org ein Wahllokal anmelden. Wahllokale können in Kinder und Jugendfreizeiteinrichtungen, Jugendverbänden, Schulen, Schulclubs, Sportvereinen, Bibliotheken etc. eingerichtet werden, auch auf öffentlichen Straßen und Plätzen kann in mobilen Wahllokalen gewählt werden. Die Auszählung der Stimmen beginnt nach Schließung der Wahllokale ab 18 Uhr. Zwischenstände und die Endergebnisse werden noch am Wahlabend auf www.u18.org sowie in der von Jugendlichen konzipierten und moderierten U18-Wahlsendung präsentiert.

 

Für die Heranführung der Kinder und Jugendlichen an politische Inhalte sowie an die Themen Wahlen, demokratische Mitwirkung, Parteiprogramme und Wahlverfahren sind die lokalen Organisatoren in den Wahllokalen verantwortlich. Auf der U18-Website stehen altersgerecht aufbereitete Materialien für Schulen und außerschulische Träger zur theoretischen und praktischen Vorbereitung zur Verfügung. Beratung leisten in jedem Bundesland die U18-Koordinierungsstellen. Viele junge Menschen erfahren durch das U18-Projekt zum ersten Mal, was Demokratie eigentlich bedeutet, wie ihre Spielregeln sind und was es mit den eigenen Mitwirkungsrechten und Mitbestimmungsmöglichkeiten auf sich hat.

„Je früher man sich mit demokratischen Prozessen beschäftigt, desto selbstverständlicher werden diese später auch wahrgenommen. U18 bringt Kinder und Jugendliche dazu, sich freiwillig mit politischen Inhalten und dem Ablauf einer Wahl auseinanderzusetzen – und Spaß daran zu finden. Besonders freut es uns dann natürlich, wenn U18 dazu beiträgt, dass sich junge Menschen dauerhaft politisch engagieren“, so TV-Moderator Ralph Caspers, der als U18-Botschafter das Projekt unterstützt.

Organisiert und getragen wird die U18-Initiative vom Deutschen Kinderhilfswerk, dem Deutschen Bundesjugendring, den Landesjugendringen, vielen Jugendverbänden und dem Berliner U18- Netzwerk. Gefördert wird die U18-Initiative vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Bundeszentrale für politische Bildung. Die PR- und Werbeagentur united communications sowie lokale Partner unterstützen das Projekt.

 

Weitere Informationen: www.u18.org

Kontakt zur Landeskoordination U18 in Berlin:
c/o Landesjugendring Berlin e.V.
Heidi Schulze
Lehrter Str. 26 a, 10557 Berlin
Tel.: 030/81886102 Fax: 030/2116687
E-Mail:

Angebote von Sommer-Ferienreisen

Das Jugendamt Mitte bietet auch in diesem Jahr Reisen für die Sommerferien an. Unternehmungslustige Mädchen und Jungen im Alter von 7 - 16 Jahren, die im Bezirk Mitte wohnen, können mit uns aktive, erlebnisreiche und erholsame Ferien erleben, so z.B. im Detektivcamp in Jessenitz oder an der polnischen Ostseeküste. Für Familien mit geringem Einkommen besteht die Möglichkeit einer finanziellen Unterstützung.

Ab sofort liegt in den Bürgerämtern der Rathäuser Mitte, Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin, Wedding, Müllerstr. 146/147, 13353 Berlin und Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, 10551 Berlin der Flyer zur Information über das gesamte Angebot aus.
In der Zeit vom 04. März 2013 - 22. März 2013 ist eine Anmeldung für die angebotenen Reisen erforderlich.

Nähere Angaben dazu finden sich im Reiseprospekt und auf der Homepage des Bezirksamtes.

 

Mitte-Umweltpreis 2013

Mit der Ausschreibung des Umweltpreises 2013 wird erneut der Bedeutung der Umwelterziehung, Umweltbildung und Naturerfahrung durch den Bezirk Rechnung getragen.

