In der Gustav-Falke-Grundschule können Schüler mitentscheiden, wie der Eingang ihrer Schule neu gestaltet wird. An drei Terminen diskutierten die Klassensprecher über Farben und Farbkombinationen. Nun wird aus den Schülerwünschen ein professionelles Farbschema entwickelt. In den nächsten Tagen wird das Schema den Schülern vorgestellt.
Der Eingang der Gustav-Falke-Grundschule soll neu gestaltet werden. Birgit Funke, Nesil Kalenderoglu-Bossert und Arnaud Szamlewski vom Verein bwgt e.V. wollen die Neugestaltung mit den Schülern zusammen umsetzen. Während eines ersten Termins im September ging es rund um das Ausmessen und Vermessen. Bei der Vermessung des Eingangsbereichs lernten die Schüler und Schülerinnen manuelle Geräte wie Zollstock und Roller aber auch digitale Geräte kennen. Auf einem vorbereiteten Grundriss trugen die Jungen und Mädchen die gemessenen Werte ein.
Beim zweiten Termin ging es ums Farbempfinden. Eine Gruppe sollte die aktuell sichtbaren Farben des Eingangs genau ansehen und danach mit Farbschemakarten nachbilden. Die zweite Gruppe sollte aus dem Kopf die aktuellen Farben nachlegen und anschließend mit den tatsächlichen Farben vergleichen. So lernten die Grundschüler und Grundschülerinnen etwas über Wirkung von Farben und sie lernten, genauer hinzusehen.
Beim dritten Termin kamen die Vorgaben des Denkmalschutzes ins Spiel. Nicht alle möglichen und denkbaren Farbgestaltungen dürfen umgesetzt werden. Nur Farben, die bereits früher einmal zum Einsatz kamen, dürfen auch heute wieder bei der Gestaltung eines denkmalgeschützten Gebäudes verwendet werden.
Die Schülerschaft wurde von den Klassensprecher und Klassensprecherinnen aller Jahrgangsstufen vertreten. Sie entscheiden über die zukünftigen Farben des Schuleingangs. Die Ergebnisse der ersten drei Termine werden von bwgt e.V. in ein professionelles Farbschema übersetzt. Dieses wird den Schülern und Schülerinnen nach den Herbstferien vorgestellt.
Das Projekt Eingangsbereich der Gustav-Falke-Grundschule wird mit Mitteln der Sozialen Stadt über den Projektfonds gefördert.

24.10.2016