Am 27. August öffnen in Berlin wieder viele Museen von 18 bis 2 Uhr in der Nacht ihre Türen. Besucher haben mit einem Ticket Eintritt in 77 Museen. Während der 19. Langen Nacht der Museen bieten die Museen neben den aktuellen Ausstellungen auch 700 Veranstaltungen an. Im Wedding beteiligen sich zwei Einrichtungen an der Langen Nacht.
Das Labyrinth Kindermuseum in der Osloer Straße öffnet von 17 bis 23 Uhr. Kinder und Erwachsene können einer brasilianischen Zuckerbäckerin zusehen und naschen. In drei Druchläufen um 18.30 Uhr, um 19.30 Uhr und um 20.30 Uhr zeigt sie, wie brasilianische Süßigkeiten hergestellt werden. Außerdem können Kinder von Mitarbeitern der Organisation Survival International vieles über die Ureinwohner Brasiliens lernen. Diese halbstündigen Interaktionen beginnen um 19 Uhr, um 20 Uhr und um 21 Uhr. Natürlich kann die aktuelle Ausstellung "Platz da! Kinder machen Stadt" erlebt werden.
Das Anti-Kriegs-Museum lädt ein, zu jeder halben Stunde einen orginal eingerichteten Luftschutzkeller zu besichtigen. In den Räumen des Museums ist ein Film über die Geschichte des 1925 gegründeten Museums zu sehen. Auf Anfrage vor Ort sind zwei Führungen durch die Ausstellung möglich. Sie heißen "Preußen und der Alte Fritz zwischen Krieg und Frieden" sowie "Nie wieder Hiroshima. Für eine Welt ohne Atomwaffen".
Vom Brunnenviertel fußläufig zu erreichen ist das Naturkunde-Museum. Im Museum für Naturkunde Berlin, so der vollständige Name, ist nicht nur T-Rex, der Tyrannosaurus Rex, zu sehen. Zahlreiche Veranstaltungen bietet das Museum an diesem Sonnabend an. Sie reichen von Führungen über Aktionsstände bis zu einem Blick hinter die Kulissen.
Die Tickets für 18 Euro (ermäßigt 12 Euro - Kinder bis 12 Jahre frei) berechtigen auch zur Fahrt mit den Bussen der acht Shuttle-Routen. Die Linie 5 hält am U-Bahnhof Naturkundemuseum in der Chausseestraße.
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Die Veranstaltungen zur Langen Nacht der Museen im Labyrinth Kindermuseum.
Die Veranstaltungen zur Langen Nacht der Museen im Anti-Kriegs-Museum.
Die Veranstaltungen zur Langen Nacht der Museen im Museum für Naturkunde Berlin.

21.08.2016
Text: Andrei Schnell
Fotos: Sergej Horovitz