Gewünscht sind innovative Beiträge mit pfiffigen Ideen, die sich mit dem Thema Umwelt und Natur in der unmittelbaren Umgebung der Wettbewerbsteilnehmer beschäftigen. Das können Beiträge zum Erhalt von Natur und Umwelt im Wohn- und Arbeitsumfeld oder an den Lern- und Aufenthaltsorten der Teilnehmer sowie zum Sonderthema „Schulgärten- Gärten für die Kleinen der Stadt“ sein. Das Bezirksamt Mitte wünscht sich eine große Vielfalt an neuen Projekten und Einzelarbeiten.

Daran teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger, die im Bezirk Mitte wohnen, arbeiten und lernen. Auch Einrichtungen der freien Trägerschaft sind zur Teilnahme berechtigt. Jede Person darf sich mit einem Beitrag beteiligen.

 

Preise:
Das Bezirksamt Mitte stellt ein Preisgeld von insgesamt 3.000 € zur Verfügung. Für das Sonderthema "Schulgärten - Gärten für die Kleinen der Stadt" steht ein Preisgeld von 1.000 €, gespendet vom Landesverband Berlin der Gartenfreunde e.V. und dem Verlag W. Wächter, zur Verfügung.

 

Abgabe der Wettbewerbsbeiträge:
Die Teilnahme muss bis spätestens 23. Mai 2013, 16.00 Uhr, im Schul-Umwelt-Zentrum (SUZ) oder im Umweltladen Mitte angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt formlos unter Angabe von Name, Einrichtung/Betrieb und Adresse/E-Mail. Mit der Anmeldung muss eine zweiseitige Kurzpräsentation (Format A4) des Wettbewerbsbeitrages eingereicht werden.
 

Preisverleihung:
Die eigentliche Wettbewerbsteilnahme besteht aus der Präsentation der angemeldeten Beiträge am 05. Juni 2013 im Schul-Umwelt-Zentrum von 9.00 bis ca. 14.00 Uhr. Die Preisverleihung nehmen die Bezirksstadträtin, Sabine Weißler und der Bezirksstadtrat, Ulrich Davids vor. Sie findet im Anschluss an die Präsentation um 13.00 Uhr statt. Jedem Wettbewerbsteilnehmer, der erfolgreich an der Präsentation teilgenommen und keinen Preis erhalten hat, wird ein Unkostenbeitrag von 50 € erstattet.

Weitere Details und Adressen sind einem Flyer, der in allen Bürgerämtern, Bibliotheken und Volkshochschulen des Bezirkes ausliegt, zu entnehmen.

 

Kontakte:

Umwelt- und Naturschutzamt Mitte
Frau Ines Blumenthal
Karl-Marx-Allee 31, 10178 Berlin
Tel.: 030-9018 24384 oder 9018 22081
E-Mail:

 

Schul-Umwelt-Zentrum Mitte
Herr Krüger- Danielson
Scharnweberstraße 159, 13405 Berlin
Tel.: 030-49870409
E-Mail:

Kiezspaziergang „Geteilte Zukunft - Die zwei Seiten der Bernauer Straße"

Auch in diesem Jahr gibt es wieder die Kiezspaziergänge von StattReisen Berlin durch das Brunnenviertel. Start ist am Nordbahnhof, die Tour führt entlang der Bernauer und der Ackerstraße bis hin zum Vineta-Platz.
 

Eine Wanderung durch getrennte Welten. Die Quartiere sind in Bewegung. Ist die Trennung noch spürbar oder ist sie überwunden? Welche Auswirkung hat dieser hochtouristische Ort des Gedenkens auf die Wohnquartiere in Wedding und Alt-Mitte. Ein genauer Blick in die unterschiedlichen  Wohnwelten rund um Bernauer und Brunnenstraße.

 

Treffpunkt: S-Bhf. Nordbahnhof (S1, S2, S25), Ausgang Bernauer Straße, Zwischengeschoss

Dauer: 2 Stunden

Preise:

Einzelperson regulär: 9,50 €
Einzelperson ermäßigt: 7,00 €
Gruppenpreis Erwachsene: 135,00 - 165,00 €
Gruppenpreis Schulklasse: 135,00 €
Kleingruppenpreis: 95,00 €

Beginn: 14 Uhr

Termine:
27.04.13, 25.05.13, 6.07.13, 10.08.13, 28.09.13

 

Der Rundgang entstand in Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement Brunnenviertel-Ackerstraße.

Weitere Infos hier:

Wie weiter mit dem Mauerpark?

Am 12. Dezember 2012 erfolgte der symbolische Spatenstich zur Neugestaltung des Mauerparks. Was und wo gebaut wird und wie lange – darüber informierte die Bürgerwerkstatt Mauerpark am 31. Januar in der Ernst-Reuter-Schule gemeinsam mit der Grün Berlin GmbH sowie den Bezirksämtern Mitte und Pankow.

Hans Göhler von der Grün Berlin GmbH stellte den aktuellen Stand der Planungen vor. Laut einem städtebaulichen Vertrag mit dem Eigentümer der Fläche stehen 4,8 Hektar mehr Grünflächen südlich des Gleimtunnels zur Verfügung sowie 2 Hektar für parkverträgliches Gewerbe wie Flohmarkt und Gastronomie. Dafür hat der Eigentümer auf 3,5 Hektar nördlich des Gleimtunnels Baurecht für bis zu 600 Wohnungen bekommen. Die Bürgerwerkstatt will an der Gestaltung der neuen Grünfläche mitwirken. Dabei arbeitet sie mit dem Landschaftsarchitekten Prof. Lange zusammen, der 2010 erste Planungen vorlegte: Baumreihen, die das Gelände strukturieren, eine Stufenpyramide zwischen Max-Schmeling-Halle und Weddinger Lortzingstraße mit Sitzstufen, Gipfelplateau und Vegetation, eine 50 m breite Öffnung in der Wand des Gleimtunnels, die einen ungehinderten Zugang zwischen Park und Gleimstraße möglich macht sowie die Herrichtung der Tunneloberfläche als öffentlich zugängliche Terrasse. Diese Vorschläge sind nur Ausgangspunkt für eine breite, öffentliche Diskussion, wie von der Bürgerwerkstatt gewünscht. Weitere Ideen sind zum Beispiel ein „Teehaus“ als Treffpunkt für die Bewohner, ein Zirkusprojekt für Kinder oder Möglichkeiten zum Gärtnern. Einigkeit herrscht darüber, dass der Kinderbauernhof Moritzhof bleiben muss.

Nicht alle in der Bürgerwerkstatt vertretenden Initiativen sind mit dem Vertrag zwischen Berlin und dem Eigentümer einverstanden. Sie lehnen eine Bebauung kategorisch ab, wollen die existierenden Baudenkmäler und ausgewiesenen Grünflächen erhalten. Martin Seebauer von der Bürgerwerkstatt stellte klar: ihr Kernanliegen ist die Entwicklung der Erweiterungsfläche südlich des Gleimtunnels, in der Grafik dunkelgrün dargestellt.

Wer sich daran beteiligen möchte, ist herzlich willkommen. Deshalb wurden die Kiezmütter und die Vätergruppe aus dem Familienzentrum sowie die Initiatoren für einen Mauergarten als neue Mitstreiter begrüßt. Es sei wichtig, dass breite Teile der Bevölkerung einbezogen werden, um gemeinsam eine konsensfähige Planung vorzulegen.

Eine nächste Diskussionsrunde ist für Ende März geplant. Wer mehr über die Arbeit der Bürgerwerkstatt erfahren möchte, findet hier weitere Infos. Die Grün Berlin GmbH wird ebenfalls demnächst den Fortgang der Neugestaltung des Mauerparks dokumentieren.

 

Grafik-Repro aus: www.mauerpark.info/category/burgerwerkstatt